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Fight & Remember! – Antifaschistischer-Internationalistischer Block auf der LL-Demo 2020

Antifaschistischer-Internationalistischer Block auf der LL-Demo 2020

Antifa-Block auf der LL-Demo:
So, 12.01.2020 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Bündnis-Website: fightandremember.blogsport.eu

Aufrufer*innen: North-East Antifascists [NEA], radikale linke | berlin, CDR Berlín, Solidaridad Antirrepresiva Berlin, Internationalistischer Abend
Unterstützer*innen: re:volt magazin, Meas Tintenwolf, Proletarische Autonomie Magdeburg, Solibündnis Kurdistan-Magdeburg, Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen, FSI Geschichte FU Berlin & Revolutionäre Perspektive Berlin

Zugtreffpunkte:
Magdeburg: 06:30 Uhr | ZOB

[Aufruf] | [Convocatoria]
VVN-BdA-Soli: [Aufruf] | [Banner]

Material: [Plakat] | [Aufruf] | Banner [#1] [#2] [#3] | [Mobi-Video] [Mobi-Track]
Mobi: [#1] | [#2]

Veranstaltungsreihe des Bündnis „Fight & Remember!“:

Diskussionsveranstaltung & Soli-Tresen: Gegen Paramilitarismus und reaktionäre Netzwerke
Sa, 04.01.2020 | 20:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)
Veranstalter*innen: Internationalistischer Abend | [Plakat: Farbe / S/W]

Foto-Vortrag: Meinst du, die Menschen wollen Krieg?
Di, 07.01.2020 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | [Flyer]

Info-Veranstaltung: Antifa-Widerstand in Weißensee und Prenzlauer Berg 1933-45
Fr, 10.01.2020 | 19:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | [Flyer]

VoKü-Extra: nach der Luxemburg-Liebknecht-Demo
So, 12.01.2020 | 12:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)
Veranstalter*innen: Internationalistischer Abend | [Flyer: Farbe / S/W]

Friedhofsführung: zum ehemaligen Revolutions-Mahnmal nach der LL-Demo
So, 12.01.2020 | 12:30 Uhr | Treffpunkt: Friedhof der Sozialist*innen (linkes Eingangstor)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | [Flyer]

Gemeinsame Auswertung & Filmvorführung: Z
Do, 16.01.2020 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] | [Flyer]

Film-Reihe im Kiezhaus Agnes Reinhold jeweils um 19:30 Uhr
Afrikanische Straße 74 / Wedding | mehr Infos
Mi, 04.12.2019: „Bischofferode – das Treuhand-Trauma“
Mi, 18.12.2019: „En Guerre“
Mi, 08.01.2020: „Rote Räte – Die bayrische Revolution aus der Sicht von Augenzeugen“
Mi, 15.01.2020: „Comrade, where are you today?“
Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding & North-East Antifascists [NEA]

Gesamter Aufruf, alle Veranstaltungstexte, Mobilisierung…

Aufruf

Fight & Remember!
In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!

In diesem Januar jährt sich bereits zum 101. Mal die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, den Gründer*innen der KPD. Ihre Mörder rekrutierten sich aus ultrareaktionären Freikorps im Dienste des deutschen Kapitals. Diese paramilitärischen Gruppen aus ehemaligen Soldaten, reaktionären Studenten und anderen Freiwilligen wurden durch die ehemalige Oberste Heeresleitung und der sozialdemokratischen Regierung zur Bekämpfung der im Zuge der Novemberrevolution 1918 erstarkenden kämpferischen proletarischen Bewegung aufgestellt. Angetrieben von fanatischem Antikommunismus, Nationalismus und Antisemitismus wurden die Freikorps als Fronttruppen gegen die proletarischen Aufstands- und Streikbewegungen der Jahre 1918 bis 1920 eingesetztund ermordeten noch viele weitere Menschen. Sie vergossen neben dem Blut von Luxemburg und Liebknecht auch das von vielen weiteren Genoss*innen und Kämper*innen.

Vor 100 Jahren, im Jahr 1920, waren es wiederum die Angehörigen der Freikorps,die, gemeinsam mit aktiven Reichswehrangehörigen und unter Führung der Generäle Walther von Lüttwitz und Erich Ludendorff, sowie des reaktionären Staatsbeamten Wolfgang Kapp, in Berlin die sozialdemokratische Regierung zu stürzen versuchten. Der sogenannte Kapp-Putschversuch scheiterte nach wenigen Tagen am Widerstand des Proletariats, welches im gesamten Reich in den Generalstreik trat und seinerseits bewaffnete Verbände gegen die Putschisten aufstellte.

Nach der Niederschlagung des Putsches gingen die Freikorps entweder in den offiziellen Strukturen der Reichswehr oder in neuen proto-faschistischen Organisationen, wie dem „Stahlhelm“ oder der „Organisation Consul“ auf, welche im Verlauf der Weimarer Republik auch weiterhin ihre Praxis der Ermordung von Aktivist*innen der Arbeiter*innenbewegung, sowie auch von bürgerlichen Demokrat*innen, fortsetzten und den bewaffneten Putsch zur Errichtung einer faschistischen Herrschaft planten. So ist es wenig verwunderlich, dass sich die Angehörigen der Freikorps später vielfach in den Reihen der NSDAP und ihrer paramilitärischen Verbände SA und SS wiederfanden. Mit der Machtübertragung an die NSDAP im Jahr 1933 wurden die Träume der reaktionären (Para-)Militärs schließlich verwirklicht.

Kontinuitäten nach 1945

Auch nach dem Sturz der faschistischen Herrschaft in Deutschland im Jahr 1945 blieben die Faschist*innen und ihre Unterstützer*innen in Kapital, Regierung, Militär und Geheimdiensten nicht untätig. In der Bundesrepublik gründete der ehemalige Wehrmachtgeneral und überzeugte Faschist Reinhard Gehlen mit weiteren ehemaligen Wehrmachtangehörigen und Faschist*innendie „Organisation Gehlen“ – den Vorläufer des BRD-Auslandsgeheimdienstes BND. Die „Organisation Gehlen“, sowie der durch ehemalige Gestapo-Angehörige gebildete Verfassungsschutz, lieferten auch logistische Unterstützung für faschistische Strukturen welche laut Gladio-Konzept der NATO als irreguläre militärische Verbände gegen einen möglichen Angriff der Sowjetunion eingesetzt werden sollten. Diese paramilitärischen Verbände waren gleichzeitig als Stoßtrupp gegen die Arbeiter*innenbewegung und ihre Organisationen bzw. gegen eine mögliche „kommunistische Machtübernahme“ als letztes Aufgebot des Widerstands gedacht. Überall wo in Westeuropa die Arbeiter*innenbewegung, vor allem im Zuge der antiautoritären Sozialrevolte nach 1967/68, ihr Haupt erhob und zum Angriff auf die kapitalistischen Verhältnisse und für die Revolution überging, standen bewaffnete faschistische Gruppen bereit um im Dienste der herrschenden kapitalistischen Eliten und ideologisch, politisch, ökonomisch und logistisch unterstützt durch willige Helfer*innen und Gesinnungsgenoss*innen in Staats- und Geheimdienststrukturen, den Bluthund zu spielen.

