AKK-Tresen: Feminismus und Antifa

Antifa-Infotresen zum Internationalen Frauen*kampftag Berlin 2020

Antifa-Tresen & Info-Veranstaltung:
Mi, 04.03.2020 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Antifa Kaffeekränzchen [AKK]
Referent*innen: f_antifa Brandenburg [fabb] & Bündnis Frauen*kampftag Berlin

Unsere kapitalistische, patriarchale Gesellschaft ist seit jeher gekennzeichnet durch Ungleichheit, Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und Unterdrückung der Frau*. Um sich gegen diese Machtverhältnisse zu wehren, begannen Frauen* bereits vor 230 Jahren, sich für eine Gleichstellung der Geschlechter auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene einzusetzen. Aus dieser frühen Frauenbewegung heraus entstand der Frauen*kampftag, der in Deutschland erstmalig am 19. März 1911 stattfand. Zunächst war das Frauenwahlrecht eine der zentralen Forderungen und wurde im November 1918 festgeschrieben. Seit 1921 findet der internationale Frauenkampftag am 8. März statt. Jährlich tragen an diesem Tag weltweit Frauen*, alle durch das patriarchale System diskriminierte Personen und sich solidarisierende Männer ihren Kampf gegen Ausgrenzen, Diskriminierung, Rassismus Unterdrückung und patriarchale Strukturen auf die Straße.

Trotz über 100 Jahren Frauen*kampftag, ist Sexismus in allen Bereichen der Gesellschaft weiter an der Tagesordnung. Obwohl es in antifaschistischen Zusammenhängen vielleicht anders zu erwarten wäre, spiegelt sich der gesellschaftliche Sexismus auch hier wieder. Trotz antisexistischer Positionierung, findet sich Mackertum, offener und versteckter Sexismus und die klassische Rollenaufteilung von Männern und Frauen* in Struktur und Arbeit vieler antifaschistischer Gruppen wieder. Zwar gibt es einen hohen Anteil organisierter Frauen*, dennoch wurden und werden auch autonome Strukturen häufig von Männern dominiert.
Um diesen Zuständen etwas entgegenzusetzen und den Feminismus im antifaschistischen Kampf zu stärken, gründeten sich in den späten 80ern und frühen 90ern feministische Antifagruppen. Doch Ende der 90er war diese Entwicklung wieder rückläufig. In den letzten Jahren entstanden erneut zahlreiche F_antifagruppen, in denen Frauen, Lesben, inter- und nicht-binäre sowie trans-Personen sich organisieren.

Antifaschismus war und ist nicht nur ein Kampf gegen rechts, sondern muss immer auch eine Kritik an den bestehenden Herrschaftsformen, einen entschlossenen Kampf für Feminismus, gegen Sexismus und Patriarchat beinhalten. Feminismus und Antifaschismus müssen als gemeinsamer Kampf betrachtet werden.

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Wedding: Protestzelt in Solidarität mit den Kolleg*innen der CFM

Protestzelt in Solidarität mit den Kolleg*innen der CFM – Gegen Outsourcing und Befristung!

Protestzelt mit Programm:
Di, 03.03.2020 | 11:00 Uhr | Eingang Virchow-Klinikum (Augustenburger Platz 1 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Als Stadtteilorganisierung wollen wir die seit mehreren Jahren kämpfenden Kolleg*innen aus dem ausgegliederten Reinigung- und Logistikbereich „CFM – Charité Facilit Mangement GmbH“ in ihrem aktuellen Arbeitskampf unterstützen. Über die Situation im Betrieb und die Auseinandersetzungen mit der Charité berichtete letztes Jahr ein Kollege bei der Veranstaltung „Outsourcing macht krank!“ (Audio zum Anhören). Wir unterstützen ebenfalls die Berliner Kampagne gegen Outsourcing und Befristung und beteiligen uns daher solidarisch an dem Protestzelt in Solidarität mit den Kolleg*innen am Mittwoch den 3. März 2020 vor den Virchow-Klinikum:

Die Kampagne gegen Outsourcing und Befristung organisiert kurz vor der anstehenden Betriebsversammlung der CFM (Charité Facility Management GmbH) ein Protestzelt vor dem Cahrité Campus Virchow-Klinikum in Berlin-Wedding. Wir wollen unsere Solidarität mit den kämpfenden Kolleg*innen zum Ausdruck bringen und im laufenden Arbeitskampf für „Ein Krankenhaus, eine Belegschaft und einen Tarifvertrag!“ zusammenkommen.

