„Paris Rebelle“ Ab jetzt als Stream & Download!

„Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“

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Im September 2016 feierte unsere Dokumentation „Paris Rebelle – zwischen Rechtsruck und Revolte“ im Baiz Berlin Premiere. Inzwischen wurde der Film mehrmals in Berlin und in zahlreichen weiteren deutschen Städten von verschiedenen Gruppen und Initiativen vorgeführt. „Paris Rebelle“ stieß auf großes Interesse und regte zur Diskussion und zur Auseinandersetzung mit den politischen Ereignissen in Frankreich an. Inzwischen haben wir neben den deutschen auch englische Untertitel erstellt, damit der Film auch international der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Ab jetzt ist „Paris Rebelle“ als Stream auf Vimeo und zum Download verfügbar und kann somit von allen gesehen, gespeichert und vorgeführt werden.

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Möchtegern-Stadtrat der AFD gibt auf

AfD-Kandidat Nicolas Seifert verzichtet auf achten Durchfall (Artikel aus der Prenzlberger Stimme)

Nicolas Seifert, der AfD-Kandidat für einen Stadratsposten im Pankower Bezirksamt, gibt auf. „Er sieht keine Erfolgsaussichten mehr“, zitiert der rbb den stellvertretende Bezirksverbandssprecher Ronald Gläser. Seifert war zuvor in sieben Wahlgängen gescheitert, bei der letzten Bezirksverordnetenversammlung am 25 Januar mit einem noch schlechteren Ergebnis, als in den sechs Abstimmungen zuvor.

Schon der erste Auftritt ein Eklat

Auf Grund des Wahlergebnisses in Pankow steht der AfD das Vorschlagsrecht für einen Bezirksstadtrat zu. Doch offenbar verwechselte die AfD das recht ihrer Fraktionen einen Kandidaten zu benennen mit einer – nicht vorhandenen – Pflicht der Bezirksverordneten, diesen Kandidaten dann auch zu wählen.

Kaum anders jedenfalls ist es zu erklären dass Seifert und die AfD-Fraktion die anderen Mitglieder des Pankower Bezirksparlament bereits vor der konstituierenden Sitzung der BVV düpierten. Während sich alle anderen Stadtratskandidaten wie allgemein üblich vor der ersten BVV-Zusammenkunft den Fraktionen BVV vorstellten und ihnen ihre Vorstellungen über ihre Amtsführung darlegten, gab die AfD den Namen ihres Kandidaten überhaupt erst 72 Stunden vor der ersten Tagung bekannt.

Nicolas Seifert selbst erschien erst zur konstituierenden Sitzung – bis dahin weilte er im Urlaub, den er auch nicht für seine Vorstellung unterbrechen wollte. Allein diese Haltung ließ die übergroße Mehrheit an der Ernsthaftigkeit der Kandidatur und der Eignung des Kandidaten zweifeln.

In seiner Bewerbungsrede erklärte Seifert dann, dass er als Stadtrat sowieso nichts gestalten könne, da er ja von den Entscheidungen der BVV abhängig sei. Dafür rechne er aber mit „Widerstand von der Antifa und von Mitarbeitern“. Darüber hinaus werde er durch den Stadtratsjob erhebliche Einkommenseinbußen erleiden. Aber: „Einer muss es ja machen.“
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Film und Input-Vortrag: “Sara – Mein ganzes Leben war ein Kampf”

16.02.2017, 20:00 Uhr– Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, 10119 Berlin, nähe U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz/ Rosenthaler Platz

Vor 4 Jahren wurden Sara (Sakine Cansiz) Fidan Dogan und Leyla Saylemez in Paris von einem Agenten des türkischen Geheimdienstes MIT ermordet.
Sara war ein Gründungs- und Führungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und mit ihren Genoss*innen aktiv in der Widerstandsbewegung gegen Nationalismus und Rassismus in und außerhalb der Türkei aktiv. Gemeinsam standen sie für den Kampf um Selbstbestimmung und Selbstorganisierung, wie er stärker denn je in den kurdischen Gebieten als eine Bewegung von unten gegen nationalstaatliche Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung geführt wird. Nachdem der Film auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gelaufen ist, freuen wir uns sehr, diesen mit Unterstützung des Mezopotamien-Verlagsuch zeigen zu dürfen.

