Diskussionsveranstaltung: Rojava – Widersprüche einer Revolution

rojava_reisebericht_flyer_frontRojava – Widersprüche einer Revolution

Diskussionsveranstaltung mit Christian Zeller
Do, 12.02.2015 | 19:00 Uhr | Mosaik (Oranienstraße 34 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Neue antikapitalistische Organisation (NaO) & Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]

Flyer: [Front / Back]

Seit September 2014 sammeln wir Geld für die Selbstverteidigungskräfte in Rojava. Bisher sind 80.000 Euro für die Kampagne „Waffen für die YPG/YPJ – Solidarität mit Rojava“ bundesweit gespendet worden.

Wir wollen aber auch solidarisch-kritisch die Verhältnisse in Rojava diskutieren. Christian Zeller (Redaktuer der Zeitschrift „Emanzipation“) bereiste im Dezember 2014 Rojava. Er analysiert und diskutiert die dortige politische und ökonomische Lage.

Gibt es Gemeineigentum an Produktionsmitteln? Plan oder Markt? Wie steht es um die Gleichstellung der Frau? Sind die Religionen wirklich gleichberechtigt?

Demokratischer Konföderalismus – Sackgasse oder Modell für die Region? Nach vielen Gesprächen mit politischen und militärischen Vertretern unterschiedlicher Parteien und Gruppierungen zeichnet C. Zeller ein widersprüchliches Bild der Lage in Rojava.

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Mi, 11.02.: HSH – Nazi-Wohlfühlzonen angreifen!

hsh_20150211_flyerGemeinsam gegen Rassismus – Nazi-Wohlfühlzonen angreifen!

Antirassistische Kundgebung:
Mi, 11.02.2015 | 18:00 Uhr | Egon-Erwin-Kisch-Straße (Vor dem Bürgeramt / Hohenschönhausen)

Vortreffpunkt:
Mi, 11.02.2015 | 17:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße / Friedrichshain)

Weitere Infos: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net
Live-Ticker am 11.02.2015: www.twitter.com/ai_b_bbg (AntiRa Infoportal // @ai_b_bbg)
Hashtag: #hsh_antira
EA: 030 / 6922222

Material: [Flyer] | [Aktionskarte]

*AKTUELLES:*
Recherche-Beitrag:
„Recherche und Analyse: Gemeinsam gegen Rassismus in Falkenberg“

Am 11.2. wollen Rassisten zum sechsten Mal durch Berlin Neu-Hohenschönhausen laufen. Unter der Führung des NPD-nahen “Berlin wehrt sich”-Bündnisses protestieren sie gegen die Errichtung von zwei Unterkünften für geflüchtete Menschen im Stadtteil. Zogen anfangs noch über hundert Rassisten durch die Straßen, ist es inzwischen nur noch ein Haufen von rund 50 Neonazis. Der Nazi-Protest bröckelt. Doch bis jetzt wurde er von den Bullen immer durchgeprügelt. Das kann sich nur ändern, wenn mehr Menschen ins Randgebiet kommen, um die Aufmärsche ein für alle Mal zu beenden. Überall, wo Nazis marschieren, müssen wir uns ihnen entgegen stellen. Dies ist besonders wichtig, da in der einen Unterkunft bereits geflüchtete Menschen leben, die sich jeden Tag den rassistischen Zuständen gegenüber sehen. Die Zeit ist reif – Antifa Widerstand!

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Info-Veranstaltung: Rassistische Mobilmachung

info_va_pegida_baizEine Analyse zu PEGIDA und anderen Asylgegnern in Dresden und Umland

Info-Veranstaltung:
Sa, 07.02.2015 | 18:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Vortrag von: Antifa Recherche Team Dresden
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

*AKTUELLES:*
Diskussionsbeitrag der [NEA]:
PEGIDA – Brandstifter in Nadelstreifen(?)

