Antifa-Cafe-Nordost: Ostritz – Deutschlands neuer Hotspot für Nazi-Großkonzerte

Mobiveranstaltung | 19.10.18 19:30 | M29
Malmöer Str. 29 10439 Berlin-Prenzlauer Berg

Wie immer ab 18.00 Uhr: Rechtsberatung mit der Roten Hilfe Berlin

Referent*innen: Bautzen stellt sich quer

Im ostsächsischen Ostritz soll, zum zweiten Mal in diesem Jahr, am 2. und 3. November 2018 unter dem Motto »Für Frieden und Freiheit« das neonazistische Festival »Schild und Schwert« stattfinden. Im »Hotel Neißeblick« werden zwei Tage lang eine Vielzahl an Rechtsrockbands aus dem »Blood & Honour«-Umfeld, ein Kampfsport- Event, eine Tattooconvention und jede Menge Merchandise dafür sorgen, dass mehrere tausend Nazis zusammenkommen. Vom NPD– Landesvorsitzenden Thorsten Heise aus Thüringen organisiert, wird es auch mehrere Beiträge von Funktionär*innen der NPD, der Rechten, der APF ( Alliance For Peace And Freedom ) und dem Ring nationaler Frauen geben. Mit der Wahl des kleinen 2.500-Einwohner*innen-Ortes an der deutsch-polnischen Grenze hoffen die Organisator*innen auf ein störungsfreies Festival. Für zwei Tage soll mit der schieren Masse des anreisenden Publikums eine temporäre nationalbefreite Zone entstehen und etwaige Widerstände ausgebremst werden. Weiterlesen »

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Der Tag der deutschen Einheit als Tag des Geschichtsrevisionismus

„Geschichte wird von den Siegern geschrieben“, lautet ein geflügeltes Wort. Der Tag der deutschen Einheit ist ein gutes Beispiel dafür. Der Tag des Sieges des BRD-Kapitalismus gegen die DDR, des Sieges gegen den Aufbruch vieler Aktiver, den DDR-Sozialismus demokratisch zu reformieren und etwas Eigenes, jenseits des Kapitalismus zu schaffen. Die BRD-Regierung, Konservative, Rechte sowie selbsternannte „Bürgerrechtler*innen“, sind nimmer müde, die Geschichtslüge von der friedlichen Revolution in der DDR und der vermeintlich allgemein herbeigewünschten Waren- und Profitgesellschaft zu erzählen. Als hätte sich die komplette ehemalige DDR-Gesellschaft nichts sehnlicher gewünscht als den Neoliberalismus und eine plötzliche Konkurrenz aller Menschen herbeigejubelt mit dem Ruf „Wir sind das Volk“. Jede*r, der*die einigermaßen klar denken kann, weiß, dass dieser Ausruf eine Selbstermächtigung der Protestierenden war. CDU und Springerpresse schafften es infolge der Einverleibung der DDR, mit ihrer Einheitstümelei und ihren Hetzkampagnen gegen Nicht-Deutsche, die in der faktischen Abschaffung des Rechts auf Asyl gipfelten, rassistische „Volkspolitik“ zu machen. Pogrome gegen Nicht-Deutsche oder als nicht zugehörig Wahrgenommene und Tote waren die Folge. Weiterlesen »

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Podiumsdiskussion “Stadt von rechts? Versuche rechter Einflussnahme auf städtischen Alltag und Politik”

Samstag | 6. Oktober 2018 | 15 Uhr | Helle Panke | Kopenhagener Straße 76 (Hinterhaus), Berlin

Dass rechte Strömungen, Parteien und Bewegungen nicht allein ein Problem ländlicher Gebiete sind, sondern auch in Städten auftreten, ist kein völlig neues Phänomen in Deutschland. Der Zulauf des autoritären Populismus bringt es aber mit sich, dass Städte nicht mehr nur als Orte der Zusammenkunft und Sichtbarmachung rechter Bewegungen fungieren, sondern selbst verstärkt Anliegen rechter Politik geworden sind. Diesem Thema nehmen wir uns in einer Podiumsdiskussion und einem Workshop am Samstag, 6. Oktober, an.

Die Podiumsdiskussion wird Einblicke in die Bedingungen einer rechten Stadtpolitik geben und der Frage nachgehen, welche rechten Strategien stadtpolitisch bereits existieren. Der nachfolgende Workshop in Kooperation mit den Stammtischkämpfer*innen knüpft an die Praxis des Alltags an und gibt euch die Möglichkeit, eigene Strategien gegen rechte Äußerungen und Einflussnahmen im städtischen Alltag und politischen Zusammenhängen zu erarbeiten.

Podium: Luzia Sievi (Uni Tübingen), Paul Zschocke (Uni Frankfurt), Aktivist*in der Northeast Antifa (NEA) Berlin, Heiko Koch

Die Veranstaltung findet Rahmen des diesjährigen Urbanize!-Festivals statt. Das Festival wird von der Zeitschrift dérive gemeinsam mit Berliner sozialen Bewegungen vom 5. bis 14. Oktober 2018 in Berlin veranstaltet.

