Kampf der Repression! – Heraus zum 18. März, dem Tag des politischen Gefangenen.

Kampf der Repression!
Heraus zum 18. März, dem Tag des politischen Gefangenen.

Soli-Konzert:
Fr, 16.03.2018 | 20:00 Uhr | KvU (Storkower Straße 119 / Prenzlauer Berg)

Demo zum Tag der politischen Gefangenen:
So, 18.03.2018 | 17:00 Uhr | Bundeskriminalamt (Am Treptower Park 5-8 / Treptow)

Mehr Infos: Rote Hilfe Berlin

Material: [Plakat]

Aktuell erleben wir eine Zeit, die von der Mobilisierung gegen Linke und der Kriminalisierung linker Proteste geprägt ist. Darüber hinaus sehen wir uns Tag für Tag mit bedrohlichen Verschiebungen des öffentlichen Diskurses hin zu einer repressiven, alltäglichen Überwachung konfrontiert. Während die AfD in den Parlamenten mit plakativen Feindbildern hetzt, steht der Feind immer häufiger links.

Viele von uns erlebten die Proteste gegen den Gipfel der G20. Ca. 100.000 Aktivist*innen protestierten auf vielfältige Art und Weise. Gegen die Proteste wurden 31.000 Polizist*innen mit Wasserwerfern, Räumpanzern, Pfefferspray, Knüppeln, aber auch Gummigeschossen und Spezialeinheiten eingesetzt. Dabei wurden tausende Aktivist*innen verletzt, hunderte festgenommen und davon 36 in Untersuchungshaft genommen. Der Staat isolierte und die Justiz verurteilte zu hohen Bewährungs- und Haftstrafen mit der Absicht unseren legitimen Protest in all seinen Facetten zu diffamieren. Doch damit nicht genug. Im folgenden halben Jahr wurde die Plattform linksunten.indymedia.org nach dem Vereinsgesetz verboten, bundesweit Wohnungen und mehr als 20 linke Objekte von der Polizei durchsucht und Öffentlichkeitsfahndungen gegen mehr als 100 Aktivist*innen der G20 Proteste in die Wege geleitet.

Auch die Kriminalisierung der migrantischen Linken ist ein kontinuierliches Geschäft des Staates. Im Jahr 2017 wurden die Fahnenverbote kurdischer Organisationen beschlossen. So wurde es verboten, die Fahnen der Befreier*innen Kobanes auf Demonstrationen zu zeigen. Seit 1993 besteht das PKK-Betätigungsverbot und seit jeher werden Mitglieder kurdischer Kulturvereine und politischer Organisationen, denen PKK-Nähe unterstellt wird, inhaftiert. Momentan sitzen in Deutschland wegen der vermeintlichen Mitgliedschaft in der PKK neun Kurd*innen in Haft, bzw. Untersuchungshaft. Den Inhaftierten werden meistens Banalitäten wie das Anmelden von Demonstrationen, das Sammeln von Spenden oder die Organisation von Kulturveranstaltungen vorgeworfen und damit eine Mitgliedschaft in der PKK konstruiert. Diese fadenscheinige Argumentation reicht soweit, dass in den meisten Fällen Haftstrafen ab 2,5 Jahren verhängt werden. Genauso werden Genoss*innen die in Strukturen der türkischen Partei TKP/ML gearbeitet haben sollen mit den gleichen Vorwürfen angeklagt.

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Fahrt mit uns zum Newroz-Fest in Hannover

GEMEINSAM KÄMPFEN! – FAHRT MIT UNS ZUM NEWROZFEST NACH HANNOVER!

