LL-Demo 2018 – Spendenaufruf: Unsere Solidarität ist gefragt!

Unsere Solidarität ist gefragt!
Berliner Polizei versucht Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu kriminalisieren

Material: [Plakat] | Flyer: [Front / Back]

Während der Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 14.01.2018, kam es durch die Berliner Polizei mehrfach zu Angriffen auf und Festnahmen von Demonstrationsteilnehmer*innen. Das Demokratische Gesellschaftszentrum der Berliner Kurd*innen NAV-DEM Berlin erklärt dazu: »Wir verurteilen die Repression und die Gewalt der Berliner Polizei! Die Festnahmen, Schikanen und die Brutalität gegenüber vorwiegend kurdischen Jugendlichen auf der Demonstration verdeutlichen, dass die bundesdeutsche Politik und die Berliner Polizei es besonders auf kurdische Aktivistinnen und Aktivisten abgesehen haben.«
Neben dem Angriff, wurden auch im Vorfeld und im Anschluss der Demonstration und des stillen Gedenkens Genoss*innen durch die Polizei schikaniert. Im Laufe des Gedenkens wurden über den Tag verteilt mindestens 21 Personen kurzeitig festgenommen. Ihnen drohen nun Verfahren wegen unterschiedlicher angeblich begangener Straftaten. Die Politikerin Ulla Jelpke (DIE LINKE) teilt dazu in einer Presseerklärung mit: »Am Sonntag hat die Berliner Polizei die Gedenkdemonstration zum 99. Jahrestag der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg angegriffen, mindestens zehn Demonstrationsteilnehmer wurden während und nach der Demonstration fest- oder zur Personalien-Feststellung mitgenommen. Ihnen droht jetzt eine Anzeige, weil sie kleine Papierfahnen der syrisch-kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ sowie Fahnen mit dem Bild des kurdischen Politikers Abdullah Öcalan gezeigt haben sollen«.

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[Wedding] Nachbarschaftsaktion gegen Kriminalisierung

Nachbarschaftsaktion gegen Kriminalisierung

In einer gemeinsamen Aktion mit der Kampagne Endstation, wurden am vergangenen Mittwoch (07.03.18) viele Anwohner*innen-Flyer auf dem Leopoldplatz verteilt. Ausführlich aber verständlich wird in diesen das aktuelle sog. „Sicherheitskonzept“, Überwachung mit mobilen Schnüffelwagen (Videoüberwachungswagen) in der Nachbarschaft durch Berliner Senat und Polizei erklärt, kritisiert und entschieden abgelehnt.

Strukturelle Probleme in der Berliner Sozial- und Stadtpolitik mit ordnungspolitschem Überwachungswahnsinn zu begegnen ist ein Zeugnis gesellschaftlicher Perspektiv- und Hilflosigkeit der verantwortlichen Parlamente. In unserem Kiez trifft es die Ärmsten der Armen und jene denen sowieso fast alle Grundrechte aberkannt werden. Die krisenhaften Zustände drücken die herrschende Lokalpolitik und ihre Instrumente auch in der „bunten und weltoffenen“ Metropole Berlin in eine politische Sackgasse. Die repressive Bespitzelung unserer Nachbarschaft durch den Schnüffelwagen ist nur ein ohnmächtiger Ausdruck davon.

Hier könnt ihr euch den Flyer durchlesen (PDF)

Haltet Ausschau und meldet den Schnüffelwagen im Einsatz!

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[Left Report] Video zur „Frieden für Afrin“-Demo am 03.03.2018 in Berlin

Video zur „Frieden für Afrin“-Demo am 03.03.2018 in Berlin

Am 03.03.2018 demonstrierten in Berlin etwa 20.000 Menschen gegen die türkische Invasion in der autonomen kurdischen Region Afrin (kurd. Efrîn) in Nordsyrien. Auf der Demo wurden insbesondere deutsche Waffenlieferungen an das türkische Regime und die Untätigkeit der Weltgemeinschaft gegenüber dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei thematisiert.

