Günter-Schwannecke-Gedenkspaziergang am 29.08.2021 in Berlin-Charlottenburg

Einladung zum Günter-Schwannecke-Gedenkspaziergang am 29. August 2021

Gedenkspaziergang:
So. 29.08.2021 | 15:00 Uhr | Pestalozzistraße/Fritschestraße (Charlottenburg)

Mehr Infos: guenterschwannecke.blogsport.eu

Wir rufen auf, am Gedenk-Spaziergang für Günter Schwannecke, Berliner Kunstmaler und ein Todesopfer rechter Gewalt, anlässlich seines 29. Todestages teilzunehmen.

Der Gedenkspaziergang beginnt am 29. August 2021, um 15:00 Uhr, auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz (Pestalozzistraße, Ecke Fritschestraße), in Berlin-Charlottenburg. Auf der Strecke (2,0 km / 1:30 Stunden) werden wir seines Lebens im Kiez gedenken. Wir bitten darum, an den Spielplatz Blumen mitzubringen. Um sich selbst und andere zu schützen, soll eine medizinische Gesichtsmaske mitgebracht werden.

Wir erinnern an Günter Schwannecke und die Umstände seines gewaltsamen Todes. Wir werden den Fall weiterhin recherchieren, aufarbeiten und politisch aufklären sowie öffentlich darüber informieren.

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Fotos & Kurz-Bericht: Gedenkdemonstration für Beate Fischer in Berlin-Wedding & Reinickendorf

Gedenkdemonstration für Beate Fischer in Berlin

Ankündigung: Gedenken an Beate Fischer
Gedenk-Website: berlin.niemandistvergessen.net

Am 23.07.2021 nahmen ca. 70 Menschen an einer Gedenkdemonstration für Beate Fischer teil. Sie wurde am 23. Juli 1994 auf ekelhafteste Weise von vier Nazis ermordet. Die 32-jährige Sexarbeiterin hinterließ eine Familie mit zwei kleinen Kindern.

Wir haben uns sehr gefreut, dass dieses Jahr zum dritten Mal in Folge ein Gedenken stattfinden konnte, das erstmals in Form einer Demo durch den Wedding und Reinickendorf lief. Besonders erfreulich war dabei auch, dass dieses Jahr erstmals die Genoss*innen der Sex Workers Action Group bereits an der Vorbereitung beteiligt waren.

Die Demo lief bunt, laut und kraftvoll vom Gesundbrunnen zur Emmentaler Straße, wo Beates Leben viel zu früh beendet wurde. Auf der Route wurden die Anwohner*innen über den Anlass unserer Demo informiert und wir durften viele positive Reaktionen von Passant*innen auf unser antifaschistisches Gedenken erleben. Auch wurden viele Parolen mit feministischen und Rechte für Sexworker*innen forderndem Inhalt skandiert. Die Demo mündete in ein trauriges, aber würdevolles Gedenken in der Emmentaler Straße, wo eine Gedenkminute abgehalten und Blumen niedergelegt wurden.

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Veranstaltung zu evangelikalen Corona-Leugner:innen im Wedding

Freitag, 20.08.2021, 19:30 Uhr, Hochstädter Str.10a, 13347 Berlin-Wedding

Die North East Antifa lädt ein zur Infoveranstaltung über das evangelikale Café Mandelzweig mitten im Wedding. Das in der Seestraße 101 gelegene, unscheinbare Café Mandelzweig hat sich über das vergangene Jahr hinweg von einem evangelikalen Treffpunkt, der versucht “Kiezarbeit” von rechts zu machen hin zu einer wichtigen Struktur für mehrere Gruppen aus dem Corona-Leugnenden, verschwörungstheoretischen Spektrum entwickelt. Mittlerweile nutzen den Raum die Christen im Widerstand, die neugegründete Partei die Basis, der sogenannte Demokratische Widerstand und diverse andere “Querdenker:innen” für ihre Veranstaltungen. Impfbroschüren mit Falschinfos über die Corona-Impfungen werden von dort aus bundesweit verschickt. Wir wollen über das Treiben rund um das Café Mandelzweig aufklären und mit euch ins Gespräch kommen, was gegen die Schwurbler:innen im Kiez getan werden kann.

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Interview mit der [NEA] im Berliner Anstoß der DKP

Interview mit der [NEA] im Berliner Anstoß der DKP

Der aktuellen Ausgabe (3/2021) des Berliner Anstoß, der Zeitung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Berlin, haben wir ein Interview zum Thema Gedenkarbeit und der Notwendigkeit sich als Antifa mit den Coronaleugner*innen auseinanderzusetzen gegeben. Die vollständige Ausgabe könnt ihr euch hier runterladen.

Interview:

Über antifaschistisches Gedenken im Bezirk und darüber, warum die Antifa sich mit »Coronaleugnern« beschäftigt.
Ein Gespräch mit Nico Steinert von der Antifa Nord-Ost

»Herrschaftskritik hört man oft, Systemkritik jedoch nie«

Wie kam es zur Gründung der Antifa Nord-Ost, warum dieser Name?

