Wedding-Tresen: Gefangenen Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO)

März-Tresen zum Tag der Gefangenen und der Entrechtung im Knast

HWVW-Tresen & Info-Veranstaltung:
Do, 02.03.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Gefangenen Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO)

Die Gefangenen Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) stellt sich vor und informiert über die Demonstration am 18. März (Tag der Gefangenen) im Rahmen des Hände weg vom Wedding-Tresens. Eine Dokumentation der letzten Veranstaltung mit der GG/BO im Oktober 2015 findet ihr unter Material.

Stell dir vor, du bekommst keinen Mindestlohn, bist nicht rentenversichert, hast keinen Kündigungsschutz, bekommst, wenn du krank bist, keine Lohnfortzahlung und dir steht auch kein Hartz zu. Im Knast ist all das Alltag. Lohnarbeit im Gefängnis wird bewusst entrechtet und inhaftierte Beschäftige werden nicht als Arbeitnehmer*innen anerkannt. Um Auftraggeber*innen den Produktionsstandort Knast als attraktive Alternative anzubieten, wird hinter Gittern ein exzessives Sozial- und Lohndumping betrieben. Darauf macht eine basisorganisatorische Gefangenengewerkschaft von Außen und von Innen aufmerksam und sie will noch mehr erkämpfen. Der bisher sehr erfolgreiche Organisierungsprozess in den Knästen wird jedoch auf politischer und juristischer Ebene attackiert. Beim März-Tresen von Hände weg vom Wedding bekommt ihr Einblicke in die Arbeit der GG/BO. Die soziale Frage muss auch für die Menschen in den Gefängnissen gestellt und beantwortet werden.

Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam gegen soziale Ausgrenzung aktiv werden.
Vor, während und dabei genießen wir den Soli-Cocktail „Roter Wedding“.

 

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Mitschnitt: Kriegsspiele: Veranstaltung im Rahmen der LL-Demo 2017

Kriegsspiele: Veranstaltung im Rahmen der LL-Demo 2017

Am 12.12.2016 fand in der BAIZ unsere Veranstaltung zum Thema Videospiele, Militär und die Rüstungsindustrie: Das viruelle Schlachtfeld, statt. Michael Schulze von Glaßer (Politikwissenschaftler) erklärt wie heutige Videospiele einen Millionenpublikum westliche Feindbilder präsentieren und damit Ängste geschürt werden. Weiterhin werden andere Propagandabilder problematisiert wie das Abfeiern von Militärinterventionen, soldatischem Heldentum, moderne Rüstungsgüter und die zunehmende Militarisierung im Inland. Schulze von Glaßer veröffentlichte 2014 das Buch „das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie“. Hier könnt ihr euch den Audiomitschnitt der Veranstaltung runterladen.

Ankündigung: Das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und die Rüstungsindustrie

Quelle: www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/kriegsspiele-veranstaltung-im-rahmen-der-ll-demo-2017/

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Auswertung: gemeinsam gegen Krieg und Imperialismus/ Antifa-Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration 2017

Am 15.01.2017 gingen wir in Gedenken an die beiden 1919 ermordeten Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf die Straße und beteiligten uns mit einem antifaschistischen und antimilitaristischen Block an der Gedenkdemonstration.

“Am Ende stirbst du für ihre Interessen”

Gerade im Zuge der “Übernahme von mehr Verantwortung” (Gauck), sprich, der Ausweitung deutscher militärischer Interventionen in der Welt, steigende Rüstungsexporte sowie die stetige Bedrohung durch eine weitergehende Legalisierung von Bundeswehreinsätzen im Innern, müssen wir als radikale Linke konsequenter dem (deutschen) Militarismus entgegentreten. Im Zuge der Vorbereitungen zum Block führten wir daher eine Kundgebung gegen die sogenannte Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin-Pankow durch, verteilten hunderte Flugblätter und kamen in Gespräche über die Rolle des Militärs in kapitalistisch verfassten Gesellschaften. Gerade der Austausch mit jüngeren Genoss*innen über aggressive Bundeswehr-Rekrutierungskampagnen, Veranstaltungen in Schulen, Unis, Jobcentern ist wichtig, um auch zukünftig stärker Widerspruch und Widerstand leisten zu können. Aktuelle Werbekampagnen zielen genau auf jene Altersgruppen, denen “Abenteuer”, “Karriereperspektiven” und “Spaß” im Camouflage-Muster vorgelogen wird. Die Bundeswehr ist jedoch wie jegliches Militär, ein bewaffnetes Instrument, um kapitalistische Interessen sowie deren geostrategische Einflüsse und Sicherheitsbedürfnisse durchzusetzen.
Während formal mit “Menschenrechten” argumentiert wird, sind es jedoch Rüstungsexporte und Militäreinsätze, die Fluchtgründe verursachen. Während der gesamten Kampagne kam es immer wieder zu provokanten Observationen von zivilen und uniformierten Polizisten. Gerade jüngere Aktivist*innen sollten damit wohl gezielt eingeschüchtert werden.