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Freiheit für Max Zirngast!

Aus dem Revolt-Magzine übernommen:

„Ich bin ein Sozialist, ich verteidige universelle Werte“

Eine Untersuchungshaft kann in der Türkei über Jahre gehen, ohne dass Details der Anklageschrift veröffentlicht werden müssen, falls die Akte unter Verschluss ist. Nachdem Max Zirngast und parallel zu ihm drei Genoss*innen der linken, sozialistischen Organisation Toplumsal Özgürlük Parti Girişimi (TÖPG, dt.: Parteiinitiative Soziale Freiheit) am Dienstag, den 11. September um 5 Uhr morgens von Einheiten der Antiterrorpolizei festgenommen wurden, vergingen nun ganze 12 Tage, bis die Inhaftierten einem Staatsanwalt und einem Richter vorgeführt wurden.

In der Zwischenzeit setzte ihn die Antiterrorpolizei psychologischem Druck aus. Gemeinsam mit den Unterstützer*innen vor Ort skandalisierten wir dies sofort und konnten damit erreichen, dass es nicht weiter passierte. Auch außerhalb des Polizeipräsidiums drehten die Trolle am Rad: In regierungsnahen Medien, und infolge dessen auch in europäischen Zeitungen, wurde verbreitet, Max sei Mitglied einer illegalen, bewaffneten Terrororganisation namens „TKP Kıvılcım“ (dt.: TKP Funke). Gleichzeitig warfen ihm regierungsnahe Social Media-Trolle „PKK-Unterstützung“ vor. Konkrete Beweise für diese Anschuldigungen lagen und liegen bis jetzt nicht vor – überhaupt wurden noch nicht einmal konkrete Vorwürfe gemacht, da die Akte unter Verschluss ist. Weiterlesen »

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Antifa, Vereinigte Linke und die innerlinke Opposition in der DDR

Am 03. Oktober stehen in Deutschland die Einheitsfeierlichkeiten an. Dabei geht es auch um Diskurshoheit in Bezug zu nationaler Geschichte und damit zum sozialistischen Versuch der DDR. Unser Autor Nestor Machwas beleuchtet im Gespräch mit Dietmar Wolf von der Zeitschrift telegraph die Ereignisse rund um die so genannte „Wende“ und zeigt auf, wie sich die radikale Linke in der DDR positionierte. Gleichzeitig untersucht er die Frage nach der Zusammenarbeit mit antifaschistischen Strukturen aus dem Westen und die Niederlage der „Vereinigten Linken“.

Nestor [re:volt]: Hallo Dietmar, welche Utopien hattet ihr in der Antifa Ostberlin? Was sollte mit der DDR nach der „Wende“ passieren und welche zentralen Perspektiven hatte die DDR-Linke? Weiterlesen »

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3. Oktober – Naziaufmarsch und Einheitsfeiern in Berlin

3. Oktober 2018 | Berlin

Gegen den Naziaufmarsch
Ab 13.00 UHR – ab Hauptbahnhof – Mitte

Open Air Konzert „No Nation. Seebrücken statt Seehofer“
Live: YOK | HipHop: Lena Stöhrfaktor, Konta, Doc Nest
Ab 17.30 Uhr – Mauerpark – Prenzlauer Berg | Infos hier | Facebook-Event

Demo gegen die »Einheitsfeiern«
19.30 Uhr – Mauerpark – Prenzlauer Berg | Facebook-Event

Kampagne »Deutschland ist Brandstifter!«
Web: www.brandstifter.blogsport.eu
Facebook-Page: https://www.facebook.com/Deutschland-ist-Brandstifter-2040938382864558/
Mail: deutschland-brandstifter [a] riseup.net

No Nation-Mixtape:

Stream (Mixcloud) | https://www.mixcloud.com/Antifa_Nordost/no-nation-mixtape-2018-seehofer-halts-maul/
Download (Mega.nz) | https://mega.nz/#!Cs1gzAaA!cpbVKgKk-WeMlFyFhUik2Us-fy4iheYUhJTO7Ot-tlc

Deutschland ist Brandstifter!
Am 3. Oktober in Berlin: Gegen Naziaufmarsch und Einheitsfeiern! Weiterlesen »

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Antifa-Herbstputz der Berliner VVN-BdA

Am Samstag, dem 20. Oktober 2018 um 13:00 Uhr startet die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ihre diesjährige Herbstkampagne zur Pflege der Gräberanlage für die Opfer und Verfolgten des Naziregimes (VdN-Anlage) auf dem Friedhof Friedrichsfelde. Das Herbstlaub muss weg, Gräber müssen freigeschnitten, Unkraut beseitigt und Grabsteine gereinigt werden. Wer hat, kann auch eigene Arbeitsmittel mitbringen (Eimer, Bürste, Handschuhe, Garten-/ Astschere). Helfer*innen sind jederzeit willkommen.

