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Partisanen: Polnische und Jugoslawische Filme

partisanen_filmvareihe_flyer_frontFilm und Vortragsreihe über den polnischen und jugoslawischen Widerstand gegen Nazi-Deutschland und die Partisanenbewegung

Polnische und Jugoslawische Partisanenfilme:

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA], SolidarnOST & PostKomm
Flyer: [Front] [Back]

„Eine Generation“
Mi, 15.04.2015 | 20:00 Uhr | K-Fetisch (Wildenbruchstraße 86 / Neukölln)

Schicksal von polnischen Jugendlichen während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg. Kurzer Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion.
Andrzej Wajda | 1955 | OmU pl/eng. | 96 Min.

„Tri“
Do, 23.04.2015 | 20:00 Uhr | Kastanienkeller (Kastanienallee 85 / Prenzlauer Berg)

Die Auseinandersetzung mit dem Tod aus 3 Perspektiven. Einer der berühmtesten  jugoslawischen Filme aller Zeiten. Kurzer Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion
Aleksandar Petrovic´ | 1965 | OmU Serbo-Kroatisch/eng. | 80 Min.

Kurze Filme und Vortrag
Mi, 06.05.2015 | 20:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A / Prenzlauer Berg)

Über den jugoslawischen und polnischen Widerstand gegen Nazi-Deutschland, sowie der Partisanenbewegung.

Ankündigungstext / Announcement text: deutsch / english

Siebzig Jahre nach der Gründung der „jugoslawischen Volksbefreiungsarmee“ (Narodno-oslobodilačka borba) provoziert dieses historische Ereignis immer noch großes Interesse sowohl im post- jugoslawischen Raum als auch im Ausland. Es ist das wichtigste historische Ereignis des 20. Jahrhunderts auf dem Balkan. Zweihundert Partisanenfilme die sich mit der „jugoslawischen Volksbefreiung“ beschäftigen werden heute mehrheitlich entweder als ideologisches Werkzeug der Kommunistischen Partei oder als yugo-nostalgische Folklore betrachtet mit einhergehender demonisierung oder entpoltisierung der sozialistischen Vergangenheit. Aus der Notwendigkeit heraus die Verganheit im post- jugoslawischen Kontext zu betrachten versucht diese Filmzusammenstellung das Schwarz-Weiß Portrai der „jugoslawischen Volksbefreungsarmee“ zu durchbrechen und die Neuartigkeit der Revolution neu zu überdenken.


Seventy years after its conclusion People’s Liberation Struggle (Narodno-oslobodilačka borba) still provokes considerable interest, both with post-Yugoslav space and abroad since it was probably the most important historical and political event in the 20th century on the Balkans. Two hundred Yugoslav Partisan films which thematized People’s Liberation Struggle are today mostly perceived either as ideological vehicles of the Communist Party or as folklore material for the Yugonostalgic ones which eventually leads to either a demonization or a depoliticization or of the socialist past. Out of the need to affirm a certain past in the post-Yugoslav context, this film programme seeks to move beyond the black-and-white portrayal of the People’s Liberation Struggle and to rethink the novelty of the revolution.

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