Erich Mühsam neu vertont – Sich fügen heißt lügen

erich_mühsam_neuvertont_web„Sich fügen heißt lügen“ – Erich Mühsam neu vertont

Fr. 19. September 2014 | 18.00 Uhr | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestr. 9)
Musik: Der singende Tresen | Lesung: Markus Liske (Gedankenmanufaktur Wort & Ton) | Eintritt frei

Matrerial: Flyer [Vorderseite] | [Rückseite]

Anlässlich des 80. Todestages von Erich Mühsam laden wir zu einem kleinen Kulturprogramm in die Freilichtbühne Weißensee.
Erich Mühsam war Literat und Dichter, Anarchist, Freigeist und vieles mehr. Der Glaube daran, dass der Mensch im Kern gut sei, auch wenn er viel Dummes täte und eine lebensbejahende Einstellung zur Welt waren sein Antrieb.
Dem lebensfrohen und manchem Genuss nicht abgeneigten Mühsam haucht der „Singende Tresen“ mit seinem Programm „Mühsam Blues“ neues Leben ein. Ergänzend leitet Markus Liske anhand verschiedener Anekdoten und Stationen aus dem Leben Erich Mühsams durch den Abend. Neuvertonungen der Gedichte „Schnaps“ und der „Gesang der Vegetarier“ gehören zu den Schmunzlern des Programms. Die Sympathie Mühsams für Bettelnde, Prostituierte, Diebe und andere Ausgegrenzte finden hier eine besondere Betonung.
Mühsams Ansinnen, möglichst unterschiedliche Menschen für den Kampf um Freiheit und Gleichheit zu gewinnen, machte ihn immer wieder zur Zielscheibe rechter Kräfte. So saß er Zeit seines Lebens immer wieder in Haft. Am 10. Juli 1934 wurde er im KZ Oranienburg von den Nazis ermordet, denen Mühsam wegen seiner jüdischen Wurzeln, seiner Weltanschauung und seiner publizistische Tätigkeit verhasst war.

An das Werk der vielschichtigen Persönlichkeit Erich Mühsam wollen wir erinnern, indem wir seine Chansons und Gedichte für einige gemeinsame Stunden wieder zum Leben erwecken.

Veranstalter*innen: North East Antifa (NEA) | Haus der Jugend Bunte Kuh e.V.
Kooperationspartner*innen: Freilichtbühne Weißensee & Lokaler Aktionsplan Weißensee

Terminhinsweise nach dem Mühsam-Abend:
19.30 – 21.30: Uhr Video-Kundgebung gegen den Thor Steinar Laden |Anton Platz

20.30 Uhr: Vorführung des Films „Django“ | Freilich Bühne Weißensee
Eintritt: Erwachsene: 6,50 Euro, Kinder: 3 Euro.

Anfahrt zur Frei Lich Bühne:
Tram 12: bis Rennbahnstr./Berliner Allee | Tram M4/M13 bis Buschallee/Berliner Allee

Infos: www.erichmuehsam.antifa-nordost.org
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NPD-Kundgebung am 23. August in Weißensee

NPD_kundgebung_23augus_2tProtest gegen NPD-Kundgebung
Sa. 23.08.2014 | Rennbahnstr. | Weißensee


Gegenkundgebungen:
ab 12.00 Uhr Kreuzung Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str.  & Kreuzung Rennbahnstr./Roelkestraße 

Aufruf des Gegen-Bündnisses: Die NPD Pankow möchte am Samstag, den 23. August, von 13.00 bis 17.00 Uhr erneut eine Kundgebung gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Rennbahnstr. 87/88 abhalten und ihre rassistische und menschenverachtende Grundhaltung auf Kosten von Menschen in einer Fluchtsituation in Weißensee propagieren. Bereits vor zwei Wochen haben ca. 20 Neonazis eine Kundgebung
an gleicher Stelle gegen die geplante Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft für 260 Menschen im Hotel Comfort durchgeführt. Rund 130 Menschen haben dagegen lautstark ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht bekundet und gegen die NPD demonstriert.