Video: „Frieden für Afrin“-Demo am 03.03.2018 in Berlin
Aufruf: Groß-Demo in Berlin gegen die Angriffe auf Efrîn

Fotos:
Berlin – 03.03.2018 – Demonstration: Frieden für Afrin – Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin! (PM Cheung)
2018.03.03 Berlin-Mitte – Großdemonstration Frieden für Afrin (Presseservice Rathenow)
Demonstration Frieden für Afrin! Berlin März 2018 (Bildwerk Rostock)

Afrin ist eine von drei autonomen kurdischen Regionen im Norden Syriens, in denen in den letzten Jahren eine basisdemokratische Gesellschaftsform nach dem Modell des „Demokratischen Konföderalismus“ aufgebaut werden konnte.

Die Etablierung einer freiheitlichen und basisdemokratischen Gesellschaft in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze sieht der türkische Staatspräsident Erdoğan als Bedrohung – ist sie doch ein Gegenentwurf zu dem autoritären Regime, das er in der Türkei unter seiner Führung errichtet. Am 20. Januar startete die Türkei daher eine zynisch als „Operation Olivenzweig“ bezeichnete Militäroffensive in Nordsyrien.

Bisher fielen den türkischen Angriffen schon über 200 Zivilist*innen zum Opfer.

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Antikapitalistische Demonstration »Organize!« & Aktionswochen gegen Verdrängung im Wedding

Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!

Antikapitalistische Kiez-Demo:
Mo, 30.04.2018 | 16:00 Uhr | U-Bahnhof Seestraße (Wedding)

Aktionswochen gegen Verdrängung:
Fr, 20. bis Mo, 30.04.2018 | Berlin-Wedding

Veranstalter*innen: Kiez-Bündnis »Organize!«
Aufrufe: [»Organize!«] | [Hände weg vom Wedding]

Plakat: [JPG | PDF] | Flyer: [JPG | PDF] | [Banner] | [Route] | [Mobi-Video]

Am 30.4. gehen wir gemeinsam gegen Verdrängung auf die Straße. Steigende Mieten, Zwangsräumungen und Wohnungslosigkeit, Stress auf dem Amt, Alltagsrassismus und zunehmende Überwachung sind Ausdruck der alltäglichen Gewalt des Kapitalismus. Rechte Parteien und Gruppen wie die AfD spalten durch Nationalismus und Populismus unsere Gesellschaft. Doch auch die rot-rot-grüne Landesregierung spielt spielt mit ihrer Politik diejenigen gegeneinander aus, die ohnehin ausgebeutet und ausgrenzt werden. Rassistische und erniedrigende Kontrollen sind für viele Menschen alltäglich. Überwachung nimmt zu – in sogenannten Gefahrengebieten wird Polizeigewalt zum Normalzustand.

Doch die derzeitige Situation wurde von Menschen gemacht und kann von Menschen verändert werden. Unsere Alternative zur kapitalistischen Stadt ist die „Stadt für Alle“. Wir wollen selbstorganisierte Orte, soziale Zentren, Kinderläden und Jugendclubs statt Luxusprojekte für Wenige. Wir wollen ein Recht auf Wohnen für alle statt Lagerunterbringung. Wir wollen Bewegungsfreiheit statt permanenter Kontrolle. Parteien und Parlamenten geben wir dabei eine klare Absage: Eine wirkliche Veränderung kann nur gemeinsam von unten geschaffen werden.

Unsere Alternative zum staatlichen Versagen ist Solidarität und Selbstverwaltung unserer Viertel und Städte; gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

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Demo im Wedding: Jugend gegen Faschismus! – Solidarität mit Afrin!

Jugend gegen Faschismus! – Solidarität mit Afrin!

