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Bericht & Fotos: Gedenken an die Opfer der „Aktion T4“ in Pankow-Buch

Ein Gedenkrundgang in Berlin-Buch

Aufruf: Gedenken an die Opfer der „Aktion T4“ in Pankow-Buch
Bericht: VVN-BdA Pankow

Am Sonnabend, den 17.10.2015, trafen sich über 20 Bürger*innen in Berlin-Buch. Wir gingen gemeinsam zu den Stätten im Bucher Krankenhaus, welche an die „Aktion T4“ erinnern, um der Opfer zu gedenken. Unter dem Motto „Für ein aktives Gedenken in Berlin-Buch. Gedenkspaziergang zur Erinnerung und Mahnung“ hatte das Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow zu einem Gedenkrundgang in Berlin-Buch aufgerufen.

Die „Aktion T4“, die auch heute noch fälschlicherweise als „Euthanasie“ bezeichnet wird, wurde auch in den Bucher Kliniken durchgeführt. Euthanasie bedeutet frei übersetzt der gute Tod.
Während dieses Programmes starben in den Bucher Kliniken in den Jahren 1942/43 fast 10.000 Menschen.
Nach einem kurzen Einführungsvortrag durch die Gruppe North-East Antifascists [NEA], der über den geschichtlichen Hintergrund und besonders über die Rolle der Bucher Klinik informierte, begaben wir uns zu den Gedenkstätten im Klinikum und im Max-Delbrück-Centrum, um dort Blumen niederzulegen. Die Gruppe [NEA] legte im Anschluss auch Blumen am ehemaligen Wohnhaus des von Neonazis im Jahr 2000 ermordeten Erwerbslosen Dieter Eich nieder.

Nach dem Ortsspaziergang trafen sich noch einige Teilnehmer*innen zu einem Austausch im Bürger*innencafé in Buch. Diese Art des Gedenkens wurde von den Anwesenden als sehr gut empfunden. Die Organisatoren können sich vorstellen, diesen Gedenkspaziergang in den kommenden Jahren zu wiederholen und das Ganze auch mit Schüler*innen an einem Projekttag durchzuführen.

Fotos VVN-BdA:

Fotos NEA:

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