DIE LINKE, die SPD, Bündnis 90/die Grünen, die Piraten, North East Antifa und Antifaschistische Gruppen aus Pankow rufen dazu auf, den Neonazis auch dieses Mal entgegenzutreten und gemeinsam Solidarität mit den Geflüchteten zu zeigen. Alle Bürger_innen sind dazu aufgerufen, sich ab 12.00 Uhr an der Kreuzung Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str. sowie an der Kreuzung Rennbahnstr./Roelkestraße unter dem Motto „Solidarität mit den Geflüchteten“ zu versammeln.

130 Menschen gegen NPD-Kundgebung

Protest_gegen_NPD_kundgebungAm Samstag, den 9. August hatte die NPD zu einer Kundgebung gegen eine neu entstehende Flüchtlingsunterkunft in der Rennbahnstraße in Weißensee aufgegrufen. 29 Neonazis beteiligten sich an der Kundgebung, ihnen gegenüber standen 130 Gegendemonstrant_innen. Die Neonazis beschallten vor allem unbelebtes Straßenland, Bäume und Zäune.

Bilder: Sören Kohlhuber | Ney Sommerfeld
Bericht: Neues Deutschland (11.08.2014) |
Video: RBB (09.08.2014) |
Recherche Auswertung: antifa-berlin.info

PM der Beratungsstelle Moskito:
„Rund 130 Menschen demonstrierten heute bei guten Wetter und guter Laune gegen die NPD. Sie waren den gemeinsamen Aufruf von die LINKE, SPD, Bündnis 90/ die Grünen, Piratenpartei, North East Antifa und weiteren antifaschistischen Gruppen aus Pankow gefolgt. Nach nichtmal zwei Stunden beendete die NPD unter Pfiffen und Buh-Rufen ihre Kundgebung.
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9.8.2014: NPD-Kundgebung gegen Flüchtlimgsheim in Weißensee

npd_weissensee_9sept2014_3Kein Platz für Neonazis und Rassist*innen!
Refugees Welcome!

Für Samstag, den 9. August 2014, ruft der Pankower NPD Kreisverband 8 (KV8) zu einer Kundgebung in Weißensee auf. Ziel ihrer Hetze ist die neu entstehende Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Comfort-Hotel in der Rennbahnstr. 87-88.

Gegenkundgebungen: ab 9 Uhr
1: Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str.
2: Rennbahnstr./Roelkestr. (NEU!)

Anmeldung der NPD: 10-15 Uhr
Im Dreh Rennbahnstr./Roelkestr. (NEU!)

Anreise:
Vom S-Bhf. Pankow: Bus X54, bis Station Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str. oder Station Pasedagplatz | Vom Alexanderplatz bzw. S-Bhf. Greifswalder: Tram M4 bis Station Buschalle -> 10 Min Fußweg | Vom S-Bhf. Friedrichstr./Rosenthaler Str./Eberswalder Str.: Tram M12 bis Station Pasedagplatz

Karte von der Gegend: rund um die Rennbahnstr. 87
Material: Facebook-Banner (zum „teilen“)

Aktuelle Infos unter:
https://www.facebook.com/SolidaritaetmitGefluechtetenPankow www.antifa-nordost.org

(Stand: 9. August 2014, 6.00 Uhr)

Karte und Aufruf – hier weiterlesen
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Schwimmdemo gegen Nazi-Bademeister

Schwimmdemo_plötzensee_27.07.2014_1[Berlin-Wedding] Nazis den Sommer vermiesen – „Schwimm-Demo“ gegen Nazi-Bademeister

Im Rahmen der Aktionsmonate unter dem Motto „Reclaim your Kiez“ des „Hände weg vom Wedding“-Bündnisses haben wir gestern im und am Plötzensee protestiert. Im Zentrum stand dabei eine „Schwimm-Demonstration“. Auf dieser wurde ein Transparent mit der Aufschrift „Rassismus tötet“ gehalten und damit zum Strandbad geschwommen, um die Gäste und Mitarbeiter*innen darauf aufmerksam machen, dass wir keine Rassisten dulden werden. Nicht am Plötzensee und auch nirgendwo sonst! Diese originelle Aktion erweckte großes Aufsehen unter den anwesenden Personen. Mit Flyern und Gesprächen konnten viele Menschen über den Hintergrund der „schwimmenden Demonstration“ informiert werden. Viele Gäste zeigten großes Interesse und solidarisierten sich (verbal).
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PM: Nach dem Tod von Anneck E. – War Rassismus das Motiv?

