Indymedia: [Berlin-Pankow] Geburtstagsgrüße für Gülaferit

guelaferit[Berlin-Pankow] Geburtstagsgrüße für Gülaferit

Am Dienstag, dem 11.11.14 fand gegen Abend eine kleine, bewusst nicht angemeldete Kundgebung, vor der JVA für Frauen in Berlin-Pankow statt. Wir schickten Parolen, ein Geburtstagslied und bunte Raketen über die Mauer und hoffen das unsere Grüße angekommen sind.

Gülaferit wird vorgeworfen Mitglied in der linken türkischen Partei DHKP-C zu sein. Verurteilt wurde sie im Mai 2011 zu 6,5 Jahren Haft nach dem Gesinnungs- und Überwachungsparagrafen 129b, der allein die Unterstützung einer, von EU- oder BRD-Instanzen als terroristisch eingestuften Organisation unter Strafe stellt. Nachdem Gülaferit, nach einer europaweiten Kooperation der Repressionsorgane von Griechenland, wo sie sich schon mehrere Monate im Knast befand, nach Deutschland ausgeliefert wurde, war sie längere Zeit im Untersuchungsgefängnis Berlin-Lichtenberg unter stark verschärften Isolationshaftbedingungen inhaftiert. Nun befindet sie sich im Frauenknast Pankow.

Setzten wir uns für Gülaferits Freiheit und die aller anderen politischen Gefangenen ein!
Knäste sollen die Gefangenen isolieren um sie ihrer Identität zu berauben. Post zu bekommen ist für sie daher besonders wichtig.
Schreibt Gülaferit (am besten auf Englisch oder Türkisch):

Gülaferit Ünsal
JVA für Frauen
Arkonastraße 56
13189 Berlin

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/127280

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Berlin-Buch: Naziübergriffe häufen sich – Rechte wollen am 17.11. Neonazi-Gegner angreifen

2013.05.13_DieterEichDemo_ImbissNazis2Berlin-Buch: Naziübergriffe häufen sich – Rechte wollen am 17.11. Neonazi-Gegner angreifen

Für Montag den 17. November mobilisieren Neonazis und Anwohner*innen zu einen Aufmarsch gegen eine geplante Flüchtlings-Containerunterkunft. Neonazis planen anreisende Neonazi-Gegner*innen anzugreifen.

Am 15. November wurde der SPD-Abgeordneter Rainer-Michael Lehmann in Buch angegriffen.
Security am Baustellengelände des zukünftigen Heims werden immer wieder bedroht.

Provokationen an der Baustelle für Flüchtlings-Container-Dorf

Noch steht die Unterkunft an der Karower Chaussee nicht. Doch schon jetzt wird fast wöchentlich der Baustellenzaun des zukünftigen Container-Dorfes beschädigd. Fünf Unbekannte warfen in der Nacht vom 7. zum 8. November den Zaun gegen drei Uhr um, verbogen ihn und riefen mehrfach „Sieg Heil“. Etwa drei Stunden später beobachteten Zeugen rund 20 Personen, die den wieder aufgestellten Zaun, unter dem Geschrei rassistischer Parolen, erneut umkippten. Der Zaun wurde so stark beschädigt, dass er nicht mehr aufgestellt werden konnte [1]. Einen Tag später wurden Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, die das Baustellengelände bewachten, gegen Mittag von einen jungen Mann bedroht. Nach dem der Täter flüchtete, erschien er gegen 19:00 Uhr erneut in Begleitung eines weiteren Mannes. Die Securitys alarmierten die Polizei, welche den 19-Jährigen festnahm [2].
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Silvester zum Knast 2014 – Demos in Pankow & Moabit

Adobe Photoshop PDF„…solange es eine Unterschicht gibt, bin ich Teil davon. Solange es kriminelle Elemente gibt, bin ich eines davon, und solange auch nur eine Seele im Gefängnis ist, kann ich nicht frei sein.“
Eugene V. Debs

Demo zur JVA für Frauen Pankow:
Mi, 31.12.2014 | 15:00 Uhr | S-Bahnhof Bornholmer Straße (Prenzlauer Berg)

Demo zur JVA Moabit
Mi, 31.12.2014 | 22:45 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)

Knäste sind das Resultat einer kranken Gesellschaft, welche zu feige ist sich mit ihren Problemen auseinander zu setzen. Wer sich den fremdbestimmten Regeln widersetzt, sich normfremd verhält oder manchmal einfach nur um Überleben kämpft hat in der Reproduktionsmaschinerie von Staat und Politik schlechte Karten. Kriminalisierung und schließlich das Wegsperren sind die vermeintlich leichtesten Mittel der Wahrheit aus dem Weg zu gehen und sich einer grundlegenden Konfrontation zu entziehen.

