Kurz-Bericht & Fotos: »Organize!«-Demo im Wedding

Tausende im Wedding für eine kämpferische und solidarische Nachbarschaft

Unter dem Motto „Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!“ gingen im Berliner Stadteil Wedding am 30.04.18 rund 4000 Menschen auf die Straße. Bereits im Vorfeld der Demonstration kamen viele Initiativen aus dem Wedding in einem Bündnis zusammen um nicht nur dem Protest einen kollektiven Ausdruck zu verleihen, sondern auch um eine ganze Aktionswoche vom 20. – 30.04. durchzuführen (organizeberlin.blogsport.eu).

Eine hoch verschuldete Stadt wie Berlin muss mit aller Gewalt noch mehr Rendite erwirtschaften. Dieser Logik folgend ist es kein Zufall das sich immer mehr Nachbar*innen im Kiez, durch den anhaltenden Ausverkauf der Stadt, einer agressiver Verdrängung ausgesetzt sehen. Die jährliche antikapitalistische Demonstration steht seit 2012 für den Widerstand gegen steigende Mieten, tägliche Zwangsräumungen, rassistische Polizeikontrollen, soziale Ausgrenzung, Überwachung, Rassismus und Jobcenter-Stress. Auch dieses Jahr wird für eine solidarische Alternative zur hilflosen Berliner Wohnungs- und Sozialpolitk mobilisiert.

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Soli-Party für Left Report und das Filmprojekt „Contrahistoria“

Fieste „Contrahistoria“

Soli-Party, Reisebericht & Soli-Stuff:
Sa, 16.06.2018 | 20:00 Uhr | Syndikat (Weisestraße 56 / Neukölln)

Veranstalter*innen: Left Report

Veranstaltung: 20:00 Uhr
Reisebericht und Videos zum Gedenken an Clément Méric

Party: 22:00 Uhr
Lucha Amada (Latin-SKA, Punky Reggae, Patchanka-Sounds)
North Korean Rude Boys & Girls feat. DJ Hölzi (Rocksteady & Northern Soul)
DJ Anartxo (Rock radikal Vasco & SKA-Punk von der Iberischen Halbinsel)

Soli-Shirts: Packt Kohle ein, es gibt Soli-Shirt’s! Neben Infostuff, Veranstaltung und Party, gibt es auch Shirt’s aus Catalunya. [Motive]

Flyer: [Front] [Back]

Left Report ist ein linkes Medienkollektiv aus Berlin mit dem Schwerpunkt auf der Dokumentation sozialer und antifaschistischer Proteste und dem media producing zu den Themen Antifaschismus, Internationalismus, Gedenkpolitik und lokale Kämpfe.
Derzeit arbeiten wir neben vielen kleineren Projekten an einem Film über das Gedenken an den vor 10 Jahren ermordeten Antifaschisten Carlos Palomino, Repression, Faschismus und linke Gegenbewegungen in „Spanien“.

Unsere Videos, Bilder und Texte stellen wir grundsätzlich frei unter CC-Lizenzen zur Verfügung. Die Medienarbeit verursacht allerdings Kosten – für technisches Equipment, Reisen, Übersetzungsarbeiten etc., die wir u.a. mit dieser Soliparty decken wollen.

Der Soli-Abend beginnt mit einer Infoveranstaltung, bei der wir euch einen Überblick über das Gedenken an Clément Méric, der 2013 von Nazis erschlagen wurde, geben wollen. Dabei wird es einen Reisebericht über das diesjährige Clément-Gedenken in Paris zu seinem 5. Todestag, an dem wir teilgenommen haben, geben und wir werden Bilder und Videos vergangener Gedenk-Aktionen zeigen. Danach beginnt die Party mit großartiger Musik, Cocktails, jeder Menge Infostuff und Soli-Shirts.

Kommt vorbei, euer Left Report-Team!

