Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Deutschland ist Brandstifter“

Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Deutschland ist Brandstifter“

Im November 2019, zum 30. Jahrestag der so genannten „friedlichen Revolution“, organisierten die North-East Antifascists [NEA] & die Antifa West-Berlin, mit Unterstützung des re:volt magazin, eine Veranstaltungsreihe zur Thematik.

Im folgenden möchten wir zwei Audio-Mitschnitte der Veranstaltungen „Broschürenrelease: Deutschland ist Brandstifter!“ und „PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung“ veröffentlichen.

In diesem Kontext erschien auch eine Broschüre, die ihr hier downloaden könnt.

Audio-Mitschnitte:

Broschürenrelease:
„Deutschland ist Brandstifter! Broschüre gegen den BRD-Imperialismus und den Mythos Friedliche Revolution“
Do, 07.11.2019 | Zielona Góra

Referent*innen:
Alp Kayserilioğlu (re:volt magazine): Der BRD-Imperialismus am Beispiel der Türkei
Johanna Bröse (re:volt magazine): Die Rolle der BRD im Kontext von Migrationspolitik und dem Ausbau der Festung Europa
Gerhard Hanloser: Formen der Kritik an Deutschland. Ein Überblick

Info-Veranstaltung:
PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung der 1980er – 1990er Jahre
Do, 14.11.2019 | Kiezhaus Agnes Reinhold

Referent*in:
Neko (Historikerin*, Frauenstadtarchiv Dresden)

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[Left Report] Was ist los in der Türkei? Interview: Max Zirngast

Was ist los in der Türkei? Ein Interview mit Max Zirngast

Max Zirngast im Gespräch

Etwa seit 2013 steckt die türkische Gesellschaft in einer sich verschärfenden Hegemoniekrise. Aber auch in der Region selbst werden im Poker um Macht und Herrschaft die Karten neu verteilt. Innerstaatlich trifft der Versuch, ein konservatives bis faschistisches Gesellschaftsmodell zu installieren, auf zunehmenden Widerstand. Noch ist unklar, was am Ende des Entwicklungsprozesses stehen wird, auch deshalb, weil die internationalen Machtverschiebungen einen erheblichen Einfluss auf die internen Entwicklungen haben. Der schleichende Rückzug der USA aus dem Nahen Osten, die Zunahme des regionalen Einflusses Russlands und der wirtschaftliche Aufstieg Chinas sind dabei Teilaspekte einer komplexen politischen Neuausrichtung, die von sozialen Kämpfen begleitet wird.

Danke an die Neue Debatte für die Texte in diesem Artrikel.

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PANKOW UPDATE | [Kein Raum] Der blau-braune Sumpf um Link

„Link Security“ sichert dass Fest der AfD Pankow am 1. Mai 2019 ab.

PANKOW UPDATE

Seit der Gründung des Pankower AfD-Verbandes gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der AfD im benachbarten Barnimkreis. Gerade in der Phase als die Pankower AfD’ler noch nicht in der BVV und ihre Führungspersonen noch nicht in hohen Posten im AGH waren, erhielt der Pankower Kreisverband Hilfe beim Plakate hängen oder durch die Lagerung ihrer AfD-Wahlpappen im Barnimkreis. Umgekehrt gab es Hilfe bei den Brandenburgwahlkämpfen beim Plakate hängen oder durch Pankower AGH-Referenten bei AfD-Veranstaltungen im vergangen Brandenburgwahlkampf.
Über einen der Protagonisten der Barnimer AfD, den Boxpromoter und Trainer Hans Link, er schien Mitte November 2019 eine Ausführliche Recherche, die im Folgenden dokumentiert werden soll. Denn die gegenseitige Unterstützung erfolgt nicht nur bei Wahlkämpfen, sondern auch im Bereich Anti-Antifa-Arbeit und Security. So sicherte die “Link Security” das Fest der AfD Pankow am 1. Mai 2019 ab und kümmerte sich um das Abfotografieren von Gegenprotest. Der Selbe Link Security Mitarbeiter half auch bei einem Wahlstand der AfD Pankow am Rathauscenter Pankow Mitte April 2019. Von einer weiteren Kooperation dieser Art ist auszugehen, da verschiedene Eventagenturen, die z.B. in den letzten Jahren Security und Infrstruktur für das 1. Mai-Fest der AfD Pankow stellten, diesen Job in Zukunft warscheinlich nicht mehr machen werden. Mehr Infos