Auf das Konto von „Gladio“-gestützten Strukturen gehen mehrere Massaker. So gibt es Indizien für die Involvierung in das Oktoberfestattentat 1980 in München mit 12 Toten und Hunderten Verletzten. Im selben Jahr fand das Attentat auf den Hauptbahnhof von Bologna mit 85 Toten und wiederum Hunderten Verletzten statt. Oder bereits im Jahr 1969 der Anschlag auf dem Vorplatz der Banca Nazionale dell’Agricoltura in Mailand mit 17 Toten. Ziel dieser Angriffe war es erklärtermaßen, ein gesellschaftliches Klima der Angst vor Kommunismus und „Linksterrorismus“ zu erzeugen und den Weg für eine erneute offen-faschistische Machtübertragung zu ebnen.

Kein europäisches Phänomen

Auch in den Ländern des Trikonts, den ehemaligen Kolonien und heutigen Halbkolonien in Afrika, Asien und Mittel- sowie Südamerika, greifen die Regierungen, Lobbys Konzerne Eliten der imperialistischen Länder und ihre (Staats-)Apparate in vielen Fällen auf reaktionäre, bis faschistische Gruppen vor Ort zurück. Dabei geht es diesen Netzwerken der Elitenaus dem globalen Norden immer um die Absicherung ihrer ökonomischen Interessen, ihres Einflusses und ihrer Profite. Neben anderen Methoden (Militärinterventionen, wirtschaftliche Sanktionen und Blockaden etc.) wurden dafür schon immer auch auf mit Geheimdiensten, Polizei- und Militäreinheiten verbundene paramilitärische Gruppen und Strukturen zurückgegriffen.

Diese Strukturen, aufgebaut und finanziert zum Teil direkt durch Geheimdienste aus den imperialistischen Ländern wie der CIA, oder indirekt durch lokale staatliche Strukturen oder via „Menschenrechtsorganisationen“, führen im Dienste oder zumindest mit dem Wohlwollen der Imperialist*innen jene Art von „schmutzigen“ Kriegen, welche nicht mit den Mitteln der „offiziellen“ Kriegsführung durchgeführt werden können. Diese Kriege werden gegen die Ausgebeuteten und Unterdrückten (Arbeiter*innen, Bäuer*innen, Arme und Deklassierte, Indigen@s usw.) und ihre Bewegungen und Organisationen geführt. Die eingesetzten Mittel reichen vom berüchtigten „Verschwinden lassen“, über gezielte Mordanschläge auf Einzelne bis hin zu Massakern an ganzen Dörfer.

So unterstützt und finanziert der türkische Staat beispielsweise seit Jahren islamischfundamentalistische Parteien, Millizen und Strukturen in Syrien, darunter auch den so genannten „Islamischen Staat“, um diese gegen die kurdische Selbstverwaltung in Rojava/ Nordsyrien einzusetzen. Auch deutsche Waffenlieferungen unterstützten die kürzlich erfolgte Militärintervention. Im vom türkischen Staat beherrschten Nordkurdistan werden bereits seit vielen Jahren gezielt nationalistisch gesinnte Türk*innen angesiedelt und innerhalb des „Dorfschützersystems“ auch bewaffnet, um. Diese Strukturen werden dann gegen die kurdische Bewegung, sowie revolutionäre Strukturen in der Türkei aktiv zu werden iert. Ein ähnliches System fand beispielsweise auch in Peru Anwendung, wo der Staat in den 80er und 90er Jahren, besonders unter dem Diktator Alberto Fujimori „Wehrdörfer“ errichtete und Teile der lokalen Bevölkerung mit Waffen versorgte, um die Guerilla und die mit ihr sympathisierende indigene Landbevölkerung zu bekämpfen.

In den vom Vereinigten Königreich besetzten, nördlichen Provinzen Irlands waren über Jahrzehnte paramilitärische Gruppen wie die „Ulster Volunteer Force“ oder die „Ulster Defence Association“ aktiv. Diese rekrutierten sich oft aus ehemaligen Angehörigen der britischen Streitkräfte und führten nicht nur einen bewaffneten Konflikt gegen die, für die Einheit Irlands kämpfende IRA, sondern war auch für blutige Massaker an der katholischen Bevölkerung verantwortlich. Ein weiteres traurig-berühmtes Beispiel für das Vorgehen der Konterrevolution findet sich in Kolumbien: . Auch Hier unterstützt der Staat die eng mit den lokalen Drogenkartellen verknüpften Paramilitärs, beispielsweise die „Autodefensas Unidas de Colombia“, welche gegen die linken Guerillaorganisationen FARC und ELN kämpfen und für unzählige Massaker, sowohl an Gueriller@s, als auch an der Zivilbevölkerung verantwortlich sind. Gerade in faschistischen Staaten wurden solche halbmilitärischen Formationen oft auch in offizielle staatliche Strukturen eingegliedert, so beispielsweise die SS im faschistischen Deutschland oder die Guardia Civil im spanischen Staat unter Franco. Letztere tut sich im übrigen auch im heutigen, „demokratischen“ spanischen Staat durch besondere Brutalität im Kampf gegen revolutionäre Bewegungen hervor.

Es ließen sich hier viele weitere Beispiele aus den Philippinen (Marcos und aktuell: Duterte), Chile (Pinochet), Argentinien (Videla), Griechenland (Papadopoulos), Afghanistan (Taliban und Al-Quaida, sowie sämtliche mexikanische Regierungen anführen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie stets mit internen (der oligarchischen, neokolonialen Eliten) und externen (der multinationalen Konzerneliten und wechselnder imperialistischen Regierungen) Kräften diese Interessen mit allen Mitteln schützen.

Auch in Deutschland: Staat und Neofaschist*innen Hand in Hand

Doch auch im deutschen Staat ist die Verstrickung von bewaffneten faschistischen Strukturen und Mitarbeiter*innen staatlicher Apparate in Form der Geheimdienste keine Sache der Vergangenheit. Deutlich wird dies zum Beispiel an der gängigen V-Mann-Praxis des Verfassungsschutzes. Faschist*innen erhalten hier Geld für ihre Spionagedienste, welches in den meisten Fällen für den weiteren Aufbau eben jener Strukturen genutzt wird. Doch nicht nur staatlich bezahlte Faschist*innen, sondern auch ihre Anleiter*innen aus dem Geheimdienst selbst finden sich zum Teil genau dort, wo bewaffnete faschistische Gruppen zuschlagen – siehe den Verfassungsschützer Andreas Temme am Tatort des NSUMordes an Halit Yozgat.

