NEA-Tresen mit Infoveranstaltung: Gibt es ein richtiges Facebook im Falschen?

Gibt es ein richtiges Facebook im Falschen?

Vortrag: NEA-Tresen
17.11.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A, Prenzlauer Berg)

Über pro und contra, Chancen und Risiken der Nutzung Sozialer Medien durch Linke im Privaten und in der politischen Arbeit. Nicht erst seit den NSA-Enthüllung durch Edward Snowden diskutieren Linke in Deutschland darüber, ob Soziale Medien wie Facebook, Twitter und Co. Gefahr oder Segen für die politische Arbeit sind. Bieten sie doch zum einen die große Chance, mit wenig Aufwand viele Menschen auf Plattformen zu erreichen, auf denen sie sich ohnehin täglich austauschen – auch über politische Themen. Auf der anderen Seite haben Polizei, Verfassungssschutz und politische Gegner über Soziale Medien nie dagewesene Möglichkeiten Freundeskreise, Gruppenstrukturen, politische Standpunkte, Wohnorte und Aktionen auszuforschen. In unserem Vortrag wollen wir uns mit aktuellen Argumenten pro und contra Social Media auseinandersetzen und die gängigsten Standpunkte in der Diskussion um die private und politische Nutzung dieser neuen Medien durch Linke besprechen. Weiterlesen »

NO COMPACT! – Der rechten Konferenz entgegentreten.

nocompactKundgebung:
Sa. 05.11.2016 | 12.00 Uhr | Halong Hotel (
Leipziger Str. 54, 10117 Berlin-Mitte)

Die NPD entwickelte in ihrem Bundesparteitag 1997 das »Vier-Säulen-Konzept«, welches den »Kampf um die Straße«, den »Kampf um die Parlamente«, den »Kampf um den organisierten Willen« und den »Kampf um die Köpfe« beinhaltet. Das neurechte Compact-Magazin hat sich bereits seit seinem Gründungsjahr 2010 dem »Kampf um die Köpfe« verschrieben.

Chefredakteur Jürgen Elsässer hat innerhalb der letzten Jahre eine krasse politische Wandlung von linken Positionen (ca. 2003) hin zur extremen Rechten (ca. ab 2009) vollzogen. Elsässers Hetzrepertoire reicht von homophoben, rassistischen und nationalistischen Artikeln und Kommentaren bis hin zu plumpen antiamerikanischen Ressentiments. Als Chefredakteur ist er maßgeblich verantwortlich für die Artikel, die Berichte, die Öffentlichkeitsarbeit und die Außenwirkung des Compact- Magazins.
Seit dem Sommer der Migration 2014 und seit Anfang 2015 sind die Kernthemen der meisten Compact-Ausgaben die gleichen: »Asyl. Die Flut – so wird Deutschland abgeschafft«, »Die verschwiegenen Morde der Zuwanderer«, »Milliarden für Migranten«, »Auf dem Weg zum Bürgerkrieg«, »Invasion aus Afrika – 20 Millionen auf dem Weg nach Europa«, tönt es von den Titelseiten des Magazins. Mit dieser rechten Stimmungsmache möchte Compact nun am 5. November 2016 eine Konferenz unter dem Namen »Offensive zur Rettung der Meinungsfreiheit« in den Konferenzräumen des Berliner Halong Hotels (Leipziger Str. 54, 10117 Berlin) von 13.00 bis 17.00 Uhr durchführen. In der Vergangenheit fanden hier bereits mehrmals rassistische Veranstaltungen statt. So wurde z.B. am 19.09.2016 »die neue Protestjugend«, die Identitäre Bewegung von Martin Sellner vorgestellt, am 21.07.2016 durfte das Compact-Magazin dort eine Hetzveranstaltung mit dem Titel »Islam- Gefahr für Europa« durchführen.
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Veranstaltung: Neue antikapitalistische Organisation. Musste das wirklich sein??

naoDienstag, 8. November 2016, 19.00 Uhr, K9, Veranstaltungsetage
Kinzigstr. 9, 10245 Berlin