Infos zur Firma „Links Security“ gern per Mail an:
link-recherche[at]riseup.net

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[re:volt] „wenig verbreitet oder bekannt, pro-kurdisch“

© re:volt magazine

„wenig verbreitet oder bekannt, pro-kurdisch“

Was ist eine Kommunistische Partei, gibt es mehrere von ihnen und wenn ja wie viele, sind alles nur Abspaltungen aus der einen Urpartei oder unabhängige Gewächse, welche genau ist eine „illegale bewaffnete Terrororganisation“, wie wird man Mitglied einer solchen, wie leitender Verantwortlicher, kann man „Terrorist“ sein ohne „Terrorist“ zu sein (Achtung, die Dialektik!) und so weiter und so fort. Leser*innen unseres Magazins wissen, dass wir uns mit diesen und ähnlichen tiefschürfenden philosophischen Fragen beschäftigen mussten, als letztes Jahr unser Kollege und Genosse Max Zirngast in der Türkei festgenommen wurde. Ihm wurde vorgeworfen, Mitglied, ja sogar Ankara-Verantwortlicher einer ominösen illegalen und bewaffneten „Terrororganisation“ namens „TKP/K“ (Kommunistische Partei der Türkei/Funke) zu sein. Wir und vor allem die Kolleg*innen von der internationalen Solidaritätskampagne #FreeMaxZirngast wälzten Order um Ordner, lasen Hunderte von Seiten, um herauszufinden, was an diesen Vorwürfen dran ist. Zu unserer völligen Überraschung mussten wir feststellen: An den Vorwürfen war ja gar nichts dran! Das Ganze war ein reines politisches Willkürverfahren, um Oppositionelle mundtot zu machen!

Der türkische Staatsanwalt brauchte etwas länger: Aus dem Dornröschenschlaf von Sultans’ Gnaden erwacht, entdeckte er am 11. September 2019, exakt ein Jahr nach der Inhaftierung von Max Zirngast und Genoss*innen, urplötzlich das Hauptprinzip von Rechtsstaatlichkeit, in dubio pro reo (in Zweifel für den Angeklagten) und verlangte prompt den Freispruch für alle Angeklagten wegen Mangels an Beweisen. Der Richter war so baff angesichts der Argumentationskünste des Staatsanwaltes, dass er das Verfahren nach zehn Minuten fast wortlos beendete und dem Antrag des Staatsanwaltes stattgab, die Genoss*innen kamen frei – wie von Zauberhand, denn die Informationslage im Verfahren war die ganze Zeit über dieselbe geblieben. Die Türkei ist ein Land der Wunder, die Brücke zwischen Ost und West, das Land von politischer Massenhaft und sporadischem Freispruch. So oder so ähnlich könnten wir es wohl in einem orientalistischen Reiseführer nachschlagen.

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Alerta Antifascista! Aufruf zur Verteidigung linker Freiräume

Alerta Antifascista! Aufruf zur Verteidigung linker Freiräume
Für mehr unabhängige Strukturen gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck

Die Lage spitzt sich weiter zu. In der ersten Jahreshälfte 2020 stehen mehrere Räume und Häuser der radikalen Linken in Berlin vor dem Aus – weitere sind gefährdet oder sehen sich ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Wir als Antifaschist*innen wissen um ihre Bedeutung und werden sie verteidigen!

