Kategoriearchiv: Gedenken

27. Januar 1945 – Befreiung von Auschwitz – Demonstration in Prenzlauer Berg und Pankow

Kein Vergessen – Kein Vergeben
27. Januar 1945 – Befreiung von Auschwitz

Antifaschistische Demonstration
Sa. 27. Januar 2023 | 13:30 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee

Organisation: La Rage – Berlin Ost, North East Antifa (NEA)

Aufruf:

Dank den Befreier:innen

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz an der ehemaligen deutsch-polnischen Grenze.
Für die rund 8000 Insass:innen, die sich noch im Lager befanden, da sie zu schwach waren, um auf den sogenannten „Todesmärschen“ gen Westen deportiert zu werden, war dieser Tag von großer Bedeutung. Die Rettung durch die Rote Armee bedeutete für sie, am Leben zu bleiben und nicht wie von der SS vorgesehen massakriert zu werden. Der 27. Januar war aber auch symbolisch wichtig, da die Befreiung der Vernichtungslager eine wichtige Etappe für den Niedergang des deutschen Faschismus markierte. Das Vorrücken der Roten Armee war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aufzuhalten. Keine drei Monate später stand sie auch schon vor den Toren Berlins um gemeinsam mit polnischen Verbänden und mit Unterstützung deutscher Widerstandskämpfer:innen die Hauptstadt des deutschen Reiches einzunehmen. Ihnen gilt unser Dank, auch heute 79 Jahre nach der Zerschlagung des deutschen Faschismus.
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Niemals vergessen – Gedenken an die Novemberpogrome

Wir treffen uns zum gemeinsamen Gedenken an die Novemberpogrome 1938 am Donnerstag, 9. November 2023, um 15 Uhr vor den Toren des Jüdischen Friedhofs. Dazu werden wir Blumen niederlegen und Redebeiträge der NEA und des BdA Weißensee/Hohenschönhausen hören.

Der Begriff „Novemberpogrome“ bezeichnen die Terrorakte gegen Juden*Jüdinnen, die vor allem in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 im gesamten Deutschen Reich stattfanden. Die Gewaltaktionen sind zentral von der NS-Führung organisiert worden. Auf lokaler und regionaler Ebene führten Angehörige der SA und SS diese Gewaltaktionen durch.

Es wurden dabei um die 400 Menschen ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1.400 Synagogen und Betstuben sowie etwa 7.500 Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört, jüdische Friedhöfe und andere Einrichtungen der Gemeinden wurden verwüstet.

„Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen.“ – mit diesen Worten des Auschwitz Überlebenen Primo Levi wird uns bewusst, dass extrem rechte und faschistische Gedanken, Reden und Taten nicht nur in der Vergangenheit liegen. Gemeinsam stellen wir uns gegen das Erstarken von extrem rechten und faschistischen Bestrebungen, hier vor Ort in Weißensee, in Berlin, in Deutschland, in Europa und auf der ganze Welt.

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus.

Şehîd namirin – in Gedenken an Thomas, Kadriye und Diyako

In Berlin kamen Antifaschist*innen und Internationalist*innen zusammen um den gefallenen Guerillakämpfer*innen Azad Şerger (Thomas Johann S.), Asya Kanîreş (Kadriye Tetik) und Koçer Medya (Diyako Saîdî) zu gedenken und um Solidarität mit der kurdischen Befreiungsbewegung zu zeigen.

Solibild für die gefallenen Guerillakämpfer*innen Azad Şerger (Thomas Johann S.), Asya Kanîreş (Kadriye Tetik) und Koçer Medya (Diyako Saîdî)Der gemeinsame Kampf der aus Deutschland, der Türkei und Rojhilat stammenden Revolutionär*innen ist „ein Zeichen für die Geschwisterlichkeit der Völker“ im Kampf für Freiheit und gegen Faschismus, Unterdrückung und Ausbeutung. Gleichzeitig sind sie ein leuchtendes Beispiel für einen gelebten Internationalismus im 21. Jahrhundert. 

 

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Gedenken an Beate Fischer

Gedenkkundgebung:
So, 23.07.2023 | 15 Uhr | U-Bhf. Residenzstraße, Berlin-Reinickendorf

Info-Veranstaltung zu den Hintergründen der Tat:
Di, 18.07.2023 | 19 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A, Berlin-Wedding)
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Am 23. Juli 1994 ereignete sich in der Emmentaler Straße 97, in Berlin-Reinickendorf, ein Femizid. Beate Fischer wurde von drei jungen Faschisten auf brutalste Weise nach stundenlanger Vergewaltigung und Folter ermordet. Die zu diesem Zeitpunkt 32 Jahre alte Beate Fischer kam aus Weißensee und hinterließ zwei Kinder.

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Filmvorführung: »Brucia ancora dentro«

Zwanzig Jahre nach der Schwarzen Nacht in Mailand, mit Dax in unseren Herzen
Vent’anni dalla Notte Nera di Milano, con Dax nel cuore
Twenty years after Milan’s black night, with Dax in our hearts

Dokumentarfilm über Davide »Dax« Cesare, der am 16. März 2003 von Nazis ermordet wurde.
Film documentario su Davide »Dax« Cesare, assassinato dai nazisti il 16 marzo 2003.
Film documentary about Davide »Dax« Cesare, who was murdered by Nazis on March 16, 2003.

