Weißensee: Rechter »Athletik Klub Ultra« bei MMA-Turnier ausgeladen

Plakat für das »Sprawl and Brawl« am 23. April 2016

Plakat für das »Sprawl and Brawl« am 23. April 2016

Der Veranstalter des MMA-Turniers »Sprawl & Brawl« hat die Kämpfer des »Athletik Klub Ultra« von der Fightcard streichen lassen (Stand: 12. April 2016). Anlass dafür waren unsere Veröffentlichung über den AKU und Beschwerden über den Antritt von AKU-Kämpfern beim letzten »Sprawl & Brawl« im Oktober 2015.

Beim »Athletik Klub Ultra« handelt es sich um eine von Neonazis gegründete Kampfsportschule, die über Trainer wie Marco Müller, den langjährigen AKU-Vizevorsitzenden Frank Rieckmann oder den Straßenschläger Alexander Hardt (beide Ex-»Club 88«) eng mit dem lokalen Rocker- und Nazimilieu verbunden ist. Diese Zusammenhänge haben wir in unserer Veröffentlichung zum AKU ausführlich dargelegt. Deswegen sind wir über die Absage, die dem AKU erteilt wurde, erleichtert. Dass diese Entscheidung auch getroffen wurde, um Probleme zu vermeiden, ist uns durchaus bewusst. Dennoch begrüßen wir sie, da somit dem AKU signalisiert wird, dass die rechten Verbindungen des Gyms nicht unkommentiert bleiben. Die Antwort des Veranstalters Manolito Garmendia möchten wir im Folgenden dokumentieren.

Weitere Artikel zum »Sprawl & Brawl«:

– Kein MMA-Turnier mit Nazis in Berlin-Weißensee!

– Neonazi-Aktivist Martin Muckwar kämpfte beim MMA-Turnier »Sprawl & Brawl« Nr. 2

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Kein MMA-Turnier mit Nazis in Berlin-Weißensee!

mma_wsee_bannerUPDATE: Der Veranstalter hat nach eigenen Angaben dem »Athletik Klub Ultra« abgesagt. Dessen Kämpfer wurden alle von der Fightcard gestrichen. Wir begrüßen diesen Schritt

Weitere Artikel zum »Sprawl & Brawl«:

Weißensee: Rechter »Athletik Klub Ultra« bei MMA-Turnier ausgeladen

– Weißensee: Neonazi-Aktivist Martin Muckwar kämpfte beim MMA-Turnier »Sprawl & Brawl« Nr. 2

Am 23. April 2016 findet im Tenniscenter Weißensee (Roelckestraße 105, 13088 Berlin) das dritte Turnier der Kampfsport-Reihe »Sprawl and Brawl« statt. Auch dieses Mal treten wieder MMA-Kämpfer der Neumünsteraner Kampfschule »Athletik Klub Ultra« (AKU) an (Wrangelstraße 34, 24539 Neumünster) (01). Betreiber und erster Vorsitzender des AKU ist Tim Bartling (01.07.1970) (02), ein Urgestein der Schleswig-Holsteiner Naziszene. Bartling war Mitbegründer, Sprecher und treibende Kraft des Nazitreffs »Club 88« in Neumünster. Bartling und der Kieler Neonazi Peter Borchert (03) gehen seit den 90er Jahren gemeinsame Wege: Von den Anfängen rechter Straßengangs in Norddeutschland, über die Gründung von Kameradschaften hin zum Rockermilieu und zur organisierten Kriminalität. Dass im AKU nicht zwangsläufig die Mitglieder und Kämpfer*innen das Problem sind, sondern vor allem dessen Leitung, ist selbst in MMA-Kreisen kein Geheimwissen.

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Grußwort der [NEA] zur Soli-Kundgebung für ATIK

kundgebung_atik_redebeitragSolidarität mit von Repression betroffenen Mitglieder der ATIK

Am Freitag, den 15.04. fand am Kottbusser Tor um 17 Uhr eine Solidaritätskundgebung für die von Repression betroffenen Mitglieder der ATIK statt.
Trotz oder gerade wegen der politischen Differenzen, rufen wir zu Solidarität mit den von Repression betroffenen linken Strukturen auf. Gerade internationalistische sowie migrantische linke Gruppen und Bündnisse geraten zunehmend in den Fokus deutscher/ europäischer Repressionsapparate. “Ihre Repression, ist die Repression aller” und muss vor dem Hintergrund sich verschärfender sozialer und sicherheitspolitischer Konflikte verstanden werden.