BÄRGIDA, PEGIDA, MAGIDA… das “neue” bundesweite kulturrassistische Phänomen gegen eine vermeintliche Islamisierung bekommt nach den Anschlägen gegen das Satiremagazin Charlie Hebdo neuen Diskurswind. Eine der “Hotspots” der rassistischen Bewegung ist die sächsische Landeshauptstadt.
Dresden reiht sich damit in eine lange Liste sächsischer Orte ein, in denen Bürger immer dann den Arsch vom Sofa bekommen, wenn es gegen Ausländer geht. Mit PEGIDA und ihren Massendemonstrationen besitzt Dresden darüber hinaus aber ein Alleinstellungsmerkmal. Erste Erklärungsansätze aus Politik und Dresdner Wissenschaft sprechen von “besorgten Bürgern”, “Rechtsextremisten” oder “Wutbürgern”, zeigen Verständnis und plädieren für das Ernstnehmen der Sorgen und Ängste. Manche suchen den offenen Dialog, andere kommen mit Sondereinheiten gegen “kriminelle Asylbewerber”. Keinen der Ansätze halten wir für ausreichend, die meisten für falsch.
Den folgenden Fragestellungen wird sich der Vortrag annehmen: Wer protestiert da eigentlich? Welche Gemeinsamkeiten in den Argumentationen sind erkennbar, wo bestehen aber auch gravierende Unterschiede? Und was hat das Geschehen mit 1989 zu schaffen?

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YXK: Jugendforum in Hamburg

yxk_jugendforum_hamburgJugendforum in Hamburg, 31.01 – 01.02.
Konförderalismus und kurdische Freiheitsbewegung

Jugendforum:
Sa, 31.01. – So, 01.02.2015 | Universität Hamburg (Von-Melle-Park 9 / Hamburg)

Veranstalter*innen: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK)
Weitere Infos: jugendkonferenz.blogsport.de

Im Januar 2015 wird in Hamburg ein Jugendforum zu den Themen Demokratischer Konförderalismus und kurdische Freiheitsbewegungstattfinden. Ziel des Forums ist es, den inhaltlichen Austausch zwischen linken/demokratisch-fortschrittlichen Jugendorganisationen zu ermöglichen und Raum für Auseinandersetzungen bieten. An der Vorbereitung sind der Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) und regionale Freund*innen beteiligt.

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[Berlin-Pankow] 200 Menschen auf Silvesterdemo zum Frauenknast

silvesterdemo_2015_bericht…in Solidarität mit der in Pankow inhaftierten Aktivistin Gülaferit Ünsal. Gegen Knastindustrie, Zwangsanstalten und die Auslieferung linker Gefangener.

Am 31. Detember 2014 fanden in Berlin wieder die alljährlichen Silvesterknast-Demos statt.
Dass neben der traditionelle Demonstration zur JVA-Moabit seit einigen Jahren von meheren Demos gesprochen werden kann, ist den Organisator*innen der Silvester-Demo zu verdanken, die seit 2010 den Fokus der Demo auch auf andere Berliner Gefängnisanstalten ausgeweitet haben. So fanden in den Jahren 2010 und 2011, bis zur angekündigten Schließung des Abschiebeknastes Grünau am Silvesternachmittag immer Aktionen vor dem Köpenicker Knastkomplex statt. In den Folgejahren führte die Nachmittagsdemonstration zur Frauen-JVA in Berlin-Lichtenberg [2012 | 2013].

Insbesondere wurde auf die Situation der inhaftierten linken Aktivstin Gülaferit Ünsal aufmerksam gemacht, die seit 2011 unter dem Vorwurf einsitzt, die Revolutionäre Volksbefreiungspartei/-front (DHKP/C) in Deutscland und der Türkei unterstützt zu haben. Die politische Handhabe hierfür liefert der Paragraph 129b, der die sVerfolgung von im Ausland aktiven Organisationen in Deutschland legitimiert. In Berliner Knästen saß sie seit rund drei Jahren in Isolationshaft. Im Mai 2013 wurde sie zu 6,5 Jahren Haft verurteilt. Nach der Ablehung ihres Revisionsantrages wurde Gülaferit im September in den Frauenknast-Pankow verlegt. Weiterlesen »

