Antirassistische Kundgebung in Pankow-Buch: Schaut nicht weg! – Greift ein!

#SchautNichtWeg – Solidarität mit allen Betroffenen rassistischer Gewalt!

Antirassistische Kundgebung:
Sa. 18.06.2022 | 10:00 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow)

Organisator*innen: Netzwerk für Toleranz und Respekt Karow/Buch
Kontakt Bündnis „Schaut nicht weg!“: schautnichtweg[at]protonmail.com

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Angang Mai kam es im Pankower Stadtteil Buch zu mehreren rassistischen Bedrohungen und Angriffen gegen einen Mann und später auch gegen dessen Sohn. Am 18. Juni findet darum eine Kundgebung statt.

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Offenes Antifa-Treffen

Offenes Antifa-Treffen [OAT Berlin]

Offenes Antifa-Treffen:
Mi. 15.06.2022 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Kontakt: oat-berlin[at]riseup.net

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Ihr wollt euch in Berlin antifaschistisch organisieren und sucht Leute, um euch auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsam aktiv zu werden?
Kommt zum Offenen Antifa-Treffen [OAT Berlin].

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Liberationweeks 2022: Auswertung & Foto-Dokumentation

Liberationsweeks 2022 – Gedenken an die Befreiung unter schwierigen Vorzeichen

Vom 6. April bis 8. Mai 2022 organisierten wir mit weiteren Gruppen die jährlichen Liberationweeks im Gedenken an die Befreiung Nord-Ost Berlins vom Faschismus. Wie jedes Jahr haben wir dabei einen inhaltlichen Schwerpunkt gelegt, dieses Jahr war es der antifaschistische Widerstand in Spanien. Durch den Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine hat sich jedoch hier die innen- und außenpolitische Debatte stark verändert und verschärft. Dies hat uns dazu veranlasst einen längeren Auswertungstext zu verfassen, indem wir den Kampf um das antifaschistische Gedenken einbetten und in diesem Kontext diskutieren wollen. Weiterhin dokumentieren wir an dieser Stelle Fotos, Videos und Redebeiträge von den Aktionen.

Auswertungs- & Diskussionstext:

Als wir zum Anfang des Jahres die Liberationweeks geplant haben, rechneten wir noch nicht mit der realen Umsetzung eines Angriffskrieges der Russischen Föderation auf die Ukraine. Wie fast jedes Jahr wollten wir einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Wir verstehen uns als internationalistische Gruppe, was für uns auch heißt, uns global mit der Erinnerungspolitik und Kultur auseinanderzusetzen und diese auch hier sichtbarer zu machen. Dieses Jahr sollte es einerseits die Fortsetzung der Gedenk-Kampagne „Frauen im Widerstand“ geben, andererseits wollten wir an den antifaschistischen Widerstand während des Spanischen Bürgerkriegs erinnern. Das Projekt F*ANTIFA/36-39, ein Kartenspiel mit Verweis auf Biographien von Frauen im Widerstand gegen den spanischen Faschismus, war ebenfalls gerade angelaufen und stellte somit eine ideale Schnittmenge dar. Warum wir letztendlich an dem Thema festhielten, werden wir später noch besprechen.

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Statement zum Verbot der Demos zum Nakba-Tag und der Solidarität mit Palästinenser*innen

Statement zum Verbot der Demos zum Nakba-Tag und der Solidarität mit Palästinenser*innen

Am 13., 14. und 15. Mai sollten in Berlin Demonstrationen anlässlich der Nakba, also der Vertreibung und Flucht von hunderttausenden Palästinenser*innen im Rahmen der Staatsgründung Israels, stattfinden. Diese wurden kurzfristig von der Polizei verboten. Es waren allerdings nicht die ersten pro-palästinensischen Demos, die aufgrund eines Generalverdachts pauschal verboten wurden. Ausgangspunkt bzw. zentrale Rechtfertigung waren die Vorkommnisse auf einer Demo am 23.04. in Solidarität mit den von Räumungen und Repression betroffenen Palästinenser*innen in Jerusalem, an der 2000 Menschen teilnahmen. Dort nahm auch eine kleine Gruppe Jugendlicher teil, die antisemitische Parolen und Beleidigungen wie „Drecksjude“ riefen. Das ist selbstverständlich zu verurteilen und eine Thematisierung solcher Vorfälle muss stattfinden. Nicht thematisiert wurde von einem Großteil der Presse und Politik jedoch, dass diese Gruppe nicht an der Organisation der Demo beteiligt war, sich die Organisator*innen davon klar distanzierten und die Gruppe nach Kenntnisnahme noch vor Ort abzudrängen versuchten. Stattdessen wurde das Narrativ aufgebaut, jede Demonstration von Palästinenser*innen und mit ihnen solidarischen Menschen sei generell des Antisemitismus verdächtig. Auf dieser Grundlage wurden zunächst bis zum 1. Mai alle pro-palästinensischen Demonstrationen verboten, ungeachtet ihres Inhalts. Wir kennnen diese Argumentation bereits aus dem rassistischen Diskurs über „importierten Antisemitismus“, bei dem muslimisch gelesenen Menschen pauschal unterstellt wird, vermutlich Antisemiten zu sein, während der nie weg gewesene Antisemitismus in der deutschen Mehrheitsgesellschaft zunehmend ausgeblendet wird.