Der bisherige Programmplan:

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[Left Report] Macht und Gewalt

Macht und Gewalt – Der Mord an Maria durch die Berliner Polizei

Am vergangenen Freitag wurde die 33-jährige Maria in ihrer Wohnung in Berlin-Friedrichshain von Polizeibeamten erschossen.
Die Polizei behauptet, der Schütze hätte in Notwehr gehandelt, da Maria ihn mit einem Messer bedroht hätte, doch AnwohnerInnen äußern Skepsis gegenüber dieser Darstellung. (1)
Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Polizei bewusst Falschmeldungen zu dem Fall und einer kurz darauf stattfindenden öffentlichen Versammlung betroffener Menschen verbreitete. (2)

Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen die Polizei Schüsse auf Menschen mit psychischen Erkrankungen abgibt, von denen angeblich eine Bedrohung ausgegangen sei. (3) Für die Polizei eine heikle Situation: als Inhaberin des staatlichen Gewaltmonopols bezieht sie ihre Legitimation hauptsächlich aus dem Vertrauen der Bürger*innen in sie als Schutzmacht. Wie fatal wäre es da für sie, wenn diese Bürger*innen auf den Gedanken kommen könnten, dass von Polizist*innen eine potenziell tödliche Bedrohung für eben die Menschen ausgeht, deren Leben sie angeblich schützt?

Tödliche Schüsse durch Polizeibeamt*innen werfen Fragen nach dem genauen Ablauf der Ereignisse auf, die sich diese nicht gern stellen lassen. Der ihnen vom Staat verliehene Machtvorschuss in Bezug auf die Deutungshoheit steht in diesen Momenten auf der Kippe. Um die Kontrolle über die öffentliche Wahrnehmung der Situation wieder zu erlangen, wendet die Polizei, gern unterstützt von Boulevard-Presseerzeugnissen wie der „Bild“, Desinformationstaktiken an, in denen der Verweis auf eine angebliche Bedrohungssituation und den Drogenkonsum der vermeintlichen Angreiferin üblicherweise ausreicht, um die Öffentlichkeit zu beruhigen.
In Marias Fall haben sich einige Menschen nicht bereit erklärt, solcherlei Darstellungen unhinterfragt stehen zu lassen und begonnen, Fakten zu sammeln, die den Erklärungen der Polizei zum Ablauf des Einsatzes widersprechen (4) und setzen damit den Hebel genau dort an, wo die Polizei in Erklärungsnot geraten könnte.

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[leftvision] Jährliche NS-Verherrlichung in Budapest stoppen – lokale Aktivist_innen berichten

Jährliche NS-Verherrlichung in Budapest stoppen – lokale Aktivist_innen berichten

Jedes Jahr kommen im Februar in Budapest tausende Neonazis zusammen, um SS, Wehrmacht und Ähnliches „nachzustellen“ sowie um „Ehrungen“ abzuhalten. Eine obskure Veranstaltung – die Antifaschist_innen vor Ort brauchen jeden Support den sie kriegen können.
Weitere Infos zu den Aktionen am 08. Februar 2020: berlin.vvn-bda.de/2019/02/tag-der-ehre-in-budapest-keine-ns-verherrlichung-in-europa/

Veranstaltung: Sprete Fashizma!