Samstage:
20. Oktober 2018
27. Oktober 2018
03. November 2018
10. November 2018
jeweils von 13 – 16 Uhr
Helfer/innen sind jederzeit willkommen.

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United We Stand – Together We Party

28.9.2018 | KvU | Storkower Str. 119 | 10407 Berlin | S Landsberger Allee, Greifswalder Str.

Infoabend und Soliparty gegen Rechtsruck und Repression
Am 1. Mai 2018 veranstaltete die AfD ein sogenanntes „Bürgerfest“ in Pankow. Auf mehreren Kundgebungen stellten sich Anwohner*innen und Berliner Antifaschist*innen der AfD entgegen. Die Demonstrant*innen wurden von der Polizei wiederholt angegriffen und es kam zu Festnahmen und Anzeigen. In den folgenden Wochen versuchte die AfD ausserdem Druck auf das Frauenzentrum Paula Panke auszuüben, da dieses sich mit dem Gegenprotest solidarisiert hatte.
Während Staat und Sicherheitsbehörden mit immer weitreichenderen Gesetzesverschärfungen unsere Freiheit einschränken und Proteste kriminalisieren, nutzt die AfD zunehmend ihren neuen Einfluss, um aktiv gegen antirassistische und antifaschistische Projekte und Initiativen vorzugehen. Dem setzen wir unsere Solidarität und Entschlossenheit entgegen!
Wir stehen zusammen gegen ihre Repression und kämpfen weiter gegen menschenverachtende Hetze und Rechtsruck!

Vorträge –  18:30 Uhr Antirepression: Einführung & Praxis [Rote Hilfe] – Der 1. Mai in Pankow [Repression und AfD] – Der Widerstandsparagraph [Rechtsruck & Repression]
Soliparty –  21:00 Uhr „SKAMARLEY“ – „R0!M & STR0!FAHRZ0!GE“ – „KERNLOS“
DJs –          23:00 Uhr „QUEERBEAT“ – „MUTTI COOL“
V

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Kooperativen gegen Kapitalismus? Zur Ökonomie des demokratischen Konföderalismus am Beispiel Rojava: Informationsveranstaltung mit Ercan Ayboga

10.10.2018 | 19 Uhr | Nav Dem Berlin | Residenzstrasse 54 | 13409 Berlin (Nähe U-Bahn Franz-Neumann-Platz)

Veranstalter*innen: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin; Café Rojava Berlin; Civaka Azad Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V

Im Windschatten von Krieg und Bürgerkrieg wird in Rojava und weiteren befreiten Gebieten Nordsyriens eine neue demokratische Gesellschaft auf Grundlage von Volksräten und Kommunen geschaffen. Die verschiedenen ethnischen, religiösen und sozialen Bevölkerungsgruppen wirken daran gleichberechtigt mit und Geschlechtergerechtigkeit nimmt eine zentrale Stellung ein. Das in Rojava umgesetzte Konzept des Demokratischen Konföderalismus geht auf den Vordenker der kurdischen Freiheitsbewegung Abdullah Öcalan zurück. Dieser ließ sich unter anderem wiederum von den Ideen des US-amerikanischen libertären Sozialisten Murray Bookchin über einen Libertären Kommunalismus inspirieren, die er an die Realitäten des Mittleren Ostens anpasste. Weiterlesen »

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3. Oktober in Berlin – Einheitsfeiern und Naziaufmarsch

21.09.2018 | 19 Uhr | Kubiz | Bernkasteler Straße 78 | 13088 Berlin

Am 3. Oktober finden erstmals seit Mauerfall die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Berlin statt. Hinzu kommt, dass die Nazis vom rechten Bündnis “Wir für Deutschland” durch Berlin-Mitte marschieren wollen. Ihre Aufmärsche unter de Motto “Merkel muss weg” erreichten in der Vergangenheit Teilnehmer*innenzahlen von bis zu 5.000 Personen. Die Berliner Linke hat beide Veranstaltungen verpennt. Im Rahmen Antifa-Cafe wollen wir mit denen ins Gespräch kommen, die etwas gegen Naziaufmarsch und Einheitsfeier machen wollen. Wir geben euch alle Facts zum 3. Oktober!

Inhaltlich wird es von unserer Seite noch einen kurzen Input zu Antifa in der DDR und linker Ost-Opposition geben. Denn die Bürgerrechtler, die einem die BRD beiweilen vorsetzt oder die gern durch Talkshows geschliffen werden, sprechen meist nicht für die außerparlamentarische Linke der ehemaligen DDR. Für alle Besucher*innen des Tresens gibt es einen Exklusiven Vorabdruck eines Interview-Heftes, dass in Kooperation mit der linken Ostzeitung Telegraph entstand und eben jene linken Basisbewegungen behandelt.

Ab 19 Uhr Rote Hilfe Beratung
Ab 20 Uhr Infoabend
Ab 22 Uhr Tresen und chillen

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