Denn bei Liebig, Potse, Syndikat, Meuterei & Co. handelt es sich um mehr als Wohnprojekte, kollektiv geführte Kneipen, experimentelle Jugendclubs und Nischen unkommerzieller (Sub-)Kulturen. Es sind Bastionen gegen die Unmenschlichkeit des hiesigen „Gemeinwesens“. Sie dienen als Treffpunkte, Veranstaltungsorte, Mobilisierungsplattformen und als Zentren der Politisierung und Organisierung ganzer Generationen. Wo sonst finden sich Menschen zusammen, bilden Gruppen, vernetzen und organisieren sich gegen Neonazis, gegen den Rassismus, Sexismus, Hierarchien und Kapital? Wo macht ihr eure Treffen, wo findet ihr Anschluss, wo hört ihr mal Ideen, die nicht dem Mainstream entspringen und wo sonst kann mehr oder weniger frei über aktuelle Ungerechtigkeiten und die Umgestaltung der Gesellschaft verhandelt werden? Wo sind die Orte, an denen über antifaschistischen Selbstschutz gegen Neonaziterror nicht nur geredet, sondern auch gehandelt wird?

Es gibt dafür keine besseren Bezugspunkte als unkommerzielle, autonome und selbstverwaltete Räume. Die Repression und staatliche Verdrängung dieser Räume richtet sich somit nicht allein gegen diese Projekte als solche, sondern ist ein Stich in das Herz der linken Bewegungen und eine ernstzunehmende Bedrohung unserer politischen Wirkmächtigkeit für viele Jahre.

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Get ready! Gegen den AfD-Landesparteitag am 25.01.2020

Get ready! Gegen den AfD-Landesparteitag am 25.01.2020

AKTUELLES: Der AfD-Parteitag wurde abgesagt!

Vortreffpunkt:
Sa, 25.01.2020 | 07:00 Uhr | S/U-Bahnhof Friedrichstraße (Dorothea-Schlegel-Platz / Mitte)

Antifa-Demo zum Ballhaus Pankow:
Sa, 25.01.2020 | 08:00 Uhr | S/U-Bahnhof Pankow

Protestkundgebung vor dem Ballhaus Pankow:
Sa, 25.01.2020 | 08:00 Uhr | Ballhaus Pankow (Tschaikowskistraße / Pankow)

Protestkundgebung vor dem Ballhaus Pankow:
So, 26.01.2020 | 08:30 Uhr | Ballhaus Pankow (Tschaikowskistraße / Pankow)

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

[Plakat] | [Banner] | [Mobi-Video]

Bereits zwei Mal musste die Berliner AfD ihren Landesparteitag schon unfreiwillig absagen. Inzwischen steht der dritte Versuch eines braunblauen Parteitags mit einem Fuß im Schlamm und mit dem anderen in Brandenburg. In Anbetracht der unattraktiven Alternativ-Locations klagt die AfD gegen das Ballhaus Pankow, das ihnen den Mietvertrag aufgekündigt hatte, auf Vertragserfüllung. Egal wo und wie die AfD versuchen wird ihren Landesparteitag abzuhalten, wir werden da sein, um ihren Kartoffelauflauf zum Desaster zu machen! Egal wo sich die Faschos verstecken: Wir werden sie jagen!

Schließt euch zusammen und überlegt euch kreative Aktionen gegen den Parteitag! Bildet Bezugsgruppen und haltet euch auf dem Laufenden! Vorbereitet sind Protestaktionen für verschiedene Szenarien. Um möglichst schnell auf Updates bezüglich der Räumlichkeiten reagieren zu können, treffen wir uns am 25.01. um 07:00 Uhr am Bahnhof Friedrichstraße (Dorothea-Schlegel-Platz). Wir werden am Vortag Aktionskarten veröffentlichen.

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Soli-Konzert: Siempre Antifa

Siempre Antifa

Soli-Konzert:
Sa, 25.01.2020 | 19:00 Uhr | KvU (Storkower Straße 119 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: RASH Nord-Ost Berlin

Live:
Harbour Rebels (Streetpunk / Hamburg)
Oi!ronie (Streetpunk / Berlin)
Schwindelbude (Streetpunk / Finsterwalde)

Eintritt: 8€

[Flyer] | [Banner]

Sponsored by: HOOLYWOOD, Fire and Flames & Hardcore World Wide

Worum gehts?