Quelle: www.youtube.com/watch?v=HgY09d_jHV4

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[Kein Raum] Bericht & Videos: Berliner Polizei behindert Holocaust-Gedenken in Marzahn

Presseerklärungen zum „Stillen Gedenken“ an die NS-Opfer in Marzahn-Hellersdorf

Videos: [leftvision] [Spezial-K]

Im Folgenden dokumentieren wir die Presseerklärungen des Organisationskreises des antifaschistischen Gedenkens und der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. zum „Stillen Gedenken“ an die NS-Opfer in Marzahn Hellersdorf und dem dortigen Polizeieinsatz am 25.01.2020:

Pressemitteilung „antifaschistisch gedenken”:
Berliner Polizei behindert Holocaust-Gedenken in Marzahn

Einsatzkräfte der Berliner Polizei verhindern am 25.01. ein würdiges Gedenken an die Opfer des deutschen Fachismus auf dem Parkfriedhof Marzahn. Die Polizei versperrte ab 10Uhr den Zugang zum Friedhof. Sie ließ weder die Organisierenden des bezirklichen Gedenkens, als auch Vertreter*innen der Bezirkspolitik oder diverser Botschaften auf das Gelände. Auch rund zweihundert sonstigen Teilnehmende, unter ihnen auch Opfer oder Nachfahren von Betroffenen des deutschen Faschismus, wurde der Zugang verwehrt. Einzig die Vertreter*innen der neofaschistischen AfD wurden unter massiven Polizeischutz vom Hintereingang auf den Friedhof geführt.

Die Partei folgte der offiziellen Einladung des Bezirks. Deswegen gab es mehrere Protestaufrufe gegen ihre Teilnahme: u.a. eine Kundgebung vor dem Parkfriedhof und den Aufruf zu einem „Antifaschistischen Gedenken“, um eine Kranzniederlegung der AfD zu verhindern.

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[Kein Raum] Kein Holocaust-Gedenken mit der AfD – am 25.01. nach Marzahn!

Kein Holocaust-Gedenken mit der AfD – am 25.01. nach Marzahn!

Am 25.01. veranstaltet der Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf auf dem örtlichen Parkfriedhof ein Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung vom Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Wie bereits im vergangenen Jahr ist auch die AfD zu der Veranstaltung eingeladen. Ein Gedenken an die Opfer des NS-Faschismus mit einer neofaschistischen Partei ist eine Schande. Dies gilt es mit einem gemeinsamen antifaschistischen Gedenken zu verhindern – auch wenn der Bezirk droht, Kritiker*innen mit Bullengewalt räumen zu lassen! Der folgende Text ist eine Vorbereitung auf die möglicherweise anwesenden AfD’ler*innen bei der Veranstaltung am 25.01.2020 sowie eine kurze Aufarbeitung der menschenverachtenden Politik des Bezirksverbands der Partei.

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[Kein Raum] Protest gegen Neonazitreffen mit AfD-Beteiligung im Löwenbräu

Protest gegen Neonazitreffen mit AfD-Beteiligung im Löwenbräu

Am 14.01.2020 fand im Restaurant Löwenbräu am Gendarmenmarkt (Leipziger Str. 65, 10117 Berlin) das sogenannte Dienstagsgespräch von Hans-Ulrich Pieper statt. In der dortigen Tiroler Stube stellte der antisemitische Baden-Württemberger AfD-Politiker Wolfgang Gedeon sein Buch „Ich, die AfD & der Antisemitismus“ vor. Der spontane Gegenprotest wurde am Abend vorher öffentlich angekündigt. So sammelten sich am Dienstagabend rund 150 Antifaschist*innen am U- Bahnhof Spittelmarkt und zogen danach unangemeldet vor das Restaurant „Löwenbräu“. Die Sponti endete direkt vor den riesigen Fensterscheiben des Löwenbräu, vor dem zwei Neonazis (u.A. Maurice Pollei) der Berliner Schutzzone kläglich versuchten eine Art „Schutz“ abzugeben. Geschützt werden mussten diese allerdings von den Berliner Cops, die die Nazis schnell ins Gebäude schubsten, bevor diese Schaden nehmen konnten.

Transparente wurden ausgepackt und direkt vor dem Raum in dem das Neonazi-Treffen stattfand, bildete sich ein entschlossener Gegenprotest. Die Cops griffen hierbei immer wieder Antifaschist*innen an. Insgesamt wurden zwei Aktivist*innen vorübergehend in Gewahrsam genommen. Um auch anderen potentiellen Besucher*innen der Location klarzumachen, was hinter den Türen des Löwenbräu vor sich geht, sammelten sich zudem Aktivist*innen auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Haupteingangs und taten dort lauthals ihrem Unmut kund. Mit Erfolg: Mehrere Menschen, die ursprünglich in das Restaurant gehen wollten, bedankten sich bei den Antifaschist*innen.

