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Kein Naziaufmarsch am Liebknecht-Luxemburg-Wochenende!

ll_2015_naziaufmarsch_bannerTotgesagte leben länger – heraus zum Antifa-Block Warm Up in Hohenschönhausen

Gegen-Demo:
Sa, 10.01.2015 | 13:00 Uhr | S-Bahnhof Ahrensfelde (Marzahn)

Vortreffpunkt:
Sa, 10.01.2015 | 12:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz / Ausgang Sonntagstraße (Friedrichshain)

Material: [Banner Web] [Banner FB]

„Zu sagen, was ist, ist und bleibt die revolutionärste Tat.“ – Rosa Luxemburg

Erinnern heißt nicht nur am alljährlichen Gedenken teilzunehmen. Erinnern heißt auch zu jederzeit gegen die aktuellen Entwicklungen zu kämpfen. Deshalb rufen wir dazu auf, am Tag vor der Gedenkdemo an Luxemburg und Liebknecht gegen Nazis und Rassisten auf die Straße zu gehen.

Was sich heute auf den Straßen der BRD zeigt, ist nur die Zuspitzung eines immer stärker werdenden Rechtsrucks der Gesellschaft: der Anklang der rechtspopulistischen Partei “Alternative für Deutschland”, die Verschärfung der Asyl-Gesetze im Bundestag, die bundesweite Gründung rechter Gruppierungen wie “Hooligans gegen Salafisten” oder bis zu 20.000 Personen, die in Dresden gegen eine angebliche Islamisierung der BRD marschieren, sind nur einige Beispiele.

Demgegenüber nahm der antifaschistische Protest vor allem in den Randbezirken Berlins immer weiter ab. Denn seitdem die Baupläne der Container-Unterkünfte für Flüchtlinge in mehreren Berliner Bezirken bekannt geworden sind, tobt ein wütender Mob aus Rassisten, rechten Hooligans und Nazis in Buch, Köpenick, Marzahn und Hohenschönhausen. Durch ein riesiges Polizeiaufgebot geschützt, können sie Woche für Woche ihre rassistische Propaganda auf die Straße tragen.
Kurz nach dem letzten Rassisten-Aufmarsch am 06. Januar 2015 in Hohenschönhausen hat der Berliner Senat in unmittelbarer Nähe eine Turnhalle beschlagnahmt, um dort in den nächsten Tagen bis zu 160 Flüchtlinge unterzubringen. Dies nehmen sich Nazis zum Anlass, um am kommenden Samstag erneut zu einem Aufmarsch durch Hohenschönhausen zu mobilisieren. Startpunkt ist zum wiederholten mal am Netto-Supermarkt an der Egon-Erwin-Kisch-Straße (S-Hohenschönhausen). Seit dem Bekanntwerden der neuen Unterkunft sammeln sich jeden Abend Gruppen von bekannten und gewaltbereiten Neonazis davor.

Wir wollen nicht länger zusehen, wie Nazis ungehindert in Hohenschönhausen marschieren. Ein Gedenken an Luxemburg und Liebknecht, die von reaktionären Freikorps ermordet wurden, muss auch bedeuten, dass wir uns hier und jetzt den Nazis in den Weg stellen. Im Gedenken an alle Opfer rassistischer, faschistischer und reaktionärer Kräfte werden wir uns am Samstag um 13 Uhr zu einer antirassistischen Demonstration vom S-Ahrensfelde nach Hohenschönhausen treffen.

Totgesagte leben länger! Die Antifaschistische Aktion lebt!
Ob in Hohenschönhausen oder anderswo – Nazis bekämpfen!

Weitere Infos unter: www.gemeinsam-gegen-rassismus.net

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