Gedenken am 27. Januar

Anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 rufen wir wieder zur alljährlichen Kundgebung in Pankow auf. Weltweit finden am Holocaust-Gedenktag alljährlich Veranstaltungen aus diesem Anlass statt. Treffpunkt in Pankow ist am besagten Sonntag um 18 Uhr das ehemalige Jüdische Waisenhaus in der Berliner Str. 120/121 nahe des Garbatyplatzes. Wir demonstrieren im Bündnis mit der Kommission für Bürgerarbeit Pankow und der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Pankow gegen Antisemitismus und Rassismus sowie für ein solidarisches und gewaltfreies Miteinander. Neben Pankows Bürgermeister Sören Benn und der Studentin Isra Mohamed (Politikwissenschaft/Wirtschaft) wird es auch einen Beitrag eines Redners der Seenotrettungsinitiative Sea-Watch und des Pankower VVN-BdA-Vorsitzenden Mathias Wörsching geben. Im Anschluss an die Kundgebung findet wie jedes Jahr die Schweigeminute auf der Kreuzung Berliner Straße/Breite Straße statt. Informationen auch unter lichterkette-pankow.de

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Digital Awareness – Rechte Medienangriffe und Möglichkeiten antifaschistischer Gegenstrategien

Spätestens seit der Wahl Donald Trumps ist klar: Das Internet ist zu einem der wichtigsten politischen Schlachtfelder geworden und nach wie vor tun sich Linke und Antifaschist_innen schwer auf diesem Feld adäquate Handlungsmöglichkeiten und Gegenstrategien zu finden. Die strategische Nutzung von sozialen Medien war und ist von entscheidender Wichtigkeit für die Alt-Right Bewegung in den USA, für Rechtspopulisten und die Neue Rechte in Europa, sowie für die sich neu formierenden rechten und neofaschistischen Kräfte weltweit. Eine PEGIDA-Kundgebung, egal wie klein, ohne diverse Livestreams ist kaum vorstellbar. Hierbei geht es den rechten Medienmacher_innen von Alt-Right bis AfD vor allem um Deutungshoheit und Diskurs-Bestimmung. Doch zunehmend lässt sich in sozialen Medien und ganz speziell auf YouTube noch eine andere Strategie beobachten. Rechte YouTuber_innen und Parteien nutzen ihre vorgebliche ‚Berichterstattung‘ als Waffe, um politische Gegner_innen einzuschüchtern, zu diffamieren, bloßzustellen oder auszuspionieren.
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Marzahn: AfD-Teilnahme am Auschwitz-Gedenken verhindert

Heute am 26.01.2019 nahmen mehr als 50 Personen aus einem breiten antifaschistischen Bündnis am bezirklichen Gedenken an die Opfer des Faschismus in Berlin-Marzahn teil. Ziel war die Stärkung einer dezidiert antifaschistischen Gedenkpolitik, was auch bedeutet, eine Instrumentalisierung durch die ebenfalls geladene AfD zu verhindern. Dieses Vorhaben wurde umgesetzt. Die Vertreter*innen der AfD mussten im Angesicht der massiven Gegenwehr unverrichteter Dinge abziehen und ihren Gedenkkranz wieder mitnehmen.

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Antifa News Nordostberlin: AfD in Pankow (Ende 2018)

++ Neues Kurznachrichtenformat ++ Neuer Bezirksvorstand gewählt ++ Neues AfD-Abgeordnetenbüro in Rosenthal ++ Was machen eigentlich die Rechtausleger der AfD Pankow? ++ Rauswürfe und Austritte: Andreas Holder als NPD-Aktivist? ++ AfD-Weihnachtsfeier empfindlich gestört ++ Weihnachtsüberraschung für Späti-Betreiber*innen ++ AfD-Büro angestrahlt ++ Kein Raum der AfD!

Neues Kurznachrichtenformat

Das Jahr 2018 war ereignisreich. Oft so ereignisreich, dass wir zum Teil kaum hinterher gekommen sind die Aktivitäten der Rechten, als auch unsere Aktionen entsprechend für die Öffentlichkeit aufzubereiten. Ein Grund dafür ist auch, dass manche Nachrichten und Informationen sich nicht wirklich für einen ausführlichen Beitrag eignen. Teilweise lassen sich manche Informationen über die lokale Rechte später noch wieder verwenden und in einen größeren Zusammenhang einbinden. So zum Beispiel bei unserer Recherche zur AfD-nahen Gaststätte »Nudelholz«, für die wir auf unser Archivmaterial zurückgeifen konnten. Wer hätte schon wissen können, dass wir bisher unveröffentlichte Infos aus dem Jahr 2010/11 sechs Jahre später noch verwenden würden. Manche Informationen haben aber auch einfach ihre Zeit, sind später nicht mehr von Belang oder aber für die Leser*innen schwer nachzuvollziehen, wenn keine bestehenden Berichte existieren, auf die wir verweisen können. Darum haben wir uns überlegt Aktivitäten der lokalen Rechten in unserem Infoformat »Antifa News Nordostberlin« zusammenzufassen. Hier veröffentlichen wir gesammelte Kurznotizen zu rechten Aktivitäten, als auch über den Widerstand dagegen. Damit machen wir es uns leichter, da wir kürzere Texte schreiben können und euch machen wir es einfacher, weil ihr dadurch schneller an die Infos gelangt.

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Broschürenrelease »Alle Macht den Räten!«

21.01.2019 | 19:20 Uhr | Cafe Morgenrot | Kastanienallee 85 | Berlin – Prenzlauer Berg

100 Jahre Novemberrevolution, Januaraufstand und Märzkämpfe: Ein Berliner Kollektiv aus Gruppen sowie Einzelpersonen das Jahr 2018 über an einer Broschüre zu diesen verschiedenen Themen gearbeitet. Herausgekommen ist ein umfangreiches 85-seitiges Heft, das historische Ereignisse nachzeichnet und so gut es denn möglich ist, daraus Reflexionen für das Heute ableitet.