Wir dokumentieren hier ein Grußwort der North East Antifa für die Kundgebung am 15. April 2016:

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[Indymedia]: Aufruf nach Cizîr/Cizre, Nordkurdistan

aufruf_cizirAufruf nach Cizîr/Cizre, Nordkurdistan

Nachdem der 2-jährige Friedensprozess in der Türkei beendet wurde, startete der Krieg im Juli 2015 erneut. Nach Ausrufung der Selbstverwaltung in verschiedenen Städten wurden diese von Armee und Spezialeinheiten belagert und teilweise extrem zerstört.

Es wird in den Medien vielmals von „Ausgangssperren“ (engl. curfew) gesprochen. Die Angriffe der Armee und Spezialkräfte gingen aber darüber weit hinaus. Ganze Stadtteile wurden durch Panzer- und Artilleriebeschuss zerstört. Spezialkräfte haben mehrfach Wohnungen geschändet und von innen komplett verbrannt. Nach Angaben der Human Rights Foundation verloren seit letztem Sommer 310 Zivilist_innen ihr Leben. Die reale Zahl muss deutlich darüber liegen. Insbesondere in Cizîr/Cizre gibt es viele unidentifizierbare (verbrannte) Leichen. Über Cizîr/Cizre wird in einem offziellen Bericht von 10.000 beschädigten Gebäuden berichtet. Das Ausmaß der Zerstörung lässt sich schwer mit einzelnen Bildern oder Beschreibungen einfangen. Die Hälfte der 100.000 Einwohner_innen-Stadt ist komplett zerstört. Unzählige Gebäude sind komplett zerbombt. Die Anwohner_innen Cizîrs/Cizres plus ca. 40.000 Menschen aus den umliegenden Städten, wo jetzt gerade Belagerungen andauern, leben in den Räumen, die noch halbwegs instand sind – innerhalb der Ruinen.

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[NIKA] PM: Besuch AfD-Parteizentrale in Berlin

nika_video_afd_rtsBrandstifter bekommen Post
Linke Aktivst*innen besuchen AfD-Bundeszentrale in Berlin

Zu Beginn des  Aktionswochenendes der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ haben mehrere dutzend Aktivist*innen der Bundeszentrale der AfD in Berlin heute einen Besuch abgestattet und der rechten Partei die Folgen ihrer Politik zurück gebracht. Unter dem Motto „Die Brandstifter in Nadelstreifen besuchen“ lieferten sie einen Kleintransporter voll Brandschutt aus einer abgebrannten Turnhalle in Nauen in und vor der Bundesgeschäftsstelle (Berlin-Tiergarten) ab. Die Turnhalle in Nauen sollte als Unterkunft für Geflüchtete dienen und wurde im letzten August, kurz vor ihrem Bezug, von Rassisten niedergebrannt.

Ein Sprecher der Kampagne, Andreas Funk, erklärte zu der Aktion:

„Die AfD ist Brandstifter in Nadelstreifen und Lautsprecher der rassistischen Gewalt in einem. Stellvertretend für die zahllosen Anschläge und Übergriffe sind wir nach Nauen gefahren und haben dort die Folgen ihrer Politik eingesammelt und zum Absender zurückgebracht. Die AfD hält sich für nicht zuständig und hat die Annahme verweigert. Wir haben ihr trotzdem ein Andenken dagelassen – die hochtoxische Retoursendung wurde von unseren Gefahrgutspediteuren per Einschreiben zurücküberstellt.“

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[Indymedia]: Hohenschönhausen – AfD-Landesparteitag gestört

Hohenschönhausen – AfD-Landesparteitag gestört

Im folgenden dokumentieren wir zwei Indymedia-Berichte zum AfD-Landesparteitag in Hohenschönhausen.

Ankündigung der Gegenproteste:
AfD-Landesparteitag jetzt in Hohenschönhausen – stören!

Beiträge zur Kampagne: „Nationalismus ist keine Alternative“

(B) AfD-Landesparteitag gestört

Am Sonntagmorgen wurde der Einlauf von rund 200 Berliner AfD-Mitgliedern in das A&O-Hostel Kolumbus (Berlin-Hohenschönhausen) von einer eben so großen Menge Protestier_innen begleitet. Vor dem Hostel fand eine Kundgebung mit allerlei kreativen Aktionen und Plakaten statt. Ein eigens angefertigter Tortenkatapult wurde von der Poilzei beschlagnahmt. Am Abend vorher war das Hostel mit Pflastersteinen angegriffen worden. Nachdem nun das Wahlprogramm teilweise beschlossen wurde, soll schon am 3. April, auf einem nächsten Landesparteitag, die Kandidat_innen für die Abgeordnetenhauswahl bestimmt werden.

Inhaltlich gab es bei der Programmdiskussion wenig Überraschungen. Der Programm-Leitantrag war vorher durchgesickert. Die kurze Einschätzung des Apabiz dazu von letzter Woche wurde größtenteils bestätigt bzw. verschärft. Liberale Töne neben radikalen Maßnahmen.

