Kurz-Bericht & Fotos: Gedenken an Günter Schwannecke

Kundgebung zum Gedenken an Günter Schwannecke

Ankündigung: Kundgebung in Charlottenburg: Im Gedenken an Günter Schwannecke

Etwa 50 Menschen nahmen gestern an der Gedenkkundgebung in Erinnerung an Günter Schwannecke auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz in Berlin-Charlottenburg teil.

Viele waren gekommen, um an den 27. Todestag Günter Schwanneckes zu erinnern: Anwohnerinnen, Antifas, Bezirkspolitikerinnen, Interessierte, Passanten. Insgesamt kamen knapp 50 Teilnehmende zusammen. Ein ortsbekannter Reichsbürger, der Fotoaufnahmen machen wollte, durfte nicht teilnehmen und musste die Kundgebung verlassen.

Die Kundgebung erinnerte an Günter Schwanneckes Leben und an den Überfall von Neonazis 27 Jahre zuvor. Die Berliner Obdachlosenhilfe sprach in einem Redebeitrag über die Nöte von Wohnungslosen, Sozialchauvinismus im Berliner Alltag und rechte Gewalt gegen Obdachlose.

Die nächste Kundgebung ist im kommenden Jahr geplant.

Fotos:
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Soli-Party: „Putin hat uns den Geldhahn zugedreht“

„Putin hat uns den Geldhahn zugedreht“

Soli-Party:
Sa, 05.10.2019 | 21:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Friends

Flyer: [Front] [Back]

LineUp:
TurnTableTölpelz (Trash & Punk-Mitgröhlhits)
PurpleHaze (Female HipHop)
Mutti Cool (Trash)
Kill The Unicorn (Polit-Oi!, Ska, Cumbia & Punk)

Im Mai diesen Jahres haben ein paar Pro’s der New York Times härtesten Investigativjournalismus betrieben und eine langjährige Verschwörung aufgedeckt. Dabei haben sie sogar ihr Leben riskiert um eine Sache ans Tageslicht zu bringen: Berliner Antifa-Gruppen werden von niemand geringerem als Putin persönlich finanziert und gesteuert um den deutschen Staat aus dem Konzept zu bringen. Dass uns so eine Ehre mal zu Teil wird hätten wir auch nicht gedacht. Unsere Wirkmächtigkeit scheint keine Grenzen zu kennen. Aber Spaß bei Seite, da wir keine internationalen Finanziers haben, sind wir weiter darauf angewiesen unser Geld über Soli-Partys zu akquirieren und das machen wir sehr gerne im stabilsten internationalistischen Laden der Stadt: dem Zielona Góra. Während der Deutsche Staat am 3. Oktober sich und seinen Sieg des Kapitalismus feiert, setzen wir am 05.10. auf unsere eigene Gegenkultur. Also kommt vorbei uns verbringt mit uns einen grandiosen Abend!

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Antifaschistischer Jugendkongress (JuKo) 2019 in Chemnitz

Antifaschistischer Jugendkongress (JuKo)

Kongress:
04.-06.10.2019 | AJZ Chemnitz (Chemnitztalstraße 54 / Chemnitz)

Mehr Infos: antifaschistischer-jugendkongress.org

Trotz Rekordhitze im Sommer bleibt es Deutsch in Kaltland. Der Klimawandel schreitet voran, vermeintliche Ausländer*innen werden durch die Straßen gejagt und in Sachsen steht uns womöglich eine Regierung aus CDU und AfD bevor, der jedes Leben jenseits ihre Idee vom „Normalen“ ein Dorn im Auge ist.

Während in den Städten die Mieten steigen und viele Menschen in die Randgebiete verdrängt werden, fehlt es auf dem Land an interessanten Freizeitaktivitäten und an bezahlbaren Verkehrsanbindungen. Und egal ob Stadt oder Land: Tagtäglich werden Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer Sexualität ausgelacht, beleidigt, angegriffen und bedroht. Statt dagegen vorzugehen wird von staatlicher Seite zu oft weg gesehen, während rechten Akteur*innen mehr oder weniger freie Hand gelassen wird.

Doch trotzdem gibt es auch hier überall Menschen, Gruppen und Bündnisse, die sich auf vielfältige Art für eine bessere Gegenwart und Zukunft einsetzen oder das gerne wollen. Um sich gegenseitig kennen zu lernen, zu diskutieren, voneinander zu lernen, sich zu unterstützen, sich zu vernetzen und auch um einfach gemeinsam Spaß zu haben, laden wir euch vom 4.-6. Oktober 2019 nach Chemnitz zum 4. Antifaschistischen Jungendkongress ein.