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Anti-Rep Party „Zusammen kämpfen – zusammen feiern“

10.02.2017 // 21.00 Uhr // Lauschangriff // Anti-Rep Party

„Zusammen kämpfen – zusammen feiern“. In einem System, in dem (politische) Gewalt und repressive Maßnahmen standardmäßg gegen unliebsame und widerständige Personen eingesetzt werden, kann politischer Aktivismus mitunter teuer werden. Diesmal hat es einen Genossen von uns getroffen, den wir bei der Bewältigung seiner Repressionskosten unterstützen wollen. Daher laden wir euch ein, am 10.02. ins Lauschangriff zu kommen und mit uns solidarisch zu feiern und zu tanzen.
Mit: Josh/Nash (Hip-Hop), DJ Angry Hammond f& Skapatista (Ska, Cumbia, Rude & Latin Sounds) und DJ Bonga Flava feat. DJ PlayTaste (HipHop, R’n’B). Fight repression! Party solidary!

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„Paris Rebelle“ Ab jetzt als Stream & Download!

„Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“

In EnglishDownload

Im September 2016 feierte unsere Dokumentation „Paris Rebelle – zwischen Rechtsruck und Revolte“ im Baiz Berlin Premiere. Inzwischen wurde der Film mehrmals in Berlin und in zahlreichen weiteren deutschen Städten von verschiedenen Gruppen und Initiativen vorgeführt. „Paris Rebelle“ stieß auf großes Interesse und regte zur Diskussion und zur Auseinandersetzung mit den politischen Ereignissen in Frankreich an. Inzwischen haben wir neben den deutschen auch englische Untertitel erstellt, damit der Film auch international der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Ab jetzt ist „Paris Rebelle“ als Stream auf Vimeo und zum Download verfügbar und kann somit von allen gesehen, gespeichert und vorgeführt werden.

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Möchtegern-Stadtrat der AFD gibt auf

AfD-Kandidat Nicolas Seifert verzichtet auf achten Durchfall (Artikel aus der Prenzlberger Stimme)

Nicolas Seifert, der AfD-Kandidat für einen Stadratsposten im Pankower Bezirksamt, gibt auf. „Er sieht keine Erfolgsaussichten mehr“, zitiert der rbb den stellvertretende Bezirksverbandssprecher Ronald Gläser. Seifert war zuvor in sieben Wahlgängen gescheitert, bei der letzten Bezirksverordnetenversammlung am 25 Januar mit einem noch schlechteren Ergebnis, als in den sechs Abstimmungen zuvor.

Schon der erste Auftritt ein Eklat

Auf Grund des Wahlergebnisses in Pankow steht der AfD das Vorschlagsrecht für einen Bezirksstadtrat zu. Doch offenbar verwechselte die AfD das recht ihrer Fraktionen einen Kandidaten zu benennen mit einer – nicht vorhandenen – Pflicht der Bezirksverordneten, diesen Kandidaten dann auch zu wählen.

Kaum anders jedenfalls ist es zu erklären dass Seifert und die AfD-Fraktion die anderen Mitglieder des Pankower Bezirksparlament bereits vor der konstituierenden Sitzung der BVV düpierten. Während sich alle anderen Stadtratskandidaten wie allgemein üblich vor der ersten BVV-Zusammenkunft den Fraktionen BVV vorstellten und ihnen ihre Vorstellungen über ihre Amtsführung darlegten, gab die AfD den Namen ihres Kandidaten überhaupt erst 72 Stunden vor der ersten Tagung bekannt.

Nicolas Seifert selbst erschien erst zur konstituierenden Sitzung – bis dahin weilte er im Urlaub, den er auch nicht für seine Vorstellung unterbrechen wollte. Allein diese Haltung ließ die übergroße Mehrheit an der Ernsthaftigkeit der Kandidatur und der Eignung des Kandidaten zweifeln.

In seiner Bewerbungsrede erklärte Seifert dann, dass er als Stadtrat sowieso nichts gestalten könne, da er ja von den Entscheidungen der BVV abhängig sei. Dafür rechne er aber mit „Widerstand von der Antifa und von Mitarbeitern“. Darüber hinaus werde er durch den Stadtratsjob erhebliche Einkommenseinbußen erleiden. Aber: „Einer muss es ja machen.“
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Film und Input-Vortrag: “Sara – Mein ganzes Leben war ein Kampf”

16.02.2017, 20:00 Uhr– Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, 10119 Berlin, nähe U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz/ Rosenthaler Platz

Vor 4 Jahren wurden Sara (Sakine Cansiz) Fidan Dogan und Leyla Saylemez in Paris von einem Agenten des türkischen Geheimdienstes MIT ermordet.
Sara war ein Gründungs- und Führungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und mit ihren Genoss*innen aktiv in der Widerstandsbewegung gegen Nationalismus und Rassismus in und außerhalb der Türkei aktiv. Gemeinsam standen sie für den Kampf um Selbstbestimmung und Selbstorganisierung, wie er stärker denn je in den kurdischen Gebieten als eine Bewegung von unten gegen nationalstaatliche Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung geführt wird. Nachdem der Film auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gelaufen ist, freuen wir uns sehr, diesen mit Unterstützung des Mezopotamien-Verlagsuch zeigen zu dürfen.