Eine Veranstaltung der TREND Onlinezeitung

Es diskutieren Michael Prütz und
Detlef Georgia Schulze

moderiert von Karl-Heinz Schubert

Am 2.3.2016 gab die Neue antikapitalistische Organisation (NaO) auf ihrer Website die Auflösung ihres Projekts bekannt. Vom Frühjahr 2011 bis zur Veröffentlichung des NaO-Gründungsmanifests am 22.12.2013 hatten Gruppen aus dem trotzkistischen und postautonomen Spektrum, sowie etliche Einzelpersonen über die strategische Ausrichtung und die Organisationsstruktur kontrovers diskutiert. Zwei Fraktionen bestimmten diese Debatte: Auf der einen Seite diejenigen, die eine Art Mitgliederorganisation als „antikapitalistischen Anziehungs-Pol“aufbauen wollten, um auch in der Partei DIE LINKE Mitglieder für die NaO zu gewinnen. Auf der anderen Seite Kräfte, die konzeptionell eine Avantgardeorganisation – gebildet aus subjektiven Revolutionär*innen“ – favorisierten. Letztere konnten sich nicht durchsetzen und verließen das Projekt vor der formellen Gründung der NaO am 15.2.2014.

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27.10.2016 – Kundgebungen gegen die AfD in den Berliner BVV’en

bvv_aktion_27okt_facebookbannerKeine Zusammenarbeit, kein Podium, kein Raum der AfD!
Do. 27. 10.2016  | Kundgebung bei der ersten Bezirksverordnetenversammlungen

 

Material:

[Berlinweiter Aufruf gegen die AfD in den BVV’en] (freigegeben zur Unterstützung durch Gruppen)

Flyer-Kopiervorlage: [L-Berg, Pankow, Mitte], [ohne Ortsangabe, zum selbst eintragen]

[Web/Facebook-Banner]

Prenzlauer Berg:
16:30 Uhr | Bezirksamt (Tramstation Fröbelstr./Prenzlauer Allee / 10405 Berlin)
S-Bhf. Prenzlauer Allee | Tramstation Fröbelstr. (M1), Prenzlauer Allee/Danziger Str. (M10 M2)
Infos unter: www.antifa-nordost.org

Mitte:
17:00 Uhr | BVV Mitte (Karl-Marx-Allee 31 / 10178 Berlin)
U-Bhf. Schillingstraße (U5)
Infos: www.haendewegvomwedding.blogsport.eu | HWVW-Aufruf

Lichtenberg
16:00 Uhr | Gemeindesaal der Max-Taut-Schule (Schottstr.6 / 10365 Berlin)
S-Bhf. Nöldner Platz (S5, S7, S75)
Infos: www.bunterwind.wordpress.com | Antifa-Infoportal Lichtenberg

Spandau:
16:00 Uhr | Rathaus Spandau (Carl-Schurz-Str. 2/6 / 13597 Berlin)
Infos: www.spandauer-bündnis.de

Charlottenburg:
16:00 Uhr | Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 100 / 10585 Berlin)
U-Bhf. Richard-Wagner-Platz

Neukölln:
16.30 Uhr | Rathaus Neukölln (Karl-Marx-Str. 83 / 12040 Berlin)

U-Bhf. Rathaus Neukölln
Infos: www.buendnis-neukoelln.de

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Kein Raum, kein Podium, Keine Zusammenarbeit mit der AfD! – Aufruf gegen die AfD in den Berliner BVV’en

bvv_afd_plakatKein Raum, kein Podium, Keine Zusammenarbeit mit der AfD!
Aufruf zu Aktionen bei den Berliner BVV-Versammlungen.

Unterstützt den Aufruf: schreibt eine Mail an nea [at] riseup.net

Die AfD ist, wie leider zu erwarten war, mit 14,2 % in das Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen. Die rechten Stichwortgeber besetzen ab Oktober 2016 Stadtratsposten in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick, Pankow, Spandau, Reinickendorf und Neukölln. Die Partei ist mit mit 25 Mandatsträger*innen im Abgeordnetenhaus und 97 Vertreter*innen in sechs Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) personell gut aufgestellt. Damit hat sie erstmals die Möglichkeit auf Bezirks- und Landesebene politische Gestaltungsmacht zu erlangen. Da wir die AfD jetzt mindestens die kommenden fünf Jahre ertragen müssen, ist es wichtig ihnen die Arbeit in den BVV’en zu vermiesen. Dies ist ein Aufruf dazu!

