Buchvorstellung:“Hooligans. Eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik“

Sonntag, 17.3.2019, 18 Uhr, WB13, Am Berl 13, 13051 Berlin
Hooligans sind eine der ältesten Jugendkulturen in Deutschland. Seit 40 Jahren prügelt sich die Szene und erwies sich gegen alle Repression als enorm lernfähig. Über die Jahrzehnte hat sie sich ausdifferenziert, erneuert und zum Teil professionalisiert. Es sind nicht mehr die betrunkenen Schläger, die diese Szene prägen, sondern organisierte Fights von international vernetzten Kampfsportlern, wenngleich der Einfluss von Rechtsextremen unvermindert hoch bleibt. Die Gewalt russischer Hooligans bei der Euro 2016 in Frankreich erlaubte einen kurzen Einblick. Robert Claus hat sich der Szene in seinem Buch intensiv gewidmet: Er sprach mit einem Ex-Hooligan in dessen Yoga-Studio über vergangene Jahrzehnte, recherchierte in russischen Internetforen, um die Vernetzung nach Deutschland zu analysieren und besuchte von Hooligans organisierte MMA-Events, um die Professionalisierung der Szene live zu beobachten.

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Infoveranstaltung: Bedrohliche Allianzen

Dienstag, 12. März 2019, 17:30 Uhr, Freizeithaus Weißensee, Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin

Rassistische Mobilisierungen, Gewalt gegen Geflüchtete und die Rolle von Politik und Medien In dieser Veranstaltung soll ausgehend von der Situation in Berlin eine gesamtgesellschaftliche Analyse erarbeitet und den Fragen nachgegangen werden: Wer sind die verschiedenen Akteure? Was wollen sie? Wie sind sie einzuschätzen und wie ist ihnen entgegenzutreten? Welche Rolle und Verantwortung haben Politiker*innen und Medien? Inwiefern verschärfen Äußerungen, Berichterstattungen und konkrete politische Handlungen die rassistische Stimmung. Es ist eine Veranstaltung des apabiz e.V. im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus. Während der internationalen Wochen gegen Rassismus 2019 fanden bundesweit über 2.000 Veranstaltungen statt. In diesem Jahr planen wir auch Veranstaltungen in diesem Rahmen und möchten damit ein Zeichen gegen Rassismus, für Vielfalt und Menschenwürde setzen. Mehr Infos zu den Wochen gegen Rassismus unter www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

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Mit dem Fahrrad auf Spurensuche – Weißensee in der Novemberrevolution

Samstag | 16 März 2019 | 14 Uhr | Treffpunkt Gedenkstein Rennbahnstraße 70 (neben Carglass) | 13086 Berlin
Mit dem Fahrrad auf Spurensuche – Weißensee in der Novemberrevolution
Eine Fahrradtour mit dem BdA Weißensee-Hohenschönhausen e. V.

weissenseehohenschoenhausen.vvn-bda.de/

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Beats Of Solidarity

09.03.2019, 21:00 Uhr, Lauschangriff, Rigaer Straße 103

Feier des re:volt Magazine zur Finanzierung von Solidaritätsprojekten

DJ-Team Conspiracy of Two (Crossover, Nu Metal, Skatepunk)

DJ-Team Roter Wedding (EBM, Induustrial, Industrial Metal)

Wofür feiern wir?

Einen Tag nachdem wir solidarisch am 8.März mit unseren Genossinnen das Patriarchat und scheiss Arbeitsverhältnisse bestreikt haben, schieben wir eine Soli-Party nach.

Die Rote Hilfe International hat anlässlich des 8. März 2018 die
Celox-Kampagne initiiert. Mit dieser Party sammeln wir Geld, um die Frauen*einheiten in Rojava und Shengal durch die Finanzierung von lebenswichtiger, medizinischer Ausrüstung, in Form von blutstillenden Celox-Verbänden zu unterstützen. Darüber hinaus geht die andere Hälfte der Einnahmen an humanitäre Hilfsprojekte für durch Paramilitärs Vertriebene in Chiapas, Mexiko.

Weitere Infos unter: shengal.xyz

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Kurdischer Verlag und Musikvertrieb in Deutschland verboten

 

Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für
Öffentlichkeitsarbeit, 12.02.2019

Der deutsche Bundesinnenminister Horst Seehofer hat heute Morgen ein Verbot gegen den kurdischen „Mezopotamien-Verlag“ und den kurdischen Musikvertrieb „MIR Multimedia GmbH“ erlassen. Die Räumlichkeiten des Buchverlags und des Musikvertriebs in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen werden seit den rühen Morgenstunden durchsucht. Bereits am 8. März des vergangenen Jahres hatte es im Verlagshaus des Mezopotamien-Verlags über zwei Tage hinweg Durchsuchungen gegeben. Damals waren tausende Bücher durch die deutschen Behörden beschlagnahmt worden.

Kurdischer Dachverband NAVDEM verurteilt das Verbot scharf

Der größte kurdische Dachverband in Deutschland NAVDEM verurteilt das Verbot des Verlags und des Musikvertriebs scharf. Ayten Kaplan, Ko-Vorsitzende von NAVDEM, spricht von einem unerträglichen Ausmaß der
Kriminalisierung kurdischer Vereinigungen in Deutschland: „Die Entscheidung einen Buchverlag zu verbieten und abertausende Bücher zu beschlagnahmen, lässt bei uns Erinnerungen an die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte wach werden. Herr Seehofer macht mit diesem Verbot erneut deutlich, dass er
sich vor dem geschriebenen Wort fürchtet.“

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Antifa-Café Nordost: Brasilien unter Bolsonaro

Brasilien unter Bolsonaro – Auf dem Weg in die Diktatur?