»Alle Macht den Räten!« versammelt Texte der Gruppen North East Antifa, Berlin Leftist Youth, Radikale Linke Berlin, FSI Geschichte FU, von Autor*innen wie Gisela Notz und Bernd Langer sowie Redakteur*innen des Re:volt magazines. Bei unserem gemeinsamen Broschürenrelease werden einzelne Autor*innen und Gruppen aus ihren Texten lesen.

Organisation: Fight and remember-Bündnis

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100 Jahre – Streik, Rätemacht & Frauen*kampf!

13. Januar 2019 – Liebknecht-Luxemburg-Demo – Berlin

10.00 Uhr | S/U-Bhf. Frankfurter Tor | Demonstration
Hinein in den antifaschistischen-internationalistischen Block

12.00 Uhr | Friedhof der Sozialist*innen | Gedenken am Revolutionsdenkmal
(anschließend Rundgang zu den Gräbern gefallener Revolutionär*innen)

Material:
Demoplakat [A4] [web] | Aufkleber Streik [A4] [web] Rätemacht [A4] [web] Frauen*streik [A4] [web| Kurzaufruf [web] [PDF] | Veranstaltungsreihe [hier lesen] | Broschüre zu 100 Jahre Revolution[Sonderseite] |

Infos unter: www.fightandremember.blogsport.eu

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Podium: Alle Macht den Räten! Rätedemokratie gestern und heute

10.01.2019 | 20 Uhr | SO36 (Oranienstraße 190, Berlin Kreuzberg)

Vor hundert Jahren kam es zur größten revolutionären Bewegung in der deutschen Geschichte. Arbeiter_innen, Matrosen und Soldaten stürzten den Kaiser und errichteten die Republik. Im ganzen Land begannen die Arbeiter*innen und Soldaten (allerdings z. T. auch andere Bevölkerungsschichten), sich in Räten nach dem Vorbild der russischen Sowjets zu organisieren, sodass schnell ein landesweites unmittelbar-demokratisches Netzwerk entstand. Auch wenn sich letztlich die parlamentarische Demokratie durchsetzen sollte, stellte die Räterepublik doch über einen gewissen Zeitraum eine realistische Perspektive für die Verfasstheit der entstehenden deutschen Republik dar. In die Weimarer Verfassung schaffte es letztlich jedoch nur eine verkümmerte Form in Gestalt von Betriebsräten, die jedoch bis heute fortbestehen. Schaut man jedoch über den Tellerrand, sieht man, dass heute in anderen Regionen, z. B. in den kurdischen Gebieten Nordsyriens (Rojava) oder bei den Zapatist@s in Chiapas (Mexiko), momentan eine Räteorganisation besteht. Angesichts dessen soll auf dem Podium besprochen werden, was Gemeinsamkeiten und Unterschiede der historischen Rätedemokratie in Deutschland und diesen heutigen Modellen sind und welche Lehren diese Projekte womöglich aus den historischen Ereignissen ziehen können. Auch soll diskutiert werden, was die momentanen Perspektiven für Räteorganisation hierzulande sind.

Referent*innen:
Axel Weipert (Historiker)
Felix Klopotek (Journalist und Autor)
Luz Kerkeling (Soziologe und Journalist)
Nilufer der jungen Frauen (Kurdische Aktivist*innen)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum antifaschistischen-internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2019 statt.

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Auswertung der Gegenaktivitäten zum Hess-Marsch 2018

Am 18. August, vor nunmehr vier Monaten, liefen circa 800 Faschist*innen durch Friedrichshain und Lichtenberg. Trotz monatelanger Vorbereitung und Mobilisierung gelang es nicht den Aufmarsch zu stoppen. Eine Auswertung der antifaschistischen Kampagne “NS-Verherrlichung stoppen!”, der Geschehnisse am 18. August und der Frage von Strategien und Perspektiven.

Mobilisierung und Vorüberlegungen 2018

Die Mobilisierung lief schleppend an, trotz Beginn vor dem sogenannten Sommerloch. Das Interesse weiter Teile der organisierten Strukturen und der unorganisierten Aktivist*innen blieb relativ gering. Diese Stimmung hielt bis zum Ende an:
Vorfeldangebote wie ein gemeinsames Erkunden der Gegebenheiten mit Fahrrädern in Spandau wurden nur von wenig Leuten besucht, trotz einer guten Bewerbung, ebenso wie ein öffentlich beworbener Plakatiertermin vor Ort.

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9. November-Gedenken in Weißensee und Prenzlauer Berg

Am 9. November 2019 fand das alljährliche Gedenken an die Novemberpogrome im Großbezirk Pankow statt. Anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberprogrome beteiligten sich Antifas aus dem Bezirk seit Jahren erstmals wieder am Gedenken des Bezirks. Am Gedenken auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee nahmen insgesamt 30 Menschen Teil. Zehn davon waren lokale Antifas aus dem Bezirk, die ebenfalls einen eigenen Gedenkkranz hatten anfertigen lassen.

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Hip Hop Soli-Party und Tombola

Samstag  |  1.12.2018 | 20:00 Uhr |  WB13 | Am Berl 13 | 3051 Berlin 

Über 20 Jahre antifaschistische nachbarschaftliche Arbeit im Hohenschönhausener Plattenbau. Das muss gefeiert werden. Soli für Erhalt unserer alltäglichen Arbeit im Randbezirk. Hip Hop Soli-Party, u.a. mit LMF(Refpolk & Ben Dana), Babsi TollwutLonesPC ToysMC Feel, tba.

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