23.7.2023 | Berlin

Uhrzeit / Ora / Time:
open doors: 19.30 / podium: 20.00 / start: 21.45

Location / Luogo:
Mensch Meier (Garten) Storkower Str. 121, 10407 Berlin

Anreise / Arrivo / Arrival:
S-Bhf. Storkower Str. (S 41, S42, S8, S85)

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Aktionen rund um den 8. und 9. Mai in Berlin

Damals wie heute:
Es lebe die Befreiung – von Faschismus, Krieg und dessen Profiteur:innen!

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7. Mai 2023 – Fahrradtour zu den Profiteur:innen des deutschen Militarismus
17:00 Uhr | Friedrichshain | U-Bhf. Warschauer Str.

Organisation: Offenes Antifa Treffen Berlin (OAT)

Am 8. Mai jährt sich die Befreiung vom Faschismus und damit auch das Ende des 2. Weltkriegs. Das Thema Krieg und Frieden hat heute wieder eine schreckliche Aktualität. Doch während für die meisten Menschen ein Krieg Tod und Vernichtung bedeutet, gibt es auch Unternehmen, die durch Krieg Profit machen. Von den 10 heute umsatzstärksten, börsennotierten deutschen Firmen haben alle 10(!) NS-Vergangenheit. Von Mercedes-Benz, über E.ON bis BASF. Die gleichen Konzerne machen noch heute ihre schmutzigen Geschäfte.
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8. Mai 2023 – Gedenken an die Befreiung vom Faschismus in Pankow-Buch

Gedenken an die Befreiung vom Faschismus in Pankow-Buch
Sowjetisches Ehrenmal Buch |
Wiltbergstraße

Montag, 8. Mai 2023:
ab 11 Uhr:
stilles Gedenken
17 Uhr:
Gedenkveranstaltung mit Redebeiträgen, Musik, Blumen ablegen

Vortreffpunkt: 16:30 S-Bahnhof Pankow (am Gleis)

Veranstalter*innen: DIE LINKE. Pankow, North-East Antifascists [NEA], Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) Pankow

Unterstützt durch: ZORA, Internationale Jugend

Aufruf:

Unser Bündnis ruft alle Pankower Bürger*innen auf, am 8. Mai 2023 am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Buch ein Zeichen der Mahnung und des Friedens zu setzen. Danken wir den sowjetischen Befreier*innen, nur so wird der 8. Mai 1945 nicht aus unserem historischen Gedächtnis verschwinden. Gleichzeitig verstehen wir das Gedenken als Auftrag, auch heute noch Haltung gegen jeden Krieg und faschistische Tendenzen zu zeigen.

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Gedenken an die Befreiung Weißensees vom deutschen Faschismus

Gedenken an die Befreiung Weißensees vom deutschen Faschismus
Gedenkrundgang und Film
So, 23. April 2023

14:00 Uhr:
Antifaschistischer Rundgang auf dem jüdischen Friedhof
Treffpunkt: vorm Jüdischen Friedhof Weißensee, auf dem Markus-Reich-Platz
Veranstalter*innen: VVN-BdA Weißensee-Hohenschönhausen
(Hinweis: männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen, man kann sie vor Ort ausleihen)
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Kiezrundgang zu den Märzkämpfen 1919 in Lichtenberg

So. 12. März | 14.30 Uhr
Remise in der „Magda“
Magdalenenstr. 19, 10365 Berlin

Länge: ca. 2 – 2,5 km
Dauer: 1,5 – 2 h

Material:
[Plakat farbig | Kopiervorlage s/w] [Slides für Social Media: 1, 2, 3, 4, 5]

1919 erlebte Berlin den vielleicht größten Generalstreik seiner Geschichte. Trotz der hohen Beteiligung von rund 700.000–800.000 Streikenden liegt er, was die Erinnerung angeht, noch immer etwas im Schatten der doppelten Ausrufung der Republik am 9. November 1918 und der Niederschlagung des Januaraufstandes sowie der Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs Anfang 1919. Wir können an den Märzkämpfen 1919 nicht nur die Selbstermächtigung der Arbeiter*innen – oft auch über ihre Parteiführungen hinweg – im Streik erkennen, sondern auch die ungeheure Brutalität der Reaktion.

Reichswehrminister Gustav Noske (SPD) erteilte einen Schießbefehl, auf dessen Konto ein Großteil der 1.200 Toten der Märzkämpfe zurückzuführen ist. Rechte Freikorpsverbände veranstalteten ein regelrechtes Blutbad. Besonders heftig tobten die Kämpfe in Lichtenberg, weshalb wir auf diesem Rundgang ein paar der Schauplätze im Bezirk besuchen wollen. Dabei wollen wir zum einen der toten Genoss*innen gedenken, aber auch aufzeigen, welche Perspektiven revolutionäre Bewegungen hatten (und haben), welche Organisationsformen sich aus der Praxis des Generalstreiks ergaben und welche Parallelen evtl. zu heutiger Politik zu ziehen sind.

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Fotos: Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2023

Antifaschistisch-internationalistischer Block auf der LL-Demo 2023

Am 15. Januar 2023 gedachten in Berlin über 10.000 Menschen den beiden Revolutionär:innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Auch in diesem Jahr haben wir wieder den Antifaschistisch-internationalistischen Block organisiert. Im Folgenden dokumentieren wir einige Fotos und ein Video.

Mehr Infos: lldemo.fightandremember.org | [Aufruf]

Fotos:

Fotos von North-East Antifascists [NEA]:

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