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Kein Bock auf die AfD in der BVV-Mitte

bvv_aktion_mitteAufruf von Hände weg vom Wedding gegen die AfD in der BVV-Mitte

Kundgebung
Do. 27.10.2016 | 17:00 Uhr | BVV Mitte (Karl-Marx-Allee 31 / 10178 Berlin)
U-Bhf. Schillingstraße (U5)

* Weitere Kundgebungen bei den BVV’en

* Langer Aufruf

Kein Raum, kein Podium, keine Zusammenarbeit mit der AfD!

Die AfD ist wie, leider zu erwarten war, mit 14,2 % in das Berliner Abgeordnetenhaus und mit 10 Prozent und fünf Kandidat*innen in die BVV Mitte eingezogen. Da wir die AfD jetzt mindestens die kommenden fünf Jahre ertragen müssen, ist es wichtig, ihnen die Arbeit in den BVV’en zu vermiesen. Dies ist ein Aufruf dafür!
Die AfD vertritt eine Politik des Sozialabbaus. Sie fordert die Abschaffung von „Hartz 4“ und setzt dagegen auf als „Bürgerarbeit“ getarnte Zwangsarbeit. Die AfD Mitte kämpft in gegen die Mietpreisbremse und befürwortet einen enthemmten Wohnungsmarkt. Die AfD wurde von breiten Teilen der Bevölkerung gerade nicht wegen, sondern trotz ihres Sozialprogramms gewählt. Sie spielt dabei Geflüchtete und andere Gruppen gegeneinander aus. Frei nach dem Motto: „Die Flüchtlinge belasten die Kassen und für unsere deutsche(!) Bevölkerung sind keine Gelder mehr da“. Dass auch vor 2015 die Gelder für soziale Projekte gekürzt wurden, die AfD auf Bundesebene den Spitzensteuersatz drastisch senken und die die Erbschaftssteuer gleich ganz streichen will, scheint dabei niemand zu interessieren. Wegen ihrer unsozialen, rassistischen, homo- und transphoben, antifeministischen und anti-muslimischen Politik, sagen wir: Kein Raum, kein Podium, keine Zusammenarbeit mit der AfD!
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Kurz-Bericht, Fotos & Redebeitrag von der Kundgebung vor der JVA Moabit

Kurz-Bericht, Fotos & Redebeitrag von der Kundgebung vor der JVA Moabit

Am Dienstag, dem 11.10.2016 versammelten sich ca. 40 Menschen vor der JVA Moabit. Grund für die Solidaritäts-Kundgebung war der Prozessauftakt gegen Ali Hıdır Doğan & Balu. Auch die beiden Gerichtssäle waren mit Unterstützer*innen gefüllt. Im folgenden dokumentieren wir unseren Redebeitrag und stellen ein paar Fotos zu Verfügung. Wir danken den Organisator*innen der gemeinsamen Kundgebung, da dieser Repressionsschlag sich nicht „nur“ gegen die PKK und Rigaer94 sondern gegen unsere gesamte Bewegung.

Hoch die internationale Solidarität!

Mehr Infos: freiheit.blackblogs.org & aaronbalu.blackblogs.org
Ankündigung: Prozessbegleitung von Ali Hıdır Doğan und Kundgebung

Redebeitrag:

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14.10.: Demo im Wedding – Freiheit für Aaron, Balu, Cem und Ali!

biji_ypgFreiheit für Aaron, Balu, Cem und Ali!

Demo:
Fr, 14.10.2016 | 17:00 Uhr | U-Bahnhof Bernauer Straße (Mitte)

Veranstalter*innen: Ciwanên Azad Berlin & Organisierte Jugend aus Rojava in Berlin

Wir rufen als Ciwanen Azad Berlin alle kurdischen und internationalistischen Jugendlichen zur Jugenddemo auf! Damit wollen wir unsere Stimme gegen die Kriegspolitik des faschistischen AKP-Regimes und seine europäischen Unterstützer_innen erheben!

