Kategoriearchiv: Infoabend

Antifa-Tresen & Info-Veranstaltung: Am 1. Mai nach Blankenburg

Vortrag & Antifa-Tresen:
Sa. 15.04.2023 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifa

Am ersten Mai wird es leider nicht nur linke Demos geben, sondern auch die AfD feiert wieder ein Fest in Blankenburg. Dagegen muss und wird es Protest geben, den Antifaschismus und revolutionäre Politik gehören untrennbar zusammen! Wir informieren bei unserem Tresen im April über die Planungen und Hintergründe, sowie über die Situation vor Ort in Blankenburg. Themen werden sein:

– 1. Mai-Fest der AfD
– rechte Dominanzkultur vor Ort
– Brandanschlag auf ein von Geflüchteten bewohntes Haus

Daneben und danach gibt es natürlich kühle Getränke, Infomaterialien und einen Kicker. Wir freuen uns auf euer Erscheinen!

Podium: Antifa damals und heute

Fr. 25.11.2022
18:00 Uhr | Schreina 47 | Schreiner Straße 47 (Friedrichshain)

Organisation: Schreina-Kollektiv

Ein Generationenaustausch zwischen Antifaschist*innen die in den 90er und 00er Jahren in Ostberlin, u. a. in Friedrichshain aktiv waren und Aktivist*innen der heutigen antifaschistischen Jugendbewegung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Silvio Meier-Gedenkens am 21.11. und der „Fight Back“-Antifa-Demo am 26.11. statt.

Antifa-Tresen und Podium: Remembering Ivan and Carlos

Podium zu rechten Morden und der Antifa-Bewegung in Spanien und Russland

Sa. 19.11.2022
18:00 Uhr: Podium | 20:30 Uhr: Barabend
Bandito Rosso | Lottumstraße 10A (Prenzlauer Berg)

Referent*innen: Antifas aus Madrid und Moskau
Organisation: North East Antifa (NEA)

Mitte der 00er Jahre wurden in mehreren Ländern, in sehr kurzer Zeit hintereinander, Antifaschist*innen von Nazis ermordet. Dies sorgte international dafür, dass das Gedenken an diese Genoss*innen seit dem in einen Zusammenhang gestellt wird. Ihre Gesichter finden sich nebeneinander auf Bannern und Graffitis – um ihrer zu erinnern aber auch um Solidarität mit Antifas in anderen Ländern zu zeigen. Ivan Khuturoskoy und Carlos Palomino sind zwei dieser jungen Antifaschisten, die auf Grund ihrer klaren und praktischen Haltung gegenüber Faschisten in dieser Zeit starben. Ivan 2009 – ermordet in Moskau durch einen Auftragskiller und Carlos 2007 – erstochen in Madrid, als er auf dem Weg zu Protesten gegen einen Faschoaufmarsch einen faschistischen Milizionär auf sein rechtes Shirt ansprach.

Nach diesen Morden veränderte dies die Bewegung in den jeweiligen Ländern. Vormals mehr subukturell geprägte, linke Kreise begannen sich zu organisieren, Strukturen aufzubauen und viele jüngere Menschen stießen zur Bewegung hinzu, die dem Treiben der Faschos nicht länger zusehen wollten. Auch wenn es Parallelen geben mag, so sind die Bedingungen unter denen Antifaschist*innen im Spanischen Staat oder in Russland arbeiten völlig unterschiedlich.

Während sich im Spanischen Staat eine Antifa-Bewegung festigen und Repressionsschlägen zum Trotz regenerieren konnte, hat sich die Situation in Russland für die antiautoritäre Bewegungen in den letzten fünfzehn Jahren hingegen massiv verschlechtert. Das Putin-Regime hat nahezu alle handlungsfähigen Strukturen zerschlagen oder ins Exil getrieben. Im spanischen Staat haben die Genoss*innen hingegen mit einem Weiterleben des Franquismus in nahezu allen gesellschaftlichen Institutionen zu kämpfen. Insondere in den Sicherheitsbehörden und der Justiz. So etwas wie annähernd wertneutrale oder
»faire« Prozesse gegen Linke gibt es de facto nicht.