Newroz-Fest:
Sa, 17.03.2018 | 10:00 Uhr | EXPO-Plaza-Platz (Hannover)

ACHTUNG: DIE BUS-TICKETS SIND AUSVERKAUFT!
Es fahren Busse aus Berlin, wenn ihr mitfahren wollt, dann schreibt eine Mail an: fight-and-remember@riseup.net

Bus-Tickets gibt es ab sofort auch im:
Buchladen zur schwankenden Weltkugel (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)
Mo-Fr: 11:00 bis 19:00 Uhr
Sa: 11:30 bis 18:00 Uhr

Als radikale Linke befinden wir uns hierzulande in der Verantwortung, die aktive Beteiligung Deutschlands und seiner kapitalistischen Klassen an der globalen Kriegsführung zu benennen. Doch damit nicht genug: wir müssen dringend neue internationalistische, antifaschistische und antimilitaristische Bündnisse schmieden und die Kriegsprfiteur*innen hier unter Druck setzen. Gemeinsam müssen wir eine stärkere Solidarität mit linken kurdischen und türkischen Freund*innen aufbauen. Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Deutschland auch politisch willig ist, türkische „Sicherheitsinteressen“ hierzulande umzusetzen. Die Repression Deutschlands gegen (vermeintliche) Aktivist*innen linker türkischer und kurdischer Strukturen bleibt kontinuierlich auf hohem Niveau. Während in der Türkei zu Unrecht inhaftierte Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen seitens der deutschen Medien und verlogenerweise der Bundesregierung gelegentlich thematisiert werden, sehen sich Internationalist*innen permanent der Verfolgung durch deutsche Repressionsbehörden ausgesetzt. Gemeinsam schaffen wir es, Rüstungsexporte zu stoppen und den politisch Verantwortlichen die Finger in die Wunden zu legen. Krieg beginnt hier – und hier können wir ihn auch beenden!

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#DefendAfrin – Termine in Berlin #4

#DefendAfrin – Termine in Berlin #4

Kundgebung:
Mi, 14.03.2018 | 16:00 Uhr | Türkische Botschaft Berlin (Tiergartenstraße 19-21 / Tiergarten)

Kundgebung:
Do, 15.03.2018 | 16:00 Uhr | Bundestag (Platz der Republik 1 / Tiergarten)

Kundgebungen:
Fr, 16.03.2018 | 16:00 Uhr | Mezopotamya-Moschee (Silbersteinstraße 52 / Neukölln)

Newroz-Fest:
Sa, 17.03.2018 | 10:00 Uhr | EXPO-Plaza-Platz (Hannover)

Mehr Infos: Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (Nav-Dem) & Kurdischer Frauenverein (Dest Dan)

Wir rufen daher all jene, die sich mit den Werten dieser Revolution identifizieren können, all jene, für die Rojava in den letzten Jahren zur Hoffnung und Inspiration wurde und all jene, die nicht mehr länger zusehen wollen, wie die Bundesregierung sich erneut vor allen Augen zum Komplizen eines weiteren Massakers macht: Schließt euch in euren Städten und Vierteln zu Internationalistischen Widerstandskomitees zur Verteidigung Afrins zusammen und baut breite Bündnisse über alle ideologischen Grenzen hinweg auf. So wie wir uns während Kobanê in flexiblen Solidaritätskomitees und Bündnissen zusammengefunden, haben müssen wir jetzt den gemeinsamen Widerstand auf diese Weise koordinieren.

Bildet Internationalistische Widerstandskomitees, beteiligt euch an den Aktionen und besucht die kurdischen Vereine in euren Städten. Schließt euch mit den Genoss*innen vor Ort zusammen und tragt euren Protest gegen den Vernichtungskrieg der Türkei und die Beihilfe des deutschen Militarismus gemeinsam auf die Straße.

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Die NSU-Monologe – Dokumentarisches Theater im Wedding

Die NSU-Monologe – Dokumentarisches Theater im Kiez – Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit…

Dokumentarisches Theater & Publikumsgespräch:
Sa, 10.03.2018 | 17:30 Uhr | NachbarschaftsEtage (Osloer Straße 12 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Trailer: Die NSU-Monologe – Trailer – NSU Monologları – Fragman

Buch und Regie / Yazar ve Yönetmen: Michael Ruf
Team / Ekip: Leonie Jeismann, Serpil Erdik, Franziska Abt, Basma Bahgat, Zoe Branczyk

Mit einem anschließenden Publikumsgespräch mit der Kampagne Ban Racial Profiling und NSU Watch (angefragt)