Antifa-Café & Info-Veranstaltung:
Fr, 15.02.2019 | 19.30 Uhr | M29 / Malmöer Str. 29 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North East Antifa [NEA]
Referent:
Niklas Franzen (»neues deutschland«)

18:00 – 19: Uhr: Repressionsberatung mit der Roten Hilfe Berlin

Material: Banner | Plakatvorlage | Antifa-Café-Programmheft Feb/März 2019 [ Web-PDF | Kopiervorlage-PDF ]

Seit dem 1. Januar ist ein rassistischer, patriarchaler und neoliberaler Waffennarr Präsident von Brasilien: Jair Messias Bolsonaro. Die Wahl von Bolsonaro bedeutet eine politische Wende: moral-konservativ, marktradikal und ultrareaktionär. Bolsonaros Kabinett ist eine bunte Mischung aus Abtreibungsgegner*innen, Verschwörungstheoretiker*innen und Agrarlobbyist*innen. Viele der neuen Minister*innen kommen aus dem Militär und beziehen sich positiv auf die brasilianische Militärdiktatur.
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400 Menschen erinnern an Auschwitz-Befreiung

Die alljährliche Kundgebung im Gedenken an die Auschwitz-Befreiung am 27. Januar fand auch 2019 unter reger Anteilnahme Pankower Bürger*innen statt. Rund 400 Menschen, mehr als im Vorjahr, versammelten sich am frühen Abend am Ehemaligen Jüdischen Waisenhaus. Viele brachten Kerzen mit. Eindrücke folgen hier und auf lichterkette-pankow.de in den nächsten Tagen, einzelne der gehaltenen Redebeiträge sind hier schon zu lesen

Redebeitrag von Sören Benn, Bezirksbürgermeister von Pankow (Die Linke). Gehalten auf der Gedenkkundgebung am 27.1. 2019 in Berlin-Pankow

Warum erinnern wir Jahr für Jahr wieder an die systematische, industriemäßige Ermordung der Europäer jüdischen Glaubens? Um uns selbst zu kasteien, zu erniedrigen, um uns klein zu halten, einen „Schuldkult“ zu pflegen? Natürlich nicht. Es geht um etwas anderes.

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Gedenken am 27. Januar

Anlässlich der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 rufen wir wieder zur alljährlichen Kundgebung in Pankow auf. Weltweit finden am Holocaust-Gedenktag alljährlich Veranstaltungen aus diesem Anlass statt. Treffpunkt in Pankow ist am besagten Sonntag um 18 Uhr das ehemalige Jüdische Waisenhaus in der Berliner Str. 120/121 nahe des Garbatyplatzes. Wir demonstrieren im Bündnis mit der Kommission für Bürgerarbeit Pankow und der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Pankow gegen Antisemitismus und Rassismus sowie für ein solidarisches und gewaltfreies Miteinander. Neben Pankows Bürgermeister Sören Benn und der Studentin Isra Mohamed (Politikwissenschaft/Wirtschaft) wird es auch einen Beitrag eines Redners der Seenotrettungsinitiative Sea-Watch und des Pankower VVN-BdA-Vorsitzenden Mathias Wörsching geben. Im Anschluss an die Kundgebung findet wie jedes Jahr die Schweigeminute auf der Kreuzung Berliner Straße/Breite Straße statt. Informationen auch unter lichterkette-pankow.de

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Digital Awareness – Rechte Medienangriffe und Möglichkeiten antifaschistischer Gegenstrategien

Spätestens seit der Wahl Donald Trumps ist klar: Das Internet ist zu einem der wichtigsten politischen Schlachtfelder geworden und nach wie vor tun sich Linke und Antifaschist_innen schwer auf diesem Feld adäquate Handlungsmöglichkeiten und Gegenstrategien zu finden. Die strategische Nutzung von sozialen Medien war und ist von entscheidender Wichtigkeit für die Alt-Right Bewegung in den USA, für Rechtspopulisten und die Neue Rechte in Europa, sowie für die sich neu formierenden rechten und neofaschistischen Kräfte weltweit. Eine PEGIDA-Kundgebung, egal wie klein, ohne diverse Livestreams ist kaum vorstellbar. Hierbei geht es den rechten Medienmacher_innen von Alt-Right bis AfD vor allem um Deutungshoheit und Diskurs-Bestimmung. Doch zunehmend lässt sich in sozialen Medien und ganz speziell auf YouTube noch eine andere Strategie beobachten. Rechte YouTuber_innen und Parteien nutzen ihre vorgebliche ‚Berichterstattung‘ als Waffe, um politische Gegner_innen einzuschüchtern, zu diffamieren, bloßzustellen oder auszuspionieren.
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Marzahn: AfD-Teilnahme am Auschwitz-Gedenken verhindert

Heute am 26.01.2019 nahmen mehr als 50 Personen aus einem breiten antifaschistischen Bündnis am bezirklichen Gedenken an die Opfer des Faschismus in Berlin-Marzahn teil. Ziel war die Stärkung einer dezidiert antifaschistischen Gedenkpolitik, was auch bedeutet, eine Instrumentalisierung durch die ebenfalls geladene AfD zu verhindern. Dieses Vorhaben wurde umgesetzt. Die Vertreter*innen der AfD mussten im Angesicht der massiven Gegenwehr unverrichteter Dinge abziehen und ihren Gedenkkranz wieder mitnehmen.

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