Wedding: Offener „Death in Custody“ Unterstützer*innentreff

Offener „Death in Custody“ Unterstützer*innentreff – Antifaschistische Solidarität im Kiez organisieren!

Unterstützer*innentreffen:
Mi, 26.02.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Wir möchten mit euch zusammenkommen und gemeinsam besprechen wie wir die bundesweite Kampagne „Death in Custody“ und Todesfälle in Gewahrsam bzw. rassistische (Polizei-)Gewalt stärker im Kiez öffentlich thematisieren können. Auch hinsichtlich der geplanten Demonstration in Berlin am 15.03.2020, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt, ist unsere Kreativität gefragt. Wir koordinieren uns außerdem direkt mit den aktuellen Arbeitsgruppen der Kampagne.

Außerdem wollen gemeinsam mit anderen Initiativen und Gruppen am bundesweiten „Death in Custody“ Unterstützer*innentag am 14.03.2020 in Berlin teilnehmen. Dort sollen Perspektiven für eine langfristige, gemeinsame antirassistische und antifaschistische Arbeit in den Kiezen für uns im Vordergrund stehen.

Mit dem Abschluss der Kampagne wollen wir versuchen unsere Vernetzung in eine regelmäßige offene antikapitalistische Plattform zu überführen um langfristig handlungsfähig zu bleiben und bestehende lokale Kämpfe zusammenzudenken und zu unterstützen.

Zur Vorstellung der Kampagne haben wir kürzlich bereits zwei Informationsabende im Wedding organisiert.

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Wedding: Zwangsräumung von Daniel verhindern!

Zwangsräumung von Daniel verhindern! Neuer Termin: 26.02. um 6.00 Uhr

Kundgebung gegen Zwangsräumung:
Mi, 26.02.2020 | 06:00 Uhr | Transvaalstraße 20 (Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

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Die Gerichtsvollzieherin hat sich für 6.30 Uhr angekündigt. Kommt rechtzeitig!

Seit über 36 Jahren, ein halbes Leben, nennt Daniel schon die Wohnung in der Transvaalstraße sein Zuhause. Mitten im Winter, soll nun die Räumung vollzogen werden. Seit vielen Monaten kämpfen wir gemeinsam um sein Zuhause. Doch dem Eigentümer Zunker ist die Rendite wichtiger.
Dies ist nicht der erste Räumungstermin den Daniel überstanden hat – doch womöglich der Letzte. Seine Geschichte wurde in vielen (Zeitungs-)Beiträgen (Neues Deutschland, Berliner Zeitung) schon geschildert. Nicht gemachte Instandhaltung des Eigentümer, das Versagen des Jobcenters und ein Anwalt aus der Immobilienlobby sind Schuld an der Lage von Daniel.

Nachdem der letzte Räumungstermin vom Gericht verschoben wurde, mit dem Beschluss ein Gutachten zu Daniels Gesundheitsstand zu erstellen, steht nun trotz fehlendem Gutachten wieder ein Räumungstermin an. Neben dem psychischen Stress durch die bevorstehende Räumung kämpfte Daniel noch mit den Folgen einer Krebserkrankung. Die Straße oder ein Obdachlosenwohnheim sind keine Option.

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Histo-Kino: 8mm for future

8mm for future – Filme aus der Hausbesetzer*innenszene der 1980er Jahre

Film:
Di, 25.02.2020 | 20:00 Uhr | Projektraum H48 (Hermannstraße 48 / Neukölln)

Veranstalter*innen: FSI Geschichte FU Berlin

Das Histo-Kino zeigt im Februar Filmaufnahmen aus der Hausbesetzer*innen-Bewegung der 80er Jahre:

Ob Neukölln, Schöneberg, Wedding oder Charlottenburg, selbst in Zehlendorf und allen voran natürlich Kreuzberg 36 – in ganz West-Berlin waren im Sommer 1981 ca. 170 Häuser besetzt. Der Hauptanlass war der Protest gegen die Abrisspläne des Berliner Senats sowie ein geplanter Autobahnbau. Jedoch auch Staat und Reaktion formierten sich. Innensenator Lummer und Polizeipräsident Hübner verkündeten eine neue Repressionstaktik – bis heue als „Berliner Linie“ bekannt. BZ und Bild untermalten dies mit der Forderung nach der „Zerschlagung“ der Besetzer*innen-Bewegung. Bei einem Großeinsatz im September 1981 sollte diese Zerschlagung umgesetzt werden. Unter nebulösen Umständen kam es zum Tod des Hausbesetzers Klaus-Jürgen Rattay. Viele der nicht-geräumten Häuser wurden in der folgenden Zeit – in der Szene hoch umstritten – legalisiert.