Unterstützt vom Rapper Matondo als Schirmherr der Veranstaltungsreihe „Zusammen gegen Rassismus in Wedding & Moabit“, des Bündnisses, der Bühne Für Menschenrechte der NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße sowie Hände weg vom Wedding.

almanca:

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#DefendAfrin – Termine in Berlin #3

#DefendAfrin – Termine in Berlin #3

Internationalistische Frauen*kampf-Demo:
Do, 08.03.2018 | 15:30 Uhr | U-Bahnhof Schlesisches Tor (Kreuzberg)

Info-Veranstaltung mit Nilüfer Koc zu Efrîn:
Fr, 09.03.2018 | 18:00 Uhr | Aquarium (Skalitzer Straße 6 / Kreuzberg)

Solidaritäts-Demonstration:
Sa, 10.03.2018 | 15:00 Uhr | Willy-Brandt-Haus (Wilhelmstraße 140 / Kreuzberg)

Mehr Infos: Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (Nav-Dem) & Kurdischer Frauenverein (Dest Dan)

Wir rufen daher all jene, die sich mit den Werten dieser Revolution identifizieren können, all jene, für die Rojava in den letzten Jahren zur Hoffnung und Inspiration wurde und all jene, die nicht mehr länger zusehen wollen, wie die Bundesregierung sich erneut vor allen Augen zum Komplizen eines weiteren Massakers macht: Schließt euch in euren Städten und Vierteln zu Internationalistischen Widerstandskomitees zur Verteidigung Afrins zusammen und baut breite Bündnisse über alle ideologischen Grenzen hinweg auf. So wie wir uns während Kobanê in flexiblen Solidaritätskomitees und Bündnissen zusammengefunden, haben müssen wir jetzt den gemeinsamen Widerstand auf diese Weise koordinieren.

Bildet Internationalistische Widerstandskomitees, beteiligt euch an den Aktionen und besucht die kurdischen Vereine in euren Städten. Schließt euch mit den Genoss*innen vor Ort zusammen und tragt euren Protest gegen den Vernichtungskrieg der Türkei und die Beihilfe des deutschen Militarismus gemeinsam auf die Straße.

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Soli-Gala: Trotz alledem! Solidarität feiern mit der Frauen*befreiung in Rojava!

Trotz alledem! Solidarität feiern mit der Frauen*befreiung in Rojava!

Soli-Gala, Austellung, Infos:
Fr, 09.03.2018 | 19:00 Uhr | KvU (Storkower Straße 119 / Prenzlauer Berg)

Material: [Flyer]

Line-Up:
Konny (Kleinkunstpunk)
Option Weg (Platzpatronenpunk)
Hörzu! (Accustic Streetbeat)
Zerreißprobe (Antifapop; Streetchancon)
Finna (HipHop)

DJ:
Gehüpft wie Gesprungen (DnB, Breakz, Punkrock)

Specials:
Soli-Bowle & Vegane Hotdox

In Rojava, im Norden Syriens konnte in den letzten Jahren eine basisdemokratische Gesellschaft erkämpft werden. Dreh- und Angelpunkt dieser Revolution ist die Befreiung der Frau* und ihre Emanzipation. Nachdem diese demokratsche und emanzipatorische Bewegung den sogenannten Islamischen Staat besiegt und über einige Jahre für Millionen Menschen einen relativen Frieden in Mitten des bestialischen Krieges in Syrien verteidigen konnte, versucht nun das faschistische Regime der Türkei der Befreiung der Gesellschaft und der Frauen* in Rojava ein Ende zu machen.

Gerade in dieser düsteren Lage wollen wir uns die Hoffnung nicht nehemen lassen. Wir feiern mit euch die Solidarität mit der Frauen*bewegung vor Ort, wollen mit euch einen stärkenden Abend verbringen, zusammenkommen, uns kennenlernen und organisieren.

Dabei sammeln wir Geld für solidarische Bauprojekte der Frauenbewegung in Rojava.

Gemeinsam Widerstand aufbaun!
Überall ist Afrin, überall Widerstand!

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Café Rojava: Efrîn verteidigen! Was können wir tun?

Efrîn verteidigen! Was können wir tun?