Unsere Demonstration ist insbesondere unseren jüngst in Kurdistan gefallenen Freunden Kawa Cekdar, S. Lecwan und S. Cekdar gewidmet. Sie alle stammten aus Deutschland. Lecwan und Cekdar wurden bei Luftangriffen auf das Kandil Gebirge zu Märtyrern. Der YPS- und Guerilla-Kommandeur Kawa Cekdar wurde in Nusaybin zum Märtyrer. Kawa Cekdar stammt wie wir aus der damaligen kurdischen Jugend Berlin und schloss sich 2008 der Guerilla an. Ende 2015 führte er die YPS im Kampf gegen die türkische Besatzermacht in Nusaybin an und erlangte in der Region als Kommandeur große Anerkennung der Menschen.

Die kurdische Freiheitsbewegung hat es in den letzten Jahren geschafft in Rojava [Nord-Syrien] gegen den barbarischen IS anzukämpfen und diesen in vielen Gebieten endgültig zu vertreiben. Die Demokratische Volksverteidigungseinheit (YPG/YPJ) ist zum wichtigsten strategischen Partner des Westens geworden. Ohne die kurdische Freiheitsbewegung und ihrem Streben im Nahen und Mittleren Osten nach einem basisdemokratischen,  ökologischen und geschlechterbefreiten Leben, hätten die westlichen Kräfte es nicht geschafft den gemeinsamen Feind namens ‚Islamischer Staat‘ zu zurückzuschlagen.

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[NEA]-Tresen: Film – „The Memoire Of An Invisible Man“

nea_tresen_1610_banner„The Memoire Of An Invisible Man“

Tresen & Filmvorführung:
Do, 20.10.2016 | 20:00 Uhr / 8.00 pm | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Hinweis: Die Veranstaltung findet auf englisch statt, eine deutsche Flüsterübersetzung ist selbstverständlich möglich.

– english below –

Wir zeigen den Film „The Memoire Of An Invisible Man“ welcher das Leben aus der Perspektive von Mr. X, einem Schutzsuchenden aus West-Afrika in Berlin erzählt. Die Bandbreite der Erlebnisse reicht von persönlichen Geschichten, dem “Aufenthaltsstatus” bis hin zur Situation in Berlin u.a. im Görlitzer Park.
Diskussion mit dem Regisseur im Anschluss.
Zusätzlich versorgen wir euch mit leckerem Essen und Getränken zu günstigen Preisen!

This Film tells the story of Mr. X, but his identity, and his face, are never revealed in it. Mr. X is a West-African asylum seeker living in Berlin without a work permit. As his exposure might put him in danger, he is the one holding the camera instead of appearing in front of it. Mr. X shoots the landscapes and people of Berlin to tell stories about the refugee camp in Italy, about his grandmother in West Africa, about his acquaintance with African drug dealers from Görlitzer Park, and about the relationship between him, his legal status and his camera.
Afterwards there will be a discussion with the director.
Additionally we are happy to serve you food and drinks/ beverages for small prices.

Prozessbegleitung von Ali Hıdır Doğan und Kundgebung

prozess_ali_hidir_doganAufruf zur Prozessbegleitung von Ali Hıdır Doğan und Kundgebung

Prozessbegleitung und Kundgebung:
Di, 11.10.2016 | 09:00 Uhr | Kammergericht (Turmstraße 91 / Tiergarten)

Veranstalter*innen: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) & Jinên Xwendekarên Kurdistan (JXK) Berlin

Am 25.04.2016 wurde der 51-jährige Ali Hıdır Doğan auf einen Haftbefehl des Kammergerichts Berlin hin in Bremen festgenommen und in die JVA Berlin-Moabit gebracht, wo er seitdem in UHaft sitzt. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet, er sei von Juli 2014 bis Juli 2015 Gebietsleiter der PKK in Berlin und damit „Mitglied einer terroristischen Vereinigung im Ausland“ nach §129b Strafgesetzbuch gewesen.
Die „Verbrechen“, die ihm zur Last gelegt werden, sind unter anderem: das Sammeln von Spendengeldern, die Organisation von Busfahrten aus Berlin zu einem kurdischen Kulturfestival, die Anmeldung einer Mahnwache in Solidarität mit dem vom sogenannten „Islamischen Staat“ belagerten Kobanê vor dem Brandenburger Tor sowie Wahlkampf für die HDP betrieben zu haben.

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