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02.09.: Naziaufmarsch in Hellersdorf stoppen!

Raus auf die Straße gegen den Naziaufmarsch am 2. September in Hellersdorf

Gegen-Kundgebung:
Sa, 02.09.2017 | 13:00 Uhr | Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)
VORTREFFPUNKT: Frankfurter Allee

Nazi-Demo: 14:00 Uhr | U-Bahnhof Hellersdorf

Plakat: [Web] [Kopiervorlage]
Banner: [BgN]

Mehr Infos: Antifa Kollektiv Marzahn-Hellersdorf [AKMH] & Berlin gegen Nazis
Twitter: [#b0209]

Presse: Berlin: Prozess als Rückblick in die Zeiten der Angst (Störungsmelder / 11.08.2017) | Marzahner Neonazi verurteilt (taz / 16.08.2017)

Das große Nazi-Quiz von Marzahn-Hellersdorf:
Mi, 30.08.2017 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Am 2. September wollen wieder Nazis durch unseren Kiez marschieren und ihr faschistisches Gedankengut auf die Straße tragen.
Wir rufen euch dazu auf, mit uns gemeinsam den Naziaufmarsch in Hellersdorf zu stören.

Neonazistische Entwicklung im Bezirk

Marzahn-Hellersdorf ist in den letzten Jahren erneut zu einem Sinnbild rassistischer Mobilisierungen geworden. Angefangen mit den hinlänglich beschriebenen „Nein zum Heim“-Protesten gegen Geflüchtetenunterkünfte 2013 bis 2015, begleitet von bis dato beispielloser Internethetze und riesen Aufmarschgröße (bis zu 1000 in Marzahn) sowie einer Vielzahl von rassistisch motivierten Angriffen. auf Geflüchtete und politische Gegner*innen. In den letzten zwei Jahren hat sich aus „Bürgerbewegung“, Teilnehmer*innen der Proteste und ehemaligen „NW-Berlin“ Mitgliedern ein fester Kern von Neonazis gebildet, der sich hauptsächlich in den Parteien NPD und Dritter Weg, sowie dem im Stil der „Autonomen Nationalisten“ auftretenden „Antikapitalistischen Kollektivs“ organisiert hat.Durch die Mobilisierungen der letzten Jahre ist eine ideologisch gefestigte und bundesweit gut eingebundene Naziszene entstanden. Die Zeit der Großdemonstrationen von Nazis mit Bürgeranschluss ist zwar vorbei. Die weit verbreiteten rassistischen Einstellungen in der Bevölkerung spiegeln sich jedoch im Wahlerfolg der AfD im Bezirk wieder, die bei den letzten Wahlen 2016 23% erreichte.

Deutsche Kieze – Die neuen national befreiten Zonen

Dass die Nazis das Motto „Deutsche Kieze schaffen“ gewählt haben überrascht nicht weiter. Seit dem letzten Jahr versuchen sie mit großflächiger Bemalung von Stromkästen mit Reichsflaggen und weiteren Schmierereien Kieze für sich zu vereinnahmen und erklären diese zum „Nazikiez“. Dies ist kein neues Phänomen. Ähnliche Versuche existieren seit langem in Dortmund, Chemnitz und weiteren Städten. Dabei handelt es sich um ein Revival des Konzepts der „National befreiten Zonen“, in denen versucht wird migrantische Communities und politische Gegner*innen gewaltsam aus dem Sozialraum zu vertreiben

Protagonisten der Neonaziszene

Bereits die Struktur des letztjährigen Aufmarsches in Hellersdorf am 2. April wurde massgeblich von Zugehörigen des „Antikapitalistischen Kollektivs“ gestellt. Somit ist von einer ähnlichen Personenkonstellation in der Organisation und bei den Teilnehmenden zu rechnen.
Das bedeutet einen Mix aus ehemaligen NW-Berlin Mitgliedern, „Autonomen Nationalisten“ aus dem Bundesgebiet, Parteigängern von „NPD“, „die Rechte“ und dem „III. Weg“ sowie überzeugte NationalsozialistInnen der östlichen Randbezirke Berlins.

Kommt zu den Gegenaktivitäten am 2. September nach Marzahn Hellersdorf! Keinen Meter den Faschisten!

Achtet auf weitere Ankündigungen!

 


 

Das große Nazi-Quiz von Marzahn-Hellersdorf:
Mi, 30.08.2017 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Am 02.09. braucht es unseren antifaschistischen Widerstand auf der Straße, um in Marzahn-Hellersdorf einen Aufmarsch Autonomer Nationalisten zu verhindern. Ihr habt das auf dem Schirm und seid super informiert? Perfekt, dann nichts wie hin zum einmaligen Info Nazi-Quiz. Gemeinsames Raten statt Frontalvortrag und am Ende gibts sogar noch fette Preise. Aber keine Angst, auch wenn ihr noch keine große Ahnung habt, könnt ihr einfach mitmachen. Zuerst gemeinsam raten und dann gemeinsam blockieren! (Ideal sind Teams von 4 Leuten, aber auch einzelne Interessierte können vor Ort kollektiviert werden.)