Schwimmdemo gegen Nazi-Bademeister

Schwimmdemo_plötzensee_27.07.2014_1[Berlin-Wedding] Nazis den Sommer vermiesen – „Schwimm-Demo“ gegen Nazi-Bademeister

Im Rahmen der Aktionsmonate unter dem Motto „Reclaim your Kiez“ des „Hände weg vom Wedding“-Bündnisses haben wir gestern im und am Plötzensee protestiert. Im Zentrum stand dabei eine „Schwimm-Demonstration“. Auf dieser wurde ein Transparent mit der Aufschrift „Rassismus tötet“ gehalten und damit zum Strandbad geschwommen, um die Gäste und Mitarbeiter*innen darauf aufmerksam machen, dass wir keine Rassisten dulden werden. Nicht am Plötzensee und auch nirgendwo sonst! Diese originelle Aktion erweckte großes Aufsehen unter den anwesenden Personen. Mit Flyern und Gesprächen konnten viele Menschen über den Hintergrund der „schwimmenden Demonstration“ informiert werden. Viele Gäste zeigten großes Interesse und solidarisierten sich (verbal).
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PM: Nach dem Tod von Anneck E. – War Rassismus das Motiv?

Pressemitteilung

Ressorts: /Berlin/Regionales/Politik
Berlin, den 30.07.2014

Berlin: Nach dem Tod von Anneck E. – War Rassismus das Motiv?

Für Freitag, den 1. August 2014, rufen Initiativen ab 16 Uhr zu einer Kundgebung am Freibad Plötzensee auf. Vor einer Woche kam es im Wedding zu einem tragischen wie grausamen Vorfall: Ein 35-Jähriger Mann aus Kamerun ertrank im Plötzensee, während andere Badegäste erfolglos versuchten ihn zu retten.

Nicht eingegriffen hatte Bademeister und Rettungsschwimmer Mike Z. vom gegenüberliegenden Freibad Plötzensee. Zwar hatte Z. die Gruppe um das spätere Opfer bereits Stunden zuvor an der anderen Uferseite bemerkt, als er jedoch durch Hilferufe und Hinweise durch Zeugen, auf den Vorfall aufmerksam wurde, ließ er sich nicht zu umgehender Hilfe bewegen. Die Unfallstelle ist jedoch kaum 100 Meter entfernt.
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Berlin-Wedding: War Rassismus das Motiv?

Kundgebung_plötzensee_01.08.2014_1Berlin-Wedding: War Rassismus das Motiv?

Am 01.08.2014 fand nachmittags vor dem Strandbad Plötzensee eine antirassistische Kundgebung unter dem Motto „War Rassismus das Motiv? Wir fordern Aufklärung!“ statt. Anlass war der Tod von Anneck E., der am Morgen des 19.07. im Plötzensee ertrank – vor den Augen des Bademeisters und ohne, dass dieser eingriff. Da der zuständige Bademeister Mike Zerfowski früher in Neonazi-Kameradschaften aktiv war und sich nie von rechter Ideologie distanziert hat, kann ein rassistisches Motiv für sein Nichthandeln nicht ausgeschlossen werden. Deswegen fordern wir Aufklärung über die Hintergründe des Falls. Mit Transpis und Flyern wurden Passant*innen und Gäste des Freibades über den politischen Hintergrund des betreffenden Bademeisters und den Tod von Anneck informiert. Im Anschluss wurden Blumen und Kerzen an der Badestelle niedergelegt, von der Anneck aus in den See ging.
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Kundgebung: War Rassismus das Motiv?

freibad_Ploetzensee_Facebook_Banner2Kundgebung: War Rassismus das Motiv?
Fr. 08.08.2014 | 17.00 Uhr | Freibad Plötzensee (Nordufer 26) | Wedding

Anfahrt: S-Beusselstraße, Tram M13 Virchov-Klinikum

Als Anneck E. (35) am 19. Juli im Plötzensee ertrank, schaute Mike Z., der Bademeister des Freibades, einfach weg. Er half dem Menschen aus Kamerun nicht. Das Verhalten Mike Z.’s ist kein unglücklicher Zufall, wie es die BetreiberInnen des Freibades darzustellen versuchen. Mike Z. war über Jahre in der Neonaziszene aktiv, unter anderem bei der NPD Neukölln und der Kameradschaft der „Freien Nationalisten Berlin Mitte„. Inzwischen behauptet er aus der Neonaziszene ausgestiegen zu sein. Jedoch hat er sich weder öffentlich von seiner Ideologie und seinen Taten distanziert, noch hat er Szeneinternas preisgegeben. In der aktuelln Berichterstattung findet Mike Z.’s politischer Hinterhrund aktuell keine Erwähnung. Die Betreiber des Strandbades wissen seit Sommer 2013 von Mike Z.’s Neonazi-Hintergrund. Aneks E.’s Tod hätte vieleicht verhindert werden können. Doch statt Mike Z. zu entlassen, verteidigt ihn die Strandbadleitung auch jetzt wieder öffentlich gegen jede Kritik.