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[Kein Raum der AfD] Kein Raum der Repression!

Kein Raum der Repression!
Zusammen gegen die Kriminalisierung von AfD-Gegner:innen

In den letzten Monaten ist es etwas stiller geworden um die öffentlichen Aktivitäten der Berliner AfD. Wenn etwas stattfand, dann zumeist in den immer gleichen und unbelehrbaren Lokalitäten: der Landeskongress der JA im „Braunen Haus“ in Blankenburg, der Landestammtisch der Partei im „La Festa“ in Kaulsdorf oder diverse Veranstaltungen im „Mittelpunkt der Erde“ in Hönow. Dennoch gibt es genug zu tun für das „Kein Raum“-Bündnis. Obwohl die extra für die AfD gegründete „Ermittlungsgruppe Blau“ beim Berliner LKA vor über einem Jahr die Segel streichen musste, reißt die Repression gegen AfD-Gegner:innen nicht ab. Gerade häufen sich die Versuche des Staates, Teilnehmer:innen unserer Versammlungen zu kriminalisieren. In nächster Zeit stehen einige Verfahren wegen unterschiedlicher Aktionen an. Doch wir werden nicht zulassen, dass unser legitimer Protest gegen eine faschistische Partei als „kriminell“ dargestellt wird. Damit die staatlichen Einschüchterungsversuche fehlschlagen, brauchen die Betroffenen solidarische Unterstützung. Jeder Prozess gegen Antifaschist:innen hilft nur der AfD. Nicht mit uns! Achtet auf Ankündigungen für solidarische Prozessbegleitungen oder weitere Aktionen auf keinraumderafd.info oder auf unserem Twitter und Instagram (@noafdberlin).

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Fotos & Kurz-Bericht: Demo gegen Femizide in Pankow

Demo gegen Femizide in Pankow

Am 29.04.2022 wurde Zohra Mohammad Gul in Pankow von ihrem Ex-Mann erstochen. Auch nach 3 Anzeigen gegen den Täter hatten Polizei-Behörden nichts unternommen. Heute demonstrierten 300 Menschen unter dem Motto „Gerechtigkeit für Zohra! Gerechtigkeit für alle!“ gegen Femizide.
Die Demonstration trug, gemeinsam mit Freund*innen und Familie, Wut und Trauer über den Femizid an Zohra und das systematische Versagen von Behörden und Polizei vor die zuständige Polizeiwache in der Hadlichstraße und anschließend zum Tatort an der Maximilianstraße.

Ein ausführlicher Bericht folgt…

Aufruf & Pressemitteilung: Demo gegen Femizide in Pankow: Gerechtigkeit für Zohra!
Video: rbb|24
Presse:
Alleingelassen (neues deutschland / 27.05.2022)

Fotos:

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Fotos & Video: Einweihung der Gedenktafel für Dieter Eich in Pankow-Buch

Einweihung der Gedenktafel für Dieter Eich in Pankow-Buch

22 Jahre nachdem Dieter Eich von einer Gruppe Nazis in Pankow-Buch ermordet wurde, wurde endlich eine Gedenktafel für ihn errichtet. Ca. 40 Menschen kamen heute zu einer würdevollen Einweihung der Gedenktafel vor der Walter-Friedrich-Straße 52 zusammen.

Zusammen mit der Gedenkinitiative „Niemand ist vergessen“ haben wir es geschafft, den sozialchauvinistischen und faschistischen Mord im Viertel präsent zu machen und dafür zu sorgen, dass er Teil der Bucher Geschichte wird und Dieter Eich nicht in Vergessenheit gerät.

Danke an alle die mitorganisiert, Reden gehalten oder Musikbeiträge beigesteuert haben. Danke an alle die da waren!