Seit Mitte der 00er Jahre ist viel passiert. Wir wollen darum mit Genoss*innen der Antifa aus Madrid und Moskau über die Morde in dieser Zeit und die Entwicklung der Antifa-Bewegung reden, ebenso über die politische Rechte, die Rolle des Sttates und die lokalen gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Silvio Meier-Gedenkens am 21.11. und der „Fight Back“-Antifa-Demo am 26.11. statt.

Antifa-Tresen Nord-Ost: Arbeiter*innen-Kneipe

Arbeiter*innen-Kneipe

Antifa-Tresen:
Sa. 15.10.2022 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Indoor-Veranstaltung | Bitte testet euch wenn möglich vorher

Das Jahr 2022 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Die letzten Monate waren dabei politisches Dauerprogramm. Daher wollen wir es bei unserem Oktober-Tresen, außerplanmäßig wieder im Bandito Rosso, etwas ruhiger angehen lassen. Diesen Monat wird keine Veranstaltung stattfinden. Ihr könnt einfach bei entspannter Atmosphäre chillen, quatschen und debattieren. Dazu gibt es gekühlte Getränke und gute Musik. Außerdem wird es einen breit ausgestatten Info-Tisch mit gratis Stickern, Broschüren usw. geben (Spenden dürft ihr natürlich trotzdem gerne). Kommt gerne rum.

Tresen: Keine Show für Frauenfeinde und Trump-Fans!

Keine Show für Frauenfeinde und Trump-Fans!

Vortrag zum Auftritt von Jordan B. Peterson und zur amerikanischen Rechten
+ Antifa Tresen

Sa, 17.09.22 | Bandito Rosso (Lottumstraße 10a, Berlin)
Doors: 19:00 Uhr | Veranstaltung: 19:30 Uhr | Tresen: All the time

Indoor-Veranstaltung: Kommt 2G: geimpft oder genesen | Macht bitte, wenn möglich, vorher einen Coronatest.

Es redet: „Keine Show für Täter!“
Es laden ein: North-East Antifa, Keine Show für Täter!, Geradedenken
Es gibt: Soli Cocktails!

Am 29. September kommt Jordan B. Peterson nach Berlin für einen Auftritt im Tempodrom.

Hierzulade kaum bekannt, gilt der Kanadier innerhalb der amerikanischen Rechten als absolute Leitfigur. Jene außerparlamentarische Strömung, die sich verharmlosend „Alt Right“ nennt, war maßgeblich für Donald Trumps Wahlsieg und den Sturm auf das US-Capitol verantwortlich. Inhaltlich ist die „Alt Right“ eine Kernschmelze verschiedenster rechter Ideologiefragmente, mit einer starken Verankerung in digitalen Online-Kulturen. Der Hass auf Frauen, die LGBTQIA*-Community und soziale Gerechtigkeit nimmt innerhalb dieses Ideologiepools eine immer zentraler werdende Rolle ein. Und hier kommt Peterson ins Spiel. Jordan B. Peterson versorgt die „Alt-Right“ mit zahlreichen unwissenschaftlichen Theorien, die mittlerweile den ideologischen Unterbau dieser Bewegung bilden. In seiner viel zitierten „Hummer-Theorie“ behauptet Peterson, dass die Gehirn- und Hormonstruktur von Menschen und Hummern sehr ähnlich ist. So würden Hummer stets Kämpfe um ihr Territorium abhalten und die weiblichen Hummer sich nur mit den Gewinnern dieser Kämpfe umgeben. Diese sexistische Theorie schafft ein Weltbild, in dem sich der Mann ständig im Kampf befindet, was Gewalt im realen Leben nach sich zieht. In der frauenhassenden Subkultur der Incel ist dieses Denken weitverbreitet. Aus dieser Szene kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu tödlichen Anschlägen, wie beispielsweise in Ohio oder Toronto. Diese Melange aus Incels, AfD-Wählern, Trump-Fanboys und „ganz gewöhnlichen“ Frauenfeinden wird am 29. September ins Tepodrom pilgern, um sich in Berlin den einzigen Deutschland-Auftritt ihres Gurusansehen zu können. Dagegen wird es eine feministische und antifaschistische Bündnisdemo der Kampagne „Keine Show für Täter“ geben. Während die AfD hierzulande zwar jeder kennt, ist dieses rechte Spektrum den Leuten hier kaum ein Begriff. Genau darum ist es wichtig sich damit zu beschäftigen, da deren Diskurse und Strategien auch stärker nach Deutschland schwappen und die rechten Bewegungen hierzulande „modernisieren“ werden. Der Vortrag bei unserem Tresen und die Demo gegen Peterson bilden einen Teil dieser nötigen Auseinandersetzung.