Pressemitteilung

Ressorts: /Berlin/Regionales/Politik
Berlin, den 30.07.2014

Berlin: Nach dem Tod von Anneck E. – War Rassismus das Motiv?

Für Freitag, den 1. August 2014, rufen Initiativen ab 16 Uhr zu einer Kundgebung am Freibad Plötzensee auf. Vor einer Woche kam es im Wedding zu einem tragischen wie grausamen Vorfall: Ein 35-Jähriger Mann aus Kamerun ertrank im Plötzensee, während andere Badegäste erfolglos versuchten ihn zu retten.

Nicht eingegriffen hatte Bademeister und Rettungsschwimmer Mike Z. vom gegenüberliegenden Freibad Plötzensee. Zwar hatte Z. die Gruppe um das spätere Opfer bereits Stunden zuvor an der anderen Uferseite bemerkt, als er jedoch durch Hilferufe und Hinweise durch Zeugen, auf den Vorfall aufmerksam wurde, ließ er sich nicht zu umgehender Hilfe bewegen. Die Unfallstelle ist jedoch kaum 100 Meter entfernt.
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Berlin-Wedding: War Rassismus das Motiv?

Kundgebung_plötzensee_01.08.2014_1Berlin-Wedding: War Rassismus das Motiv?

Am 01.08.2014 fand nachmittags vor dem Strandbad Plötzensee eine antirassistische Kundgebung unter dem Motto „War Rassismus das Motiv? Wir fordern Aufklärung!“ statt. Anlass war der Tod von Anneck E., der am Morgen des 19.07. im Plötzensee ertrank – vor den Augen des Bademeisters und ohne, dass dieser eingriff. Da der zuständige Bademeister Mike Zerfowski früher in Neonazi-Kameradschaften aktiv war und sich nie von rechter Ideologie distanziert hat, kann ein rassistisches Motiv für sein Nichthandeln nicht ausgeschlossen werden. Deswegen fordern wir Aufklärung über die Hintergründe des Falls. Mit Transpis und Flyern wurden Passant*innen und Gäste des Freibades über den politischen Hintergrund des betreffenden Bademeisters und den Tod von Anneck informiert. Im Anschluss wurden Blumen und Kerzen an der Badestelle niedergelegt, von der Anneck aus in den See ging.
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Kundgebung: War Rassismus das Motiv?

freibad_Ploetzensee_Facebook_Banner2Kundgebung: War Rassismus das Motiv?
Fr. 08.08.2014 | 17.00 Uhr | Freibad Plötzensee (Nordufer 26) | Wedding

Anfahrt: S-Beusselstraße, Tram M13 Virchov-Klinikum

Als Anneck E. (35) am 19. Juli im Plötzensee ertrank, schaute Mike Z., der Bademeister des Freibades, einfach weg. Er half dem Menschen aus Kamerun nicht. Das Verhalten Mike Z.’s ist kein unglücklicher Zufall, wie es die BetreiberInnen des Freibades darzustellen versuchen. Mike Z. war über Jahre in der Neonaziszene aktiv, unter anderem bei der NPD Neukölln und der Kameradschaft der „Freien Nationalisten Berlin Mitte„. Inzwischen behauptet er aus der Neonaziszene ausgestiegen zu sein. Jedoch hat er sich weder öffentlich von seiner Ideologie und seinen Taten distanziert, noch hat er Szeneinternas preisgegeben. In der aktuelln Berichterstattung findet Mike Z.’s politischer Hinterhrund aktuell keine Erwähnung. Die Betreiber des Strandbades wissen seit Sommer 2013 von Mike Z.’s Neonazi-Hintergrund. Aneks E.’s Tod hätte vieleicht verhindert werden können. Doch statt Mike Z. zu entlassen, verteidigt ihn die Strandbadleitung auch jetzt wieder öffentlich gegen jede Kritik.