Zum Film gibt es einen kurzen Imput zum gefährlichen Einfluss des MIT in Europa sowie die gezielten Einschüchterungsversuche und Attentate gegen kurdischen und türkischen Aktivist*innen.

Dazu gibt es leckere Getränke und eine entspannte Atmosphäre, in den Austausch zu kommen und sich kennenzulernen.

Eintritt: frei

Antimilitaristische Kundgebung in Berlin-Pankow

Am gestrigen Mittwoch, den 11. Januar 2017, fand auf dem Vorplatz des S+U-Bahnhof Pankow im Rahmen der Mobilisierung zum Antifa-Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration eine Kundgebung statt. In Redebeiträgen wurde die in der Ossietzkystraße im Schloss Niederschönhausen ansässige Denkfabrik der Bundeswehr BAKS (Bundesakademie für Sicherheitspolitik) thematisiert. Die BAKS fungiert als Kaderschule der Bundeswehr sowie als Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen, politischen, journalistische und militärischen Akteur*innen. Mittels Seminaren, „Bürgerdialogen“ und Veranstaltungen knüpft sie Netzwerke, um die deutsche Außenpolitik mitzubestimmen und für eine vermehrte Teilnahme an NATO-Kriegseinsätze zu werben.

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Zeit der Kirschen

4.1.2017 | 19.00 Uhr | Bunte Kuh | Bernkasteler Straße 78 | 13088 Berlin

„Klassenkampf“. Im Anti-Düring stellte Friedrich Engels fest, „daß alle bisherige Geschichte die Geschichte von Klassenkämpfen war“ und „daß diese einander bekämpfenden Klassen der Gesellschaft jedesmal Erzeugnisse […] der Produktions- und Verkehrsverhältnisse“ sind. Auf diese ökonomischen Verhältnissen führt er die „rechtlichen und politischen Einrichtungen sowie [die] religiösen, philosophischen und sonstigen Vorstellungsweise“ einer jeden Gesellschaft zurück. Im Kapitalismus werden die Verhältnisse zwischen den Klassen dadurch bestimmt, wer welches Privateigentum an Produktionsmitteln (Geld, Immobilien, Maschinen, Ressourcen etc. – also alle Dinge, die zur Produktion von Konsumgütern benötigt werden) besitzt und damit die rechtlichen und politischen Einrichtungen eines Staates prägen kann. Häufig wird versucht diese Verhältnisse zu verschleiern und so führen die Menschen Kriege im Namen von Religionen oder anderer Ideologien und versuchen sich vor einer herbeiimaginierten „Überfremdung“ zu schützen anstatt sich für ihre Klasseninteressen zu organisieren. Klassenkampf ist ein Thema, das heute genauso aktuell ist wie vor hundert Jahren. Grund genug, dass sich die Zeit der Kirschen damit auseinandersetzt.

Mit dabei sind Holger Burner (Klassenkampfrap), Lennard Körber (Arbeiter*innenlieder mit Quetsche), Sahara B. (längere u. kürzere (Kurz-)geschichten) und Tintenwolf (linksautonome Hippie-Punk-Lyrik).

Für antirassistisches Engagement an Schulen! Eine Initiative der antirassistische Bewegung Weißensee

Am 29.09.2016 streikten wir, die Antirassistische Bewegung Weißensee, und viele andere Schüler*innen gegen jede Art von Diskriminierung unter dem Motto: ,,Keine Grenze steht für immer!“. Auch bei diesem Schulstreik haben wir gemerkt, wie stark die Lehrer*innen und Direktor*innen mit Repressionen gedroht haben. Beispielsweise an der Käthe-Kollwitz Schule, wo die Direktorin mithilfe von der Polizei die Menschen nicht aus der Schule gelassen hat, damit diese nicht auf den Schulstreik gehen können. Abgesehen davon, war verstärkt dir Polizei auf der Demo vetreten, auch vor den Schulen, damit niemand die Klassenräume verlassen kann. An anderen Schulen wurde mit Tadeln oder schlechten Noten gedroht, wenn Jugendliche auf den Schulstreik gehen.