Der Kongress ist sowohl offen für Menschen, die politisch aktiv werden wollen, als auch interessant für diejenigen, die schon länger dabei sind. Auch dieses Jahr gibt es wieder viele verschiedene Vorträge und Workshops, z.B. zu Feminismus, Klimagerechtigkeit und Antirassismus. Am Freitag bietet der Kongress eine Fahrt zur Gedenkstätte Buchenwald an.

Die Teilnahme ist kostenlos, ebenso wie die Schlafplätze. Essen und Trinken gibt es auf Spendenbasis. Bitte meldet euch bis zum 20.09. über die Homepage an.

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Wedding-Tresen: Im Schatten des Mauerfalls

Im Schatten des Mauerfalls – Rassistische Mobilisierung und Migrantischer Widerstand

Wedding-Tresen & Film-Abend:
Do, 03.10.2019 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

1989 – Was für die einen Begrüßungsgeld, Reisefreiheit und das Versprechen auf „Blühende Landschaften“ bedeutete, hieß für die anderen Ziel von rechten Übergriffen und Anschlägen zu werden. Der Mauerfall beflügelte nicht nur das nationale Hochgefühl der Durchschnittsdeutschen, sondern auch derjenigen die in der „Wiedervereinigung“ wieder eine Chance auf ein Großdeutschland in den Grenzen von 1937 sahen. Mit unserem Filmabend am 3. Oktober 2019 wollen wir die Sichtweisen der Menschen beleuchten, die für die Einheitswerdung des Deutschen Kollektivs mit Gewalt ausgeschlossen werden sollten: Gastarbeiter*innen in Ost und West und deren Kinder.

Der Film „Aufenthalt im Widerstand“ (1991) berichtet von verschiedenen rassistischen Morden u.a. an Ufuk Şahin in Reinickendorf. Zugleich erzählt der Film davon wie sich migrantische Jugendliche gegen den zunehmenden Naziterror zur Wehr setzen.

„Kämpfen lernst du auf der Straße“ (1991) portraitiert viele der damals relevanten Jugendgangs wie die 36 Boys aus Kreuzberg oder die Panthers aufm Wedding. Es geht um ihre Rassismuserfahrungen und den Zusammenschluss der Jugendgangs gegen den stärker werdenden rechten Straßenterror.

Kommt also vorbei und lasst uns in solidarischer Atmosphäre diesen Abend verbringen. Beide Filme zusammen laufen insgesamt etwa 60 Minuten. Außerdem gibt es traditionell den Soli-Cocktail „Roter Wedding“ (auch unalkoholisch) um unsere Arbeit direkt zu unterstützen. Anlässlich der diesjährigen Einheitsfeierlichkeiten wird es wieder eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto „Deutschland ist Brandstifter!“ am 9. November 2019 geben, mehr erfahrt ihr hier.

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Nazi-Aufmärsche am 3. Oktober in Berlin verhindern!

Nazi-Aufmärsche am 3. Oktober in Berlin verhindern!

Aktionen gegen Nazi-Aufmärsche:
Do, 03.10.2019 | Berlin

Mehr Infos: www.antifa-berlin.info

Das extrem rechte Bündnis „Wir für Deutschland“ um Enrico Stubbe und den wegen Volksverhetzung verurteilten Kay Hönicke ruft für den 3. Oktober 2019 zu einem Aufmarsch zum sogenannten „Tag der Nation“ in Berlin auf. Starten soll der rechte Aufmarsch um 14:00 Uhr am Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof. Die Route der Nazis führt voraussichtlich durch Berlin Mitte zum Alexanderplatz. Für 17:30 gibt es eine zweite Anmeldung für eine Route ab Alexanderplatz, die als Ausweichroute denkbar ist.

Bereits letztes Jahr zog „Wir für Deutschland“ am 3. Oktober mit ca. 2.000 Teilnehmer*innen aus dem rechten bis extrem rechten Spektrum durch Berlin Mitte. An diesem Tag wurden offen Hitlergrüße gezeigt und es waren Rufe wie „Rein in die Gaskammer“ zu hören. Die Aufmärsche von „Wir für Deutschland“ mobilisieren ein breites rechtes Spektrum von Neonazis und rechten Hooligans bis zu rassistischen Wutbürgern und AfD-Anhänger*innen. Zu den angekündigten Reder*innen gehören dieses Jahr u.A. Sven Lieblich, Carsten Jahn, Ignatz Bearth und Julia Juls. Bis vor Kurzem warb „Wir für Deutschland“ noch mit dem Auftritt von André Poggenburg. Inzwischen soll an dessen Stelle die ehemalige AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein sprechen.