Einmal die Augen auf blind gestellt ergeben sich im Apparat des ständigen Verwertungszwangs gleich viele neue Möglichkeiten. Die Knastindustrie ist stetig wachsend und abhängig von vielen Verurteilungen mit Haftstrafe. Unternehmen spezialisieren sich auf den Bau und die Versorgung ausschließlich von Gefängnissen. Hierbei wird mit „humanen“ Haftbedingungen geworben, welche eher einer hohen Produktionskraft der Gefangenen zu verdanken sind, betrachtet mensch die Verhältnisse in innerstädtischen Anstalten wie Moabit oder Tegel. Isolationshaft als Folter und das Abbrechen von Besuchsterminen stehen hier an der Tagesordnung.

Mehr Info: silvesterzumknast.nostate.net

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27. Dezember: Wieder rassistische Demo in Marzahn

Einfaches RGBDoch keine Weihnachtspause von den Nazis

Vortreffpunkt für gemeinsame Anreise:
Sa, 27.12.2014 | 16:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Sonntagstraße / Friedrichshain)

Treffpunkt für Gegenproteste:
Sa, 27.12.2014 | 17:30 Uhr | Eastgate (S-Bahnhof Marzahn)

Wieder ruft eine neonazistische Gruppe zu einer Demo gegen „Asylmissbrauch und linke Gewalt“ durch Berlin-Marzahn auf. Diesmal allerdings nicht die selbsternannte „Bürgerbewegung Marzahn“, sondern Nazis und Hools aus deren Umfeld. Unter dem Namen „Ber.Ge.As“ (Berlin gegen Asylmissbrauch) bewirbt die Gruppe auf Facebook für den 27. Dezember eine Demo. Auf der öffentlich einzusehenden Teilnehmer*innenliste haben sich viele Anhänger*innen von HoGeSa und anderen „Nein zum Heim“-Seiten angekündigt.

Auch diese Demonstration wird mit antifaschistischen Gegenprotesten begegnen. Dazu gibt es einen Treffpunkt um 17:30 Uhr am Eastgate (S-Bahnhof Marzahn). Der Vortreffpunkt für solidarische Leute aus der Innenstadt befindet sich 16:30 Uhr am S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).

Bildet Gruppen zur Anreise und vor Ort, passt aufeinander auf und lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen Nazis und Rassist*innen in Marzahn setzen!

Mehr Infos: akmh.blogsport.eu

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NEA/RASH-Tresen: „Antifaschistische Aktion – Geschichte einer linksradikalen Bewegung“

tresen_1412Das neue Buch von Bernd Langer:
„Antifaschistische Aktion – Geschichte einer linksradikalen Bewegung“

Buchvorstellung, Tresen, VoKü:
Do, 18.12.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Referent: Bernd Langer
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Red & Anarchist Skinheads (RASH)
Material: Flyer (Buch), Flyer (Tresen)
Presse: Neues Deutschland (29.10.2014), Neues Deutschland (01.11.2014)

Das Buch hat 264 Seiten und kostet 16,00€

Unter »Antifa« kann sich wohl jede*r etwas vorstellen. Schwarzer Block gleich Antifa; so vermitteln es zumindest die Medien in falscher Verkürzung. Denn die Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf Militanz zu reduzieren.
Antifaschismus wurde in Deutschland Anfang der 1920er Jahre als polemischer Kampfbegriff durch die KPD eingeführt. Verstanden wurde darunter Antikapitalismus. Erst Anfang der 1930er Jahre rückte der Kampf gegen die Nationalsozialisten mehr und mehr in den Fokus. 1932 mündete diese Entwicklung in der Gründung der Antifaschistischen Aktion.
In der BRD griffen kommunistische Gruppen in den 1970er Jahren das Emblem wieder auf. Später, von Autonomen übernommen und neu gestaltet, wurde es zum Zeichen der heutigen Antifa. Undogmatisch, radikal und systemkritisch ist Antifaschismus also von jeher viel mehr als nur ein Kampf gegen Nazis.
Dieses Buch liefert den ersten umfassenden Überblick über die Entwicklung der Antifa. Ein Grundlagenwerk für AktivistInnen und all diejenigen, die erfahren wollen, in welcher Tradition Antifaschismus in Deutschland steht.

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Hohenschönhausen: Demonstration von Rassisten am 16.12. verhindern!