Auch an anderer Stelle finden sich Angehörige staatlicher Strukturen der BRD in faschistischen Zusammenhängen. So zum Beispiel Oder auch der 2017 enttarnte Faschist und Bundeswehr-Oberleutnant Franco Albrecht, der sich als syrischer Geflüchteter ausgab um unter dieser Identität Anschläge zu verüben. Ein Vergleich mit der „Strategie der Spannung“, der zentralen Strategie von Gladio und faschistischen Gruppen in den 70er Jahren, drängt sich geradezu auf.

2018 gab es erstmals Berichte über das sogenannte „Hannibal-Netzwerk“ – ein Online-Netzwerk von faschistischen Angehörigen von Bundeswehr, Polizei, Geheimdiensten, Justizapparat und des Vereins „Uniter“ (Netzwerk von ehemaligen Angehörigen verschiedener bundesdeutscher „Sicherheitskräfte“ dessen Mitglieder zum Teil weltweit als Söldner an bewaffneten Konflikten beteiligt sind). Dieses bereitete sich auf einen kommenden „Tag-X“, als bevorstehender bewaffneter Auseinandersetzungen innerhalb Deutschlands, vor und legte zu diesem Zweck bereits Vorrats- und Waffenlager an, bevor nach diesen Veröffentlichungen zumindest Teile des Netzwerkes von offiziellen, nicht faschistischen staatlichen Stellen zerschlagen wurden.

Diese faschistische Aufrüstung wird auf parlamentarischer Ebene flankiert durch eine immer stärker werdende AfD. Diese sitzt bereits in allen bundesdeutschen Landesparlamenten, sowie dem Bundestag und strebt sowohl auf Landes- als auch perspektivisch auf Bundesebene die Regierungsbeteiligung an. Doch auch ohne eine faschistische Partei an der Regierung verschieben sich gesellschaftliche Diskurse, wie auch konkrete Maßnahmen von Seiten der Regierenden in der BRD immer weiter nach rechts: Hetze gegen Geflüchtete, die wieder zunehmende Kriminalisierung linker und revolutionärer Zusammenhänge (bspw. Die Forderung nach einem Verbot der Roten Hilfe von Innenminister Horst Seehofer), die Verbrechen an den Mauern der Festung Europa gegen flüchtende Menschen, das Zementieren der politischen und ökonomischen Vormachtstellung des deutschen Kapitals auf europäischer Ebene durch die EU, das Verlangen nach eigenständigen bundesdeutschen Kriegseinsätzen, die Aufrüstung im Inneren – unter anderem durch die neuen Polizeigesetze in den meisten Bundesländern… Diese Liste ließe sich noch lange fortführen.

Der Hegemoniekampf zwischen bürgerlich-liberalen und proto-faschistischen Teilen des Bürgertums durchzieht den Staatsapparat und findet seinen politischen Ausdruck in der Stärkung der AfD. Wie dieser Hegemoniekampf ausgeht ist entscheidend für unsere Ausgangslage als revolutionäre Linke. Die Häufung des Auftretens (proto-)staatsterroristischer Netzwerke und das Gehäufte Auftreten faschistischer Anschläge (zum Beispiel in Kassel oder Halle) sind Ausdruck davon, dass sich hier eine politische Verschiebung zu unseren Ungunsten anbahnt. Für uns als revolutionäre Linke und Antifaschist*innen bedeutet dies, damals wie heute, diesen Verhältnissen den Kampf anzusagen!

Darum: Im Geiste Rosa Luxemburgs, Karl Liebknechts und aller anderen Gefallenen revolutionärer Kämpfe weltweit, schließt euch dem antifaschistisch-internationalistischen Block auf der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration an!

Kampf dem Staatsterrorismus!
Kampf dem Faschismus! Hoch die internationale Solidarität! Es leben unsere Gefallenen!
Für ein Leben in Würde und Solidarität!

Aufrufer*innen:

North-East Antifascists [NEA]
radikale linke | berlin
CDR Berlín
Solidaridad Antirrepresiva Berlin
Internationalistischer Abend

Unterstützer*innen:

re:volt magazin
Meas Tintenwolf
Proletarische Autonomie Magdeburg
Solibündnis Kurdistan-Magdeburg
Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen
FSI Geschichte FU Berlin
Revolutionäre Perspektive Berlin

 


 

Veranstaltungsreihe:

Diskussionsveranstaltung & Soli-Tresen: „Paramilitarismus und reaktionäre Netzwerke – wieder auf dem Vormarsch?“
Sa, 04.01.2020 | 20:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Internationalistischer Abend
[Plakat: Farbe / S/W]

Referent*innen:
Jorge Freytter Florián (Kolumbien / Asociación Jorge Adolfo Freytter Romero – Verein für Studien über politische Gewalt in Lateinamerika)
Nick Brauns (Journalist und Historiker / Mitherausgeber/Autor des Buches „Partisanen einer neuen Welt – Eine Geschichte der Linken und Arbeiterbewegung in der Türkei“)
Newroz (kurdischer Aktivist / Paramilitärische Kräfte in Irak und Kurdistan)
Genoss*in des Bündnis „Fight and Remember“ (über das „Hannibal“-Nazi-Netzwerk von Angehörigen staatlicher Strukturen der BRD)

Moderation: re:volt magazin

100 Jahre vor 2020 scheiterte in Deutschland der sog. Kapp-Putschversuch ultrareaktionärer Staatsbeamter, Freikorps und Reichswehrangehöriger und im Januar jährt sich zum 101. Mal das Gedenken an die durch Reaktionäre ermordeten GenossInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
Das nehmen wir zum Anlass um das historische Gedenken in dieser Diskussion, in unserer Mobilisierung und im Antifaschistischen und Internationalistischen Block auf der LL-Demo in den aktuellen Kontext zu stellen („Remember and Fight“) – in der BRD und weltweit.
Es geht um Parallelen, Ähnlichkeiten und Unterschiede sowie Möglichkeiten eines internationalistischen Widerstands.
Im Anschluss: Soli-Tresen mit Vokü (vegan), free Kicker & PolitMucke

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifaschistischen-Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am Sonntag, 12.01.2020 (10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor) statt. Mehr Infos: fightandremember.blogsport.eu

 


 

Foto-Vortrag: Meinst du, die Menschen wollen Krieg?
Di, 07.01.2020 | 19:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*in: Gabriele Senft (geb. 1949, Diplomjournalistin, freischaffende Fotografin, lebt in Berlin)
[Flyer]

