Zeigt Solidarität! Antifaschist in Berlin angestochen.

Zeigt Solidarität!
Antifaschist in Berlin angestochen.

Am Abend des 4. September 2018 wurde ein 23 jähriger Antifaschist in der U-Bahn der Linie 7 am U- Bahnhof Bayrischer Platz Opfer einer beinahe tödlichen Attacke durch einen Faschisten. Nachdem der Genosse ihn als Fascho entlarvte, wurde er niedergestochen, zwischen die Rippen, in die Lunge. Er verlor viel Blut und musste viele Tage im Krankenhaus verbringen. (1)

Er hätte getötet werden können!
Er hatte Glück, einfach nur Glück!
Es hätte jede*n von uns treffen können!

Durch die seit Jahren stattfindende Konsensverschiebung nach rechts in allen Gesellschaftsbereichen kommt es auch dazu, dass Antifaschist*innen und sonstige »Störer*innen« dieser Gesellschaft offen, vollkommen hemmungslos und extrem aggressiv angegriffen werden. Und nicht nur das. Diese Ereignisse werden auch in der Öffentlichkeit nicht als das behandelt, was sie sind: nämlich Versuche des Auslöschens von Andersdenkenden,vermeintlich Fremden, Benachteiligten, Antirassist*innen, Antifaschist*innen…
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Erdogan not welcome!

24.9.2018 | 17 Uhr | KUBIZ | Bernkasteler Str. 78 | 13088 Berlin

Link zur  Kampagnenseite: https://erdogannotwelcome.wordpress.com/

Am 24.9.18 17 Uhr Transpis malen gegen Erdogan für den internationalitischen Block auf der “Erdogan not welcome – Demo” im KUBIZ, Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin.
Kommt vorbei! Macht mit! Transpistoffe sind am Start! Grundfarben und 1 Beamer auch (wer noch einen hat: bitte mitbringen). Wir sehen uns dort oder auf der Demo!
antifa-nordost.org

Transpis malen für den Kommunismus!

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Nazimorde und rechte Zustände in Magdeburg

20.09.2018 | 20 Uhr | Baiz | Schönhauser Allee 26A | 10435 Berlin

Thorsten Lamprecht, Farid Boukhit, Frank Böttcher, Rick Langenstein – sie alle wurden in Magdeburg von Nazis ermordet. Um der Ermordeten zu gedenken, veranstalten antifaschistische Gruppen am Wochenende des 29. Septembers eine Demonstration in Magdeburg. Mit der Veranstaltung soll für die Demo mobilisiert werden. Neben dem Gedenken an die Ermordeten, soll es darum gehen den Naziterror und Alltagsrassismus aufzuzeigen, der in vielen Gegenden Sachsen-Anhalts völlige Normalität ist. Bei der Bundestagswahl holte die AfD in Sachsen-Anhalt 19,6 Prozent der Stimmen und ist somit nach der CDU zweitstärkste Kraft. Zwischen dem AfD-Landesvorsitzenden André Poggenburg, der ein überzeugter Höcke-Anhänger ist, und Sachsen-Anhalts CDU-Innenminister Holger Stahlknecht gibt es durchaus Unterschiede. Im Hass gegen Linke sehen sich CDU und AfD jedoch vereint. Stahlknecht fordert, alle linken Zentren dicht zu machen. Die AfD wiederum plant im Landtag einen Untersuchungsausschuss gegen Linksextremismus, wobei sie von der CDU unterstützt wird. Anhand des brutalen Überfalls auf das “Autonome Zentrum Kim Hubert” in Salzwedel im Juni und des Angriffs im August auf das “Libertäre Zentrum” in Magdeburg zeigt sich, wie sehr sich der Nazimob auf sachsen-anhaltinischen Straßen durch Konservative und Neue Rechte bestärkt fühlt. Gerade deswegen wird die Demo auch an der Landesparteizentrale der AfD vorbei gehen. In der Veranstaltung wird über die lokale Nazisituation und über die Hintergründe der Nazimorde in Magdeburg informiert.

Präsentiert von der Gruppe: North-East Antifascists [NEA]

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Antifaschistisches Gedenkmeeting in Weißensee

Anlässlich des Tags der Erinnerung und Mahnung (http://www.tag-der-mahnung.de/) treffen wir uns mit der VVN-BdA am Freitag, dem 7. September, um 17:45 Uhr zu unserem traditionellen Gedenkmeeting am „Denkmal für die antifaschistischen Widerstandskämpfer“
am Weißensee (rechts neben dem ehemaligen Kulturhaus Peter Edel).