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[NEA]-Tresen: Antifa in Ostberlin – in den 80ern und 90ern

Antifa in Ostberlin – in den 80ern und 90ern

Info-Veranstaltung:
Fr, 15.06.2018 | 19:00 Uhr | M29 (Malmöer Straße 29 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent: Dietmar Wolf (Zeitschrift Telegraph)

Banner: [#1] [#2]

Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte ost- und westdeutscher Antifaschist*innen wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand. Einer der Hauptauslöser sich zu organisieren waren die zahlreichen Naziübergriffe auf Punkkonzerte, so zum Beispiel der Angriff auf das »Element of Crime«-Konzert in der Zionskirche im Oktober 1987. Kurz danach gründete sich in Potsdam die erste autonome Antifa-Gruppe in der DDR. Ab Sommer 1990 trafen sich linke Jugendliche in der Kirche von Unten (K.v.U.) um die Gründung der Autonome Antifa Ostberlin zu organisieren. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bündelt das 2017 erschienene Buch »30 Jahre Antifa in Ostdeutschland« erstmals diesen Themenkomplex. Wir haben einen Autor des Buches eingeladen, der vor allem in der Nachwendezeit in antifaschistischen Kämpfen in Prenzlauer Berg (FAP-Nazi-Kiez Prenzlauer Berg Ost, Nazishop »Harakiri«) und gegen das Nazizentrum in der Weitlingstraße aktiv war.

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Info-Veranstaltung: Spitzel – eine Realität im linken Alltag England und Deutschland

Spitzel – eine Realität im linken Alltag England und Deutschland

Info-Veranstaltung:
Mi, 13.06.2018 | 19:00 Uhr | RegenbogenKino (Lausitzer Straße 22 / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Spiedupon, Regenbogenfabrik & Delfina Grundrechte e.V.
Eintritt: Frei (Spenden werden gerne genommen)

Zu den Waffen eines Staates gehören Spitzel. Es ist eine Möglichkeit zu versuchen, die Persönlichkeiten der vom Staat als Gegner*innen Angesehenen auszukundschaften, sich in Debatten und Entscheidungen einzumischen und Misstrauen und Zerwürfnisse in Gruppen und Zusammenhängen zu schüren. Und das alles, ohne dafür öffentlich Rechenschaft ablegen zu müssen. Durch die Enttarnung des international tätigen britischen Polizeispitzels Mark Kennedy 2010 wurde deutlich, wie intensiv und wie international emanzipative Gruppen und Einzelpersonen ausgeforscht wurden. Zudem konnte belegt werden, dass Spitzel immer wieder gezielt sexuelle Beziehungen eingingen, um ihre Position zu stärken – ohne, dass die Betroffenen wissen konnten, worauf sie sich einließen. Im Gegensatz zu den eingesetzten Spitzeln, die eine Rundumbetreuung des Staates genießen, werden Betroffene mit ihren Erfahrungen allein gelassen. Diese Erfahrungen mit Spitzeln machen es Neuen oft schwer, in die Szene zu kommen und sie stehen oft vor einer für sie oft unverständlichen Wand aus Misstrauen.

Es wird Inputs zum Spitzelsystem in England von dem Regisseur des Dokumentarfilms „Spied upon“ Jason Kirkpatrick und zur Sozialgeschichte der Spitzel in Deutschland geben. Zusammen mit Menschen aus unterschiedlichen Zusammenhängen möchten wir das System Spitzel in England und Deutschland ergründen und zusammen diskutieren, wie mit dem Fakt umgegangen werden kann, dass das Gegenüber bei politischer Arbeit eventuell Polizist*in sein kann.

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Unser Feminismus: Antirassistisch & internationalistisch!

Unser Feminismus: Antirassistisch & internationalistisch!
Gegen Rassismus und Sexismus!
AfD-„Frauenmarsch“ 2.0 am 09.06.2018 stören und blockieren!