Vesna Milenkovic berichtet vor Student*innen über das Schrecklichste, was einer Mutter geschehen kann, sie hat ihre 15 jährige Tochter Sanja 1999 durch einen Bombenangriff auf die Brücke im jugoslawischen Varvarin verloren. Hier sitzt sie vor dem von Lüneburgern in Originalgröße reproduzierten weltweit bekannten Gemälde von Pablo Picasso: „Guernica“. Er hatte es unter dem Eindruck der Zerstörung der baskischen Kleinstadt im April 1937 dann im Sommer für die Weltausstellung in Paris gemalt. „Guernica“ gilt seitdem als das berühmteste Bild gegen den Krieg. Assoziationen sind beabsichtigt.
Und so nimmt die Berliner Fotojournalistin Gabriele Senft das Anliegen der Student*innen auf.
Gabriele Senft lernte NATO-Kriegsopfer von Varvarin kennen, weil diese in einem von 2001 bis 2013 geführten Prozess versuchten, die Bundesrepublik Deutschland auf Schadenersatz zu verklagen.
Sie reist im April 2017 in die baskische Kleinstadt Guernica/Gernika. Sie möchte erfahren, wie die Bewohner*innen der wieder aufgebauten Stadt 80 Jahre nach der Bombardierung mit ihrer Geschichte umgehen, welche Erinnerungskultur sie pflegen. Eine Veröffentlichung im „Verlag Wiljo Heinen“ gibt darüber Auskunft. Anhand eines Fotovortrags lässt sie euch das miterleben. Und sie regt damit Fragen an nach Zusammenhängen zwischen den Bombardierungen im Baskenland und denen in Jugoslawien, auf militärisch nicht relevante zivile Orte, obgleich über 60 Jahre dazwischen liegen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifaschistischen-Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am Sonntag, 12.01.2020 (10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor) statt. Mehr Infos: fightandremember.blogsport.eu

 


 

Info-Veranstaltung: Antifa-Widerstand in Weißensee und Prenzlauer Berg 1933-45
Fr, 10.01.2020 | 19:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*in: Dr. Günter Wehner (Berliner Historiker, forscht seit den 60iger Jahren zum antifaschistischen Widerstand)
[Flyer]

Abendveranstaltung zum Thema Antifaschistischer Widerstand in Weißensee und Prenzlauer Berg mit dem Historiker Dr. Günter Wehner.
Flyer verteilen, Zeitungen drucken, Vorbereitung einer Delegationsreise in die Sowjetunion, praktische Antirepressionsarbeit organisieren und vieles mehr. Nach der Machtübergabe an die deutschen Faschisten existierte unter widrigsten Bedingungen weiterhin reger antifaschistischer Widerstand in Nord-Ost Berlin. Neben Jugend- und Parteigruppen waren beispielsweise Arbeitersportgruppen und die Rote Hilfe Weißensee aktiv. Wir wollen an dem Abend von den mutigen Personen, die hinter diesen Gruppennamen stecken hören und gemeinsam über ihre illegale Aktionen sprechen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifaschistischen-Internationalistischen Block Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am Sonntag, 12.01.2020 (10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor) statt. Mehr Infos: fightandremember.blogsport.eu

 


 

VoKü-Extra: nach der Luxemburg-Liebknecht-Demo
So, 12.01.2020 | 12:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Internationalistischer Abend
[Flyer: Farbe / S/W]

Heiße Getränke, Kuchen und vegane Vokü.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifaschistischen-Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am Sonntag, 12.01.2020 (10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor) statt. Mehr Infos: fightandremember.blogsport.eu

 


 

Friedhofsführung: zum ehemaligen Revolutions-Mahnmal nach der LL-Demo
So, 12.01.2020 | 12:30 Uhr | Treffpunkt: Friedhof der Sozialist*innen (linkes Eingangstor)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Referent*in: Dr. Günter Wehner (Berliner Historiker, forscht seit den 60iger Jahren zum antifaschistischen Widerstand)
[Flyer]

Seit 101 Jahren treffen sich an jedem 2.Sonntag im Januar tausende Menschen in Friedrichsfelde um an die Ermordung der beiden Kommunist*innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu erinnern. In den vergangenen Jahren hat sich im Anschluss an den antifaschistischen und internationalistischen Block auf der LL-Demo das Antifa-Gedenkmeeting am ehemaligen Revolutions-Mahnmal von Ludwig Mies van der Rohe etabliert. Dieses Jahr haben wir den Historiker Dr. Günter Wehner eingeladen um über das Mordkomplott unter Beteiligung der rechten SPD-Führung mit Billigung des Volksratvorsitzenden Friedrich Ebert zu sprechen. Zur Zeit befindet sich am Gedenkort eine temporäre Ausstellung, die neben Infotafeln auch symbolisch die Grabsteine für die Toten der Januarkämpfe 1919 umfasst.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifaschistischen-Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am Sonntag, 12.01.2020 (10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor) statt. Mehr Infos: fightandremember.blogsport.eu

 


 

Gemeinsame Auswertung & Filmvorführung
Do, 16.01.2020 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Film: Z – Anatomie eines politischen Mordes (Frankreich, Algerien: 1969, Regie: Constantin Costa-Gavras)
[Flyer]

Gemeinsam wollen wir mit euch auf den Antifaschistischen-Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration 2020 zurückschauen und uns über Erfolge aber auch eure Kritik austauschen. Im Anschluss schauen wir den Film: Z – Anatomie eines politischen Mordes.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mobilisierung zum Antifaschistischen-Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am Sonntag, 12.01.2020 (10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor) statt. Mehr Infos: fightandremember.blogsport.eu

 


 

VVN-BdA-Soli-Aufruf zum Antifa-Block auf der LL-Demo 2020

Flagge zeigen für die VVN-BdA!
Kommt in den Antifa-Block!

Im November 2019 entzog das Finanzamt Berlin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, die Gemeinnützigkeit.
Damit ist Deutschlands älteste antifaschistische Organisation aktut bedroht, da der Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA deren finanzielle Grundlage angreift.
Der Entzug der Gemeinnützigkeit bedeutet, dass der Verein für 2016 und 2017 Steuern in fünfstelliger Höhe nachzahlen muss. Zudem wird eine Mehrwertsteuerforderung hinzukommen, auch die Bescheide für 2018/2019 stehen noch aus.
Ausserdem können Spenden nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden.

Begründet wird der Gemeinnützigkeitsentzug unteranderem mit einer Erwähnung der Vereinigung im bayrischen Verfassungsschutzbericht 2016. Wohlgemerkt ist es das einzige Bundesamt das die VVN-BdA erwähnt und ihr linksextreme Tendezen unterstellt.
Die Hauptargumentation der Finanzbehörde ist aber folgende: Ein Verein wie die VVN-BdA dürften zwar Aufklärungs- und Bildungsarbeit machen, jedoch nicht in das politische Geschehen eingreifen – so die Begründung für den Entzug der Gemeinnützigkeit. Letzten Endes heisst dass nichts anderes als folgendes: „Ihr könnt gern diskutieren und Infoabende machen. Aber die Erkenntnisse und Motivation die ihr daraus zieht dürfen nicht praktisch werden.“. Denn diese Eingriffe ins Tagesgeschehen kämen wiederum nicht der Allgemeinheit zu gute, da eine Organisation wie die VVN-BdA politisch eben nicht alle Teile der Bevölkerung vertrete. Das hieße nach einem Zeitzeugenabend mit Überlebenden der KZs ihre Erzählungen, die immer ein Appel zum Handeln sind, nach Verlassen der Veranstaltung gefälligst zu vergessen.