„Gegen 16:25 Uhr waren Beamte der Berliner Polizei am Röderplatz 10367 Berlin damit betraut, eine Sitzblockade, welche sich gegen die alljährlich stattfindende sogenannte Rudolf Hess Demo richtete, aufzulösen. Sie befanden sich in der Gruppe der Störer und beobachteten, dass Polizeibeamte eine Festnahme durchführten. Mit einem Anlauf von wenigen Metern sprangen Sie mit gestrecktem rechten Bein voraus einem der Polizeibeamten, welcher innerhalb einer sogenannten Sicherungsglocke eingesetzt war, so heftig gegen den Körper, dass dieser ins Taumeln und in den Bereich der noch nicht gesicherten Festnahme geriet. Sodann schlugen Sie mit geballter Faust in Form eines gezielten Seitenhakens gegen den Kopf eines weiteren Einsatzbeamten, wobei nicht ermittelt werden konnte, ob der Schlag die Helmkante oder das Gesicht des Beamten traf“

So der Vorwurf der Staatsanwaltschaft gegen einen Genossen, der sich den Neo-Faschisten zum Rudolf Hess Marsch entgegen stellte. Die Einnahmen des Konzerts gehen direkt an den Anwalt des Betroffenen von staatlicher Repression.

Getroffen hat es einen, gemeint sind wir alle!

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Antifaschistisches Gedenken in Marzahn – Geht nur ohne die AfD!

Antifaschistisches Gedenken in Marzahn – Geht nur ohne die AfD!

Antifaschistisches Gedenken auf dem Parkfriedhof Marzahn:
Sa, 25.01.2020 | 11:00 Uhr | Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Zwangsarbeit (Wiesenburger Weg 10 / Marzahn)

Vortreffpunkt:
10:00 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz | S7

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

[Mobi-Video] | [Recherche]

Am 27.01.1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Dieser Tag wird als „Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust“ in vielen Berliner Bezirken begangen. Es gibt z.B. Veranstaltungen, bei denen Blumen an Gedenkorten niedergelegt werden.
Seit einigen Jahren versucht die AfD verstärkt, an solchen bezirklichen Veranstaltungen teilzunehmen, um sie für sich zu vereinnahmen. Die Beteiligung einer (neo-)faschistischen Partei ist eine Verhöhung der Opfer des Holocaust.

Dank eines engagierten antifaschistischen Gedenkens konnte die AfD 2018 in Lichtenberg und 2019 in Marzahn ihre Kränze nicht niederlegen. Für 2020 hat Marzahn-Hellersdorf nun angekündigt, mit zwei Polizei-Hundertschaften den „ordnungsgemäßen Ablauf“ des bezirklichen Gedenkens durchzusetzen. Mit Polizeigewalt will die Bezirksregierung die Gedenk-Heuchelei der AfD unterstützen und gleichzeitig Antifaschist*innen ausschließen. Insbesondere solidarische Genoss*innen der VVN-BdA, die oftmals selbst von den Verbrechen des NS-Faschismus betroffen waren oder direkte Nachkommen von Holocaust-Opfern
sind, müssen befürchten, von der Polizei am Gedenken gehindert zu werden.