In der öffentlichen Erinnerung, sofern eine solche überhaupt stattfindet, sind von Presse und Polizei aufgenommene Filmaufnahmen zu sehen. Jedoch wurden auch innerhalb der Bewegung bis heute unveröffentlichte Super8-Aufnahmen getätigt, von denen wir uns einige – im Beisein des Filmemachers – gemeinsam ansehen wollen. Die Veranstaltung wird auf Deutsch gehalten.

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Buchvorstellung: „Umkämpftes Wohnen – Neue Solidarität in den Städten“

„Umkämpftes Wohnen – Neue Solidarität in den Städten“

Buchvorstellung & Info-Veranstaltung:
Do, 20.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Referent*innen: Peter Nowak & Matthias Coers
Mehr Infos: www.umkaempftes-wohnen.de

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In Zeiten gesteigerter Verwertungsinteressen und angespannter Wohnungsmärkte wird für immer breitere Bevölkerungsteile schmerzhaft erfahrbar, die persönliche Wohnungsfrage individuell nicht mehr lösen zu können. Dabei entstehen im Wohnumfeld und städtischen Raum statt Ressentiments Suchbewegungen nach praktischer Solidarität. Konkrete Mieter*innenkämpfe entwickeln sich zu neuer Stadtteilarbeit.

Peter Nowak und Matthias Coers stellen mittels Text und Bild Initiativen aus dem In- und Ausland vor, geleitet von der Frage, wie Kämpfe um Wohnraum, niedrige Mieten, gegen Verdrängung und die Kämpfe um höhere Löhne und Einkommen zusammen geführt werden können.

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Kundgebung: Keine Zusammenarbeit mit der AfD!

Keine Zusammenarbeit mit der AfD!

Kundgebung:
Do, 20.02.2020 | 16:15 Uhr | Max-Taut-Aula (Fischerstraße / Lichtenberg)

Veranstalter*innen: Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg (AVL)
Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Gut 3 Jahre ist es her, dass die AfD als drittstärkste Kraft in die BVV Lichtenberg eingezogen ist. Die AfD Lichtenberg möchte sich als Kümmerpartei profilieren, aber die Verordneten halten sich kaum mit ihren faschistischen Meinungen zurück: Es wird mit gezielten Tabubrüchen versucht, inhaltliche Diskurse nach rechts zu verschieben. Sogar vor körperlicher Gewalt schrecken sie nicht zurück – Der Bezirksverordnete Michael Kossler schlug eine*n Teilnehmer*in eines Bürgerdialogs im Lichtenberger Rathaus.

Am 5. Februar hat die Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsident Thürigens von AfD Gnaden allen vor Augen geführt, dass die schleichende Akzeptanz der AfD kein Hirngespinst ist. Das was auf Landesebene zu einem Skandal führte, wird aber schon länger in den kleineren Parlamenten praktiziert. Beispielsweise traf in der BVV Lichtenberg der neu zu wählende CDU Bezirksstadtrat, Martin Schaefer, Absprachen mit der AfD zu seiner Wahl.

Daher fordern wir von allen politischen Akteuren der Normalisierung im Umgang mit der AfD entgegen zu treten!

Lasst uns vor der BVV zeigen, was wir von der AfD Lichtenberg halten. Wir sagen:
Weg mit der AfD Lichtenberg! Weg mit der AfD Berlin!
Weg mit der ganzen rechten Scheiße!

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Solidaritätstreffen: Hart am Limit – Soziale Arbeit im Kapitalismus

Hart am Limit – Soziale Arbeit im Kapitalismus

„Solidaritätstreffen Soziale Arbeit“: Betriebsratsarbeit in der Sozialen Arbeit
Mo, 17.02.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Soziale Arbeit sollte ursprünglich die gröbsten Widersprüche im Kapitalismus abfedern. Seit geraumer Zeit bildet sich jedoch ein professionelles, politisches Selbstverständnis, welches soziale Misstände nicht nur analysiert, sondern ihre Überwindung sucht. Aus Sicht linker Sozialer Arbeit ist die Abschaffung des Kapitalismus notwendig, um eine menschenwürdige Existenz in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Während Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und andere Pädagog*innen mit ihren Zielgruppen tagtäglich versuchen Gesellschaft solidarisch zu gestalten, leiden sie selber konkret unter schlechten Arbeitsverhältnissen. Ausbeutung durch schlechte Bezahlung, Ver- und Behinderung von Betriebsratsarbeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Überbelastung und vieles mehr sind mitunter Folgen der stark neoliberal geprägten Arbeitswelt.