Internationalistische & antifaschistische Jugend-Demo:
Fr, 13.04.2018 | 18:00 Uhr | S/U-Bahnhof Wedding (Wedding)

Aufrufer*innen: Feministische Kampagne: Gemeinsam kämpfen!, Berlin Leftist Youth (BLY), North-East Antifascists [NEA], Radikale Linke Berlin & Antifaschistische Linke Jugend [ALJ]

Material: [Plakat] | Flyer: [Front / Back]
[Mobi-Video]

Im kurdischen Kanton Afrin wie auch im Rest Rojavas, wurde in den letzten Jahren trotz des Krieges sowie unter andauernder Bedrohung durch Nationalisten und Islamisten eine basisdemokratische und emanzipatorische Gesellschaft aufgebaut.
Dieses Projekt wird von der türkischen Regierung von Anfang an als Bedrohung für ihren faschistoiden Kurs in der Region gesehen.
In Zeiten, in denen die Verteidigungseinheiten der YPJ/YPG große Erfolge gegen den IS zu verzeichnen hatten sowie viele Gebiete zurück gewannen, hat sich der faschistische Staat der Türkei dazu entschieden reaktionäre Strukturen hochzurüsten, damit diese die progessiven Enwicklungen in den kurdischen Gebieten bekämpfen. Höhepunkt dieser Entwicklung stellt nun der Angriffskrieg der Türkei gegen den Kanton Afrin dar, welcher ebenfalls einen Angriffskrieg auf die Idee einer befreiten Gesellschaft in den kurdischen Territorien ist.
Währenddessen werden in der Bundesrepublik Deutschland Mitglieder und Freund*innen der kurdischen Freiheitsbewegung kriminalisiert. KCK und PKK werden als angebliche Terroristen verfolgt, der Bestand des kurdischen Mezopotamien-Verlages beschlagnahmt und der NATO-Partner Türkei wird weiter mit deutschen Waffen ausgerüstet. Der deutsche Staat ergreift dadurch eine klare Partei in diesem Konflikt.
UN und NGOs schweigen sich aus und machen sich so zu stillen Mittätern. Es ist sowohl an den Leuten vor Ort als auch an Aktivist*innen auf der ganzen Welt, sich Invasion, Waffenexporten und Faschismus entgegenzustellen. Die internationale Solidarität mit Afrin spielt hier eine entscheidende Rolle. Nicht nur das Sammeln von Spenden für die dort Kämpfenden, sondern auch unser Protest auf der Straße zeigt den Menschen vor Ort und im kurdischen Teil der Türkei, in dem Proteste gewaltsam unterdrückt werden, dass die Berge nicht ihre einzigen Freunde sind.
Diese Proteste auf die Straße zu tragen ist auch gerade die Aufgabe der Jugend. Denn wir sind es, die, häufig ungehört, die Zukunft der gesellschaftlichen Entwicklung darstellen.

Darum rufen wir euch auf, gemeinsam und entschlossen am 13. April mit uns auf die Straßen zu gehen.
Kampf dem Faschismus – Afrin verteidigen!

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Soli-Abend: Repression hat Tradition – Widerstand auch!

Repression hat Tradition – Widerstand auch!

Soli-Abend & Party:
Sa, 07.04.2018 | 19:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Antifaschistischer-internationalistischer Block

Flyer: Farbe: [Front | Back] S/W: [Front | Back]

Buffet (ab 19:00 Uhr):
Bring & Share

Live-Musik (ab 22:00 Uhr):
Kurdische Liedermacher*innen

Party (ab 00:00 Uhr):
DJ Addictet (Punkrock)
TurnTableTölpelz (Punk & Trash)
North Korean Rude Boys feat. DJ Hölzi (Ska/Reggae/Rocksteady)

Das Bündnis „Fight & Remember“ lädt zum Soli-Abend. Trotz und gerade wegen der Repression auf der diesjährigen Liebknecht-Luxemburg-Gedenkdemonstration und den fortwährenden Attacken auf Antifaschist*innen und Internationalist*innen, wächst unsere Solidarität.
Angesichts der Festnahmen und Kriminalisierungen durch die Polizei, möchten wir Solidarität gemeinsam leben.