Wir fordern darum:
– aktive Aufklärung (Warum wurde dem Ertrinkenden nicht geholfen?)
– die Enlassung von Mike Z.
– eine Thematisierung der Nazi-Verbidungen von Mike Z.
– eine öffentliche Debatte um widerholte rassistische Vorfälle im Freibad Plötzensee Plötzensee

Rassismus tötet! Wir fordern Aufklärung!
VeranstalterInnen: Antifaschistische und antirassistische Gruppen

Material: Online-Banner für Kundgebung am 01.08.2014  | am 07.08.2014 |

Hintergrund-Aktikel:
Verharmlosen und Wegschauen in Plötzensee (Recherche & Aktion), 25.07.2014
Freibad Plötzensee beschäftigt Neonazi (Recherche & Aktion), 07.08.2013

Protest-Aktionen:
Schwimm-Demo (26.07.2014) | Kundgebung (01.08.2014) |

Texte: PM zur Kundgebung am 01.08.2014 |

Presse:
BZ (23.07.2014) | Missy Magazine (24.07.2014) | JW (26.07.2014) | Bild (30.07.2014) | Freitag (03.08.2014) | Neues Deutschland (04.08.2014) |

Libertärer Aktivismus, Antifaschismus, Subkultur in Moskau

sad_but_trueVeranstaltung: Libertärer Aktivismus, Antifaschismus, Subkultur in Moskau
Do. 14.08.2014 | 20.00 Uhr | K-Fetisch (Wildenbruchstr. 86) | Neukölln

Überblick und Film. Was geschieht aktuell in Russlands Metropolen? Wie organisieren sich zivilgesellschaftliche Initiativen, libertäre und antifaschistische Gruppen? Und wie reagieren emanzipatorische Bewegungen und Linke auf die aktuellen regressiven politischen Entwicklungen, sei es die staatliche Hetze gegen Homosexualität, die Kriminalisierung von LGBT-Aktivisten_innen oder die mehrheitsgesellschaftliche Pogromstimmung gegenüber (vermeintlichen) Migranten_innen? Die Veranstaltung gibt einen aktuellen Überblick über linken politischen Aktivismus mit Fokus auf Moskau.
Abgerundet wird der Abend durch den Film „Ivan. In Memory of our Friend“, (Moskau 2013, OmU) über den 2009 von Nazis ermordeten Antifaschisten Ivan Chutorskoj und die Entstehung antifaschistischer Schutzstrukturen in Moskaus Punk-/Hardcore-Subkultur.

Schluss mit dem Krieg – Frieden für Palästinenser und Israelis!

Schluss shalommit dem Krieg – Frieden für Palästinenser und Israelis!
Die Waffen nieder! Verhandeln statt schießen!
Antisemitischer Hetze entgegentreten!

Bundessprecherkreis der VVN-BdA

Wir können nicht akzeptieren, dass die berechtigte Kritik an der Politik der israelischen Regierung mit antisemitischen Hetzparolen verbunden wird. Viele unserer Kamerad_innen sind Überlebende des Holocaust und erleben derartige Angriffe als persönliche Bedrohung. Wir versichern allen Jüdinnen und Juden in Deutschland unsere uneingeschränkte Solidarität.

Die VVN-BdA verurteilt die erneute Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. Einmal mehr wird jede Chance auf eine friedliche Lösung für die Menschen in Israel und Palästina der militärischen Logik geopfert.

Wir verurteilen die Politik der Regierung Netanjahu, in jeder Konfliktsituation sofort massive Militärgewalt anzuwenden. Durch Luftangriffe und Bodentruppen sind bereits hunderte Zivilisten bei israelischen Angriffen auf Gaza gestorben. Das Ergebnis ist erneut eine humanitäre Katastrophe, die die einfache Bevölkerung trifft.
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Bericht: Gedenkdemo für Erich Mühsam

Erich Mühsam-DemoAm 12. Juli 2014 demonstrierten 240 Menschen im Gedenken an den im KZ ermordeten Erich Mühsam in Oranienburg unter dem Motto „Sich fügen heißt lügen!“. Die Demo verstand sich als klar politisches Gedenken und Ergänzung zu den zahlreichen Kulturveranstaltungen rund um Mühsams Todestag. Der Hauptfocus der Aktion richtete sich deshalb auf Mühsam als Anarchisten, Antifaschisten und Freigeist.

Aufgerufen hatten die North East Antifa (NEA), das Kulturzenttrum WB13 und die Anarchosyndikalistische Jugend Berlin (ASJ). An der Demonstration beteiligten sich Menschen aus Brandenburg, Berlin und anderen Bundesländern. Auch Anwohner*innen reihten sich in den Demozug ein.
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Solidarität mit Blogsport!

Blogsport Spenden FlyerSolidarität mit Blogsport!
Nazis und Rassist*innen den Stecker ziehen!

Keine Mobilisierung gegen Naziaufmärsche, keine Jugendantifa-Gruppe, kein Kritikpapier – ohne Blogsport.