Wem nützt das am Ende?

Wer wären denn die Teile der Bevölkerung, die durch die Politik VVN-BdA hier nicht mit einbezogen und sogar noch ausgegrenzt werden?
Richtig!
Es sind rechte Wutbürger, die Natürlich gar nichts mit Nazis gemein haben, es ist die AfD und ihre Wähler, es sind Geschichtsverfälscher und Naziterroristen.
Es sind jene Mitglieder der Wehrmacht und der SS, die auch heute noch auf den Führer schwören, dem keine Gerichtbarkeit habhaft werden konnte und die immer noch nicht von Gevatter Tod entnazifiziert wurden.

Angriff auf kritische Zivilgesellschaft

Der Angriff auf die VVN-BdA reiht sich ein in eine Reihe weiterer Agriffe auf zivilgesellschaftliche Strukturen, denen auf Grundlage der selben Argumentation nun ebenfalls in den letzten Monaten die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde.
Dazu zählt die Organisation Campact, die zu unterschiedlichsten Themen von Migration bis Umweltschutz Kampagnen organisiert, das globalisierungskritische Betzwerk ATTAC, oder das Onlinepetitionsportal chance.org.

Das finanzielle Austrocknen beispielsweise von Strukturen wie Campact, deren Arbeit stark von Spenden abhängt, zaubert dem ein oder anderen Konzernchef ein seliges Lächeln auf die Lippen. Endlich Schluss mit Großdemos und Onlinepetitionen.
Ja, endlich werden auch ihre persönlichen Sorgen ernstgenommen, sie als Menschen berücksichtigt und als Teil der Gesamtgesellschaft inkludiert.
Massenkampagnen gegen neoliberale Wirtschaftsprogramme wie CITA und TITIP, an denen sich im Netz und auf der Straße Tausende beteiligten, wären ohne diese NGO’s nicht möglich gewesen.

Das nun mit der VVN-BdA einer Organisation die Gemeinnützigkeit entzogen wurde, die von Überlebenden der Nazidiktatur gegründet wurde, verdeutlicht die Absurdität bzw. die beabsichtige Intention dieses Vorstoßes.
Es geht um das Mundtodmachen einer aktiven und kritischen Zivilgesellschaft.
Getroffen werden vor allem die Strukturen, denen es gelingt breitenwirksam gegen Neoazis (Faschisten) Agrarlobbyisten oder Kriegsprofiteure Öffentlichkeit herzustellen und praktische Erfolge zu erstreiten.
Der Angriff auf diese Organisationen schützt letzten Endes nicht das Gemeinwohl, um dass es dem Finanzamt vordergründig geht, sondern einen minimalen Teil der Bevölkerung, der an Lohndumping und Umweltzerstörung verdient und sich damit gegen den Großteil der Bevölkerung richtet.

Zudem erklärt diese politische Entscheidung Nazis zu einer diskrimieten Minderheit. Denn nichts anderes machen jene deutschen Beamtenseelen, wenn sie einer Organisation, deren einziger Hauptschwerpunkt der Kampf gegen Faschismus und Krieg ist, vorwefen nicht alle Teile der Bevölkerung durch ihr Wirken zu repräsentieren.

Ausgrenzung gegen Faschisten? Wenn ihr uns gefragt: immer und überall! Es kann gar nicht genug davon geben!

 


 

Flagge zeigen für die VVN-BdA!

Kommt zur Liebknecht-Luxemburg-Demo in den antifaschistischen Block

Lasst uns ein Starkes Zeichen der Solidarität mit der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen“ setzen. In ihr sind Widerstandskämpfer*innen, Überlebende und junge Antifas aktiv. Alle zusammen gegen die Kriminalisierung und das fucking Finanzant. Darum:

BRINGT ALLE VVN-BDA-FAHNEN MIT!

Heute wurde schon mal das VVN-Solidaritätsbanner für den Block gemalt. Und in den nächsten Tage werden sann noch Papierfähnchen gebastelt. Lasst uns zusammen zeigen dass Deutschlands älteste antifaschistische Organisation nicht allein dasteht.

So. 12. Januar / 10 Uhr / Frankfurter Tor
Antifaschistischer Block
Liebknecht-Luxemburg-Demo
Danach: Friedhofrundgang zu den Gräbern von Antifaschist*innen mit Leuten von der Berliner VVN-BdA. / 12.30 Uhr, Eingang Friedhof der Sozialisten.

Quelle: www.instagram.com/p/B66sYAho42Y/

 


 

Mobi-Video: Fight & Remember! Hinein in den Antifa-Block auf der LL-Demo 2020

Fight & Remember!
In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!

Antifaschistischer-Internationalistischer Block auf der LL-Demo 2020
So, 12.01.2020 | 10:00 Uhr | U-Bahnhof Frankfurter Tor (Friedrichshain)

Weiter zum Aufruf

Hier gibt es den ganzen Mobi-Track von Tintenwolf

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze

tintenwolf.mrkeks.net

Quelle: www.leftreport.org/mobivideo-fight-remember-zum-antifa-block-auf-der-ll-demo-2020/

 


 

Kämpfen & Gedenken

Kommt zum Internationalistischen Antifa-Block bei der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 12.01.2020 und zu den zugehörigen Veranstaltungen vom Fight-and-Remember-Bündnis, um mit uns gemeinsam zu kämpfen & zu gedenken.

1. Von Freikorps hingerichtet,
Karl und Rosa vor’m Berliner Eden.
Noch hundert Jahre später mahnen sie
und mahnen immer wieder wir:
Kein Vergessen, kein Vergeben! i

2. Als zweitausendfacher Mord
gleich finst’rer Rache niederging,
Gustav Landauer gemeuchelt ward,
gegen der Räte Republik
die Herrschaft blut’ge Tat beging. ii

Refrain:

All‘ die Echos hallen wieder
und ich schreib‘ die Namen nieder
von jenen, die ermordet sind.
Kein einziger verhallt im Wind.

3. Víctor – Presente en mi corazón;
im Herz noch immer mir anwesend.
Hör‘ seine Lieder, seh‘ sein Bild.
Zärtlich singt für Chile er,
was noch immer ist erstrebend. iii

4. Für die Freiheit & den Sozialismus
focht in Bolivien Tamara
als Guerillera gegen Staatsmacht.
Am Río Grande traf ’ne Kugel sie.
Wurd‘ ermordet wie Guevara. iv

Ref.

5. Jeden Abend Mühsam lies
neue Bilder wachsen,
bis er von der SS erhangen ward.
Mein Herz weint heute noch.
Doch Welten dreh’n um neue Achsen. v

6. Bästlein, Saefkow, Elser sowie viele and’re auch
ließen im Widerstand ihr Leben,
gegen die Bestien unterm Schattenrad.
So gilt’s Gedenken ihnen ebenfalls,
die so vieles für die Freiheit ham gegeben. vi

Ref.