Solidaritäts-Aufruf:

Während der Demonstration in Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 14.01.2018, ließ es sich die Berliner Polizei nicht nehmen, mehrfach Demonstrationsteilnehmer*innen zu kriminalisieren. Neben dem Angriff auf unseren antifaschistisch-internationalistischen Block, wurden auch im Vorfeld und im Anschluss der Demonstration Personen grundlos kontrolliert, schikaniert und schließlich kriminalisiert. Dabei kam es auch zu Festnahmen.
Während sich die Berliner Polizei wieder als verlängerter Arm des türkischen Staates verstand und weiterhin zu verstehen scheint, zeigen wir umso entschlossener unsere Solidarität. Unser gemeinsamer Block war ein starkes antifaschistisches und internationalistisches Zeichen. Diese Kooperationen zwischen kurdischen, türkischen und deutschen radikal linken Strukturen werden wir in Zeiten deutsch-türkischer Regierungszusammenarbeit weiter ausbauen. Die fortwährenden Attacken des türkischen Staates mit islamistischen Banden, unterstützt mit deutschen Rüstungsgütern, auf das Kanton Afrin/Efrîn, zeigen erneut die dringende Notwendigkeit internationalistischer Solidarität.

Wir rufen daher zu Spenden auf, um sich gemeinsam gegen Polizeigewalt und daraus resultierende Anzeigen wehren zu können. Wir freuen uns über solidarische Spenden an folgendes Konto:

Rote Hilfe e.V.
GLS-Bank
Konto-Nr.: 4007 238 317
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE55 4306 0967 4007 2383 17
BIC: GENODEM1GLS

Verwendungszweck: LL-Demo2018

Im Namen aller Betroffenen bedanken wir uns!

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Kiezhaus Agnes Reinhold – Unterwegs: Veranstaltung im Kalabal!k in Kreuzberg

Ein „Kiezhaus Agnes Reinhold“ für den Wedding!

Info-Veranstaltung:
Fr, 06.04.2018 | 20:00 Uhr | Anarchistische Bibliothek Kalabal!k (Reichenberger Straße 63A / Kreuzberg)

Veranstalter*innen: Kiezhaus Agnes Reinhold

Rebellische Kieze brauchen Räume, in denen sich ausgetauscht, vernetzt und organisiert werden kann. In der kapitalistisch verwalteten Stadt werden genau diese Räume immer seltener. Immer stärker werden sie vom Staat unter Druck gesetzt und zwangsgeräumt, wenn sie der Profit- und Renditegier von Eigentümer*innen im Weg stehen.

Wir wollen im Wedding einen Raum aufbauen, der kollektiv verwaltet wird und einer starken stadtteilpolitischen Bewegung zuarbeiten kann. Noch in diesem Jahr ist geplant, das „Kiezhaus Agnes Reinhold“ zu eröffnen.

Also verlieren wir keine Zeit und gehen es an: ein „Kiezladen“ für Weddinger*innen, die ihre Kieze lieber basisverwaltet sehen wollen, anstatt verdrängt, rassistisch ausgegrenzt oder mit hohen Mieten konfrontiert zu werden. Kommt vorbei und lasst uns am Abend gemeinsam Perspektiven der Unterstützung für dieses Projekt ausloten. Gemeinsam schaffen wir Räume des Widerstandes.

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Wedding-Tresen: Info-Veranstaltung zur Demo am 30. April

„Widerständig und Solidarisch im Alltag“

Info-Veranstaltung:
Do, 05.04.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Das Orga-Bündnis informiert zur diesjährigen Demo am 30.April im Wedding unter dem Motto: „Widerständig und solidarisch im Alltag – Organize!“. Dabei wollen wir euch über die Ideen und den Organisierungsprozess hinter der Demo informieren und auch ganz konkret das diesjährige Motto und die Route vorstellen. Verschiedene Gruppen werden dabei ihre jeweiligen Themen präsentieren und praktische Ideen zum Mitmachen vorschlagen.