Viele Berliner Schulen tragen den Namen ,,Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“, jedoch merkt man kaum, dass die Lehrer*innen Courage zeigen bei dem Thema Rassismus, Sexismus oder jede andere Art von Diskriminierung. Wir, als Schülerschaft, haben keine Lust, dass unsere Klassenkamerad*innen unterdrückt oder diskriminiert werden. Wir wollen nicht, dass unsere Mitschüler*innen unfair benotet werden aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Sexualität, ihres Geschlechtes oder ihrer Hautfarbe und deswegen kämpfen wir mit vielen anderen Menschen gegen Diskriminierung und Repressionen an Schulen. Falls aich du dieser Meinung bist, freuen wir uns, wenn du dich mit uns solidarisierst und dich unserer Gruppe anschließt!
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War starts here – let’s stop it here!

Hinein in den antimilitaristischen und antifaschistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration 2017!

– below: call out in english/ arabic/ en castellano/ en français/ Türkçe –

Heute greift Deutschland wieder nach größerer Teilhabe an der globalen Macht und deutsche Rüstungsunternehmen verdienen daran. Das passiert nicht in irgendeinem Hinterzimmer, sondern direkt in unserer Stadt. Firmen wie SAP, Heckler&Koch, ThyssenKrupp sowie viele andere sind auch in Berlin ansässig. Wir müssen aufzeigen und markieren, wer am weltweiten Morden beteiligt ist und daran verdient! Auch die Bundeswehr ist in Berlin vertreten. Neben dem Showroom am S-Bahnhof Friedrichstraße hat der Think-Tank der Bundeswehr, die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), ihren Sitz in Pankow. Derzeit versucht die Bundeswehr, sich mit »coolen« Youtube-Videos, Schulbesuchen und Jobcenter-Veranstaltungen als »Abenteuer« und »sicherere Arbeitgeberin« darzustellen. Dabei ist die Bundeswehr keine gewöhnliche Arbeitsstelle, denn sie bildet Menschen zum Morden aus. Es sind deutsche Waffen, mit denen weltweit getötet wird. Es sind deutsche Interessen, aufgrund deren mit lokalen, kriegstreiberischen Eliten sowie ihren Söldnern zusammengearbeitet und deren Kriege unterstützt werden. Denn das deutsche Kapital will den uneingeschränkten Zugang zu Rohstoffen, die Erschließung von Absatzmärkten sowie die Kontrolle der globalen Handelswegen. Kriege haben Ursachen, also benennen wir sie und organisieren wir uns dagegen. Die Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht bietet dafür eine Gelegenheit, um zusammenzukommen und gemeinsam auf die Straße zu gehen. Am 15. Januar 1919 wurden die beiden Revolutionär*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von reaktionären Freikorps ermordet. Beide standen dafür ein, den deutschen Militarismus zu bekämpfen, der den Ersten Weltkrieg provoziert hatte. Beide klagten die damals im Reichstag vertretene SPD für ihre Zustimmung zu Kriegskrediten scharf an. Luxemburg und Liebknecht verweigerten sich der Kriegshetze und traten für eine Gesellschaft frei von Ausbeutung und Ausgrenzung ein.

Unsere Bezugspunkte sind soziale Bewegungen sowie die Kämpfe für ein selbstorganisiertes Leben ohne Unterdrückung. Ein Beispiel ist der Freiheitskampf der Kurd*innen. Dieser hat nicht nur für die radikale Linke hierzulande an Bedeutung. Lasst uns von den Erfahrungen der Genoss*innen aus der Türkei sowie allen anderen Teilen der Welt lernen und wieder verstärkt zusammen kämpfen – denn der Kampf gegen Faschismus und Rasssismus ist international.

Und genau wie damals stehen und kämpfen wir gegen jeglichen Militarismus!
Wir kämpfen zusammen mit allen Menschen, die aufgrund von Krieg und Armut fliehen mussten. Wir lassen uns nicht spalten und gehen daher am 15. Januar 2017 gemeinsam auf die Straße: gegen Bundeswehr, Rüstungsexporte und Krieg. Geben wir dem Werben für’s Sterben, der Propaganda für Mord für kapitalistische Interessen, keine Chance. Bekämpfen wir die Fluchtursachen hier, wo sie entstehen.

