Demos: „Jin Jiyan Azadi“

jin_jiyan_azadiJin Jiyan Azadi – Keine Revolution ohne Befreiung der Frau

Demos:
Sa, 15.11.2014 | 14:00 Uhr | U-Bahnhof Wittenbergplatz (Schöneberg)
Di, 25.11.2014 | 16:00 Uhr | U-Bahnhof Hermannplatz (Neukölln)

Heute gibt es um 14 Uhr eine kurdische Frauendemonstration vom U-BHF Wittenbergplatz zum U-BHF Adenauerplatz. Es geht um die Unterstützung der Frauenverteidigungseinheiten YPJ im Kampf gegen den IS-Terror, patriarchale Gewalt und für die Freiheit des PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan. Eine weitere Demonstration der kurdischen Frauenbewegung findet am Dienstag den 25.November um 16 Uhr am U-BHF Hermannplatz statt. Anlass ist der „internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“. Organisiert werden die Demonstrationen von Dest Dan und dem kurdischen Frauenrat Berlins. Die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]Neue antikapitalistische Organisation (NaO) unterstütz die Aktionen.

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Vortrag: Was tun gegen HoGeSa?!

HoGeSa-Zerschlagen2Was tun gegen HoGeSa?!
Vortrag, Diskussion
Do, 20.11.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Referent*innen:
BAFF – Bündnis aktiver Fussballfans
Agentur für soziale Perspektiven e.v. (asp)
North East Antifa (Berlin)

Im Oktober und November marschierten Tausende unter dem Label „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) in Köln und Hannover. Beide Aufmärsche mündeten in gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Die Medienberichterstattungen über HoGeSa zeigen sich nicht selten überrascht über die „Plötzlichkeit“ und zahlenmäßige Stärke jener Bewegung. Die Anzeichen für eine Organisierung des rechten Fußball-Milieus deutete sich jedoch bereist seit vergangenem Jahr an. In der facebook-Gruppe „Weil Deutsche sich’s noch trau’n!“ [1], dem Vorläufer von HoGeSa, sammelten sich bereits zahlreiche Anhänger männerbündischer Strukturen. Als Vorbild fungierte auch zu jenem Zeitpunkt schon die English Denfence League (EDL) [2]. Mit ihrem Minimalkonsens „Anti-Islamisierung“, der engen Anbindung an eine gewaltbereite Fußball-Klientel und die Arbeit über Social Media erlebte die EDL vor einige Jahren einen ähnlichen Auftrieb wie die HoGeSa. Beide treten öffentlich gegen religiösen Fundamentalismus auf – vor allem geht es ihnen jedoch darum, dass eigene Land zu schützen. Das Leid, welches die Menschen in Syrien durch den sogenannten „Islamischen Staates“ erfahren, rückt vollkommen in den Hintergrund. Die PEGIDA-Aufmärsche gegen Islamisierung in Dresden (2.500 Teilnehmer*innen) [3], die Allianzen zwischen Bürgern und Nazis Flüchtlingsunterkünfte [4] und die Wahlergebnisse der AFD zeugen davon, dass Rassismus und reaktionären Denkmustern zunehmend als legitime Einstellungen anerkannt sind.

Im Vortrag wird über Strukturen, ideologisches Selbstverständnis so wie die EDL als Vorbild des HoGeSa-Netzwerkes informiert. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren wie wir der aktuellen Entwicklung entgegenwirken können.

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Red & Anarchist Skinheads (RASH)
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Demo: „Gegen Rassismus – Gefüchtete willkommen in Buch und Karow“

demo_buch_20141117„Gegen Rassismus – Gefüchtete willkommen in Buch und Karow“

Demo gegen Rassismus:
Mo, 17.11.2014 | 19:30 Uhr | S-Bahnhof Buch (Pankow)

Vortreffpunkt:
Mo, 17.11.2014 | 19:00 Uhr | S-Bahnhof Pankow (Pankow)

Mehr Infos: Willkommensnetzwerk „Pankow Hilft!“

Am Montag, den 17.11., ist eine rassistische Demonstration im Ortsteil Berlin-Buch um 20 Uhr angemeldet. Organisiert wird diese Veranstaltung von der dubiosen Bürgerinitiative „Pankow lebenswert“. Diese hatte bereits am 1. November 2014 zu einer Kundgebung und anschließender Demo aufgerufen, zu der 200 Menschen kamen.
Die Hauptorganisation stellte damals die NPD Pankow mit Unterstützung von der rechtsextremen Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf sowie NPD Brandenburg und JN Berlin.
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Info-Veranstaltung: Das PKK-Verbot wird fallen!