Infos Zur Geschichte des „Tages der Opfer des Faschimus“ siehe hier >>>
berlin.vvn-bda.de/wp-content/uploads/si…

Unterstützt den Antifa-Aktionstag der Freund*innden der VVN-BdA am 09.September twitter.com/berlin_vvn_bda
11.00 | Auftaktkundgebung “Kein Schlussstrich” am Abgeordnetenhaus von Berlin, es reden u.A. Martina Renner(MdB), Cansel Kiziltepe(MdB)und die NSU-Nebenklageanwältin Antonia von der Behrens
12.00 | Antifaschistischer Fahrradkorso, vorbei an Stätten von Verfolgung und Widerstand
14.00 | Fest der Begegnung
im Begegnungszentrum DTK Wasserturm in Kreuzberg, Kopischstraße 7, 10965 Berlin,

tag-der-mahnung.de/

Gedenkaktion am Gedenkstein für Hans Grundig
Anlässlich des 60.Todestag des Künstlers und Antifaschisten Hans Grundig treffen wir uns am 11.September 2018 um 16 Uhr an “seinem” Gedenkstein in der Bernkasteler Straße 78 (13088 Berlin) vor dem KuBiZ. Wir wollen den Gedenkstein säubern, frei schneiden und neu bepflanzen.
de.wikipedia.org/wiki/Hans_Grundig

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Linkes Sommerkino: »Wildes Herz«

»Wildes Herz«

Open-Air-Kino & Diskussion:
So, 26.08.2018 | 18:00 Uhr (Diskussion) 20:30 Uhr (Beginn) | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 8-10 / Weißensee)

Diskussion: »Widerstand auf dem flachen Land« mit Antifaschist*innen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Bautzen & Cottbus

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Freilichtbühne Weißensee
Info-Stände: Buchladen zur schwankenden Weltkugel
Mehr Infos: www.facebook.com/wildesherzfilm

Eintritt: frei

Material: [Plakat] | [Flyer] | [F-Book] | [Banner] | [Film-Plakat] | [Trailer]

DE 2017, 90 min | Neue Visionen | Regie/Produktion: Charly Hübner, Sebastian Schultz.

»Wildes Herz« portraitiert »Monchi« Gorkow, den Sänger der Punkband Feine Sahne Fischfilet und damit auch einen Teil der Lebensrealität in Mecklenburg- Vorpommern. Die Band bezieht klar Stellung gegen Abwanderung, Perspektivlosigkeit und die Dominanz ganzer Landstriche durch Nazis und AfD. Anstatt eines idealisierenden Punk- Heldenepos oder weiteren Geschichte über Nazidörfer wie Jamel, erzählt Wildes Herz von Widerständigkeit auf dem flachen Land, von normalen Leuten, die nicht aufgegeben haben und sich dem Rechtsruck entgegenstellen.

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Wedding: #Zusammen für Wohnraum

„2 Tage Wedding“ – #Zusammen für Wohnraum

Erzählcafé:
Sa, 08.09.2018 | 15:00 Uhr | AmMa65 (Malplaquetstraße 25 / Wedding)

Kiez-Diskussion:
So, 09.09.2018 | 16:00 Uhr | AmMa65 (Malplaquetstraße 25 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Das Netzwerk Zusammen für Wohnraum, ein solidarischer Zusammenschluss von Mieter*innen und Hausgemeinschaften aus Wedding, Moabit und darüberhinaus, ruft zur Meile der Vedrängung auf.
Kommt im Rahmen der Reihe „2 Tage Wedding“ am 08. und 09. September in den Kiez rund um die AmMa65 (Amsterdamer Straße/ Malplaquetstraße).

An beiden Tagen machen wir sichtbar, wie und wo uns Verdrängung durch den kapitalistischen Wohnungsmarkt täglich begegnet. Mit der Open-Air-Ausstellung der Plakatreihe Meile der Verdrängung weisen wir in den Straßen auf vergangene und aktuelle Kämpfe von Mieter*innen hin und entwickeln gemeinsam Solidarität und Praxis für eine Stadt, in der Wohnraum keine Ware ist und mit ihm spekuliert werden kann. Wohnen ist ein Grundrecht und kein Boden der Verdrängung.

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Queer-Feministische Demo & Proteste gegen den „Marsch für das Leben“

What the fuck?! – My Body! My Choice!

Queer-Feministische Demo:
Fr, 21.09.2018 | 18:00 Uhr | S/U-Bahnhof Friedrichstraße (Mitte)

Proteste gegen den „Marsch für das Leben“:
Sa, 22.09.2018 | Berlin

Mehr Infos: whatthefuck.noblogs.org

Aktuelles:
Plakate sind da!
Schlafplatz
Aufruf 2018 online!

Material:

Plakate: [#1] [#2]
Sticker: [#1] [#2]

Weitere Aktionen:
[WTF] Plakatkampagne #wegmit218

Am 22. September 2018 findet in Berlin erneut der ‚Marsch für das Leben‘ von christlichen FundamentalistInnen und selbsternannten „Lebensschützern“ statt. Wir werden diesen sabotieren!

Außerdem laden wir dazu ein, am Abend davor auf die Straße zu gehen. Gemeinsam mit lauter Musik gegen antifeministische Treffpunkte und Zusammenschlüsse in Berlin – und überall. Für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft!

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Heß-Marsch 2018: Wie wars?

Heß-Marsch 2018: Wie wars?