Proteste gegen rassistischen Aufmarsch:
Sa, 09.06.2018 | 14:00 Uhr | Mehringplatz (Kreuzberg)

Mehr Infos: Berlin gegen Nazis & Indymedia
Infos zum letzten „Frauenmarsch“: Berlin rechtsaußen

Material: [Flyer] | [Banner]

Am 09.06.2018 ist es mal wieder soweit. Da im Februar 2018 der Versuch besorgter Bürger*innen durch das linksgrünversiffte Kreuzberg zu ziehen und sich dort als progressive Feminist*innen darzustellen auf der Straße, wie auch in der anschließenden Parlamentsdebatte krachend scheiterte, will AfD- Anhängerin Leyla Bilge kommendes Wochenende nun erneut mit mehreren hundert Ewiggestrigen auf die Straße. Wieder wird das Ganze als „Marsch der Frauen“ beworben. Bilge konvertierte vom Islam zum Christentum und hetzt nun in klassischer neurechter Manier gegen alles was nicht in ihr Weltbild passt – Geflüchtete, Muslim*a, die Antifa und für einen Schlussstrich unter Deutschlands Vergangenheit – alles Themen, die Leyla während ihrer Auftritte bei der Konferenz des rechtsradikalen Compact Magazins oder vor der rassistischen Bürger*inneninitiative Zukunft Heimat aus Cottbus anspricht, um den deutschen Volkskörper in Wallung zu bringen. Aktuell ist davon auszugehen, dass sich an dieser nationalistischen und rassistischen Demonstration Teilnehmer*innen im dreistelligen Bereich beteiligen werden. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass im Netz diverse Busse aus anderen Städten organisiert wurden, welche von Bilge kostenfrei bereitgestellt werden. Im Vergleich zum letzten „Frauenmarsch“ vom 17.02.2018 lässt sich jedoch feststellen, dass in AfD- Kreisen insgesamt deutlich weniger Werbung für die diese Demonstration gemacht wurde. Dies lässt sich einerseits mit der breiten und erfolgreichen Gegenmobilisierung vom letzten Mal erklären, bei der es geschafft wurde die scheinheiligen Ziele der AfD und ihren Einsatz für das „Wohl der deutschen Frau“ medial und politisch zu entlarven. Darüber hinaus kostete die Großdemonstration am 27.05.2018 die Berliner AfD viel Zeit und Aufwand. Gerade durch die empfindliche Niederlage im Bereich der Teilnehmer*innenzahlen könnte es für die Partei eher peinlich und demotivierend werden sich zwei Wochen später mit einer überschaubaren Zahl von Anhänger*innen durch das feindliche Territorium zu bewegen (selbst wenn man sich natürlich auch trotzdem gerne als Opfer geriert).

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Wedding-Tresen: #Zusammensetzen für einen solidarischen Kiez!

#Zusammensetzen für einen solidarischen Kiez!

Wedding-Tresen:
Do, 07.06.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Diesen Monat nutzen wir den regelmäßigen Tresen im Café Cralle um Nachbar*innen, Freund*innen und Kolleg*innen zu treffen, ohne ein konkretes Rahmenprogramm oder eine Veranstaltung. Wir wollen die Zeit nutzen um solidarische Gespräche zu führen. Aktuelle Kämpfe, also Stress im Alltag, nervende Formulare, Lohn- und Wohnsituation, Jobcenter-Termine sind genau die Themen wofür dieser Abend einen Raum im Kiez bietet. Es bewegt sich was doch der kapitalistische Alltag im Wedding erdrückt unsere Nachbarschaft. Daher müssen wir Lösungen, Alternativen und Perspektiven von unten entwickeln – also kommt vorbei, lernt euch kennen!

Unterstützt widerständige Organisierungsprozesse in der Nachbarschaft z.B. mit einer Spende durch den Genuss unseres Soli-Drinks „Roter Wedding“ an der Bar!