7. Ein Leben lang verfolgt
wurd‘ Nâzım Hikmet für die Worte,
die der Liebe er geweiht;
der Knast entzog des Lebens Kraft;
starb zu jung an fremdem Orte. vii

8. Schwarz und Rot hielt er zusammen
gegen faschist’ge Mörderschar
Durruti und sein Traum von Freiheit
ward erschossen
und wird doch einst wahr. viii

Ref.

9. Für Ulrike dreht sich bunt
mir im Geiste immer noch ein Rad,
um vor Kälte mich zu schützen,
wie am Grabe ich’s ihr schrieb,
mahnt subversiver Tat. ix

10. In den Dschungeln der Städte,
in den Bergen von Kurdistan
kämpfte Andrea solidarisch
an der Seite der Genoss*innen
gegen Terror & faschistischen Wahn. x

Ref.

11. Des Tyrannen Ende war nicht fern,
als es kam des Todes Kunde,
Salvador erdrosselt ward,
für den Mut zu Hoffen.
Doch einmal kommt der Freiheit Stunde. xi

12. Carlos, Guillem, Sònia & Yolanda –
vom braunen Neonazimob ermordet,
ihrer Widerworte wegen,
ihr eig’nes Sein sollt‘ sein der Grund,
wenn rechter Terror überbordet. xii

Ref.

13. Manch eine kämpft ein Leben lang
trotz aller Repression
Neus Català Pallejà –
hät‘ ich nur ’nen Teil ihres Mut’s,
teile doch ihre Vision. xiii

14. Für Freiheit, Mensch & Tier
kämpfte Berta all‘ ihr Leben.
Auch wenn sie dafür umgebracht,
es endet nicht der Kampf,
in dem wir immer wieder uns erheben. xiv

Ref.

15. Dutschke, Ohnesorg, Giuliani
erlagen jener Kugeln Wunden,
den tödlich‘ Folgen feiger Schüsse
der Schergen finst’rer Reaktion;
die ihr Wirken unterbunden. xv

16. Als Sacco & Vanzetti starben
war’s ein Akt der Tyrannei,
der Willkür knechtend‘ Kapitals,
der Herrschaft williger Justiz.
Gebt endlich die Gefang’nen frei! xvi

Ref.

17. Kalt wiegt die Gewissheit
ihrer Tode schwer;
Sakine, Fidan, Leyla,
erschossen durch Agentenhand,
vergessen sind sie nimmermehr. xvii

18. Sie war voll Liebe für das Leben,
als sie selbstlos Hilfe gab;
ermordet durch Blackwater’s Schergen.
In meinen Träumen kämpft Cheng immer noch,
wie ich sie kannte, Tag um Tag. xviii

Ref.

19. Ungezählt ward je die Zahl
all jener die verschwunden,
gerichtet durch die Reaktion,
durch Paramilitär und Tiefen Staat;
in meiner Seele Wunden.

Refrain:

All die Echos hallen wieder
und ich schreib‘ die Namen nieder,
von jenen, die ermordet sind.
Kein einziger verhallt im Wind.

From January till December,
We all will fight and will remember!
Around this world we will unite!
A class war – one struggle and one figth!

No lo olvidaremos!
Luchamos y recordamos!
No los perdonaremos!
Para los que estan muertos!

Kämpfen und Gedenken!
Fight and remember!
Luchamos y recordamos!

Creative Commons CC BY-NC-ND by Meas Wolfstatze
(geschrieben am 30.11.2019,
geschrieben für das fight-and-remember-Bündnis &
dessen Internationalistischen Antifa-Block auf der LL-Demo 2020,
als mp3 downloaden: allein vertont)

i Karl Paul August Friedrich Liebknecht (13.08.1871-15.01.1919) & Rosa Luxemburg (05.03.1871-15.01.1919); Ermordet durch faschistische, paramilitärische Freikorps im Auftrag der blutigen SPD.

ii Gustav Landauer (07.04.1870-02.05.1919); Wie 2000 weitere Anhänger*innen der Münchner Räterepublik von Freikorps in der Haft ermordet.

iii Víctor Jara (28.09.1932-16.09.1973); Von den faschistischen Schergen der Pinochet-Diktatur fünf Tage nach dem Chile-Putsch im zum KZ umfunktionierten Estadio Chile gefoltert und erschossen; vgl. »¡Víctor Jara, presente!«.

iv Haydée Tamara Bunke Bíder / Tania la Guerrillera (19.11.1937-31.08.1967) & Ernesto »Che« Rafael Guevara de la Serna (14.06.1928-09.10.1967); Im Guerillakampf in Bolivien durch Militärs und CIA-Söldner ermordet.

v Erich Kurt Mühsam (06.04.1878-10.07.1934); Im KZ Oranienburg von der SS erhängt; vgl. »Jeden Abend werfe ich« von Erich Mühsam (1909).

vi Bernhard Bästlein (03.12.1894-18.09.1944), Anton Emil Hermann Saefkow (22.07.1903-18.09.1944) & Johann Georg Elser (04.01.1903-09.04.1945); Für ihren Widerstand gegen den Deutschen Faschismus hingerichtet.

vii Nâzım Hikmet (15.01.1902-03.06.1963); Erlag in Moskau den Spätfolgen seiner Haft in Türkischen Gefängnissen.

viii Buenaventura Durruti Dumange (14.07.1896-20.11.1936); Während der Verteidigung von Madrid gegen die Faschisten um Francisco Franco im November 1936 erschossen; vgl. »Die Aufstände von Kronstadt (1921) und Barcelona (1937) in der Rezeption von Marxist*innen und Anarchist*innen«, S. 39, 45 f. & IV.

ix Ulrike Marie Meinhof (07.10.1934-09.05.1976); Nach Folter und Vergewaltigung von Justizvollzugsbeamten in ihrer Zelle in der JVA Stammheim durch Erhängen hingerichtet; vgl. »An Ulrikes Grab«.

x Andrea »Ronahî« Wolf (15.01.1965-23.10.1998); RAF-Angehörige; als antifaschistische Kämpferin an der Seite der PKK einem Massenmord durch die Türkische Armee zum Opfer gefallen.

xi Salvador Puig Antich (30.05.1948-02.03.1974); Anarchist, Antifaschist und Aktivist des Movimiento Ibérico de Liberación (MIL); vom Franco-Regime in Barcelona 1974 ermordet.