banner_va_pkk_verbot_rhDas PKK-Verbot wird fallen!
Geschichte, Auswirkungen und die aktuelle Diskussion des PKK-Verbots

Info-Veranstaltung:
Mo, 17.11.2014 | 19:00 Uhr | Mehringhof (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Flyer

Veranstalter*innen: Rote Hilfe Berlin

Nach der Rettung zehntausender Yeziden vor einem Massaker des IS im Sengal-Gebirge durch Einheiten der PKK und der syrisch-kurdischen YPG, sowie der seit Wochen andauernden Verteidigung von Kobane durch kurdische Kämpfer*innen scheint sich die Sichtweise auf die PKK in deutschen Medien und Politik radikal geändert zu haben. Verschiedene Parlamentarier*innen aller Fraktionen fordern zumindestens eine Neubewertung der PKK, die über Jahrzehnte in Deutschland als Staatsfeind Nummer Eins galt, und liberale Zeitungen titeln „Die PKK gehört zu Deutschland“. Dagegen haben hat sich an der Repression der Sicherheitsbehörden bislang nichts geändert. Erst im August dieses Jahres wurde erneut ein kurdischer Aktivist unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung (§129b) inhaftiert und auch in Berlin werden weiterhin vor allem Jugendliche bei den aktuell zahlreichen Demonstrationen wegen des Rufens verbotener Parolen festgenommen. In der Veranstaltung wird über Hintergründe und Auswirkungen des PKK-Verbots im Kontext der aktuellen Diskussion berichtet und nach Strategien gesucht, das PKK-Verbot endlich abzuschaffen.

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Herbstkampagne zur Pflege der VdN-Anlage auf dem Friedhof Friedrichsfelde

vvn_logoAm Samstag, dem 18. Oktober 2014, 13:00 Uhr startet die Berliner VVN-BdA ihre diesjährige Herbstkampagne zur Pflege der VdN-Anlage auf dem Friedhof Friedrichfelde.

Weitere Arbeitseinsätze:
01.11.2014 | 13:00 – 16:00 Uhr
08.11.2014 | 13:00 – 16:00 Uhr
15.11.2014 | 13:00 – 16:00 Uhr

Veranstalter*innen: VVN-BdA

Helfer*innen sind jederzeit willkommen.

Das Herbstlaub muss weg, Gräber müssen freigeschnitten, Unkraut beseitigt und Grabsteine gereinigt werden. Wer hat, sollte auch eigene Arbeitsmittel mitbringen (Eimer, Bürste, Handschuhe, Garten-/ Astschere).

Wer anders helfen möchte, kann auch gern Geld spenden an:
Berliner VVN-BdA e. V.
IBAN: DE18100100100315904105
BIC: PBNKDEFF
Konto-Nr.: 315 904 105
BLZ: 100 100 10
Postbank Berlin
Verwendungszweck: Friedrichsfelde

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Info-und Diskussions-Veranstaltung: „Rojava und der Kampf um die Frauenbefreiung“

va_frauen_rojava„Rojava und der Kampf um die Frauenbefreiung“

Informations-und Diskussions-Veranstaltung:
Do, 13.11.2014 | 19:00 Uhr | Mosaik (Oranienstraße 34 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Neue antikapitalistische Organisation (NaO)

Wir informieren über die Lage der Frauen in Rojava. Wie steht es um die Gleichberechtigung der Frauen in Rojava? Welche Rolle spielen die Frauen im Kampf? Wie organisieren sich die Frauen im Alltag? Darüberhinaus stellen wir das Buch von A. Öcalan ” Die Befreiung der Frau” vor und diskutieren es kritisch.

Mit einer Vertreterin des kurdischen Frauenrates Berlin Destdan

Für Kinderbetreuung ist gesorgt.

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Die Reichspogromnacht am 9.November 1938 – Kein Vergessen! Kein Vergeben!

9nov14Gegen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland, Europa und überall!

Antifaschistische Gedenk-Kundgebung & Demo:
So, 09.11.2014 | 14:00 Uhr | Mahnmal Levetzowstraße (Moabit)

Veranstalter*innen: Antifa Initiative Moabit [AIM]

Es werden die Überlebenden Vera Friedlaender (* 27. Februar 1928) und Andree Leusink (* 14. Mai 1938 in Frankreich) sprechen.
Vera Friedlaenders Mutter war Jüdin, ihr Vater Christ. Als Anfang März 1943 ihre Mutter im Rahmen der „Fabrikaktion“ in der Großen Hamburger Straße in Berlin festgehalten wurde, harrte sie als 15-Jährige mit ihrem Vater viele Stunden vor der Gestapo-Sammelstelle aus. Glücklicherweise gelang es, ihre Mutter und die anderen festgenommenen Juden*Jüdinnen wieder freizubekommen. Ihr Vater wurde später wegen „Rassenschande“ in einem Lager bei Merseburg bis zum Kriegsende inhaftiert.
Andree Leusink (* 14. Mai 1938 in Frankreich) überlebte als verstecktes Kind den Holocaust in Frankreich, wohin sich ihre Eltern vor den Nazis geflüchtet hatten und in der Schweiz. Heute ist sie aktiv in der antifaschistischen Bewegung, darunter den „Child Survivors Deutschland – Überlebende Kinder der Shoah“ und der VVN-BdA Berlin-Pankow.