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[NEA]-Redebeitrag: „No love for Stalin“

ll_2015_nolove_banner„No love for Stalin“

Die russische Oktoberrevolution von 1917 kann aus heutiger Sicht sicherlich zunächst als der erste reale Versuch gesehen werden, sozialistische Theorie in der Wirklichkeit zu erproben. Die beteiligten Akteur*innen der Revolution verstanden eine materialistische Geschichtsauffassung, welche den Kern ihrer Überzeugungen bildete und bereits Anfang des 20. Jahrhunderts über eine beachtliche philosophische Tradition verfügte, als konkrete Aufforderung, den Sozialismus aus den Köpfen auf die Straße zu überführen. Die Errichtung eines sowjetischen Staates sollte hierbei nur die erste Stufe des letzten Kapitels einer Geschichte der Klassenkämpfe bilden, von der aus in einer nahen Zukunft der endgültige Sieg des Weltproletariats ausgehen würde. Weiterlesen »

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Siempre Antifa Frankfurt/Main: „Antifa bleibt notwendig!“

ll_2015_text_siempreUnsere Genoss*innen und Freund*innen von Siempre Antifa Frankfurt/Main haben einen eigenen Aufruf für unseren Antifa-Block: „Totgesagte leben länger!“ auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2015 geschrieben, den wir hier dokumentieren.

Antifa bleibt notwendig!

Das Jahr 2014 steht für eine erneute Zäsur in der antifaschistischen Bewegung. Mehrere Gruppen, die das Bild der autonomen Antifa im vergangenen Jahrzehnt mitgeprägt hatten, zogen ein kritisches und resignierendes Resümee: so geht es nicht weiter. Die Konsequenz ist meist eine schleichende Abkehr von autonomer Praxis sowie das Aufgehen in größeren Organisierungsprozessen. Angesichts der Sprachlosigkeit der antifaschistischen Linken gegenüber neueren Entwicklungen im nationalen und internationalen Kontext erscheint uns diese Entwicklung allerdings nicht als Reorganisierung der Bewegung zur Erhöhung der Schlagkraft, sondern im Gegenteil als Eingeständnis der eigenen konzeptionellen und aktivistischen Schwäche. In der Hauptsache stehen wir als Linke vor zwei ungelösten Problemen: einerseits die Zersplitterung der Bewegung in Kleingruppen aufzuheben, andererseits unsere Basis insgesamt zu vergrößern. Bei aller Richtigkeit verbindlicherer organisatorischer Strukturen bleibt die Hoffnung in bundesweite Prozesse dort trügerischer Schein, wo eine regionale Mobilisierungsfähigkeit für unsere Inhalte ausbleibt. Der Aufbau stärkerer und sich intensiver koordinierender Strukturen, die kontinuierlich am Ausbau der eigenen Basis arbeiten, ist nur ausgehend von den Gegebenheiten vor Ort möglich. Organisationen ohne lokale materielle Verankerung hingegen bleiben ein Papiertiger. Wo sie angesichts drängender Herausforderungen schweigen, spielen sie sich mit dem Management von Großevents die Illusion eigener Stärke vor. Bundesweite Organisierung könnte das Rückgrat jeder lokalen Arbeit sein, die ihrerseits aber nicht zu ersetzen ist. Darüber hinaus erhält eine Zusammenfassung der vorhandenen Kräfte ihre Bedeutung in Arbeitsteilung und der Ermöglichung von Synergieeffekten, nicht jedoch in einem strapazierenden Mehraufwand, der einer weiteren Bürokratisierung Vorschub leisten wird. Wir können den zweiten Schritt nicht vor dem ersten gehen. Die Richtung, die uns vorschwebt, ist eine, die sich vertikal von unten nach oben organisiert und horizontal vom lokalen Raum ausgehend über regionale Vernetzung zu größeren Organisationseinheiten gelangt. Weiterlesen »

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Interview mit der [NEA] in der Tageszeitung Junge Welt zur LL-Demo

ll_2015_jungewelt_bannerAm Donnerstag, den 08.01.2015 ist in der linken Tageszeitung Junge Welt ein Interview mit uns erschienen, wo wir uns noch mal zur Notwendigkeit des Antifa-Ansatzes äußern und diesen in Bezug zu unserem Antifa-Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2015 setzen.