Artikel:
Heß-Marsch 2018: Wie wars?
335 Nazis vom Aufmarsch veröffentlicht

Fotos:
18.08.2018 – Rudolf-Heß-Marsch in Berlin (Left Report)

Wir schauen auf mehr oder weniger erfolgreiche Proteste gegen den Heß-Marsch in Berlin zurück. Unser Demoticker und der hashtag #B1808 haben euch durch den Tag gebracht und geben ein ganz gutes Bild wie es so war.

Etwa 700 Neonazis, also deutlich weniger als im Vorjahr, haben in weißen Shirts und schwarzen Hosen ihren Gedenkmarsch zur Glorifizierung des NS-Kriegsverbrechers Rudolf-Heß in Berlin durchführen können. Das gelang nur durch die Unterstützung von 2.300 Polizist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet (Brandenburg, Bremen, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie von der Bundespolizei) und einer Finte des Innensenats, um den Protest möglichst gering zu halten.

Der Protest gegen diese Verherrlichung des Nationalsozialismus konnte zwar die Zahlen vom letzten Jahr erreichen, wurde aber diesmal nicht vom Senat hofiert (unabhängig was die Regierungsparteien so alles geschrieben haben). Die Konsequenzen waren: lange Wege (erst nach Spandau, dort demonstrieren, dann nach Friedrichshain und Lichtenberg), blutige Nasen durch eine militarisierte Polizei, und unzählige Kleinstblockaden, die zwar gut anfingen (danke nochmal an alle die es probiert haben), aber nur in zwei Fällen (Petersburger Ecke Landsberger und später Möllendorfstraße Ecke Storkower), eine gewisse Größe erreichten. Unverholen freuen wir uns über alle Aktionen, die den Neonazis an dem Tag und im Vorfeld geschadet und die Laune vermiest haben.

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[Left Report] Gegen Ausgrenzung in jeder Form – Video zum 20. Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Gegen Ausgrenzung in jeder Form – Video zum 20. Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Video: 20. Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen – Gegen Ausgrenzung & Stigmatisierung von User*innen!

Die gesellschaftliche Antwort auf Drogengebrauch besteht aus Stigmatisierung und Kriminalisierung der Betroffenen und führt zu tausenden vermeidbaren Toden jährlich.
Der Gegenentwurf ist die akzeptierende Drogenarbeit unter Einbeziehung der Drogengebraucher*innen als handelnde Personen mit Lebenskonzepten, Bedürfnissen und Entscheidungen. Wirksame und lebensrettende Maßnahmen sind Substitutionsprogramme, Drogenkonsumräume und Spritzenvergabe in JVA’s. Solche Programme sind jedoch mit hochschwelligen Anforderungen verbunden und können bisher nicht in ausreichendem Maße oder flächendeckend gewährleistet werden.
Obwohl akzeptierende Drogenarbeit sich in der Praxis bewährt, kann die Problematik der „Drogentoten“ nicht losgelöst vom gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang betrachtet werden.

Am 21. Juli 2018 jährte sich der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen zum 20. Mal. Von Beginn an war er neben Ausdruck der Trauer immer auch Protest gegen eine verfehlte Drogenpolitik, die bis heute in erster Linie auf Verbote und Kriminalisierung ausgerichtet ist. Bundesweit sind im letzten Jahr 1272 Menschen durch Drogenkonsum verstorben. Viele dieser Toten wären vermeidbar gewesen und in den meisten Fällen hat nicht die Droge, sondern der gesellschaftliche Kontext zum Tode geführt.

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[Left Report] Wir alle sind gleich – aber manche sind gleicher

Wir alle sind gleich – aber manche sind gleicher

Im Folgenden veröffentlichen wir einen Gastbeitrag von Mahan (Name geändert), der aus Afghanistan geflohen ist und von der jüngsten Debatte um Abschiebungen nach Afghanistan sehr betroffen ist.

Was der Scherz des deutschen Innenministers in einem auslöst, wenn man selbst aus Afghanistan geflohen ist.

Ein neues Leben in Deutschland

Ich heiße Mahan und bin aus Afghanistan geflohen. 2015 war ich einer von Vielen, die in Deutschland Schutz suchten und sich ein neues Leben aufbauen wollten.
Nach meiner Ankunft wurde ich zunächst in einer Sammelunterkunft untergebracht. Dort lebten Jugendliche aus vielen verschiedenen Ländern zusammen. Es gab Verständigungsschwierigkeiten und Konflikte – auch durch häufige Falschübersetzungen von Dolmetschern.

Nach einigen Monaten durfte ich in eine WG ziehen und die Schule besuchen. Ich war sehr motiviert und engagiert, lernte schnell Deutsch und schrieb gute Noten. Ich freute mich, endlich soziale Kontakte knüpfen zu können und war sehr glücklich.
Ich begann, meine Zukunft zu planen – Schulabschluss, Ausbildung, Studium.
Während all der Zeit stand die Entscheidung über meinen Asylantrag noch aus. Doch ich war voller Hoffnung, schließlich gab ich mir große Mühe, alles richtig zu machen, integrierte mich gut, hielt mich an alle Regeln.

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