xii Carlos Javier Palomino Muñoz (03.05.1991-11.11.2007); in einer U-Bahn in Madrit von einem 24-jährigen rechtsradikalen Berufssoldaten erstochen. Guillem Agulló i Salvador (1974-11.04.1993); war aktiv bei Maulets und Skinheads Against Racial Prejudice; von einer Gruppe Rechtsradikaler ermordet. Sònia Rescalvo Zafra (1946-06.10.1991); Transsexuelle Frau; in Barcelona von einer Gruppe von Neonazis im Parc de la Ciutadella ermordet. Yolanda González Martín (20.01.1961-01.02.1980); Kommunistin der trotzkistischen Partido Socialista de los Trabajadores (PST); von Mitgliedern der rechtsradikalen Organisation Fuerza Nueva ermordet.

xiii Neus Català Pallejà (06.10.1915-13.04.2019); Mitglied des Partido Socialista Unificado de Cataluña (kurz: PSUC) während des Spanischen Bürgerkriegs und die letzte spanische Überlebende des Konzentrationslagers Ravensbrück; 2019 im Alter von 104 gestorben.

xiv Berta Isabel Cáceres Flores (04.03.1973-03.03.2016); Von Paramilitärs ermordete Indígena, Menschenrechts- & Umweltaktivistin.

xv Alfred Willi Rudolf »Rudi« Dutschke (07.03.1940-24.12.1979); Erlag den Spätfolgen der Schüsse, die der Neonazi Josef Bachmann (stand der rechtsterroristischen Braunschweiger Gruppe Otte nahe) am 11.04.1968 auf ihn abgab. Benno Paul Johann Ohnesorg (15.10.1940-02.06.1967); Bei der Demo gegen den Staatsbesuch von Schah Mohammad Reza Pahlavi am 2. Juni 1967 von dem Polizisten Karl-Heinz Kurras erschossen. Carlo Giuliani (14.03.1978-20.07.2001); bei einer Demo gegen den G8-Gipfel in Genua durch die militärische Polizei erschossen.

xvi Ferdinando »Nicola« Sacco (22.04.1881-23.08.1927) & Bartolomeo »Bart« Vanzetti (11.06.1888-23.08.1927); Anarchistische Gewerkschafter in den USA; von der Klassenjustiz hingerichtet.

xvii Sakine Cansız (1958-09.01.2013), Fidan Doğan (17.01.1982-09.01.2013) & Leyla Şaylemez (01.01.1989-09.01.2013); Aktivistinnen der PKK; durch den MIT-Agenten & Sympathisanten der »Grauen Wölfe« Ömer Güney in Paris ermordet.

xviii Cheng Black (23.02.1984-20.04.2003); Von Söldnern von Blackwater gequält und ermordet, als sie bei Bagdad als Rote-Kreuz-Mitarbeiterin im Irak-Krieg verletzten Kindern half; vgl. »Cheng«.

Quelle: tintenwolf.mrkeks.net/kaempfen-und-gedenken/

 


 

Convocatoria 2020: Fight & Remember! – En memoria de l@s camarad@s asesinad@s!

Este enero se cumplen 101 años del asesinato de Rosa Luxemburg y Karl Liebknecht, fundador@s del Partido Comunista de Alemania (KPD). Sus asesinos procedían de cuerpos de voluntarios ultrarreaccionarios al servicio del capital alemán. Estos grupos paramilitares, compuestos de antiguos soldados, estudiantes reaccionarios y otros voluntarios, lucharon contra el combativo movimiento proletario de la revolución de noviembre de 1918, a las órdenes del antiguo alto militar y el gobierno socialdemócrata. Motivados por un anticomunismo, nacionalismo y antisemitismo fanáticos, los voluntarios fueron usados como frente de combate ante los levantamientos proletarios y huelgas de 1918 a 1920, y asesinaron a much@s otr@s person@s. Derramaron la sangre de much@s otr@s camarad@s y luchador@s, además de la de Luxemburg y Liebknecht.

Fueron otra vez estos voluntarios quiénes hace 100 años, en 1920, trataron de derribar el gobierno socialdemócrata, junto a miembros activos de las fuerzas armadas del Reich (Reichswehr), y bajo las órdenes de los generales Walther von Lüttwitz y Erich Ludendorff, y del funcionario reaccionario Wolfgang Kapp. El llamado intento de golpe de estado de Kapp fracasó en pocos días gracias a la resistencia del proletariado, que fue a la huelga en todo el Reich y presentó resistencia armada frente a los golpistas.

Después del fracaso del golpe, los voluntarios se integraron en las estructuras oficiales de la Reichswehr o en nuevas organizaciones proto-fascistas, como la „Stahlhelm“ o la „Organisation Consul“, quiénes durante la república de Weimar continuaron con los asesinatos de activistas, miembr@s del movimiento de l@s trabajador@s y demócratas civiles, y planearon un levantamiento armado fascista. No es de extrañar que más tarde numerosos voluntarios se hallasen entre las filas del Partido Nazi (NSDAP) y sus unidades paramilitares SA y SS. Con el acceso al poder del NSDAP en 1933 finalmente se materializaron los sueños de los reaccionarios paramilitares.

Continuidad después de 1945

Aun despúes de la caída del dominio fascista en Alemania en 1945 muchos fascistas y sus seguidores se mantuvieron en el capital, el gobierno, el ejército y los servicios secretos. El antiguo general de la Wehrmacht y fascista convencido Reinhard Gehlen fundó junto con otros ex-miembros de la Wehrmacht y fascistas la „Organisation Gehlen“ – predecesora del servicio secreto exterior de la República Federal Alemana (Bundesrepublik), el BND. La „Organisation Gehlen“, así como la Oficina Federal de protección de la Constitución (Verfassungsschutz), ofrecieron protección logística a estructuras fascistas, las cuales fueron ideadas por la Operación Gladio de la OTAN como unidades militares irregulares contra un posible ataque de la Unión Soviética. Estas unidades paramilitares fueron concebidas como pelotones de asalto contra el movimiento de l@s trabajador@s y sus movimientos y también como último resorte frente a una posible invasión comunista. En Europa occidental, sobretodo durante las revoluciones sociales antiautoritarias de 1967/68, había grupos fascistas armados al servicio de las élites capitalistas, con apoyo político, ideológico, económico y logístico de las estructuras de estado y sus servicios secretos, allí donde los movimientos de l@s trabajador@s alzaron la cabeza y se levantaron para atacar las relaciones capitalistas y hacer la revolución.
Hay varias masacres en el haber de estructuras apoyadas por „Gladio“. Hay indicios de su participación en el atentado en la Oktoberfest de Munich en 1980, con 12 muert@s y cientos de herid@s. El mismo año tuvo lugar el atentado en la estación central de Bologna, con 85 muert@s y otra vez cientos de herid@s. O en el año 1969 el ataque a la Banca Nazionale dell’Agricoltura en Milán con 17 muert@s. La meta de estos ataques era crear en la sociedad un clima de miedo al comunismo y al „terrorismo de izquierdas“ y allanar el camino a otra subida al poder del fascismo.