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Café Rojava: Ökologie, Kommune und Widerstand

Ökologie, Kommune und Widerstand

Info-Veranstaltung:
Mo, 02.04.2018 | 19:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Café Rojava
Referent*innen: Kampagne „Make Rojava Green Again“

Material: [Banner] [Kampagnen-Video]

Diktatur und Kolonialismus haben in Nordsyrien über Jahrzehnte hinweg die ökologische Existenzgrundlagen zerstört. Die Rodung von Wäldern durch das Assad-Regime und der Aufbau riesiger Weizen-Monokulturen verknappen das Wasser und zehren die Böden aus. Ölförderung und die offene Verbrennung von Müll verpesten Wasser und Luft. Und dann ist da der Krieg, der immer auch ein Krieg gegen die Natur ist. Bombardierungen, der Einsatz von Brandkampfstoffen und Uranmunition hinterlassen oft irreversible Schäden. Und nicht zuletzt Erdogans ökonomische Kriegsführung verschlimmert die Probleme: Durch die Staudammprojekte im Norden Rojavas sinkt der Pegel der Flüsse, Steppen machen sich breit.

Mit der Kampagne „Make Rojava Green Again“ will die Internationalistische Kommune (Internationalist Commune of Rojava) diese Probleme gemeinsam mit Partner*innen vor Ort angehen. Die Kampagne soll Rojava wieder grün werden lassen, zehntausende Bäume sollen gepflanzt, und Recyclinganlagen und Abwassersysteme für die Region entwickelt werden.

Aber auch im türkischen Staatsgebiet wird die Umwelt als Teil der Gesellschaft massiv und systematisch geschädigt. Am Beispiel der von Flutung, durch das Ilisu Staudammprojekt, bedrohten kulturhistorischen Stätte Hasankeyf in Bakur/Nordkurdistan wird dies deutlich. Ebenso unterliegt Sûr, die Alstadt des antiken Amed (Diyarbakır), einem kulturell-sozial-ökologischen Zerstörungsprozess. Diese Orte sind seit Jahren symbole des Widerstands, daher wird zu einem globalen Aktionstag am 28.04.2018 aufgerufen!

Zwei Aktivisten berichten über die Hintergründe und Möglichkeiten zur praktischen Solidarität.

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Antifa-Demo: Kein Raum für rechte Hetze!

Kein Raum für rechte Hetze! – Weg mit dem AfD-Büro in Berlin-Johannisthal!

Antifa-Demo gegen AfD-Büro in Johannisthal:
Sa, 24.03.2018 | 14:00 Uhr | S-Bahnhof Schöneweide (Treptow)

Mehr Infos: Kampagne „Kein Raum der AfD!“ & Uffmucken Schöneweide

Banner: [#1] [#2]

Zwei Jahre AfD-Büro in Johannisthal, wieder und wieder rassistische und diskriminierende Vorfälle, ein sich ausbreitendes Klima, das nicht alle Menschen hier willkommen heißt: Das ist erschreckend viel Raum für braun-blaue Gesinnung! Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn Johannisthal ist unser Kiez!

In der Winckelmannstraße 31 in Johannisthal haben die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses der AfD Martin Trefzer und Frank Scholtysek offiziell ihr Büro. Genutzt wird das Büro aber hauptsächlich vom Treptow-Köpenicker AfD-Verband, um von dort Hass und Hetze gegen alle zu verbreiten, die nicht in dessen menschverachtende Ideologie passen. Die Räume werden ihnen von der R&W Immobilienanlagen GmbH zur Verfügung gestellt. Von dort aus versuchen sie, neue Anhänger*innen zu gewinnen und ihre Politik der Ausgrenzung voranzutreiben. Unter dem Deckmantel des Hausmeisterservice des AfD-Mitglieds Oliver Lamprecht fand sich die lokale AfD dort schon vor der offiziellen Nutzung zusammen. Über diese Zweckentfremdung wurde R&W informiert, jedoch haben sie nichts dagegen unternommen. Nach mehreren Versuchen R&W zu überzeugen, das Mietverhältnis zu beenden, um menschenverachtenden Einstellungen keinen Raum zu bieten, ist bis heute nichts passiert. Stattdessen verteidigte die R&W ihre Vermietung an die rechtsradikale AfD. Damit geben wir uns nicht zufrieden!

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