Input, Diskussion & Kennenlernen:
Mo, 05.03.2018 | 19:00 Uhr | Café Morgenrot (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Café Rojava

Material: [Banner]

am nächsten Sonntag den 03.03.2018 um 12 Uhr, findet eine große bundesweite Demonstration unter dem Aufruf „Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!“ in Berlin statt. Alle Informationen und diverse Aufrufe findet ihr unter friedenafrin.wordpress.com

In den letzten Wochen haben wir uns an den verschiedensten Protesten beteiligt, Aufklärung in der Öffentlichkeit betrieben, Gespräche geführt und weitere Aktionen geplant. Gemeinsam möchten wir als Teil des Internationalen Efrîn Widerstandskomittee Berlin die Erfahrungen auswerten und Perspektiven vorstellen bzw. diskutieren. Außerdem wird NAV-DEM e.V. Einblicke in die vorhandene Struktur geben.

Ab 19 Uhr laden wir euch ein diesen offenen und solidairschen Abend mit uns zu gestalten. Stellt euch vor und bringt Materialien mit! Um 20 Uhr gehenn wir dann in einen Input und offenes Forum über. Wir freuen uns auf euch!

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Soli-Hardcore-Konzert gegen Repression und Nazis

Die Suppe zusammen auslöffeln! #2

Soli-Hardcore-Konzert:
Sa, 03.03.2018 | 19:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Mehr Infos: buntekuh.blogsport.eu

Material: [Plakat] [Banner]

Bands:
Keep it alive (161 Hardcore)
Ivan Stalingrad (Stalincore)
Scheisskind

Am 1. Februar 2016 wollte die NPD durch Weißensee und Prenzlauer Berg marschieren. Auf Grund des breiten Gegenprotestes vieler Pankower*innen und Berliner*innen kamen die Nazis nicht nach Weißensee und mußten eine verkürzte Strecke durch die Grellstraße latschen. Menschen, die sich an den Gegenprotesten beteiligten, haben nun Repressionskosten zu stemmen. Wie auch schon bei der ersten Soliparty im Dezember, die von insgesamt 200 Gästen besucht wurde, heisst es: DIE SUPPE ZUSAMMEN AUSLÖFFELN!

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Groß-Demo in Berlin gegen die Angriffe auf Efrîn

Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!

Bundesweite Groß-Demo:
Sa, 03.03.2018 | 12:00 Uhr | Alexanderplatz (Mitte)

Mehr Infos: Frieden für Afrin

Aufrufe:
Frieden für Afrin
Von Rojava bis nach Berlin – Kommunales Leben aufbauen und verteidigen (Radikale Linke Berlin)
Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin! (Gemeinsam kämfpen!)

[Mobi-Video]

Banner: [NEA/HWVW] [RLB] [YXK]

Aktuelle Artikel:
Was tun für Afrin? (Lower Class Magazine / 05.02.2018) [PDF]

Aufruf von Hände weg vom Wedding & North-East Antifascists [NEA]

Ein Angriff auf die kurdische Bewegung ist ein Angriff auf uns alle!