Niemand ist vergessen! Eine Gedenktafel für Dieter Eich

22 Jahre nachdem Dieter Eich von einer Gruppe Nazis in Pankow-Buch ermordet wurde, wurde am 24.05.2022 eine Gedenktafel für ihn errichtet. Die Initiative „Niemand ist vergessen“ hat es auch ohne eine Gedenktafel geschafft, den sozialchauvinistischen und faschistischen Mord im Viertel präsent zu machen, dafür zu sorgen, dass er ein Teil der Bucher Geschichte wird und dass Dieter Eich nicht in Vergessenheit gerät. So bleibt sein Name, sein Gesicht und die Tat auch abseits der Gedenkveranstaltungen an seinem Todestag das ganze Jahr über präsent.

Weitere Infos auf: berlin.niemandistvergessen.net

Link: www.youtube.com/watch?v=kSAMgyGT3wQ

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Demo gegen Femizide in Pankow: Gerechtigkeit für Zohra!

Gerechtigkeit für Zohra! Gerechtigkeit für alle!

Demonstration gegen Femizide:
So. 29.05.2022 | 15:00 Uhr | Garbátyplatz (S/U-Bahnhof Pankow)

Banner: [#1] [#2] [#3] [#4]

ACHTUNG: Am 29. Mai ist die Ermordung von Zohra Mohammad Gul einen Monat her. Nach aktuellen Informationen bereitet die AfD für den 28./29.05.2022 eine Kranzniederlegung am Tatort vor. Diese Instrumentalisierung für rassistische Propaganda gilt es zu verhindern!
[mehr Infos] | [Banner]

[German, English & Persian call below]

Am 29.04. wurde die 6-fache Mutter Zohra Mohammad Gul auf offener Straße in Pankow von ihrem Ex-Mann erstochen. Schon lange vor dem Mord hatte Zohra vergeblich versucht, sich Hilfe zu holen. Der Täter war gewalttätig und hatte unmissverständliche Drohungen gegen sie und ihre Familie ausgesprochen, worüber sie die Polizei wiederholt informierten. Aber auch nach ganzen drei Anzeigen gegen den Täter unternahmen die Berliner Polizei und andere zuständige Behörden nichts.

Zohra hat die lebensgefährliche Flucht nach Deutschland überlebt, ist aus der gewaltgeprägten Ehe ausgebrochen und wollte sich hier ein selbstbestimmtes Leben aufbauen. Doch der Täter, der sie als sein Eigentum ansah, akzeptierte ihre Entscheidung nicht. In tiefer Trauer gedenken wir unserer Schwester Zohra und ihrer unermesslichen Leiden, die in ihrer brutalen Ermordung gipfelten. Voller Wut verurteilen wir die grausame Tat aufs Schärfste, aber auch die Untätigkeit der deutschen Polizei, die wieder einmal einer Frau in Not nicht geglaubt und ihr nicht geholfen hat.

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Antifa Hoffest in der Regenbogenfabrik

„Musik, Aktivismus und Solidarität“

Workshops & Konzert:
Sa. 28.05.2022 | 14:30 Uhr | Regenbogenfabrik (Lausitzer Straße 21A / Kreuzberg)

[Plakat] | [Flyer] | [Banner]
Eintritt: Spende

Wir sind als North-East Antifascists [NEA] mit einem Info-Stand vor Ort.

14:30 – 16:30 Uhr
Gesangsworkshop für alle (Kinosaal)
Aktivitäten für Kinder (draußen)

Konzert:
17:00 Uhr: Antifachor (Berlin)
17:30 Uhr: Mata Granata (MC, Wien)
18:00 Uhr: Der KMC (Berlin)
19:00 Uhr: Turgay Ulu & Band (Oplatz, Berlin)
20:00 Uhr: Hor 29. Novembar (Wien)

Tagsüber:
Info-Stände: F*ANTIFA/36-39, Antifa Nord-Ost, Aufstehen gegen Rassismus, International Women* Space,…

Aktuelle Coronaregeln beachten

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Konzert: Metal in der KvU

Metal in der KvU

Metal-Konzert:
Fr. 27.05.2022 | 19:00 Uhr | KvU (Storkower Straße 119 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*in: Tintenwolf
Eintritt: Spende

Wir sind als North-East Antifascists [NEA] mit einem Info-Stand vor Ort und ihr könnt unsere Arbeit mit Soli-Drinks unterstützen.

Line-Up:
All Will Know
Austenit
Precipitation

Hinweis: Tagesaktueller Test

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