Krieg beginnt hier – beenden wir ihn hier!

War starts here – let’s stop it here!

La guerra empieza aquí – hay que terminarla aquí!

Savaş buradabaşlıyor – burada bitirelim!

La guerre commence ici, mettons fin à la guerre ici!

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Alltagsrassismus öffentlich machen

Liebe LeserInnen,

auf Grund des rassistischen Übergriffs auf meinen 17 jährigen Sohn und da ich nicht die Einzige bin die den dramatischen Anstieg von Rassismus in unserem Land bemerkt, möchte ich in diesem Artikel Fallbeispiele aus ganz Deutschland sammeln und bitte Euch, mir Eure Erfahrungen zuzusenden: info@global-new-generation.com. Wir können diese Beispiele anonym oder mit Eurem Namen als Quelle veröffentlichen, auch Fotos können hinzugefügt werden. Es muss auch keine körperliche Gewalt im Spiel gewesen sein, hier geht es viel mehr darum, die vielen alltäglichen rassistischen Situationen aufzuzeigen und deutlich zu machen unter welchem Druck Menschen leben, denen ständig subtil oder auch ganz offen vermittelt wird, sie seien minderwertig!! Wir begegnen diesem Rassismus oft sprachlos und fühlen uns ohnmächtig. Wir müssen uns aus dieser Starre befreien. Für SchülerInnen und Eltern gibt es immerhin schon eine Schul-Mobbing Beauftragte Frau Saraya Gomis. Auch gibt es ein Netzwerk gegen Diskriminierung in Kita und Schule BeNeDiSK – dort solltet ihr in jedem Fall jede Form von Diskriminierung in Kita und Schule melden, das ist sehr wichtig um auf politischer Ebene Veränderung herbeizuführen. Und auch diese Seite hier kann Euch helfen: KiDs – Kinder vor Diskriminierung schützen!  Bitte wehrt Euch, ihr dürft und müßt das nicht einfach schlucken!!!!!!

Diese Liste hier auf New Generation soll der Öffentlichkeitsarbeit dienen, evtl in Dokumentationen, Filmen, Zeitungsartikeln und ähnlichem auf den Ernst der Lage hinweisen und an die politische Ebene appellieren.

Vielen Dank für Eure Mitarbeit.

Sonja Prinz
Vorstand

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Prenzlauer Berg: 17jähriger von 4 Männern brutal zusammengeschlagen

Als besorgte Mutter wende ich mich an Euch, und bitte Euch um Mithilfe:

  • Ich möchte das diese Männer, die meinen 17 jährigen Sohn auf Grund seiner Hautfarbe zusammengeschlagen und ins Krankenhaus getreten haben, bestraft werden!
  • Ich möchte meinen Hilfeschrei soweit wie möglich senden, um auf die wachsende rassistische Gewalt in unserem Land aufmerksam zu machen!
  • Ich möchte, das auch verbale rassistische Äußerungen bestraft werden!
  • Ich möchte, das Hautfarbe endlich kein Kriterium mehr ist!
  • Ich möchte nie wieder einen Satz wie: „Ich bin nicht rassistisch, aber…..“ hören müssen!
  • Ich möchte, das unsere Regierung endlich den Ernst der Lage begreift und dass endlich Pläne geschaffen und umgesetzt werden, um den Rassismus Stück für Stück aus unseren Köpfen zu verbannen!

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Prenzlauer Berg; Demo nach rassistischem Übergriff

Demonstration: Gemeinsam gegen rassistische Gewalt!
Sa. 10.12.2016 | 14.00 Uhr | Tramstation Husemannstraße (M10) (Prenzlauer Ber) | 10435 Berlin

Bericht zum Übergriff: [deutsch] [englisch]
ZeugInnenaufruf: [PDF]

In den Morgenstunden des 26. November 2016 wurde ein 17 jähriger Junge auf Grund seiner Hautfarbe in Prenzlauer Berg von vier Rassisten brutal angegriffen und ins Krankenhaus geprügelt. (mehr Infos hier) Wir, seine Eltern, Freunde und UnterstützerInnen fordern, dass sie Täter bestraft werden. Wir rufen darum für den 10. Dezemeber zu einer gemeinsamen Demonstration auf. Weiterlesen »

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