Wir fordern darum:
– aktive Aufklärung (Warum wurde dem Ertrinkenden nicht geholfen?)
– die Enlassung von Mike Z.
– eine Thematisierung der Nazi-Verbidungen von Mike Z.
– eine öffentliche Debatte um widerholte rassistische Vorfälle im Freibad Plötzensee Plötzensee

Rassismus tötet! Wir fordern Aufklärung!
VeranstalterInnen: Antifaschistische und antirassistische Gruppen

Material: Online-Banner für Kundgebung am 01.08.2014  | am 07.08.2014 |

Hintergrund-Aktikel:
Verharmlosen und Wegschauen in Plötzensee (Recherche & Aktion), 25.07.2014
Freibad Plötzensee beschäftigt Neonazi (Recherche & Aktion), 07.08.2013

Protest-Aktionen:
Schwimm-Demo (26.07.2014) | Kundgebung (01.08.2014) |

Texte: PM zur Kundgebung am 01.08.2014 |

Presse:
BZ (23.07.2014) | Missy Magazine (24.07.2014) | JW (26.07.2014) | Bild (30.07.2014) | Freitag (03.08.2014) | Neues Deutschland (04.08.2014) |

Libertärer Aktivismus, Antifaschismus, Subkultur in Moskau

sad_but_trueVeranstaltung: Libertärer Aktivismus, Antifaschismus, Subkultur in Moskau
Do. 14.08.2014 | 20.00 Uhr | K-Fetisch (Wildenbruchstr. 86) | Neukölln

Überblick und Film. Was geschieht aktuell in Russlands Metropolen? Wie organisieren sich zivilgesellschaftliche Initiativen, libertäre und antifaschistische Gruppen? Und wie reagieren emanzipatorische Bewegungen und Linke auf die aktuellen regressiven politischen Entwicklungen, sei es die staatliche Hetze gegen Homosexualität, die Kriminalisierung von LGBT-Aktivisten_innen oder die mehrheitsgesellschaftliche Pogromstimmung gegenüber (vermeintlichen) Migranten_innen? Die Veranstaltung gibt einen aktuellen Überblick über linken politischen Aktivismus mit Fokus auf Moskau.
Abgerundet wird der Abend durch den Film „Ivan. In Memory of our Friend“, (Moskau 2013, OmU) über den 2009 von Nazis ermordeten Antifaschisten Ivan Chutorskoj und die Entstehung antifaschistischer Schutzstrukturen in Moskaus Punk-/Hardcore-Subkultur.

Schluss mit dem Krieg – Frieden für Palästinenser und Israelis!

Schluss shalommit dem Krieg – Frieden für Palästinenser und Israelis!
Die Waffen nieder! Verhandeln statt schießen!
Antisemitischer Hetze entgegentreten!

Bundessprecherkreis der VVN-BdA

Wir können nicht akzeptieren, dass die berechtigte Kritik an der Politik der israelischen Regierung mit antisemitischen Hetzparolen verbunden wird. Viele unserer Kamerad_innen sind Überlebende des Holocaust und erleben derartige Angriffe als persönliche Bedrohung. Wir versichern allen Jüdinnen und Juden in Deutschland unsere uneingeschränkte Solidarität.

Die VVN-BdA verurteilt die erneute Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. Einmal mehr wird jede Chance auf eine friedliche Lösung für die Menschen in Israel und Palästina der militärischen Logik geopfert.

Wir verurteilen die Politik der Regierung Netanjahu, in jeder Konfliktsituation sofort massive Militärgewalt anzuwenden. Durch Luftangriffe und Bodentruppen sind bereits hunderte Zivilisten bei israelischen Angriffen auf Gaza gestorben. Das Ergebnis ist erneut eine humanitäre Katastrophe, die die einfache Bevölkerung trifft.
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