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Pressemitteilung der [NEA] zur LL-Demo: „Die Antifaschistische Aktion lebt“

nea_logoBerlin, den 08.01.2015

Sehr geehrte Vertreter*innen der Presse,

2015 findet das alljährliche Gedenken an die Revolutionäri*nnen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin statt.
Sie ist eine der ältesten, spektren- und generationenübergreifenden Manifestationen der revolutionären Linken in Deutschland.

Wir rufen in diesem Jahr unter dem Motto:
„Totgesagte leben länger – Die Antifaschistische Aktion lebt“ zu einem antifaschistischen Block auf der Gedenkdemonstration auf.

Der weiterhin zunehmende Rechtsruck in Europa und das Wiedererstarken von „protofaschistischen“ Parteien von der „Alternative für Deutschland (AfD)“, der UKIP in Großbritannien, bis hin zu neonazistischen Parteien wie der Jobbik-Partei in Ungarn, der alltägliche und institutionelle Rassismus, die Proteste gegen Geflüchtete und so genannte religiöse Minderheiten in Berlin und anderen deutschen Städten, zeigen uns die Aktualität und dringende Notwendigkeit des antifaschistischen Kampfes für die Gegenwart.

Diese Demonstration leitet auch das politische Jahr 2015 ein. Dazu Christian Schwartz, ein Sprecher der Gruppe:
„Wir Antifaschist*innen sehen unsere Aufgabe darin, politische Debatten mitzubestimmen und insbesondere die Kämpfe der Refugees zu unterstützen“. Der Rechtsruck in großen Teilen Europas, die offene Hetze gegen Flüchtlinge „aus der Mitte“ der Gesellschaft und die Etablierung rassistischer Parteien, wie der AfD als bürgerlich-konservative Partei im rechten Spektrum, wird von uns bekämpft werden. Ebenso werden wir auch dieses Jahr den „Tag der deutschen Zukunft“ in Neuruppin verhindern und in Magdeburg den Nazis den Weg abschneiden. Schlussendlich sägen wir auch im neuen Jahr an dem Ast, auf dem Frank Henkel sitzt.
Die Antifaschistische Aktion ist kein Relikt und lässt sich schon gar nicht verbieten – auch nicht 2015.

„Totgesagte leben länger – Die Antifaschistische Aktion lebt“

Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2015 in Berlin;
11.01.2015; Start 10:00 Uhr

North-East Antifascists [NEA]

Internet: www.antifa-nordost.org

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Indymedia: „Recherche und Analyse: Gemeinsam gegen Rassismus in Falkenberg“

recherche_falkenberg_headerRecherche und Analyse: Gemeinsam gegen Rassismus in Falkenberg

Zum zweiten Mal wollen Neonazis und Rassisten am Dienstag, dem 6. Januar 2015 durch Hohenschönhausen marschieren. Ihre Demonstration richtet sich nicht nur gegen das geplante Containerdorf für geflüchtete Menschen im Lichtenberger Ortsteil Falkenberg am nordöstlichen Rand Berlins, sondern gegen Flüchtlinge allgemein. Ihre Statements und Sprechchöre machen aus ihrem Rassismus keinen Hehl. “Wir wollen kein Flüchtlingsheim in Falkenberg, und auch sonst nirgends in Deutschland.” – heißt es in einem Beitrag des dazugehörigen Facebook-Auftritts. Die Organisatoren wollen keine maßvolle Unterbringung von Flüchtlingen, um Wohnungen statt Container oder Mitsprache von Anwohnenden, sondern um die Abschottung und Ausweisung aller Menschen ohne deutschen Pass. Diesem Hass und dieser Ignoranz gegenüber Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzen für den Traum eines besseren und sicheren Lebens, setzen wir eine grenzüberschreitende Solidarität entgegen. Weiterlesen »

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