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[Left Report] LL-Demo 2020 | Fight & Remember! In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!

Am 12.01.2020 haben in Berlin rund 5000 Menschen an die Ermordung der Sozialist*innen Rosa Luxemburg & Karl Liebknecht erinnert. Über 700 Antifaschist*innen versammelten sich im Antifa-Block des Bündnisses „Fight and Remember

LEFT REPORT 2020
www.leftreport.org

Link: www.youtube.com/watch?v=XMKGYTK1nG0

Quelle: www.leftreport.org/ll-demo-2020/

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Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Deutschland ist Brandstifter“

Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Deutschland ist Brandstifter“

Im November 2019, zum 30. Jahrestag der so genannten „friedlichen Revolution“, organisierten die North-East Antifascists [NEA] & die Antifa West-Berlin, mit Unterstützung des re:volt magazin, eine Veranstaltungsreihe zur Thematik.

Im folgenden möchten wir zwei Audio-Mitschnitte der Veranstaltungen „Broschürenrelease: Deutschland ist Brandstifter!“ und „PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung“ veröffentlichen.

In diesem Kontext erschien auch eine Broschüre, die ihr hier downloaden könnt.

Audio-Mitschnitte:

Broschürenrelease:
„Deutschland ist Brandstifter! Broschüre gegen den BRD-Imperialismus und den Mythos Friedliche Revolution“
Do, 07.11.2019 | Zielona Góra

Referent*innen:
Alp Kayserilioğlu (re:volt magazine): Der BRD-Imperialismus am Beispiel der Türkei
Johanna Bröse (re:volt magazine): Die Rolle der BRD im Kontext von Migrationspolitik und dem Ausbau der Festung Europa
Gerhard Hanloser: Formen der Kritik an Deutschland. Ein Überblick

Info-Veranstaltung:
PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung der 1980er – 1990er Jahre
Do, 14.11.2019 | Kiezhaus Agnes Reinhold

Referent*in:
Neko (Historikerin*, Frauenstadtarchiv Dresden)

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[Antifa Berlin] Wohnhaus von AfD-Funktionär Herbert Mohr in Pankow markiert

Wohnhaus von AfD-Funktionär Herbert Mohr in Pankow markiert

Laut einem Bericht des Tagesspiegel wurde Herbert Mohr mal wieder an seinem Wohnhaus in Pankow geoutet. Kurz nach dem Jahreswechsel, am 2. Januar, sprühten Unbekannte die Parole „Herbert du Nazi“ an die Fassade des Hauses und klärten so die Nachbarn über die politischen Aktiviäten von Mohr auf. Laut eigenen Angaben wurde bereits am 30. Dezember Mohr im Kiez deutlich gesagt, was mensch von seiner Nazischeiße hält und die Aufforderung er möge sich aus dem Kiez verpissen mit Pyrotechnik untermauert.

Bereits im Juni letzten Jahres hatten Plakate in dem Kiez auf die Wohnanschrift Mohr’s und seine politischen Aktivitäten hingewiesen. In dem damaligen Artikel hieß es:

Herbert Otto Heinrich Mohr wohnt in der Brennerstraße 85, 13187 Berlin. Er ist als Mitglied des Abgeordnetenhauses für die AfD kein Unbekannter. In seiner Fraktion ist der gelernte Physiotherapeut Sprecher für Gesundheit und Soziales. Außerdem ist auch er im Vorstand der AfD Pankow. Weiter pflegt er gute Kontakte zur Identitären Bewegung und engagierte sich in der Vergangenheit für die offen faschistische Jugendorganisation der AfD, die Jungen Alternative.

Bereits im Mai 2018 hatten engagierte Menschen Parolen gegen Mohrs menschenverachtende Politik an seinem Wohnhaus hinterlassen.

Quelle: www.antifa-berlin.info/news/1651-wohnhaus-von-afd-funktionr-herbert-mohr-in-pankow-markiert

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