Deutschland und Türkei: Brothers in Arms

Seit dem 20. Januar 2018 attackiert das türkische Militär mit verbündeten islamistischen Banden und ehemaligen IS-Milizionären das Kanton Afrin (kurd. Efrîn). Während der größte Teil Syriens in den vergangenen Jahren vom Bürgerkrieg zerstört wurde, konnte in dieser Region das basisdemokratische Gesellschaftsmodell des „Demokratischen Konföderalismus“ aufgebaut werden. Seit jeher versucht der türkische Staat unter der Regerungspartei AKP die Gesellschaftsordnung, welche die Emanzipation aller dort lebenden Menschen und schließlich Basisdemokratie durchsetzt, zu zerstören. Dabei hat die enge militärische Kooperation beider NATO-Partner eine lange Tradition. Die Türkei wird seit Jahrzehnten von deutschen Rüstungsunternehmen und damit auch von der Bundesregierung fleißig beliefert. Stets wurden diese Waffen dazu verwendet, politische Gegner*innen, vor allem die türkische und kurdische Linke, zu vertreiben und zu ermorden. Der inzwischen so gut wie abgesägte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) traf sich erst Anfang Januar mit seinem Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu (AKP) und besiegelte das politische und militärische Bündnis beider Staaten erneut. Während Gabriel heuchlerisch Menschenrechtsfragen an Waffenexporte knüpfte, wurde bereits kurze Zeit später klar, dass die Waffenlieferungen trotz anderslautender Lippenbekenntnisse weitergehen. Seit letztem Jahr wurden Kriegsgeräte im Wert von fast 14 Millionen Euro an die Türkei exportiert. CDU und SPD exportierten im Zeitraum 2014 bis 2017 mit den verantwortlichen Konzernen Waffen im Wert von ca. 25 Miliarden Euro in alle Welt und damit mehr, als andere Bundesregierungen zuvor. Auch das türkische Militär ist kontinuierlicher Empfänger dieser Lieferungen. Die Bilder von deutschen Panzern, Panzerfahrzeugen sowie Gewehren beim türkischen Angriff auf Afrin gehen noch immer um die Welt. Nicht zuletzt sind die islamistischen Schergen des türkischen Militärs Empfänger der Waffen, die vom türkischen Militär weitergegeben werden. Deutsche Rüstungskonzerne wie Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann und Thyssen-Krupp verdienen fleißig am Krieg gegen Linke in der Türkei und Syrien und unterstützen damit den AKP-Traum von einem „Neoosmanischen Reich“. Zeitgleich arbeitet Rheinmetall weiterhin unter Hochdruck daran, eine geplante Panzerfabrik in der Türkei in die Realität umzusetzen. Der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım (AKP) betonte vor Kurzem auf der Münchener Sicherheitskonferenz erneut, dass er sich eine deutsche Beteiligung an der geplanten Fabrik wünsche.

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Wedding-Tresen: Buchvorstellung des 3. Bandes über das Leben von Sakine Cansız

Buchvorstellung des 3. Bandes über das Leben von Sakine Cansız

Lesung:
Do, 01.03.2018 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Material: [Flyer] | [Banner]

In den letzten drei Jahren haben wir gemeinsam mit den Freund*innen der kurdischen Frauenbewegung die Bücher von Sakine Cansız im Café Cralle vorgestellt. Auch den letzten Band „Guerilla“ wollen wir nun am 01. März 2018 ab 20 Uhr gemeinsam mit euch anlesen und kennenlernen. Außerdem wird es vor Ort Infos zur Mobilisierung zum 8. März 2018 dem internationalen Frauen*kampftag in Berlin geben.

(…) Im ersten Band von Sakines Biographie ging es um ihre Kindheit, ihre Familie, ihren Geburtsort Dersim, ihre erste Bekanntschaft mit dem Befreiungskampf (Kurdistan), ihre revolutionäre Arbeit und schließlich um ihre Verhaftung. Der zweite Band beschreibt ihre Gefängnisjahre. Sakine Cansız wurde als eine Frau der PKK durch ihren Widerstand im Kerker von Diyarbakır zu einer Legende. Sie war bekannt dafür, sich niemals zu beugen. Der neu ins Deutsche übersetzte dritte Band behandelt ihre Entlassung aus dem Gefängnis, ihren Aufenthalt im Libanon und in Syrien sowie ihre Zeit in den Bergen Kurdistans. (…) Das Buch wurde zwischen 1996 und 1997 geschrieben und in der Parteiakademie erstmalig gedruckt. (…)

Kommentar zum Buch von Anja Flach im Kurdistan Report

Sakine, Leyla Şaylemez und Fidan Doğan wurden am 9. Januar 2013 in Paris vom MIT (türkischer Geheimdienst) ermordet. Ein Verdächtiger wurde Dezember 2016 tot in seiner Zelle aufgefunden, der Prozess wurde eingestellt. Am 15/16. März 2018 wird in Paris ein Internationales Tribunal zur Aufklärung der Morde organisiert.

Die Veranstaltung findet im monatlichen Rahmen des „Hände weg vom Wedding“ Tresen statt.

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