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Bericht & Fotos – Entschlossener Protest gegen NPD-Aufmarsch in Hohenschönhausen

fotos_npd_hsh_20160229_09Erneute Schlappe für Berliner NPD bei Aufmarsch in Hohenschönhausen

Aufruf zu den Gegenprotesten:
29. Feb.: Naziaufmarsch in Hohenschönhausen verhindern!

Mobi-Video:
Mobi-Video 29.02.2016 | Naziaufmarsch in Hohenschönhausen verhindern!

Fotos: Theo Schneider & Igor Netz

Am Abend des 29.02.2016 wollte die Berliner NPD einen Aufmarsch durch den Stadtteil Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg durchführen. Unter dem Motto „Asylflut“ stoppen war er als Teil der gleichnamigen Kampagne geplant, mit der die NPD in den anstehenden Wahlkampf für die Bezirksverordnetenversammlungen und das Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 starten möchte. Doch wie schon beim letzten Mal am 01.02.2016 im Prenzlauer Berg, wurde der Abend zu einem größtenteils peinlichen Desaster für die Nazipartei.

Aufmarsch und Gegenprotest

Insgesamt konnten die rund 100 Neonazis nicht mal die Hälfte ihrer Strecke laufen und wurden mehrere Male durch antifaschistische Interventionen gestört. Bereits die Zahl der Teilnehmenden dürfte die NPD nicht zufrieden gestellt haben. Bei ihnen handelte es sich größtenteils um bekannte Gesichter aus der Berliner und Brandenburger Neonazi-Szene. Menschen aus dem Kiez blieben, entgegen der Schönfärberei in virtuellen Nazi-Kanälen, der Veranstaltung fern und, dass obwohl im Vorfeld massiv in den Plattenbaugebieten Hohenschönhausens für den Aufmarsch geflyert wurde sowie in den vergangenen Wochen und Tagen verstärkt Nazipropaganda in den Straßen auftauchte. Hier zeigt sich, dass rassistische Vorurteile zwar in der Bevölkerung Hohenschönhausens verbreitet sind, wie die Mobilisierungen gegen Unterkünfte für Geflüchtete in der Vergangenheit bewiesen, aber Anwohner*innen dennoch nicht mit der NPD gesehen werden wollen.

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Blog zur Newroz-Delegation 2016

newroz_blog_2016_banner_800x600Newroz-Delegation 2016 – Neuer Blog

Blog: newroz.blogsport.eu
Banner: [234×100] [468×60] [800×600]
Plakat/Flyer: [RGB] [S/W]

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,
auch dieses Jahr findet wieder vom 17. bis 27.03.2016 die jährliche Newroz-Delegation, organisiert vom Verband der Studierenden aus Kurdistan / Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK), statt. Neben der Teilnahme am Newroz-Fest am 21.03.2016 in Amed/Diyarbakır werden wir uns mit der aktuellen und zugespitzten politischen Situation in Nord-Kurdistan auseinandersetzen und verschiede Institutionen besuchen, welche den Aufbau demokratische Autonomie in der Region vorantreiben. Weiterhin wollen wir uns mit den Aktivist*innen und Freund*innen vor Ort austauschen und Öffentlichkeit schaffen. Dieser Blog ist ein Teil davon, daher möchten wir euch bitten diesen über alle Kanäle zu bewerben. Banner und Flyer/Plakat-Vorlagen findet ihr weiter unten. Nach der Delegation wird es auch wieder bundesweit Info-Veranstaltungen geben, welche ebenfalls auf diesem Blog angekündigt werden. Auf dem neuen Blog sind ebenfalls die Berichte aus dem letzten Jahr dokumentiert.

Solidarische Grüße

die Organisator*innen und Teilnehmer*innen der Newroz-Delegation 2016

Weitere Artikel:
Aufruf an die Jugendorganisationen aus Europa!! (DTK Genclik / DTK Jugend) [PDF]
Kommt nach vorne – Geht nach Kurdistan! (Lower Class Magazine)
YXK: Newroz-Delegationsreise nach Nord-Kurdistan 2016 (YXK)

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Kampagne gegen die AfD: Nationalismus ist keine Alternative

nika_logoNationalismus ist keine Alternative
Bundesweite Kampagne gegen die Festung Europa und ihre Fans

Website: www.nationalismusistkeinealternative.net
Kontakt: keinealternative [at] systemli.org

Terminkalender

Im Nachgang des bundesweiten antifaschistischen und antirassistischen Treffens in Frankfurt/Main am 31.01.2016 entsteht auf www.nationalismusistkeinealternative.net eine bundesweite Plattform um eine breite Mitmach-Kampagne gegen Rassismus und Abschottung.

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