NaziuafmarschHSH_verhindern_16dez2014Hohenschönhausen: Demonstration von Rassisten verhindern!
Di, 16.12.2014 | ab 19:00 Uhr | Netto-Markt / Egon-Erwin-Kirsch-Straße

Gegenkundgebungen:

1. In der Nähe des Startpunkts: Pablo-Picasso-Straße / Falkenberger Chaussee

2. Vor der Fritz-Reuter-Oberschule: Prendenerstraße / Falkenberger Chaussee

Weitere Anlaufpunkte:

3. Vor dem geplanten Containerdorf: Hausvaterweg Ecke Dorfstraße

4. Vor den Welsegalerien: Vincent-van-Gogh-Straße Ecke Randowstraße

5. Am Ende der Route: Märkische Allee Ecke Klandorfer Straße

Material: [Aufruf zum ausdrucken] [Banner]
Aufruf: [Lichtenberger Bündnis]

Am 16. Dezember 2014 um 19 Uhr wollen Rassist_innen in Hohenschönhausen gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Falkenberg demonstrieren. Aufgerufen wird dazu auf der Facebookseite „Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg“. Die Betreiber_innen gehören zu einem Berliner Netzwerk, das unter dem Label „Berlin wehrt sich!“ agiert und maßgeblich von organisierten Neonazis getragen wird. Nach zahlreichen Aktivitäten gegen geplante Flüchtlingseinrichtungen in anderen Bezirken versuchen die Rassist_innen, in Hohenschönhausen Fuß zu fassen.

Unter dem Motto „Falkenberg sagt nein zum Heim“ soll es vom Netto-Supermarkt in der Egon-Erwin-Kirsch-Straße bis zum S-Bhf Ahrensfelde gehen. Die Demonstration meldet ein Köpenicker Rassist an.
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Olympia-Werbe-Veranstaltung gemeinsam stören!

olympiaOlympia-Werbe-Veranstaltung gemeinsam stören!
Mo, 15.12.14 | 18:30 Uhr |  Max-Schmeling-Halle (Falkplatz/Mauerpark / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Initiative „Olympia verhindern!“

Treffpunkt: Ab 18:15 am Eingang bzw. gleich drinnen in der sog. „VIP-Lounge“ der Max-Schmeling-Halle.
Das Mitbringen von Plakaten, Transparenten, Kreativität und Wut wird herzlich begrüßt! Lasst uns gemeinsam deutlich zum Ausdruck bringen, wie wenig Bock wir auf ihren geplanten Olympia-Scheiß haben!

Am 15.12.14 findet ab 18.30 in der sog. „VIP-Lounge“ der Max-Schmeling-Halle eine Olympia-Werbe-Veranstaltung statt. Diese Veranstaltung ist im Rahmen der seitens des Senats angekündigten Werbe-Offensive zu Olympia zu sehen. Um dem Ganzen den Anschein von Unabhängigkeit und Kritik zu geben, wird diese Veranstaltung von zwei offiziell nichtstaatlichen Organisationen durchgeführt. Wie im Rahmen der Werbeoffensive vom Senat angekündigt, werden auf dieser Veranstaltungen auch Menschen auf dem Podium sitzen, die einzelnen Aspekten von Olympia skeptisch gegenüberstehen. Selbstverständlich ist für Kritiker*innen, die Olympia in Berlin komplett ablehnen, kein Raum vorgesehen: Die Diskussion soll sich ausschließlich darum drehen, WIE Olympia in Berlin stattfinden soll, und nicht darum, OB Olympia in Berlin gewünscht ist.
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Am 15. Dezember Rassist*innen in Marzahn blockieren!

Demomarzahn08122014Rassist*innen in Marzahn blockieren!
Mo, 15.12.2014 | Marzahn

Treffpunkte:

17:00 Uhr – S-/U-Bahnhof Lichtenberg (Vorplatz)
für alle Menschen aus Friedrichshain, Lichtenberg, Mitte, Pankow und Wedding

17:00 Uhr – S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße)
für alle Menschen aus Neukölln, Kreuzberg, Treptow-Köpenick und Schöneberg

18:30 Uhr – S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße)
für alle Menschen, die nicht früher Feierabend machen können

Seit mittlerweile sechs Wochen ziehen nun Nazis zusammen mit rassistischen Anwohner*innen jeden Montag durch Marzahn. Dankbar nahmen sie ein geplantes Containerlager für Geflüchtete zum Anlass, ihre Hetze gemeinsam auf die Straße zu tragen. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass von staatlicher Seite Geflüchteten statt Wohnungen und selbstorganisierten Häusern nur noch eine menschenunwürdige Unterbringung in Containerlagern zugestanden wird, zieht nun auch noch ein rassistischer Mob durch die Straßen. Für uns sind solche Zustände unerträglich! Lasst uns deshalb gemeinsam an den Erfolg vom 22. November anknüpfen und den Aufmarsch der Rassist*innen endlich auch an einem Montag blockieren.
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Soli-Abend im Weddinger Kiez

hwvw_soliparty_schwedeDie stadtteilpolitische Gruppe „Hände weg vom Wedding“ feiert im Kiez!