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Info-Veranstaltung zur aktuellen Situation in Efrîn

Aktuelle Situation in Efrîn / Afrin (Rojava)

Info-Veranstaltung:
Mi, 06.06.2018 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Mehr Infos: Civaka Azad, ANF News & BAIZ

Banner: [#1] [#2]

Im Januar griff das türkische Militär und Teile der so genannten FSA die Region Afrin an. Im März wurde die Stadt Afrin von Erdogans Armee und den Djihadisten erobert. Die Bevölkerung, vor allem KurdInnen und Kurden flohen. Die Angreifer mordeten, plünderten, es fanden Menschenrechtsverletzungen sowie die Zerstörung von Infrastruktur Jahrtausende alter Architektur und Symboliken statt. Wie ist die derzeitige Lage in Afrin im Kontext der allgemeinen Situation in Rojava? Welche Perspektiven gibt es für den Kampf der kurdischen Freiheitsbewegung und dem Projekt des demokratischen Konföderalismus in der Region? Wie wird sich der weitere Widerstand in Afrin und den befreiten Gebieten in Zukunft gestalten? Und welche Rolle spielen deutsche Rüstungsfirmen und Waffendeals in diesem Krieg? Ein Genosse von Civaka Azad, dem kurdischen Öffentlichkeitszentrum berichtet.

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27. Mai: AfD in Berlin – Geht gar nicht!

Chaos statt AfD

Aktionen gegen AfD-Groß-Demo:
So, 27.05.2018 | Berlin-Mitte

Info-Veranstaltungen:
Fr, 27.04.2018 | 19:00 Uhr | Aquarium (Skalitzer Straße 6 / Kreuzberg)
Mi, 23.05.2018 | 20:00 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Mehr Infos: Berliner Bündnis gegen Rechts & Chaos statt AfD
Twitter: #chaosb2705

[Route] Stand: 25.05.2018

Plakate: [Chaos statt AfD]
Banner: [BBgR]

Presse:
Freiheit durch Frauen (taz / 02.05.2018)
Zu Pfingsten kommt die AfD (taz / 16.03.2018)

Weitere Artikel Chaos statt AfD:
[Aktionskarte] | [Pressemitteilung #2] | [Aktion: Charlottenburg] | [Aktion: Wedding] | [Aktion: Weißensee] | [Aktion: Lichtenberg #2] | [Aktion: Lichtenberg #1] | [Aktion: Friedrichshain] | [Mobi-Video] | [Video #4] | [Route] | [Pressemitteilun #1] | [Termine] | [Video #3] | [Video #2] | [Video #1] | [Plakate] | [Aufruf] | [Ankündigung]

Weitere Artikel BBgR:
[Übersicht] | [Aufruf] | [Pressemitteilung #2] | [Pressemitteilung #1]

2017 schaffte die AfD es als erste offene rassistische, sexistische und rechtsradikale Partei in den Bundestag einzuziehen. 2018 will sie nun den zweiten logischen Schritt tun. Sie hat für den 27.05.2018 in Berlin einen Aufmarsch mit fünfstelliger Teilnehmer*innenzahl angekündigt. Sollte dies gelingen, wäre dies einer der größten deutschen Nazi-Aufmärsche der Bundesrepublik in den letzten Jahren. Die AfD hat angekündigt, dass sie mit diesem Aufmarsch endgültig die Einheit aus einer rechtskonservativen bis nationalistisch völkischen Partei und der extrem rechten Bewegung besiegeln will. Dies würde der AfD dazu verhelfen, sich als Speerspitze der parlamentarischen und außerparlamentarischen Rechten zu etablieren.

Für uns als Teil der radikalen Linken ist klar, dass eine Verhinderung des Nazi-Aufmarsches nicht ohne weiteres zu einer besseren Gesellschaft führen wird, sondern das dies nur durch ein aktives Wirken unsererseits in unseren Kiezen und in unserem Alltag geschehen kann.

Trotzdem ist es mehr als geboten, den AfD-Aufmarsch mit allen notwendigen Mitteln zu sabotieren. Alles andere stärkt AfD, *gidas sowie konservative bis extrem rechte Strukturen.