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§129 – Das Ende einer antifaschistischen Fahrradtour

Stellungnahme des Berliner Bündnis gegen Rechts zu der Kriminalisierung von Antifaschist_innen im Kontext des Hess-Aufmarsch in Spandau 2017.

Am 19. August 2017 wollten ca. 40 Personen per Fahrrad zu den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch in Spandau fahren. Die Fahrt endete nach ein paar hundert Metern in einem Polizeikessel. Erster Vorwurf: Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.

Später hieß es, ein AfD-Stand am Wegesrand sei umgekippt worden – es habe Auseinandersetzungen gegeben. Zweiter Vorwurf: Landfriedensbruch. Die Personalien wurden aufgenommen, Kleidung durchsucht, Antifa-Sticker und Kartenmaterial beschlagnahmt und Fotografien angefertigt. Danach konnte die Fahrt nach Spandau fortgesetzt werden, wo die Proteste gegen den Rudolf-Heß-Marsch im vollem Gange waren. Das Amtsgericht Tiergarten befand im April 2019 Teile der Polizeimaßnahme als rechtswidrig.
Fast zwei Jahre später erfuhren einige der Betroffenen über ein Auskunftsersuchen beim Bundeszentralregister, dass ein dritter Vorwurf wegen dieser Fahrradtour im Raum steht: Bildung einer kriminellen Vereinigung in Tateinheit mit besonders schwerem Landfriedensbruch.
Bis heute ist keines der Verfahren eingestellt, nur wenige wissen von den Verfahren gegen sie.

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Kurz-Bericht & Fotos: Beate Fischer Gedenken 23.07.2019

Beate Fischer Gedenken 23.07.2019

Ca. 50 Menschen nahmen in Berlin Reinickendorf am 23.07.2019 an der Gedenkkundgebung für die 1994 von Neonazis ermordete Beate Fischer teil. In Redebeiträgen wurde rechte Gewalt, Gewalt gegen Frauen und die Stigmatisierung von Sexarbeiter*innen thematisiert.

Ankündigung: Kundgebung: In Gedenken an Beate Fischer

Presse:
Mord aus rechtem Frauenhass (neues deutschland / 24.07.2019)

Fotos:

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[neues deutschland] Mord aus rechtem Frauenhass

Gemeinsames Gedenken an Beate Fischer in Reinickendorf Foto: Laura Maikowski

Mord aus rechtem Frauenhass

Nach 25 Jahren wird in Reinickendorf der von Neonazis ermordeten Sexarbeiterin Beate Fischer gedacht

Von Claudia Krieg 24.07.2019, 17:42 Uhr Lesedauer: 3 Min.

An der Residenzstraße Ecke Emmentaler Straße im Bezirk Reinickendorf läuft am frühen Dienstagabend der Berufsverkehr. In minütlichen Abständen landen Jets auf dem nahgelegenen Flughafen Tegel. Ein kleines Plakat weist den Weg zur Emmentaler Straße 97. Dort stehen etwa 35 überwiegend junge Menschen. Manche halten Transparente, andere bauen eine Mikrofonanlage auf. Eine Polizeistreife beobachtet das Geschehen. Die Aufschrift »In Gedenken an Beate Fischer, ermordet am 23. Juli 1994« verweist auf den Anlass der kleinen Kundgebung.

»Viel wissen wir nicht über den Menschen Beate Fischer«, sagt Maja Nowak von der antifaschistischen Initiative »Niemand ist vergessen«. Was man aber weiß, und woran man gemeinsam mit der Beratungsstelle für Prostituierte Hydra und der Gruppe Antifa Nordost an diesem Abend erinnern möchte: Beate Fischer wurde an diesem Ort vor 25 Jahren brutal vergewaltigt und erdrosselt. Vier Neonazis, mit denen sie zunächst freiwillig in die Wohnung in der Emmentaler Straße 97 gegangen sein soll, hatten die Tat gemeinschaftlich begangen. Die Leiche von Beate Fischer legten sie in eine Decke eingewickelt bei den Mülltonnen ab.