Anschließend wird es eine antifaschistische Demonstration zum Mahnmal an der Putlitzbruecke (S-Bahnhof Westhafen) geben.

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HoGeSa? – WTF?

flyer_hogesa_va_wb13Info-Veranstaltung zum HoGeSa-Netzwerk
Mi, 05.11.2014 | 18:00 Uhr | WB13 (Am Berl 13 / Hohenschönhausen)

Referent*innen: APABIZ
Im Anschluss: Konzert mit Tree House Fire (Ska, Reggae / UK)

Netzwerke militanter Neonazis versorgen die Szene bundesweit und international mit Strategien, Know-How und Waffen für den Untergrundkampf. Sie finanzieren sich nach wie vor über Konzerte und über die Produktion und den Vertrieb neonazistischer Rockmusik. Militante Neonazinetzwerke bieten außerdem Aktivisten der NPD, denen die Partei nicht radikal genug ist, eine politische Heimat.
Im Fokus dieses Abends stehen Hammerskins, Blood & Honour und „Hooligans gegen Salafisten“. Diese Strukturen sind in Deutschland längst verzahnt mit Rockergruppen und dem Milieu der so genannten „Organisierten Kriminalität“.

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Antifa-Tresen der [ALJ]: Aktuelle Lage in Rojava

antifa_logoAntifa-Tresen der Antifaschistischen Linken Jugend [ALJ] zur zur aktuellen Lage in Rojava bzw. generell Kurdistan.

Sa, 01.11.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Antifaschistische Linke Jugend [ALJ]

Bei unserem monatlichen Antifa-Tresen gibts diesmal einen Expert*innen-Vortrag zur aktuellen Lage in Rojava bzw. generell Kurdistan. Nach dem Vortrag gibt es wie immer Tresen mit kühlen Getränken, guter Musik und gratis Kicker. Außerdem wird es Soli-Buttons für Kurdistan geben. Die Einnahmen fließen an fortschrittliche Kräfte vor Ort.

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Demo im Gedenken an die Opfer des NSU

anti_nsu_demo_weddingNSU-Terror: Staat und Nazis Hand in Hand
– Rassismus in der Gesellschaft bekämpfen!

Demonstration:
Sa, 01.11.2014 | 13:30 Uhr | S/U-Bahnhof Gesundbrunnnen / Hanne-Sobeck-Platz (Wedding)

Veranstalter*innen: Bündnis gegen Rassismus
Aufruf / Çağrı / Call: deutsch | türk | english

Anlässlich des 3. Jahrestages des “Auffliegens” der rechten Terrorzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) ruft ein breites Bündnis zu einer Gedenk-Demonstration an die Opfer des NSU auf. Gleichzietig wendet sich die Demonstration gegen das Schweigen des Staates zum NSU und das Fortbestehen rassistischer Zustände.

Wir gedenken: Abdurrahim Özüdoğru, Enver Şimşek, Habil Kılıç, Halit Yozgat, İsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Mehmet Turgut, Süleyman Taşköprü und Theodoros Boulgarides.

Rassismus tötet! Deshalb fordern wir: + Einrichtung eines unabhängigen Kontrollgremiums zur Bekämpfung von Rassismus in staatlichen Institutionen! + Straßenumbenennungen im Sinne der Angehörigen der Ermordeten! + + Lückenlose Aufdeckung der Kooperation staatlicher Institutionen mit dem NSU-Netzwerk! + Abschaffung aller Geheimdienste! + Abschiebungen stoppen, Abschaffung der Lager und Bleiberecht für alle! + Abschaffung aller rassistischen Sondergesetze! + Racial Profiling stoppen! +

Unterstützer*innen des Aufrufes:
North-East Antifascists [NEA], AKEBI e.V. — Allmende e.V. — *andere zustände ermöglichen — Antirassistische Initiative (ARI) — Bündnis gegen Rassismus — Café Cralle — DIDF-Berlin — DurDe! Deutschland — GLADT e.V. — Hände weg vom Wedding! — Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. — Lesbenberatung Berlin e.V. — Migrantengruppe Wedding — Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V. — ReachOut

Aufruf / Çağrı / Call:

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