[Indymedia]: Recherche: Prenzlauer Berg – Keine Kneipe für Neonazis!

recherche_pberg_kneipenRecherche: Prenzlauer Berg – Keine Kneipe für Neonazis!

Auf Indymedia-Linksunten ist ein Recherche-Artikel erschienen, welcher die Verbindungen von HoGeSa und der rechten Kneipenlandschaft rund um die Greifswalder Straße im Prenzlauer Berg thematisert, auf den wir hiermit verweisen wollen.

Den gesamten Artikel lesen:
linksunten.indymedia.org/de/node/133149

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PM: Antifa-Demo: HoGeSa, Bärgida und der rassistischen Anti-Asyl-Hetze entgegentreten!

hogesa_pberg_pm_antifademoAntifa-Demo: HoGeSa, Bärgida und der rassistischen Anti-Asyl-Hetze entgegentreten!

Pressemitteilung vom 22.01.2015
North-East Antifascists [NEA]
www.antifa-nordost.org |nea@riseup.net

Am Samstag, den 17. Januar hatten sich mehr als 50 Nazis aus dem militantem Spektrum der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) zu einem “Kennlerntreffen” in die Kneipe “Stumpfe Ecke” (Naugarder Straße 15) in Berlin-Prenzlauer Berg getroffen. Während die Berliner Polizei es den rassistischen Akteuren ermöglichte, sich zu vernetzen und kommende neonazistische Aktionen zu planen, wurden Teilnehmer*innen des Gegenprotestes angegriffen.

Am Samstag findet darum eine antifaschistische Demonstration statt, denn die Kieze um den S-Bhf. Greifwalder Straße und dem Antonplatz sind bekannt für seine alt-eingesessenen rechten Strukturen. Eine seit vielen Jahren bestehende rechte Infrastruktur an Kneipen und Berlins letzter Thor-Steinar-Laden (“Tönsberg”) bieten kontinuierlich eine rechte Erlebniswelt. Damit verbunden sind immer wieder rassistische und rechte Pöbeleien und Angriffe- vor allem an den Wochenenden.
Diese Verhältnisse und Strukturen gilt es aufzudecken und aufzubrechen- damit die Akteure der rassistischen Anti-Asyl-Proteste von Buch, Falkenberg, Marzahn, Hellersdorf bis nach Köpenick und dem zugrunde liegenden Alltagsrassismus thematisiert und gestört werden.

Wir rufen zum entschlossenen antifaschistischen Widerstand auf!

Antifa-Demo:
24.01.2015 | 17:00 Uhr | Prenzlauer Berg | S-Bahnhof Greifswalder Straße
www.antifa-nordost.org

davor:
Antirassistische Fahrradtour
24.01.2015 | 12:00 Uhr | Hohenschönhausen | Prerower Platz
www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

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Bericht: 20.1. Antira-Demo in Hohenschönhausen hält Neonazis fern

bericht_hsh_20150120_01Bericht: 20.1. Antira-Demo in Hohenschönhausen hält Neonazis fern

Etwa 60-70 Antirassist_innen haben an der Demonstration gegen Neonazis und Rassismus teilgenommen. Sie führte vom Bürgeramt in der Egon-Erwin-Kisch-Str. quer durch den Kiez und verhinderte so, dass die Neonazis und Rassist_innen in die Nähe der Flüchtlingsturnhalle kommen konnten. Unterstützt wurde die Demonstration durch einen Live-Auftritt des Hohenschönhausener Rappers Pyro One, der auch ein paar Worte an die Demonstrant_innen und Anwohner_innen richtet. Die Zwischenkundgebung, auf der der Live-Auftritt stattfand war nur etwa 100 Meter vom Antreteplatz der Rassisten-Demonstration entfernt. Die Polizei schirmte die beiden Demonstrationen von einander ab.

Etwa 75 Menschen sammelten sich zeitgleich um 19:00 Uhr am Treffpunkt der Rassisten-Demonstration am S-Bhf. Wartenberg. Zur Erinnerung: Als am 10. Januar eine Rassisten-Demonstration durch den Kiez zog, untersagte die Versammlungsbehörde alle linken Kundgebungen in diesem Gebiet, auch eine am S-Bhf. Wartenberg – mit der Lüge, dass das der Endpunkt der Rassist_innen wäre. Gestern war es andersrum kein Problem, den Rassist_innen eine Route durch den Kiez zuzugestehen, in dem unsere Antira-Demonstration lief. So drehten sie dann eine kleine Runde am nördlichen Ende Hohenschönhausens. Sie hatten dieses Mal nicht den NPD-Lautsprecherwagen dabei. Der NPD-Redner (Foto 2) musste sich mit einem Megafon bemerkbar machen. Anwohner_innen waren dieses Mal deutlich in der Unterzahl, es dominierten grölende Rassist_innen und Neonazis. Weiterlesen »