Die besagte Wohnung war als Treffpunkt von Neonazis bekannt. Die Ermittlungen in der rechten Szene führten zu den Tätern Oliver P. und Mirko D., die den Mord gestanden. Kurz darauf wurden auch der damals 22-jährige Matthias F. und der zum Zeitpunkt 18-jährige Dirk G. festgenommen. Das Landgericht Berlin verhängte eine lebenslange Haftstrafe für den Haupttäter und neun beziehungsweise zehn Jahre Jugendstrafe für die drei Mittäter. Beate Fischer hinterließ einen Ehemann und zwei Kinder im Alter von damals vier und sechs Jahren. Obwohl das Gericht bei der Verurteilung einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Mord und der neonazistischen Ideologie der Täter herstellte, wurde Beate Fischer erst 2018 offiziell als Opfer rechter Gewalt anerkannt.

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[AK36] In Gedenken an unseren Freund Jakob!

In Gedenken an unseren Freund Jakob!

Manche kannten ihn gut, andere haben ihn nie persönlich kennen gelernt, wieder andere kannten ihn nur vor oder nach seiner Entscheidung in die Berge Kurdistans zu gehen.
Wir haben tiefen Respekt für seine Entscheidung, sein ganzes Leben dem Kampf für die Freiheit und ein besseres Leben für alle Menschen einzusetzen.
In einer Tradition von vielen Internationalist*innen die den Kampf geführt haben, gelebt haben und die die ihn bis heute führen!
So notwendig es ist uns gemeinsam zu organisieren, so wichtig ist es zusammen zu kommen, um gemeinsam zu gedenken und uns somit mit unserer Widerstandsgeschichte auseinander zu setzen, füreinander da zu sein, uns kennen zu lernen und unsere Ideen, Erfahrungen und Gefühle miteinander zu teilen.

Wir rufen euch dazu auf morgen, am 10.Juli nach Hamburg zu kommen und mit uns gemeinsam Jakob Riemer, Şehîd Şîyar Gabar zu gedenken, der heute vor einem Jahr, am 09.Juli in den Bergen Kurdistans gefallen ist.

Wir werden dafür sorgen das die Gefallenen nie vergessen werden, wir werden dafür sorgen, dass ihr Kampf, unser Kampf weiter geführt wird!

Şehîd namirin!

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[Rote Hilfe Berlin] Jugendwiderstand: Rote Hilfe verurteilt Razzia und Outing

Jugendwiderstand: Rote Hilfe verurteilt Razzia und Outing

Am Morgen des 26. Juni führten mehr als 100 Bullen* eine Razzia gegen Genoss*innen durch, die dem jüngst aufgelösten Jugendwiderstand angehört haben sollen. Sie durchsuchten neun Wohnungen in Berlin und Nordrhein-Westfalen. Die Vorwürfe lauten z. B. schwerer Landfriedensbruch und Körperverletzung. Hintergrund ist zum einen eine Auseinandersetzung mit proisraelischen Demonstrant*innen gegen eine Veranstaltung mit der palästinensichen Aktivistin Manal Tamimi im September 2018, zum anderen der Rudolf-Heß-Marsch 2017. Hierbei sollen die beschuldigten Genoss*innen Neonazis* geschlagen und erheblich verletzt haben. Beschlagnahmt wurden laut Angaben der Bullen* Waffen und Vermummungsgegenstände und wie üblich Mobiltelefone und Datenträger.

Die Razzia ist durch eine breite Verbotskampagne in den letzten Monaten politisch vorbereitet worden. Höhepunkt dieser Kampagne war eine weitreichende Outing-Aktion des linken Blogs Friedensdemo-Watch in Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel im Dezember 2018. Der maoistisch orientierte Jugendwiderstand steht nicht nur aus ideologischen Gründen auch in weiten Teilen der linken Szene Berlins in der Kritik, ihm werden auch martialisches Auftreten und Gewalt gegen politische Gegner*innen vorgeworfen.

Wir, die Rote Hilfe Ortsgruppe Berlin, erklären uns solidarisch mit den am 26. Juni angegriffenen Genoss*innen. Zu innerlinken Konflikten beziehen wir als strömungsübergreifende linke Schutz- und Solidaritätsorganisation grundsätzlich nicht Stellung. Wir verurteilen es jedoch, wenn Genoss*innen wie in der Outing-Aktion geschehen planmäßig mit den bürgerlichen Medien zusammenarbeiten, um solche Konflikte für sich zu entscheiden. Dies läuft, wie die Razzia zeigt, auf eine Zuarbeit an den Staatsschutz hinaus. Alle Genoss*innen müssen sich klarmachen, dass solche Denunziationen, letztlich allen Strömungen der Linken verheerend schaden werden.

Quelle: berlin.rote-hilfe.de/jugendwiderstand-rote-hilfe-verurteilt-razzia-und-outing/

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