Diesen Problemen setzen wir ein solidarisches Netzwerk entgegen. Gemeinsam benennen wir die Ursachen für schlechte Arbeitsverhältnisse und stärken uns in der Durchsetzung menschenwürdigerer Lohnarbeitwelten. Langfristig werden wir gemeinsam handlungsmächtig und entkommen der Ohnmacht durch Vereinzelung.

Wir laden zum „Solidaritätstreffen Soziale Arbeit“ ein:

jeden 3. Mittwoch im Monat, 19:30 Uhr im Kiezhaus Agnes Reinhold
Afrikanische Straße 74, 13351 Berlin

1. Termin 17.02.2020: Betriebsratsarbeit in der Sozialen Arbeit

Wie können wir auf ausbeuterische Arbeitsverhältnisse Einfluss nehmen?
Was sind die Möglichkeiten und Grenzen von Betriebsratsarbeit?
Was brauchen wir um erfolgreich zu sein?

Folgetermine: 18.03.2020, 15.04.2020, 20.05.2020 & 17.06.2020

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Wedding: Internationalistischer Abend zu Protesten im Iran

Feministische Perspektiven: Internationalistischer Abend zu Protesten im Iran

Info-Veranstaltung:
Fr, 14.02.2020 | 18:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Frauen*streik-Komitee Wedding

Das Frauen*streik-Komitee Wedding präsentiert am 14. Februar einen internationalistischen Veranstaltungsabend im Kiez mit der Autorin Mina Khani:

Im Iran ist die Lage seit über zwei Jahren sehr angespannt. Verschiedene soziale Schichten und politische Kräfte kommen immer wieder auf die Straße und zeigen ihre tiefe Unzufriedenheit über die Politik des iranischen Staates. Diese Proteste haben oft sowohl wirtschaftliche als auch politische Aspekte. Auch Frauen* sind bei diesen Protesten sehr aktiv und stehen sehr oft an vorderster Front. Warum ist es wichtig, über den Iran zu diskutieren?

Im November 2019 kam es erneut zu massiven Protesten, die durch die massiven Repressionen seitens des Staates zerschlagen wurden. Nach dem Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs und der Ermordung von 176 iranischen und nichtiranischen Passant*innen kamen Menschen wieder auf die Straße und haben ihren Unmut über diese Tragödie kundgetan. Ist der Iran nur wichtig, wenn es um die Konflikte zwischen den USA und dem Iran geht? Was müssen die progressiven Kräfte der Welt über die Kämpfe im Iran wissen? Darüber hält die iranische Publizistin Mina Khani einen Vortrag.

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Veranstaltungen: Tödliche rassistische Gewalt offenlegen und aufklären

Tödliche rassistische Gewalt offenlegen und aufklären. Gerechtigkeit erkämpfen!

Wedding-Tresen, Lesung & Bericht:
Do, 06.02.2020 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Kampagnenvorstellung & Podiumsveranstaltung:
Di, 11.02.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Mobi: [#1] [#2]

Als Stadtteilorganisierung „Hände weg vom Wedding!“ schließen wir uns der bundesweiten Kampagne „Death in Custody“ an. Dadurch beteiligen wir uns überregional an der Aufarbeitung tödlicher Polizeiarbeit und drücken unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen aus. Oury Jalloh, Hussam Fadl, Rooble Warsame, Matiullah Jabarkhil, Amad Ahmad und viele weitere Namen stehen für den „Tod im Gewahrsam“. Die wahren Hintergründe dieser Tode werden regelmäßig verschwiegen, umgelogen oder ignoriert. Wir fordern: Aufklärung jetzt!

Da viele polizeiliche Ingewahrsamnahmen, vor allem für Schwarze Menschen und People of Color, bereits in rassistischen (Polizei-)Kontrollen auf unseren Straßen und Plätzen ihren täglichen Ausdruck finden, bauen wir mit dieser Kampagne gemeinsame, lokale und antirassistische Netzwerke auf.