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AKK-Tresen: Antifaschistischen Gedenken in Marzahn und AfD-Landesparteitag

Antifa-Infotresen: Antifaschistischen Gedenken in Marzahn und AfD-Landesparteitag

Antifa-Tresen & Info-Veranstaltung:
Mi, 22.01.2020 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Antifa Kaffeekränzchen [AKK]

Am 27.01.1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Dieser Tag wird als „Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust“ in vielen Berliner Bezirken begangen. Seit einigen Jahren versucht die AfD verstärkt, an solchen bezirklichen Veranstaltungen teilzunehmen, um sie für sich zu vereinnahmen. Die Beteiligung einer (neo-)faschistischen Partei ist eine Verhöhnung der Opfer des Holocaust. Möglicherweise will die Bezirksregierung dieses Jahr die Gedenk-Heuchelei der AfD auf dem Parkfriedhof am 25.01.2020 mithilfe der Berliner Polizei unterstützen und gleichzeitig Antifaschist*innen ausschließen. Parallel zum internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust will die Berliner AfD zudem ihren Landesparteitag abhalten. Schon zum dritten Mal versucht der Landesvorstand den längst überfälligen Parteitag zu organisieren. Die vorangegangenen Versuche sind an antifaschistischen Protesten, engagierten Gruppen und vernünftigen Wirt*innen gescheitert. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch unklar, wo genau der Landesparteitag stattfinden soll.

Kommt am Mittwoch, den 22.01. um 20:00 Uhr zum Antifa-Infotresen ins Bandito Rosso (Lottumstraße 10A) und holt euch die letzten Infos zum antifaschistischen Gedenken in Marzahn und den Protesten gegen den AfD-Landesparteitag. Zu beiden Themen wird es jeweils einen kurzen Input mit Überblick zu den geplanten Aktionen und Möglichkeiten geben. Im Anschluss gibt es KüfA und Solitresen.

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Veranstaltung: Sprete Fashizma!

Sprete Fashizma!
Veranstaltungen gegen die geschichtsrevisionistischen Neonazi-Märsche in Budapest und Sofia Anfang des Jahres.

Info-Veranstaltung:
Sa, 18.01.2020 | 13:00 Uhr | Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA], Antifa West-Berlin, PostKom & Berliner VVN-BdA

Flyer: [Front] [Back]

Ablauf:
13:00-15:00 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Antifas aus Sofia
15:00-16:00 Uhr: Mittagessen
16:00-18:00 Uhr: Vortrag und Gespräch mit Antifas aus Budapest

Im Windschatten der in allen europäischen Ländern stärker werdenden autoritären rechten Parteien und Bewegungen haben sich in den letzten Jahren weitere und zwar gänzlich ungeschminkt neo-faschistische Bewegungen etabliert. Ihren Schwerpunkt haben sie in Osteuropa, insbesondere in den Ländern, die während des Zweiten Weltkrieges aktiv mit Nazi-Deutschland zusammengearbeitet haben. Zeitliche und räumliche Kristallisationspunkte sind die Ehrung der Täter von Gestern. Diese Kriegsverbrecher und Massenmörder werden als Märtyrer stilisiert und dienen im Zuge der eigenen nationalistisch-faschistischen Erzählung der Propagierung von Antikommunismus, Antisemitismus, Antiziganismus, der Hetze gegen Homosexuelle und Geflüchtete. Die jeweiligen Behörden können oder wollen dem nichts entgegensetzen, wenn sie nicht gleich selbst formell oder informell zum Gelingen beitragen. Der sogenannte „Tag der Ehre“ am 08.02.2020 und der Lukov-Marsch am 22.02.2020 werden wieder einmal Höhepunkte faschistischer Heldenverehrung und Selbstbeweihräucherung, unter Teilnahme international angereister Neo-Nazis, sein.

Wir haben Antifaschist*innen aus Ungarn und Bulgarien eingeladen, um mit ihnen über das Geschehen an diesen Tagen zu sprechen. Im Fokus sollen dabei der generelle Ablauf, neue Entwicklungen bei den Aufmärschen und die Einbettung dieser Aufmärsche in den gesellschaftlichen Kontext sein. Es geht uns aber auch darum aktive Solidarität mit den Antifaschist*innen zu zeigen und Gemeinsamkeiten in unserem Kampf für eine „…Welt der Freiheit und des Friedens…“ aufzuzeigen.

Alerta! Paneuropäische Versammlung von Faschisten am 8. Februar 2020 in Budapest

Internationaler Aufruf von Genoss*innen aus Budapest

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