Nazis, Rassist*innen und deutsche „Wutbürger*innen“ werden nicht aufhören zu hetzen, Menschen zu bedrohen oder anzugreifen. Am Tag des AfD-Aufmarsches werden wir diesem Mob zeigen, was wir von ihm halten.

All our friends are bad kids! Gemeinsam mit euch allen wollen wir den Preis für die AfD sowie für den AfD-Aufmarsch in die Höhe treiben.
Für eine linksradikale Praxis und einen konsequenten Antifaschismus!

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Fahrrad-Demo in Pankow: Kein Raum der AfD!

Kein Raum der AfD!

Fahrrad-Demo gegen rechte Locations in Pankow:
Sa, 12.05.2018 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Schönhauser Allee (Prenzlauer Berg)

Info-Veranstaltung: »Rechte Läden in Pankow«
Fr, 18.05.2018 | 19:00 Uhr | KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Aktionen gegen AfD-Groß-Demo:
So, 27.05.2018 | Berlin-Mitte

Veranstalter*innen: Kampagne „Kein Raum der AfD!“

Banner: [#1] [#2] | [Flyer]

Für den 27. Mai ruft die AfD bundesweit zu einer Großdemo mit über 10.000 Teilnehmer*innen auf. Diese Show gilt es ihnen mit allen Mitteln zu vermiesen. Zwei Wochen zuvor – am 12. Mai – werden wir einigen AfD-Treffpunkten und rechter Infrastruktur auf die Pelle rücken. Mit einer Fahrraddemo fahren wir von Prenzlauer Berg, vorbei an rechter Infrastruktur, nach Nordpankow. Hier erzielte die AfD bei der Bundestagswahl 2018 zwischen 20 – 30%. Die Gegend verfügt mit dem AfD-Parteibüro in Blankenburg über einen einen rechten Parteistützpunkt als auch über verschiedene rechte Kneipen.

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Antifa-Demo gegen neue Rechte und Naziaufmarsch

Neue Rechte versenken!

Antifa-Demo gegen die AfD & Nazi-Aufmärsche:
Sa, 26.05.2018 | 12:00 Uhr | U-Bahnhof Hohenzollernplatz (Wilmersdorf)

Vortreffpunkt Nord-Ost:
10:20 Uhr | U-Bahnhof Schönhauser Allee

Mehr Infos: Antifa West-Berlin

Am Wochenende um den 26./27. Mai wollen diverse RassistInnen in Berlin aufmarschieren. Doch es wird Gegenwehr organisiert. Wir möchten dazu aufrufen sich an den Gegenaktionen zu beteiligen.Bereits einen Tag vor der AfD-Großdemonstration wird eine Antifa-Demo gegen neurechte Strukturen in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden. Am 26. Mai plant die neonazistische Gruppe „Hand in Hand“ einen Aufmarsch unter dem Motto: „Frei-Sozial & Souverän“ durch die City-West. Die City-West ist besonders seit dem islamistischen Anschlag von Anis Amri am Breitscheidplatz ein beliebtes Terrain rechter Mobilisierungen, um die Tat für faschistische Propaganda zu nutzen.

In den vergangenen zwei Jahren fanden bereits Demonstrationen von „Hand in Hand“ durch die City-West statt – ohne nennenswerten Erfolg. Sowohl die TeilnehmerInnenzahl, als auch die skurille Aussenwirkung liesen die Ansprüche der Nazis ins Leere laufen.
Und dennoch ist der Aufmarsch welcher überwiegend von NPD nahen Strukturen aus dem Havelland getragen wird nicht zu verharmlosen. Die transportierten Inhalte sind rassistisch, die Darstellung in Ausdruck und Form mit NS-Bezug. Die personellen Verbindungen und das mobilisierte Spektrum reicht von Bärgida bis hin zu Kameradschaftsstrukturen, sowie überregionalen Nazi-Kadern wie z.B. Alexander Kurth (Die Rechte).

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