Los ging es im Sommer 2007, in der Zeit, als der Staat Prozesse führte gegen Demonstranten, die in Heiligendamm gegen das G8-Treffen, protestiert hatten. Damals haben sich Leute aus verschiedenen Strukturen zusammengefunden, um sozusagen klassische Anti-Nazi-Arbeit zu machen. Und zwar im Bezirk Pankow, sprich im Nordosten Berlins.

Was verstehst du unter »klassischer Anti-Nazi-Arbeit«?

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Nazis raus aus Prenzlberg und Mitte! Weg mit der europäischen Außengrenze!

Gegenkundgebung
Fr. 13. August 2021
17:00 Uhr | nähe Checkpoint Charlie (Mitte)
Org: Aufstehen gegen Rassismus

Gegenkundgebung
Sa. 14. August 2021
10:00 Uhr | Böhsebrücke (P-Berg)
Org: Berliner Bündnis gegen Rechts, NEA, Prenzlauer Berger Antifaschist:innen

Sa. 14. August 2021
19:30 Uhr | KuBiZ Weißensee
Bernkasteler Str. 78
Infoveranstaltung und Solitresen: „EU-Außengrenze made by Frontex“
Referent: Matthias Monroy (Netzpolitik, Cilip – Bürgerrechte und Polizei)

Material
Poster: „EU-Außengrenze“ (A4) | (Web) // „Kriminelle Naziwessis“ (A4) | (Web) // „Nazis raus aus Prenzlberg“ (A4) | (Web) // Aufruf: als PDF

Flyer und Poster abholen:
Buchladen Schwankende Weltkugel, Kastanienallee 85, 10435 Berlin
Montag – Freitag 11.00 Uhr – 19.00 Uhr

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NEA-Solitresen: gegen das kapitalistische EU- Grenzregime

Sa. 14.08.2021, 19.30 Uhr | KuBiZ, im Kuh-Hof (Bernkasteler Str. 78 / Weißensee)

19:30 Uhr open doors / 20:00 Uhr Input / 20:30 Uhr Tresen
Org: North East Antifa (NEA)

Input: „EU-Außengrenze made by Frontex“
Referent: Matthias Monroy (u.a. Netzpolitik, CILIP – Bürgerechte und Polizei uvm.)
Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 60. Mal. Sowohl die AfD (am 13.8. in Mitte), als auch die NPD (am 14.8. in Prenzlauer Berg) planen Kundgebungen zu diesem Anlass.

Ihre Doppelmoral zeigt sich, in dem sie der Toten der DDR-Grenze gedenken, während sie eine noch tödlichere Grenze, noch unmenschlicher gestalten wollen.

Wir wollen darum einen Blick auf die EU-Außengrenzen werfen, genauer gesagt auf die Sicherheitsagentur Frontex, die dafür sorgt dass es auch ja niemand rein schafft.

Matthias Monroy (u.a. Netzpolitik, CILIP) arbeitet seit Jahren zur militärischen Abschottung der Festung Europa und hat zuletzt zum Bau und Einsatz von Grenzdrohen publiziert. Diese und andere Ausrüstung kann die EU-Grenzagentur seit 2016 eigenständig erwerben, was deutsche Rüstungskonzerne freut und die Produktion von Militärtechnologie zur Migrationsabwehr ankurbelt. Matthias Monroy wird an diesem Abend einen Input zum aktuellen Umbau von Frontex geben.

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GRUNDRECHTE, ABER NICHT FÜR ALLE?! Einstehen für das Recht auf Wohnen, Partizipation und Sicherheit von Geflüchteten und Migrant*innen.

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte und das deutsche Grundgesetz sollen sicherstellen, dass alle Menschen über die gleichen Rechte verfügen. Leider wissen wir, dass das nicht der Realität entspricht. Rassismus und Diskriminierung prägen das tägliche Leben von Migrant*innen und Geflüchteten hier und überall in Europa.

Durch zynische politische Kalküle, Regelungen wie das Dublin-System und um die öffentliche Meinung zu beruhigen, wird an den EU-Außengrenzen bereits entschieden, wo Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa ankommen können.

Es geht weiter in den Heimen, wo Geflüchtete und Migrant*innen gezwungen sind, über Jahre zu leben. Individuen und Familien sind in Unterkünften mitten im Wald, weit weg vom nächsten Dorf, von Einkaufs-, Schul- und Arbeitsmöglichkeiten untergebracht. Ganz zu schweigen von den unmöglichen Zuständen und den engen Räumlichkeiten, die die Menschen sich teilen müssen.

Wenn eine Person es endlich schafft aus diesen furchtbaren Unterkünften und damit aus der Isolation herauszukommen, geht der Kampf um eine Arbeitserlaubnis mit der Agentur für Arbeit und der Ausländerbehörde weiter. Eine Arbeitserlaubnis, die nur prekäre und schlecht bezahlte Arbeiten ermöglicht.