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Foto- und Presse-Auswahl zum HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg

hogesa_pberg_presse_fotosAm Samstag, den 17.01.2015 trafen sich ca. 50 Nazis, unter einem massivem Polizeiaufgebot, zu einem „HoGeSa-Kennenlerntreffen“ in der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15) im Prenzlauer Berg. Neben Pöbeleien gegen einen spontane Gegenkundgebung und einem Angriff auf Antifaschist*innen, konnten diese ungestört bis in die Nacht feiern. Als Reaktion darauf, veranstalten wir am Samstag, den 24.01.2015 um 17:00 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße (Prenzlauer Berg) eine Antifa-Demo. Für weitere Hintergründe und zur Dokumentation gibt es an dieser Stelle eine Foto- und Presse-Auswahl zum Thema.

Alle Presse-Artikel und Fotos anzeigen:

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PM: 50 Nazis bei HoGeSa-Treffen in Prenzlauer Berg

stumpe ecke_pmBerlin: 50 Nazis bei HoGeSa-Treffen in Prenzlauer Berg.
Nazigegner von Rechten angegriffen.

Für den 17. Januar luden Nazis in Berlin zu einem „Kennenlerntreffen“ der sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ ( HoGeSa). Eine halbe Stunde nach angekündigter Uhrzeit hatten sich gegen 20.30 Uhr am S-Bahnhof Greifswalder Straße rund 50 Rechte versammelt. Die Polizei begleitete sie von hier aus zur Kneipe „Stumpfe Ecke“ in der Naugarder Straße 15, wo sie sich unter Polizeischutz bis in die Morgenstunden ungestört versammeln konnten.

Rund 40 Nazigegner*innen waren im Viertel unterwegs, nur wenige wurden durch die anwesenden Polizeieinsatzkräfte in die Nähe des Geschehens gelassen. Gelegentlich kam es zu Bedrohungen gegen anwesende Antifaschist*innen, die sich in der Nähe der Kneipe versammelten. Laut Anwohner*innen, die sich am Gegenprotest beteiligten kam es von Teilen des Publikums der „Stumpfen Ecke“ bereits in der Vergangenheit zu rechten Pöbeleien.
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Update: HoGeSa-Treffen mit 70 Nazis in Prenzlauer Berger Kneipe / Kommt alle!

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Polizeiaufgebot in der Naugarder Straße

++ 50 Nazis in Kneipe „Stumpfe Ecke“ ++ unter Polizeischutz ++ Gegenkundgebung angemeldet ++
Die Organisator*innen von HoGeSa Berlin („Hooligans gegen Salafisten“) haben heute zu einem „Kennenlerntreffen“ in Prenzlauer Berg eingeladen. Rund 50 Neonazis folgten dem Aufruf. Rund 40 Antifaschist*innen hatten sich auf Grund der Ankündigung im Kiez versammelt.

Die Polizei organisierte für den Neonazitross Geleitschutz und begleitete die Gruppe zu der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15). Die Neonazis sitzen bis jetzt in der Kneipe, trinken, reden und rauchen gemütlich vor der Tür – geschützt von der Polizei.

„70 hogesas laufen extrem aggressiv durch die naugarder strasse“ heißt es auf dem Twitterprofil des Berliner Journalisten Sören Kohlhuber.
Weiterihn heißt es: „80 Antifas und belagern samt Cops die Kneipe. Ein Nazi wollte gerade angreifen, wurden von Zivis abgedrängt“.

Vom Publikum der Kneipe gingen in der Vergangenheit immer wieder Übergriffe aus.
Das die Kneipenbelegschaft eine Großgruppe von offensichtlichen Neonazis unter Polizeischutz (trotzdem) in die Kneipe lässt, lässt den Schluss nahe, dass Sympathien zu den Nazis vorhanden zu sein scheinen und das der rechte Kneipenabend beim Wirt angemeldet wurde.

Es wurde eine Gegenkundgebung angemeldet. Kommt alle!
Kundgebung: Naugarder Straße / Erich-Weinert-Straße

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HoGeSa-Treffen im Prenzlauer Berg am Samstag 17.01.2015

Enrico Schottstädt_mit_Villian_und_Aestus_17.11.2014Für Samstag laden Berliner Neonazis zu eimem HoGeSa-„Kennenlerntreffen für Berlin und Umland“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an „Freunde, Freundinnen Anhänger und Unterstützer der HoGeSa“
Treffpunkt ist: Sa. 17. Januar 2015 | 20 Uhr | S-Bhf. Greifswalder Straße

Die über Facebook verbreitete Einladung stammt von dem einschlägig bekannten 1. FC Union-Anhänger Enrico Schottstädt.
Schottstädt pflegt enge Kontakte zu den HoGeSa-Strukturen im Ruhrpott und war verantwortlich für einen Aufmarsch 27. Dezember 2014 unter der Losung „Bürger dieser Stadt haben Scheinasylanten satt.“. Die Aktion am Marzahner Eastgate, an der sich rund 50, meist unorganisierte Rechte beteiligten wurde unter dem Label „Ber.Ge.As. Berlin gegen Asylmissbrauch und linke Gewalt“ beworben.