No solamente un fenómeno europeo

También en países de África, Asia y Latinoamérica, en las antiguas colonias y en países que todavía hoy en día se hallan en regímenes semicoloniales, los gobiernos, lobbys, consorcios y élites financieras de los países imperalistas recurren a menudo a grupos fascistas reaccionarios para asegurar los intereses económicos, influencias y beneficios del norte global. Además de intervenciones militares, sanciones económicas y bloqueos, se recurre a los servicios secretos, a la policía y a unidades militares y paramilitares.

Estas estructuras, apoyadas y financiadas directamente por los servicios secretos de los países imperialistas, como la CIA, o indirectamente a través de estructuras estatales locales o „organizaciones por los derechos humanos“, llevan a cabo todo tipo de guerras „sucias“ con el beneplácito de l@s imperialist@s, las cuales no se pueden llevar a cabo con los medios „oficiales“. Estas guerras se llevan a cabo contra l@s explotad@s y l@s oprimid@s (trabajador@s, campesin@s, pobres y desclasad@s, indígen@s etc) y sus movimientos y organizaciones. Los medios usados huelen a las tristemente célebres „desapariciones forzadas“, desde asesinatos de individuos a masacres de pueblos enteros.

Un claro ejemplo es el estado turco, que apoya y financia desde hace años partidos, milicias y estructuras fundamentalistas islámicas en Siria (entre ellas el llamado „Estado Islámico“) para combatir la autogestión kurda en Rojava y el norte de Siria. El suministro alemán de armas apoyó con éxito la reciente intervención militar. En el norte de Kurdistán, bajo dominio del estado turco, se han establecido y armado desde hace años turc@s nacionalistas en las llamadas „milicias de protección del pueblo“. Estas estructuras son usadas contra el movimiento kurdo y sus estructuras revolucionarias en Turquía. Un sistema similar fue empleado en los años 80 y 90 en Perú por el dictador Alberto Fujimori, quién suministró armas a parte de la población en asentamientos militares para combatir a la guerrilla y la población indígena.

En las provincias del norte de Irlanda, ocupadas por el Reino Unido, grupos paramilitares, como la „Ulster Volunteer Force“ o la „Ulster Defence Association“, estuvieron activos durante décadas. Estaban compuestos de antiguos miembros de las fuerzas armadas británicas, tomaron parte en la lucha armada contra los partidarios de la unidad de Irlanda, el IRA, y además fueron responsables de masacres contra la población católica. Otro tristemente célebre ejemplo de contrarrevolución se encuentra en Colombia: también aquí el estado apoya grupos paramilitares estrechamente relacionados con los carteles de la droga, como las „Autodefensas Unidas de Colombia“, quiénes son responsables de incontables masacres contra l@s guerriller@s de izquierdas de las FARC y el ELN y también contra la población civil. Estas organizaciones semi-militares se encuentran integradas en las estructuras de estado fascistas, como las SS en la Alemania fascista o la Guardia Civil en la España de Franco. Este último cuerpo se caracteriza todavía hoy en día por su extrema brutalidad contra los movimientos revolucionarios en el „democrático“ Estado español.

Existen todavía más ejemplos: en Filipinas (Marcos y actualmente Duterte), Chile (Pinochet), Argentina (Videla), Grecia (Papadopoulos), Afganistán (Talibanes y Al-Qaeda), así como diversos gobiernos mexicanos. Todos ellos tienen en común la protección de estos intereses por todos los medios, internos (las élites neocoloniales oligárquicas) y externos (los consorcios multinacionales y los gobiernos imperialistas).

También en Alemania: Estado y neofascist@s de la mano

En el Estado alemán, la profunda relación entre estructuras fascistas armadas y trabajadores de los aparatos del Estado personificada en los servicios secretos tampoco es cosa del pasado. Un claro ejemplo es el uso habitual de confidentes en la Oficina Federal de protección de la Constitución (Verfassungsschutz). Así los fascist@s obtienen dinero por sus servicios de espionaje, que se invierte en la construcción de estructuras similares. Allí donde los grupos fascistas armados actúan se hallan no solo l@s fascist@s financiad@s por el Estado, si no también sus contactos del servicio secreto – véase el caso del agente Andreas Temme en el asesinato de Halit Yozgat por la NSU.

Otros elementos de estructuras del Estado alemán están vinculados al fascismo. Por ejemplo Franco Albrecht, lugarteniente de la Bundeswehr y desenmascarado como fascista, quién se hizo pasar por refugiado sirio para cometer atentados, en una estrategia del terror muy similar a las que solía practicar la Gladio en los años 70.

En 2018 aparecieron por vez primera informaciones sobre la conocida como „red Hannibal“, – una red online de fascistas pertenecientes al ejército alemán, la policia, servicios secretos, el aparato de justicia y de la asociación „Uniter“ (una red de antiguos miembros de las fuerzas de seguridad alemanas implicados como mercenarios en distintos conflictos armados). Esta red se estaba preparando para el llamado „día X“, un imminente conflicto armado dentro de Alemania, y almacenaba con tal fin armas, antes de que, tras la publicación de dichas informaciones, parte de esta red fuera desmantelada por entes estatales no fascistas.

Este rearme facista se ve apoyado a nivel parlamentario por una AfD que va ganando fuerza, con presencia ya en los parlamentos de todos los Länder y en el Bundestag, y con aspiraciones a formar parte del gobierno, tanto a nivel regional como nacional. Pero incluso sin participación de los fascistas en el gobierno, existe una deriva de los discursos y las acciones de los gobernantes alemanes hacia la derecha: acoso a los refugiados, criminalización creciente de elementos de izquierda y revolucionarios (por ejemplo, la exigencia de prohibir la Rote Hilfe por parte del ministro del Interior, Horst Seehofer), los crímenes en las murallas de la fortaleza Europa contra fugitivos, la consolidación de la hegemonía política y económica del capital alemán a nivel europeo a través de la UE, la petición de intervenciones militares independientes alemanas, el rearme del Interior – entre otros con las nuevas leyes policiales en la mayoría de Länder…Esta lista no se acaba nunca.

La lucha por la hegemonía entre liberales burgueses y partes protofascistas de la burguesía trasciende el aparato de Estado y se expresa políticamente en el fortalecimiento de la AfD. El desenlace de esta lucha por la hegemonía es decisivo para definir nuestro punto de partida como izquierda revolucionaria. La creciente presencia de redes protofascistas a nivel estatal y la frecuencia de ataques fascistas (por ejemplo en Kassel o Halle) son la expresión de la perjudicial deriva política que está empezando. Nosotros, como izquierda revolucionaria y antifascista, debemos anunciar nuestra lucha!

Por todo ello: con el mismo espíritu que Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht y todos los caídos en la lucha revolucionaria en el mundo entero, uníos al bloque antifascista internacionalista en la Luxemburg-Liebknecht-Demo!

Combate el terrorismo de Estado!
Combate el fascismo! Arriba la solidaridad internacional! Vivan nuestros caídos!
Por una vida digna y solidaria!

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