Zum Film gibt es einen kurzen Imput zum gefährlichen Einfluss des MIT in Europa sowie die gezielten Einschüchterungsversuche und Attentate gegen kurdischen und türkischen Aktivist*innen.

Dazu gibt es leckere Getränke und eine entspannte Atmosphäre, in den Austausch zu kommen und sich kennenzulernen.

Eintritt: frei

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Antimilitaristische Kundgebung in Berlin-Pankow

Am gestrigen Mittwoch, den 11. Januar 2017, fand auf dem Vorplatz des S+U-Bahnhof Pankow im Rahmen der Mobilisierung zum Antifa-Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration eine Kundgebung statt. In Redebeiträgen wurde die in der Ossietzkystraße im Schloss Niederschönhausen ansässige Denkfabrik der Bundeswehr BAKS (Bundesakademie für Sicherheitspolitik) thematisiert. Die BAKS fungiert als Kaderschule der Bundeswehr sowie als Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen, politischen, journalistische und militärischen Akteur*innen. Mittels Seminaren, „Bürgerdialogen“ und Veranstaltungen knüpft sie Netzwerke, um die deutsche Außenpolitik mitzubestimmen und für eine vermehrte Teilnahme an NATO-Kriegseinsätze zu werben.

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Zeit der Kirschen

4.1.2017 | 19.00 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Straße 78 | 13088 Berlin

„Klassenkampf“. Im Anti-Düring stellte Friedrich Engels fest, „daß alle bisherige Geschichte die Geschichte von Klassenkämpfen war“ und „daß diese einander bekämpfenden Klassen der Gesellschaft jedesmal Erzeugnisse […] der Produktions- und Verkehrsverhältnisse“ sind. Auf diese ökonomischen Verhältnissen führt er die „rechtlichen und politischen Einrichtungen sowie [die] religiösen, philosophischen und sonstigen Vorstellungsweise“ einer jeden Gesellschaft zurück. Im Kapitalismus werden die Verhältnisse zwischen den Klassen dadurch bestimmt, wer welches Privateigentum an Produktionsmitteln (Geld, Immobilien, Maschinen, Ressourcen etc. – also alle Dinge, die zur Produktion von Konsumgütern benötigt werden) besitzt und damit die rechtlichen und politischen Einrichtungen eines Staates prägen kann. Häufig wird versucht diese Verhältnisse zu verschleiern und so führen die Menschen Kriege im Namen von Religionen oder anderer Ideologien und versuchen sich vor einer herbeiimaginierten „Überfremdung“ zu schützen anstatt sich für ihre Klasseninteressen zu organisieren. Klassenkampf ist ein Thema, das heute genauso aktuell ist wie vor hundert Jahren. Grund genug, dass sich die Zeit der Kirschen damit auseinandersetzt.

Mit dabei sind Holger Burner (Klassenkampfrap), Lennard Körber (Arbeiter*innenlieder mit Quetsche), Sahara B. (längere u. kürzere (Kurz-)geschichten) und Tintenwolf (linksautonome Hippie-Punk-Lyrik).

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Für antirassistisches Engagement an Schulen! Eine Initiative der antirassistische Bewegung Weißensee

Am 29.09.2016 streikten wir, die Antirassistische Bewegung Weißensee, und viele andere Schüler*innen gegen jede Art von Diskriminierung unter dem Motto: ,,Keine Grenze steht für immer!“. Auch bei diesem Schulstreik haben wir gemerkt, wie stark die Lehrer*innen und Direktor*innen mit Repressionen gedroht haben. Beispielsweise an der Käthe-Kollwitz Schule, wo die Direktorin mithilfe von der Polizei die Menschen nicht aus der Schule gelassen hat, damit diese nicht auf den Schulstreik gehen können. Abgesehen davon, war verstärkt dir Polizei auf der Demo vetreten, auch vor den Schulen, damit niemand die Klassenräume verlassen kann. An anderen Schulen wurde mit Tadeln oder schlechten Noten gedroht, wenn Jugendliche auf den Schulstreik gehen.


Viele Berliner Schulen tragen den Namen ,,Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“, jedoch merkt man kaum, dass die Lehrer*innen Courage zeigen bei dem Thema Rassismus, Sexismus oder jede andere Art von Diskriminierung. Wir, als Schülerschaft, haben keine Lust, dass unsere Klassenkamerad*innen unterdrückt oder diskriminiert werden. Wir wollen nicht, dass unsere Mitschüler*innen unfair benotet werden aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Sexualität, ihres Geschlechtes oder ihrer Hautfarbe und deswegen kämpfen wir mit vielen anderen Menschen gegen Diskriminierung und Repressionen an Schulen. Falls aich du dieser Meinung bist, freuen wir uns, wenn du dich mit uns solidarisierst und dich unserer Gruppe anschließt!
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