In der Ankündigung für das Kennenlerntreffen am Samstag heißt es: „Solltet Ihr fragen haben wendet Euch einfach hier auf Facebook an Patrick Killat“. Killat der unter den Künstlernamen Villain051 in Erscheinung tritt, spielte bereits bei der ersten HoGeSa-Massenkundgebung Ende Oktober in Köln. Wie auch Enrico Schottstädt verfügt er über gute Kontakte zu Andreas Kraul, einem der HoGeSa Hauptverantortlichen in NRW. Für den 24. Januar bereiten die regionalen HoGeSa-Strukturen im westlichen Ruhrgebeit ein Auftritt von Villain051, zusammen mit der Bremer Rechtsrockband Kategorie C, vor.

Ob die Neonazis am Samstag vom S-Bahnhof Greifswalder Straße aus weiterziehen oder ob sie sich in den Kneipen der unmittelbaren Umgebung niederlassen, ist unklar.
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Mitschnitt: Veranstaltung Was tun gegen HoGeSa?!

Die North-East Antifascists [NEA] veranstaltete am 20. November 2014 eine Podiumsdiskussion über die, zu diesem Zeitpunkt frisch entstandene, Bewegung „Hooligans gegen Salafisten“. Auf dem Podium saßen das Bündnis aktiver Fussballfans (BAFF) und ein Vertreter der Agentur für soziale Perspektiven e.v. (asp). Der Mitschnitt der Veranstaltung ist jetzt online zur verfügbar.
Veranstaltungsankündigung: Vortrag: Was tun gegen HoGeSa?!

Hogesa Infoveranstaltung Antifa Nordost by Antifa Nordost on Mixcloud

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50 Menschen auf Kundgebung gegen Rassismus in Buch

bericht_kundgebung_buch_jan1550 Menschen auf Kundgebung gegen Rassismus in Buch

Rund 50 Menschen beteiligten sich gestern an der Kundgebung „Gegen Rassismus – Flüchtlinge willkommen in Buch“. In verschiedenen Redebeiträgen wurden unterschiedliche Facetten vom Leben in Buch, aber auch von Gründen warum Menschen fliehen aufgezeigt. So sprach ein Professor des Max-Delbrück-Centrums in Berlin-Buch über die Arbeit in den unterschiedlichen Instituten und berichtete, dass es gerade in der Medizin, aber auch in der Wissenschaft generell, notwendig ist in einen Austausch zukommen und gemeinsam an einem Thema oder Fragestellung zu arbeiten.
Die Vertreterin des Flüchtlingsrates Berlin stellte nochmal umfassend dar, dass es aktuell weltweit soviele Flüchtlinge wie seit dem II. Weltkrieg gibt. Über 50 mio Menschen seien zur Zeit auf der Flucht, viele fliehen in Nachbarregionen oder -ländern. In Deutschland kamen letztes Jahr gerade mal 230.000 Menschen, Berlin hat davon 12.000 aufgenommen.
Darüber hinaus redete noch ein Vetreter des „Netzwerkes für Demokratie und Respekt Buch-Karow“ und vom Parteijugendbündnis „Kiez gegen Rechts“.

Quelle: pankowhilft.blogsport.de/2015/01/13/58/

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Recherche: Teilnehmer*innen der rassistischen Demo am 10.1. in HSHS

recherche_falkenberg_headerRecherche: Teilnehmer*innen der rassistischen Demonstration am 10.1. in Hohenschönhausen öffentlich gemacht

Dass es nicht ohne Konsequenzen bleibt, wenn man auf NPD-Aufmärschen mitläuft, sollte sich eigentlich inzwischen überall rumgesprochen haben. Wenn es noch nicht bei allen angekommen ist, die in den letzten Wochen in Hohenschönhausen gegen Flüchtlinge auf die Straße gegangen sind, dann vielleicht jetzt.
Auf dem Portal Antifa-Berlin.info ist eine Auflistung aller 188 Teilnehmer*innen des rassistischen Aufmarschs am 10. Januar 2015 in Hohenschönhausen erschienen.

Sie sind hier zu sehen:
www.antifa-berlin.info/recherche/807-1012015—rassistsche-demonstration-in-hohenschnhausen

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