Der bekannte Blogbetreiber Blogsport sieht sich derzeit mit einer Klage konfrontiert. Kevin Hauer, führendes Mitglied der rechten Partei “Pro NRW” verklagt Blogsport derzeit auf Schadensersatz, da angeblich Bilder von ihm auf dem Host veröffentlicht worden sei, die ihn mit Hitler-Bild und erhobenem rechten Arm zeigen. Die politischen Verbindungen seiner Anwälte ins rechte Lager sprechen für sich und führen den Versuch ad absurdum Pro NRW und Kevin Hauer selbst als „gemäßigt“ darzustellen.

Das juristische Vorgehen geschieht nicht allein aus gekränkter Eitelkeit des rechten Funktionärs, sondern ist auch ein bewusster Angriff auf linke Infrastruktur. Unter dem Deckmantel des Rechtes am eigenen Bild macht sich Hauer für seine finanzielles und politisches Interesse die Staatsanwaltschaft zu nutze. Verläuft die Klage gegen den Provider erfolgreich, muß Blogsport zahlen.

Es liegt darum an uns: spendet, macht Soli-Partys, stellt Spendendosen auf – und unterstützt den Aufruf der Solidaritätsaufruf für Blogsport!

Spendenkonto:
Rote Hilfe e.V. Berlin
Stichwort: “Blogsport Soli”
IBAN: DE55 4306 0967 4007 2383 17
BIC: GENODEM1GLS
Eine Aktion antifaschistischer und antirassistische Gruppen und Plattformen

Infos: www.blogsportsoli.noblogs.org
Aufruf: www.blogsportsoli.noblogs.org/?page_id=5

Den kompletten Aufruf lesen:
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„Let’s talk about Feminism“

lets_talk_a_webVeranstaltung: Keine Emanzipation ohne Revolution – oder: wieso die Frauenfrage eine Klassenfrage ist!
Do.: 24.07.2014 | 19 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Str.78 | 13088 Berlin

Veranstaltungsreihe „Let’s talk about Feminism“. Keine Emanzipation ohne Revolution – oder: wieso die Frauenfrage eine Klassenfrage ist. Die Medien sind voll von angeblich erfolgreichen Frauen: Angela Merkel ist Kanzlerin, Ursula von der Leyen ist „Kriegsministerin“ und Heidi Klum ist ein weltbekanntes Promi-Gesicht. Also: Heute sind die Frauen doch frei – kein Grund zu jammern über Frauenunterdrückung, oder? Wir wissen alle, dass die Realität anders aussieht. Frauen werden auch heute noch täglich unterdrückt: Schlechtere Bezahlung, doppelte Belastung mit Arbeit und Haushalt, Behandlung als Sex-Objekt, Konfrontation mit sexualisierter Gewalt und verzerrten Frauenbildern. Die Frage der Befreiung der Frau von ihrer Unterdrückung bleibt auch heute noch aktuell! Aber wie ist eigentlich die Frauenunterdrückung entstanden? Wie hängt das heute mit dem Kapitalismus zusammen? Wie kommen wir zu einer Gesellschaft, in der die Frau nicht mehr das unterdrückte Geschlecht ist? Was sind die richtigen Ansätze zum Kampf für die Befreiung der Frau heute schon? Sind die Männer eigentlich das Hauptproblem?

„Frauen in der Antifa“
Fr.: 25.7.2014 | 19 Uhr, Bunte Kuh | Bernkasteler Str.78 | 13088 Berlin

Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe „Let’s talk about Feminism“ wollen wir uns konkret der Frauenbefreiung in unseren eigenen Reihen widmen „Frauen in der Antifa“ – schließlich ist jede/r von uns von dieser sexistischen Welt in seinem Verhalten beeinflusst. Im Anschluss soll es eine offene Diskussion geben.
Kommt vorbei, wie immer mit leckerem Essen, kühlen Getränken und nach der Veranstaltung gibt es noch Musik aus der Dose.

Material: Broschüre der Roten Aktion Köln – „Frauenfrage ist eine Klassenfrage“ | Flyer zur Veranstaltung (JPG, hochaufgelöst)

Veranstalter*innen: Rote Aktion Köln, ARAB und Einzelpersonen

Kundgebung: Freiheit für Josef, Hüseyin und Martin!

Flyer - Free Josef-KundgebungAntifaschismus ist nicht kriminell!
Freiheit für Josef, Hüseyin und Martin!

21.07.2014 | Kundgebung
18.00 Uhr: Potsdamer Platz(Liebknecht-Gedenkstein)
Anschließend: Kundgebung vor der österreichischen Botschaft
Rote Hilfe e.V. OG Berlin | www.berlin.rote-hilfe.de

Am 21. Juli wird der nächste Prozesstag gegen Josef stattfinden. Josef sitz seit dem 24. Januar 2014 in Wien in Untersuchungshaft. Er hatte am selben Tag gemeinsam mit 8.000 Antifaschist*innen gegen den Akademikerball, ein von der rechtspopulistischen österreichischen Partei FPÖ organisiertes Treffen der rechtsradikalen Elite Europas protestiert. Im Rahmen der Proteste gegen den Akademikerball kam es zu kleineren Riots in der Wiener Innenstadt, die komplett von Bullen belagert und zu einem Gefahrengebiet erklärt worden war, was jegliche Form von Protest in der Nähe des Balls unmöglich machen sollte.

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