Diskutiert mit uns bei einer interaktiven Veranstaltung im Kultur- und Bildungszentrum Raoul-Wallenberg (KuBiZ) in Berlin-Weißensee (Einführung in das Thema, Leitfragen und Workshops):

13.08.2021 17-20 Uhr
“Grundrechte, aber nicht für alle?! Einstehen für das Recht auf Wohnen,
Partizipation und Sicherheit von Geflüchteten und Migrant*innen.”

20.08.2021 17-20 Uhr
„Klimagerechtigkeit, aber für wen?!
Warum die globalen Auswirkungen der Klimakrise uns alle etwas angehen.“

10.09.2021 17-20 Uhr
„Wohnraum, aber nur für die, die es sich leisten können?
Welche Maßnahmen helfen, um gegen Verdrängung vorzugehen?“

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Gedenkveranstaltung für Esther Bejarano in Berlin-Mitte

Gedenkveranstaltung für Esther Bejarano in Berlin-Mitte

Am 24. Juli 2021 gedachten 150 Antifaschist*innen in Berlin-Mitte an Esther Bejarano. Beiträge gab es von Henning Obens & dem Jüdischen antifaschistischen Bund und Kulturbeiträge von YOK & Tintenwolf. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Im Folgenden dokumentieren wir Fotos, Videos, Berichte & Redebeiträge von der Veranstaltung.

Dieser Beitrag wird fortlaufend aktualisiert.

Ankündigung: Gedenkveranstaltung für Esther Bejarano: „Erinnern heißt Handeln.“

Nachruf von Anika Taschke (Rosa-Luxemburg-Stiftung), wurde als Eröffnungsrede verlesen:

«Wir können froh sein, dass wir eine Antifa haben»
Ein Nachruf auf Esther Bejarano von Anika Taschke

Esther Bejarano war KZ-Überlebende, Antifaschistin und Kommunistin. Sie verstarb am 10. Juli 2021 im Alter von 96 Jahren. Es ist eine Zeit um innezuhalten, zurückzublicken und dann in die vor uns liegende Arbeit einzusteigen – weitermachen.

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Gedenken an Beate Fischer

*English version below*

Gedenk-Demonstration: Freitag | 23.7.21
Auftakt: 17:30 S + U Gesundbrunnen
Start der Demo: 18:00
Kundgebung: 19:15 Emmentaler Straße 97 – Der Ort des Mordes

[Flyer]

Am 23. Juli 1994 wurde Beate Fischer auf ekelhafteste und brutalste Weise von vier Nazis ermordet. Die 32-jährige Sexarbeiterin hinterließ eine Familie mit zwei kleinen Kindern.

Dieser Mord war und ist kein Einzelfall. Und zwar gleich in mehrerer Hinsicht nicht. Frauenfeindliche Gewalt ist ein Teil der Fratze des Patriarchats, unter der täglich unzählige Betroffene zu leiden haben. Von „häuslicher“ Gewalt über sexualisierte Gewalt bis zum Femizid.

Auch Gewalt gegen Sexarbeiter*innen ist tragischer Alltag; Beate Fischer ist bei weitem nicht die einzige, bei der die gesellschaftliche Ausgrenzung von Sexarbeitenden in einem Mord gipfelte. Und auch Verbrechen und Terror von Neonazis sind, in den Tagen von Hanau und Halle, ein Problem der gesamten Gesellschaft.

Deshalb lasst uns lautstark und kämpferisch Beate Fischer gedenken!

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Gedenkveranstaltung für Esther Bejarano: „Erinnern heißt Handeln.“

„Erinnern heißt Handeln.“

Gedenkveranstaltung für Esther Bejarano:
Sa. 24.07.2021 | 15:00 Uhr | Denkmal für die jüdischen Opfer des Faschismus (Große Hamburger Straße / Mitte)

Live: YOK (Akkordeon) & Tintenwolf (Gedichte)

Intitiativkreis: „Erinnern heisst handeln“
Programm und Informationen unter: www.antifa-nordost.org

[Plakat] | [Flyer] | Banner: [Twitter] [Insta]

Esther Bejarano verstarb am 10. Juli 2021 im Alter von 96 Jahren in ihrer Wahlheimat Hamburg. Ihre Worte und Taten wollen wir in stetiger Erinnerung halten, sie als Mahnung und Aufruf auffassen. Die große Anteilnahme bei der Trauerfreier am Wochenende in Hamburg, dem großen Presseecho und den Trauerbekundungen im Digitalen, sei es in den Sozialen Medien oder bei dem digitalen Gedenkbuch, welches von dem Auschwitz-Komitee eingerichtet wurde, sind überwältigend. Das alles zeigt auf, welche enorme Rolle unermüdliche Zeitzeug:innen und KZ-Überlebende, wie Esther Bejarano, in unserer heutigen Gesellschaft inne haben. Vor allem sind die Trauer und das breite mediale Echo ein Zeichen, wie stark die Musikerin und politische Aktivistin durch ihre Vorträge und ihre politische Arbeit in ganz Deutschland Menschen beeindruckt und beeinflusst hat.

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