Demonstration gegen den Auftritt von Jordan B. Peterson: 29. Sept. 2022 | 18:00 Uhr | Yorkstr./Mehringdamm (Nähe U-Bhf. Mehringdamm, Kreuzberg 61)

Antifa-Tresen Nord-Ost: Rostock-Lichtenhagen – Das Pogrom und seine Folgen

Bild- und Filmvortrag + Antifa-Tresen

Sa. 20.08.2022 | 19 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin-Weißensee)

Vor und nach dem Vortrag (ab 18:30): Pizza aus dem Steinofen, kühle Getränke und Musik aus der Konserve

Organisation: North East Antifascists (NEA)

Referent*innen: Bündnis „Deutschland ist Brandstifter!“

Die Veranstaltung ist Teil der Berliner Mobilisierung zur Gedenkdemo in Rostock-Lichtenhagen am 27. August 2022 (siehe unten).

Rostock-Lichtenhagen, August 1992: Über mehrere Tage wütet ein rassistischer Mob aus „braven“ Deutschen und organisierten Neonazis gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter*innen. Steine und Molotowcocktails flogen – das es in diesen Tagen keine Toten gab, war pures Glück. Der Staat ließ die Brandstifter gewähren.

Zynisch nutzten die großen Volksparteien das Pogrom, um die lang diskutierte Änderung des Artikels 16 des Grundgesetzes zu vollziehen. Kurz gesagt: Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.

Lichtenhagen ist nicht bloß die Verkettung von Ereignissen oder das Resultat einer rassistischen Debatte, sondern ein gewolltes und inszeniertes Fanal – ausgeführt vom Mob und ermöglicht durch strategische Absprachen der Verantwortlichen auf Lokal- und Bundesebene. Der Staat öffnete damals seine Schleusen nach rechts um die Verfassungsänderung zu bewirken.

Damit wurde nur drei Jahre nach dem Ende der Teilung Deutschlands mit Unterstützung der SPD eine der wichtigsten politischen Konsequenzen aus dem deutschen Faschismus beseitigt. Nur sieben Jahre später schickte Deutschland unter einer rot-grünen Bundesregierung wieder Soldaten in den Kosovo und entsorgte damit die Losung „Nie wieder Krieg von deutschem Boden!“ gleich mit.

Die Veranstaltung zeichnet die Eskalationsspirale des Pogroms 1992 und dessen gesellschaftliche Rahmenbedingungen nach – verbildlicht durch ausgewähltes Bild- und Filmmaterial aus den 1990er Jahren. Zudem wird herausgearbeitet, welche Wirkung die Ereignisse von 1992 für die heutige Migrations- und Außenpolitik der BRD haben.

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27. August: Zusammen aus Berlin zur Gedenkdemo in Rostock-Lichtenhagen!
Zuganreise: Sa. 27.08.2022 / 08:00 Uhr (pünktlich) / Südkreuz (Gleis 6)

Anlässlich des 30. Jahrestages des rassistischen Pogroms in Lichtenhagen organisiert ein zivilgesellschaftliches und linkes Bündnis eine überregionale Gedenkdemonstration. Das antifaschistische Bündnis „Deutschland ist Brandstifter!“ organisiert eine gemeinsame Zuganreise aus Berlin zur Demo. Sagt euren Freund*innen Bescheid und kommt mit uns nach Rostock!

Mitschnitt: Infoveranstaltung zu türkischem Nationalismus im Wedding

Im Rahmen der Demonstration Keine netten Nachbarn! Gegen jeden Fundamentalismus! Gegen jeden Antifeminismus! haben wir am 17.06.2022 einen Vortrag mit Ferat Koçak zu türkischem Nationalismus und Faschismus im Wedding inklusive historischer Einordnung organisiert.