In diesem Zusammenhang vergessen wir nicht die anhaltende systematische Verwaltung von Geflüchteten in Asyl-Lagern und „Modularen Unterkünften“ in den Berliner Randbezirken. Für geflüchtete Menschen ist das Lagersystem bereits ein Ausdruck der institutionellen Kontrolle und des gefühlten Gewahrsams. Beleidigungen und Übergriffe durch Polizei und private Sicherheitsdienste werden dabei immer wieder bekannt. Die meisten Vorfälle werden aus Angst vor weiterer Repression, Einschüchterung und gesellschaftlicher Ausgrenzung jedoch nicht gemeldet.

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Perspektive-Tresen: Jin Jiyan Azadî

Jin Jiyan Azadî

Tresen & Info-Veranstaltung:
Di, 11.02.2020 | 19:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Revolutionäre Perspektive Berlin
Referent*innen: Kampagne »Freiheit für Yildiz«

[Flyer] | [Banner]

Seit Oktober 2019 wird gegen die kurdische Feministin Yildiz Aktaş beim Berliner Kammergericht ein Prozess geführt. Sie wird nach Paragraph 129b als Mitglied einer »terroristischen Vereinigung im Ausland« angeklagt. Vor Gericht werden Aktivitäten wie die Teilnahme an Demonstrationen oder das Sammeln von Spenden kriminalisiert. Während kurdische Aktivist*innen in der BRD repressiv verfolgt werden, führt Erdoğan mit deutscher Unterstützung Krieg gegen die kurdische Freiheitsbewegung. Der Angriffskrieg der Türkei seit dem 9. Oktober auf die selbstverwalteten Gebiete in Nord- und Ostsyrien, ist auch ein Angriff auf die Frauen*revolution. Die Frauenbewegung Kongra Star hat die Kampagne Women Defend Rojava ins Leben gerufen, um die weltweite Solidarität mit der Revolution in Rojava und den Frauen in Nord- und Ostsyrien sichtbar zu machen. Auch in Berlin gibt es ein Komitee.

Wir haben Vertreter*innen der Kampagne »Freiheit für Yildiz« eingeladen, die über den aktuellen Stand des Verfahrens und den Kontext der Repression gegen die kurdische Freiheitsbewegung in der BRD berichten werden. Außerdem wird eine Freundin von »Women Defend Rojava Berlin« ihre Arbeit vorstellen und auf die kurdische Frauen*bewegung eingehen.

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Kundgebung: Tag der Ehre in Budapest? Keine NS-Verherrlichung in Europa!

Tag der Ehre in Budapest? Keine NS-Verherrlichung in Europa!

Antifa-Kundgebung:
Sa, 08.02.2020 | 11:00 Uhr | Ungarische Botschaft Berlin (Unter den Linden 76 / Mitte)

Mehr Infos: Berliner VVN-BdA

[Plakat] | [Flyer]

Artikel:
„Blutzeugen“ beim „Tag der Ehre“ (Blick nach Rechts / 21.01.2019)
Deutsche Neonazis beim „Tag der Ehre“ in Ungarn (Antifa Info Blatt / 01.2017)

Ein Pflichttermin für Ungarns extrem rechte Szene ist der so genannte „Tag der Ehre“ am zweiten Wochenende im Februar. Dabei wird heroisch den toten Kämpfern ungarischer Faschisten und der Waffen-SS bei der Belagerung von Budapest 1945 durch die Rote Armee gedacht.

Im Windschatten der in allen europäischen Ländern stär­ker werdenden sogenannten rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen haben sich in den letzten Jahren weitere, und zwar gänzlich ungeschminkt, neonational­sozialistische Bewegungen etabliert. Ihren Schwerpunkt haben sie in Osteuropa, insbesondere in den Ländern, die während des Zweiten Weltkrieges aktiv mit Nazi-Deutschland zusammengearbeitet haben. Zeitliche und räumliche Kristallisationspunkte sind die Ehrungen eben der Täter von gestern, der Kriegsverbrecher und Massenmörder.

Die jeweiligen Behörden können oder wollen dem nichts entgegensetzen, wenn sie nicht gleich selbst formell oder informell zum Gelingen beitragen. Wer meint, darüber hinwegsehen zu dürfen, wer trivialisiert, relativiert, abwinkt und ablenkt, wie es z.B. die lettische Botschaft Jahr um Jahr gerne tut, muss sich folgendes vorhalten lassen:

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