Soli-Party für „Hände weg vom Wedding„:
Fr, 12.12.2014 | 20:00 Uhr | Alter Schwede (Schwedenstraße 11A / Wedding)

Es erwarten euch feinste Tunes von Soul & Funk über oldschool Reggae, Rocksteady oder Dub.

Live Djs:

Soulix (Beat Kollektiv)
Angry Hammond
North Korean Rude Boys

Kommt vorbei- unterstützt den Kampf für eine fortschreitende Selbstorganisation von unten und eine antikapitalistische Perspektive. Genießt alkoholfreie und alkoholische Cocktails (Special: “Roter Wedding”). Der Eintritt ist frei!

– english –

A musical feast in solidarity with the district goup “Hände weg vom Wedding”. Finest tunes from Soul & Funk to oldschool Reggae, Rocksteady or Dub. Live Djs: Soulix (Beat Kollektiv), Angry Hammond and the North Korean Rude Boys. Support the struggle for a growing self-organized and self-determinated anti-capitalistic perspective in the neighborhood. Rudies all Around. So come around for a dance and sip alc. or non-alc. long drinks. Free entrance!

Mehr Infos: haendewegvomwedding.blogsport.eu

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Info-Veranstaltungs-Reihe: „Es lebe die Freiheit! Solidarität mit Kobanê!“

va_reihe_nordkurdistan2_front„Es lebe die Freiheit! Solidarität mit Kobanê!“
Friedensprozess und Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan (und Rojava)

Zweiter Teil der Info-Veranstaltungs-Reihe:

Sa, 08.11.2014 | 21:00 Uhr | Zielona Gora (Grünberger Straße 73 / Berlin-Friedrichshain) | FAU-Tresen

Mi, 19.11.2014 | 18:00 Uhr | Technische Universität (Straße des 17. Juni 135 / Berlin-Charlottenburg)

Mi, 26.11.2014 | 20:00 Uhr | Hochschule für nachhaltige Entwicklung (Schicklerstraße 5 / Eberswalde)

Mi, 03.12.2014 | 20:00 Uhr | Horte (Peter-Göring-Straße 25 / Strausberg)

Mi, 10.12.2014 | 17:00 Uhr | Alice Salomon Hochschule (Alice-Salomon-Platz 5 / Berlin-Hellersdorf) | mit Michael Knapp vom Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin | [Plakat]

Veranstalter*innen: North East Antifascists [NEA], Hände weg vom Wedding, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan, Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Flyer: [Front] | [Back]

Im März 2014 waren die Referent*innen Teil einer internationalistischen Delegation, welche mit YXK, dem kurdischen Studierendenverband, Nord-Kurdistan bereiste. Der Fokus der Veranstaltung liegt hauptsächlich auf der politischen Situation in der Region, dem Aufbau basisdemokratischer Strukturen, der Rätesysteme sowie der Frauen- und Jugendbewegung inmitten einer gelebten demokratischen Autonomie und der Repression des türkischen Staats. Es ist nicht der Anspruch, eine umfassende und detaillierte Erläuterung der Geschichte des Widerstandskampfs in Kurdistan wiederzugeben, sondern das Erfahrene mit den Bestrebungen der linken kurdischen Freiheitsbewegung zu verknüpfen und vorzustellen. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, die Menschen in der Region nicht als einheitlich denkende oder homogen agierende Masse zu begreifen und Differenzen sowie Widersprüche zwischen politische Strömungen oder Initiativen aufzuzeigen.

Nur an der ASH: Michael Knapp vom Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin bereiste vor einigen Monaten Rojava. Er wird einen Vergleich zum Aufbau der demokratischen Autonomie in West-Kurdistan geben, außerdem gibt es Aktuelles zur Situation um Kobanê und die Angriffe des “IS”, sowie die Rolle von Massud Barsani (Süd-Kurdistan).

Bei der Veranstaltung wird es Info-Material zur Thematik geben und die Möglichkeit Kobanê (Rojava) durch Spenden zu unterstützen.

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