Er lässt sich nun hier nachhören:

Antifa-Tresen Nord-Ost: Antikriegsbewegung in Russland

Diskussion & Antifa-Tresen:
16.07.2022 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Postkom
Referent: Dietmar Lange

[Banner] | Kopiervorlagen: [Flyer]

Doors: 19:00 Uhr | Veranstaltung: 19:30 Uhr | Tresen: All the time
Indoor-Veranstaltung | Kommt 2G: geimpft oder genesen | Macht bitte, wenn möglich, vorher einen Coronatest.

Viel wird über den Krieg in der Ukraine berichtet, über die Antikriegsbewegung in Russland jedoch so gut wie gar nicht. Dabei ist einiges los, es brennen kriegswichtige Anlagen und Rekrutierungsbüros, entgleisen Züge, Soldaten sabotieren ihre Fahrzeuge. Es gibt alternative Berichterstattung im Netz und Demonstrationen, die eine für russische Verhältnisse ungeahnte Größe haben. Dietmar Lange wird bei unserer Veranstaltung einen kurzen Überblick über die Haltung der russischen Linken zum Krieg geben und über die jüngsten Ereignisse berichten.

Veranstaltungen: 90 Jahre Antifaschistische Aktion

Initiative zum Gedenken an den 90. Jahrestag der Gründung der „Antifaschistischen Aktion“

Veranstaltung: Multimediavortag, Podiumsgespräch & Diskussion:
Sa. 09.07.2022 | 18:00 Uhr | Tommy-Weisbecker-Haus (Wilhelmstraße 9 / Kreuzberg)

Kundgebung: Redebeiträge & Installation einer Gedenktafel:
So. 10.07.2022 | 14:00 Uhr | Am ehemaligen Standort der Alten Philharmonie (Bernburger Straße 22A/23 / Kreuzberg)

Mehr Infos: 90jahreantifa.wordpress.com

[Plakat] | [Flyer] | [Banner]

90 Jahre Antifaschistische Aktion

Am 10. Juli 1932 versammeln sich in der Bernburger Straße 22 im Berliner Stadtteil Kreuzberg etwa 1.500 Personen zum Auftakt einer „Antifaschistischen Kampfwoche“. Die anwesenden Delegierten von KPD, SPD, SAP, Reichsbanner sowie viele Parteilose folgten damit der Einladung zum ersten überregionalen Kongress der „Antifaschistischen Aktion“. Von der KPD organisiert, sollte dies der Auftakt werden für eine Einheitsfront im Kampf gegen Notverordnungen und Naziterror. Die geforderte Einheitsfront war dabei in erster Linie eine politische Strategie der KPD, die sich vor allem gegen die Sozialdemokratie richtete. So ging es beim Aufruf zur „Antifaschisten Aktion“, die kurze Zeit auch „Einheitsfront Aktion“ genannt wurde, um die Durchsetzung der Sozialfaschismus-These. Kapitalismus und Faschismus wurden von der KPD nicht unterschieden, politischer Hauptfeind war die SPD. Gegen diese ideologischen Irrungen stand die praktische Notwendigkeit eines gemeinsamen Kampfes auf den Straßen mit den immer stärker werdenden Nazis. Deren politischer Feind war der Marxismus, und so bekämpften sie gleichermaßen die beiden großen marxistischen Parteien SPD und KPD.

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Fiesta de Solidaridad 2022 in Lichtenberg

Fiesta de Solidaridad

Open-Air-Veranstaltung:
Sa. 23.07.2022 | 14:00 Uhr | Parkaue (Lichtenberg)

Mehr Infos: cuba-si.org

Banner: [#1] [#2]

Die Fiesta de Solidaridad wird am 23.07.2022 ab 14:00 Uhr wieder im traditionellen Format als Open-Air-Veranstaltung in der Lichtenberger Parkaue stattfinden.

– La Brigada R.P.F. (Ska-Punk / Kolumbien)
– Son del Nene (Son / Kuba / Grammy Preisträger)
– Calum Baird (Liedermacher / Schottland)
– Pina Lopez‘ Havanna Soul (Traditionelle kubanische Musik meets Modern Jazz  / Berlin)

– Politik und Kultur auf zwei Bühnen
– Talk-Runden zu Kuba und Kolumbien
– kubanische Gäste
– über 60 Info Stände von Initiativen und Verlagen
– Kinderfest
– Salsa-Tanzkurs
– coole Drinks

– Ab 22:00 Uhr: After-Show-Party in der Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain).