Histo-Kino: 8mm for future

8mm for future – Filme aus der Hausbesetzer*innenszene der 1980er Jahre

Film:
Di, 25.02.2020 | 20:00 Uhr | Projektraum H48 (Hermannstraße 48 / Neukölln)

Veranstalter*innen: FSI Geschichte FU Berlin

Das Histo-Kino zeigt im Februar Filmaufnahmen aus der Hausbesetzer*innen-Bewegung der 80er Jahre:

Ob Neukölln, Schöneberg, Wedding oder Charlottenburg, selbst in Zehlendorf und allen voran natürlich Kreuzberg 36 – in ganz West-Berlin waren im Sommer 1981 ca. 170 Häuser besetzt. Der Hauptanlass war der Protest gegen die Abrisspläne des Berliner Senats sowie ein geplanter Autobahnbau. Jedoch auch Staat und Reaktion formierten sich. Innensenator Lummer und Polizeipräsident Hübner verkündeten eine neue Repressionstaktik – bis heue als „Berliner Linie“ bekannt. BZ und Bild untermalten dies mit der Forderung nach der „Zerschlagung“ der Besetzer*innen-Bewegung. Bei einem Großeinsatz im September 1981 sollte diese Zerschlagung umgesetzt werden. Unter nebulösen Umständen kam es zum Tod des Hausbesetzers Klaus-Jürgen Rattay. Viele der nicht-geräumten Häuser wurden in der folgenden Zeit – in der Szene hoch umstritten – legalisiert.

In der öffentlichen Erinnerung, sofern eine solche überhaupt stattfindet, sind von Presse und Polizei aufgenommene Filmaufnahmen zu sehen. Jedoch wurden auch innerhalb der Bewegung bis heute unveröffentlichte Super8-Aufnahmen getätigt, von denen wir uns einige – im Beisein des Filmemachers – gemeinsam ansehen wollen. Die Veranstaltung wird auf Deutsch gehalten.

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Wedding: Zwangsräumung von Daniel verhindern!

Zwangsräumung von Daniel verhindern! Neuer Termin: 26.02. um 6.00 Uhr

Kundgebung gegen Zwangsräumung:
Mi, 26.02.2020 | 06:00 Uhr | Transvaalstraße 20 (Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Banner: [#1] [#2]

Die Gerichtsvollzieherin hat sich für 6.30 Uhr angekündigt. Kommt rechtzeitig!

Seit über 36 Jahren, ein halbes Leben, nennt Daniel schon die Wohnung in der Transvaalstraße sein Zuhause. Mitten im Winter, soll nun die Räumung vollzogen werden. Seit vielen Monaten kämpfen wir gemeinsam um sein Zuhause. Doch dem Eigentümer Zunker ist die Rendite wichtiger.
Dies ist nicht der erste Räumungstermin den Daniel überstanden hat – doch womöglich der Letzte. Seine Geschichte wurde in vielen (Zeitungs-)Beiträgen (Neues Deutschland, Berliner Zeitung) schon geschildert. Nicht gemachte Instandhaltung des Eigentümer, das Versagen des Jobcenters und ein Anwalt aus der Immobilienlobby sind Schuld an der Lage von Daniel.

Nachdem der letzte Räumungstermin vom Gericht verschoben wurde, mit dem Beschluss ein Gutachten zu Daniels Gesundheitsstand zu erstellen, steht nun trotz fehlendem Gutachten wieder ein Räumungstermin an. Neben dem psychischen Stress durch die bevorstehende Räumung kämpfte Daniel noch mit den Folgen einer Krebserkrankung. Die Straße oder ein Obdachlosenwohnheim sind keine Option.

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Wedding: Offener „Death in Custody“ Unterstützer*innentreff

Offener „Death in Custody“ Unterstützer*innentreff – Antifaschistische Solidarität im Kiez organisieren!

Unterstützer*innentreffen:
Mi, 26.02.2020 | 19:30 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Wir möchten mit euch zusammenkommen und gemeinsam besprechen wie wir die bundesweite Kampagne „Death in Custody“ und Todesfälle in Gewahrsam bzw. rassistische (Polizei-)Gewalt stärker im Kiez öffentlich thematisieren können. Auch hinsichtlich der geplanten Demonstration in Berlin am 15.03.2020, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt, ist unsere Kreativität gefragt. Wir koordinieren uns außerdem direkt mit den aktuellen Arbeitsgruppen der Kampagne.

Außerdem wollen gemeinsam mit anderen Initiativen und Gruppen am bundesweiten „Death in Custody“ Unterstützer*innentag am 14.03.2020 in Berlin teilnehmen. Dort sollen Perspektiven für eine langfristige, gemeinsame antirassistische und antifaschistische Arbeit in den Kiezen für uns im Vordergrund stehen.

Mit dem Abschluss der Kampagne wollen wir versuchen unsere Vernetzung in eine regelmäßige offene antikapitalistische Plattform zu überführen um langfristig handlungsfähig zu bleiben und bestehende lokale Kämpfe zusammenzudenken und zu unterstützen.

Zur Vorstellung der Kampagne haben wir kürzlich bereits zwei Informationsabende im Wedding organisiert.

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Kundgebung: Antifaschistisch Gedenken geht nur ohne die AfD!

„Keine Blumen von der AfD!“

Kundgebung vor der BVV Marzahn-Hellersdorf:
Do, 27.02.2020 | 16:00 Uhr | Freizeitforum Marzahn (Marzahner Promenade 55 / Marzahn)

Vortreffpunkt: 15:30 Uhr | S-Bahnhof Landsberger Allee (Straßenbahn: M6)

Aufrufer*innen: Kein Raum der AfD!, Berliner VVN-BdA, North-East Antifascists [NEA], Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg (AVL), Feministische Antifa JugendOrganisation Charlottenburg [F_AJOC], Antifa Kaffeekränzchen [AKK], Black Pond Antifa [BPA], Lichtenberger Jugend-Antifa & Antifa Kollektiv Marzahn-Hellersdorf [AKMH]

Mehr Infos: Kein Raum der AfD!

Flyer: [Front] [Back]

Am 25.01.2020 veranstaltete der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ein Gedenken für die Opfer des deutschen Faschismus auf dem Parkfriedhof. Eingeladen war auch die AfD. Antifaschistische Gruppen wollten am Gedenken teilnehmen und gleichzeitig eine Kranzniederlegung der AfD verhindern. Am Tag sorgten rund 100 Cops dafür, dass die AfD ungestört an der Veranstaltung teilnehmen konnte, um den Gedenktag politisch zu instrumentalisieren. Gleichzeitig versperrte die Polizei anderen Teilnehmenden – selbst Opfern des Faschismus – den Weg zum Gedenken. Sie ging aggressiv und hämisch gegen die anwesenden Antifaschist*innen und Vertreter*innen von Betroffenen-Verbänden vor. Selbst eine Hundestaffel wurde eingesetzt. Wer zum Gedenken an Holocaust-Opfer Wohlfühlzonen für Neofaschist*innen schafft und gleichzeitig Antifaschist*innen aussperrt, hat nichts aus der Geschichte gelernt.
Mit unserer Kundgebung fordern wir die politische Aufarbeitung der Geschehnisse sowie eine öffentliche Entschuldigung der BVV-Vorsteherin. Als Teil der Organisationsgruppe trägt sie die Verantwortung für die Entwürdigung des Tages. Wir verlangen in Zukunft die Ausladung der AfD sowie eine Veränderung der bezirklichen Gedenkkultur, die den Opfern des deutschen Faschismus würdig ist. Nach der Kundgebung werden wir gemeinsam zur BVV-Sitzung gehen.

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Wedding: Veranstaltung zum Berliner Mietenwahnsinn

„Eigenbedarf kennt keine Kündigung“

Info-Veranstaltung:
Fr, 28.02.2020 | 18:00 Uhr | PA58 (Prinzenallee 58 / Wedding)

Veranstalter*innen: Netzwerk Zusammen für Wohnraum
Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Am 28. Februar um 18 Uhr findet in der Prinzenallee 58 (im Hinterhof) im Wedding eine Infoveranstaltung zum Thema „Eigenbedarf kennt keine Kündigung“ statt. Darüber hinaus wird es noch einige Updates vom Mietenwahnsinns Bündnis zu dem im März anstehenden Aktionstag und zur Mietenwahnsinn-Demo Berlin geben. Im Anschluss der Veranstaltung gibt es ein gemeinsames Essen gegen Spende.

In Berlin wurden in den letzten 10 Jahren ca. 100.000 Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. Als Folge dessen sehen sich mehr und mehr Mieter*innen mit Besichtigungen ihrer Wohnungen durch Vermieter*innen und Kaufinteressierten konfrontiert. Unbekannte Menschen drängen in ihren Privatbereich hinein. Oft wird versichert, dass sie die Wohnung nur als reine Kapitalanlage kaufen wollen.

Doch die Drohung steht im Raum, dass eine Eigenbedarfskündigung erfolgen könnte, dass die jetzige Mieter*innen ihren Wohnraum verlieren und im schlimmsten Fall am Ende auf der Straße stehen. Weil Eigenbedarf einer der häufigsten Kündigungsgründe ist, werden wir uns auch angesichts des Mietendeckels noch mehr mit diesem Problem konfrontiert sehen. Deshalb wollen wir uns in einer Veranstaltung diesem Thema widmen, uns austauschen und gemeinsame Strategien entwickeln.

Dazu werden Betroffene und Aktivist*innen vom Netzwerk 200 Häuser, „Eigenbedarf kennt keine Kündigung“ und dem Mietenwahnsinn stoppen-Bündnis über Möglichkeiten des Widerstands gegen Kündigungen und Wohnungsbesichtigungen und ihren eigene Erfahrungen berichten.

Kommt vorbei, informiert euch und tauscht euch aus.

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Veranstaltungsreihe: Free Them All!

Repression ist nur das letzte Wort, wenn wir es hinnehmen – Free Them All!

Veranstaltungsreihe:

Podiumsdiskussion über rassistische Polizeigewalt
Sa, 01.02.2020 | Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Antifa-Café Nord-Ost: »Free Angela Davis and all Political Prisoners«
Fr, 14.02.2020 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Banner: [Farbe] [S/W] | Programm-Heft: [Web] [Kopiervorlage] | Mobi: [#1] [#2] [#3] [#4]

Nacho Movie Night
So, 16.02.2020 | 19:00 Uhr | B53/55 (Braunschweiger Straße 53/55 / Neukölln)

Afroamerikanische Selbstorganisierung seit den 1960ern
Fr, 21.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Antifa West-Berlin Tresen: Die moderne Form der Sklaverei als Gefängnisindustrie
Fr, 28.02.2020 | 20:00 Uhr | Schloß19 (Schloßstraße 19 / Charlottenburg)
Veranstalter*innen: Antifa West-Berlin

Info-Veranstaltung mit: Johanna Fernandez (Sprecherin von Mumia Abu-Jamals Verteidigung)
Do, 19.03.2020 | 19:00 Uhr | Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustraße 2A / Kreuzberg)

Mehr Infos: freethemallberlin.nostate.net

Banner: [#1] [#2]

Aufruf & Ankündigungstexte:

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Diskussionstreffen: Diagnose: Kapitalismus. Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Diagnose: Kapitalismus. Widerstand in der Brüsseler Krankenpflege

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen:
Sa, 29.02.2020 | 19:00 Uhr | Kiezhaus Agnes Reinhold (Afrikanische Straße 74 / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding, Vogliamo Tutto & Union Communiste Libertaire Bruxelles

Solidarisches Austausch- und Diskussionstreffen mit einem libertär-kommunistischen Krankenpfleger aus Brüssel.

Unsere öffentliche Gesundheitsversorgung als integraler Bestandteil der Daseinsvorsorge steht seit Jahren unter dem Dauerfeuer kapitalistischer Zwänge und Rationalisierungsprogramme. Die Vorgabe der Bosse ist das „marktgerechte“ Krankenhaus. Unter künstlichen geschaffenen Konkurrenzsituationen, dem Sparzwang und der Privatisierung, leiden nicht nur die Arbeiter*innen in ganz Europa in den verschiedenen, meist ausgegliederten Sparten dieser „Krankenfabriken“, sondern auch die Patient*innen.

Gewerkschaftlicher Widerstand bleibt in Deutschland, bis auf die Kämpfe linker Basisgewerkschaften, häufig zahnlos. Positive Beispiele sind in Berlin z.B. die kämpfenden Therapeut*innen der Charité sowie die angegliederten Kämpfe der Kolleg*innen in der Logistik und Reinigung. In belgischen Krankenhäusern regt sich vor allem in der Krankenpflege Widerstand.

Die Krankenpfleger*innen schließen sich etwa in der Brüsseler Platform „La santé en lutte“ oder „Collectif Hôpital en Résistance“ zusammen. Solche Organisierungsansätze sind hier bisher allerdings kaum bekannt. In einem solidarischen Rahmen wollen wir einen Austausch mit einem Kollegen, der sowohl in der Basisorganisierung „Collectif Hôpital en Résistance“ als auch in der Gruppe „Union Communiste Libertaire Bruxelles“ aktiv ist, ermöglichen. Darüber hinaus diskutieren wir, wie wir soziale Kämpfe im Stadtteil und in den Betrieben miteinander verknüpfen können. Es geht um die Erfahrungen der Kolleg*innen aus den Kämpfen vor Ort und um die konkreten Erfahrungen von Basisbewegungen in Berlin und Brüssel.

Es wird auf Französisch berichtet und direkt ins Deutsche übersetzt.

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Kiezparty: Cumbia contra gentrificación

„Gentrifizierung? Scheiße. Verdrängung? Scheiße. Cumbia-Party? Dufte!“

Soli-Party:
Sa, 29.02.2020 | 22:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: Internationalistischer Abend

Plakat: [Farbe] [S/W] [Kopiervorlage]

LineUp:
DJ* Cenzontle
DJ* Sonido Bestial
DJ* Ace

Das Zielona lädt euch ein, eure Körper zu den smoothen Cumbia-Klängen zu bewegen und den schnöden Alltag zu vergessen. Dazu werden kalte Flaschengetränke und spritzige Cocktails gereicht.

Der Begriff Cumbia kommt von „kumb“, was soviel bedeutet wie Schall, Rummel oder Lärm. Cumbia wurde in Lateinamerika geboren, hat aber afrikanische Ursprünge. Es ist eine direkte Ausstrahlung der Cumbiamba, eines Rituals der schwarzen Sklavengemeinschaften, die um das Feuer herum auf „musikalischen“, von Schlaginstrumenten erzeugten Grundlagen tanzten. Diese Abend- und Nachtversammlung der Dorfbewohner war die einzige Gelegenheit für minimale Geselligkeit.

Auf die Gentrifizierung unseres Kiezes, die diesen Teil der Stadt umgestalten will, antworten wir mit unserer lauten, provokativen und freien Sozialität!

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Film- & Veranstaltungsreihe zu Naziterror in Deutschland

Naziterror in Deutschland

Film- & Veranstaltungsreihe:

Filmvorführung „Blut muss fließen“
So, 01.03.2020 | 20:00 Uhr | Filmrisz (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)

Antifa-Café Nord-Ost: Staat und Nazis Hand in Hand – Rechter Terror in Berlin
Fr, 13.03.2020 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Vortrag und Mitbringbrunch: Hanniball’s Schattenarmee
So, 15.03.2020 | 15:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Info-Veranstaltung: Nordkreuz, Uniter & Co
Mi, 18.03.2020 | 19:00 Uhr | Filmrisz (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)

Filmvorführung „Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock“
So, 29.03.2020 | 21:00 Uhr | Filmrisz (Rigaer Straße 103 / Friedrichshain)

Mehr Infos: www.antifa-nordost.org

Material: [Plakat] | [Banner]

Zwischen dem 1. und 29. März 2020 findet im Filmrisz (Rigaer Straße 103, Friedrichshain) eine Film- und Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtsterrorismus, Neonazismus und Verbindungen zu Sicherheitsbehörden, Polizei und Bundeswehr statt. Zunächst wird die Undercover-Dokumentation „Blut muss fließen“ (D, 2012) gezeigt. Der Journalist Thomas Kuban recherchierte mehrere Jahre verdeckt zu Neonazimusik und Rechtsrock. Am Mittwoch, 18.3. geht es auf einer Veranstaltung mit Sebastian Wehrhahn um das rechte Netzwerk „Nordkreuz“, den Verein Uniter und deren Verbindungen zu Polizei und Bundeswehr. Zum Abschluss der Reihe gibt es die Dokumentation „Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock“ (BRD/GB 1993). Der Film befasst sich mit dem rassistischen Pogrom in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992.

Alle Veranstaltungsankündigungen:

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AKK-Tresen: Feminismus und Antifa

Antifa-Infotresen zum Internationalen Frauen*kampftag Berlin 2020

Antifa-Tresen & Info-Veranstaltung:
Mi, 04.03.2020 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: Antifa Kaffeekränzchen [AKK]
Referent*innen: f_antifa Brandenburg [fabb] & Bündnis Frauen*kampftag Berlin

Unsere kapitalistische, patriarchale Gesellschaft ist seit jeher gekennzeichnet durch Ungleichheit, Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und Unterdrückung der Frau*. Um sich gegen diese Machtverhältnisse zu wehren, begannen Frauen* bereits vor 230 Jahren, sich für eine Gleichstellung der Geschlechter auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene einzusetzen. Aus dieser frühen Frauenbewegung heraus entstand der Frauen*kampftag, der in Deutschland erstmalig am 19. März 1911 stattfand. Zunächst war das Frauenwahlrecht eine der zentralen Forderungen und wurde im November 1918 festgeschrieben. Seit 1921 findet der internationale Frauenkampftag am 8. März statt. Jährlich tragen an diesem Tag weltweit Frauen*, alle durch das patriarchale System diskriminierte Personen und sich solidarisierende Männer ihren Kampf gegen Ausgrenzen, Diskriminierung, Rassismus Unterdrückung und patriarchale Strukturen auf die Straße.

Trotz über 100 Jahren Frauen*kampftag, ist Sexismus in allen Bereichen der Gesellschaft weiter an der Tagesordnung. Obwohl es in antifaschistischen Zusammenhängen vielleicht anders zu erwarten wäre, spiegelt sich der gesellschaftliche Sexismus auch hier wieder. Trotz antisexistischer Positionierung, findet sich Mackertum, offener und versteckter Sexismus und die klassische Rollenaufteilung von Männern und Frauen* in Struktur und Arbeit vieler antifaschistischer Gruppen wieder. Zwar gibt es einen hohen Anteil organisierter Frauen*, dennoch wurden und werden auch autonome Strukturen häufig von Männern dominiert.
Um diesen Zuständen etwas entgegenzusetzen und den Feminismus im antifaschistischen Kampf zu stärken, gründeten sich in den späten 80ern und frühen 90ern feministische Antifagruppen. Doch Ende der 90er war diese Entwicklung wieder rückläufig. In den letzten Jahren entstanden erneut zahlreiche F_antifagruppen, in denen Frauen, Lesben, inter- und nicht-binäre sowie trans-Personen sich organisieren.

Antifaschismus war und ist nicht nur ein Kampf gegen rechts, sondern muss immer auch eine Kritik an den bestehenden Herrschaftsformen, einen entschlossenen Kampf für Feminismus, gegen Sexismus und Patriarchat beinhalten. Feminismus und Antifaschismus müssen als gemeinsamer Kampf betrachtet werden.

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Veranstaltungsreihe zu 100 Jahre Kapp-Putsch

100 Jahre Kapp-Putsch

Veranstaltungen der [NEA] im Rahmen der Veranstaltungsreihe:

Antifa-Café Nord-Ost: Staat und Nazis Hand in Hand – Rechter Terror in Berlin
Fr, 13.03.2020 | 20:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Banner 1: [Farbe] [S/W] | Banner 2: [Farbe] [S/W] | Programm-Heft: [Web] [Kopiervorlage]

Vortrag und Mitbringbrunch: Hanniball’s Schattenarmee – ein rechtes Netzwerk in Staat, Polizei und Bundeswehr
So, 15.03.2020 | 15:00 Uhr | Offener Raum im KuBiZ (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]
Download: [»Hannibal«-Studie]

Kundgebung des Bündnis:
100 Jahre Kapp-Putsch – 100 Jahre Generalstreik – Massenstreik gegen Faschismus und Militarismus
Sa, 14.03.2020 | 15:00 Uhr | Kaiser-Wilhelm-Platz (Schöneberg)
[Redner*innen]

Mehr Infos & Veranstaltungen: 1918unvollendet.blogsport.eu

[Veranstaltungsflyer]

Ankündigungstexte, Aufruf…

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Gemeinschaftlicher Widerstand – Bundesweite Kampagne gegen Repression

Gemeinschaftlicher Widerstand – Bundesweite Kampagne gegen Repression

Soli-Tresen für Betroffene:
Sa, 15.02.2020 | 20:00 Uhr | Liebig34 (Liebigstraße 34 / Friedrichshain)
Flyer: [Front] [Back]

In diesem Jahr sollen Massenprozesse gegen Aktivist*innen beginnen, die im Juli 2017 gegen das Treffen der G20 auf die Straße gegangen sind. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat bereits gegen 37 Aktivist*innen rund um die Proteste am Rondenbarg Anklage erhoben – mindestens drei politische Massenprozesse stehen bevor. Ihnen wird die bloße Teilnahme an einer Demonstration zur Last gelegt. Deswegen werden sie unter anderem wegen „gemeinschaftlichem schweren Landfriedensbruch“ angeklagt. Eine Verurteilung würde einen massiven Angriff auf das Versammlungsrecht bedeuten. Bundesweit rufen Gruppen und Initiativen unter dem Motto „Gemeinschaftlicher Widerstand“ zu Protesten am Tag X, dem Samstag vor dem vor dem Prozessauftakt zu den G20-Protesten am Rondenbarg auf.

Kampagnenseite
Unterstützendenliste

[Plakat] | [Banner]

Aufruf

Tag X – Gemeinschaftlicher Widerstand

Dezentraler Aktionstag gegen Repression
am Samstag vor dem Prozessauftakt zu den G20-Protesten am Rondenbarg

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Bericht & Fotos: Fight & Remember! – 700 Menschen beim antifaschistischen-internationalistischen Block der LL-Demo

Fight & Remember! – 700 Menschen beim antifaschistischen-internationalistischen Block der LL-Demo 2020

Video: LL-Demo 2020 | Fight & Remember! – In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen! (left report / 13.01.2020)
Presse: Erinnern und kämpfen (junge Welt / 13.01.2020)
Aufruf: Fight & Remember! – In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!

Die Fahnen des VVN-BdA und Schilder mit den Portraits, Namen & Lebensdaten einiger unserer Genoss*innen, die im Laufe der letzten hundert Jahre von den Henkern und Bütteln der Reaktion ermordet worden sind, ließ die Größe des diesjährigen Internationalistischen Antifaschistischen Blockes auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 12.01.2020 erahnen. Er hatte für sich die Ausmaße einer kleinen Demonstration und war mit über 700 Teilnehmer*innen wohl der größte Block innerhalb des Gedenkzuges für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die am 15.01.1919 von faschistischen Freikorps im Auftrag des SPD-Reichswehrministers Gustav Noske erschossen worden waren.

Der Aufruf »Fight & Remember! – In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!« gestaltete auch das Bild des Blockes. Thema des diesjährigen Blocks war angesichts der historischen, wie aktuellen Verbindungen von Staat und Neofaschismus ein internationalistischer Antifaschismus. Unsere internationalen Genoss*innen werden heute weltweit unter protofaschistischen Militärdiktaturen, irregulärer Kriegsführung mit Paramilitärs und von imperialistischen Akteuren aufgerüsteten Milizen bedroht, verfolgt und umgebracht. Währenddessen fliegt in Deutschland ein neofaschistisches Terrornetzwerk, nach dem nächsten auf – nahezu allesamt unter der Deckung und/oder Beteiligung staatlicher Akteure. Die Verbindung unseres Kampfes gegen Faschismus und bürgerlichem Staat mit den Kämpfen der Genoss*innen international, sowie das Sichtbarmachen der Opfer der Morde der Reaktion war somit unser diesjähriges Anliegen.

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[Left Report] LL-Demo 2020 | Fight & Remember! In Gedenken an die ermordeten Genoss*innen!

Am 12.01.2020 haben in Berlin rund 5000 Menschen an die Ermordung der Sozialist*innen Rosa Luxemburg & Karl Liebknecht erinnert. Über 700 Antifaschist*innen versammelten sich im Antifa-Block des Bündnisses „Fight and Remember

LEFT REPORT 2020
www.leftreport.org

Link: www.youtube.com/watch?v=XMKGYTK1nG0

Quelle: www.leftreport.org/ll-demo-2020/

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Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Deutschland ist Brandstifter“

Audio-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Deutschland ist Brandstifter“

Im November 2019, zum 30. Jahrestag der so genannten „friedlichen Revolution“, organisierten die North-East Antifascists [NEA] & die Antifa West-Berlin, mit Unterstützung des re:volt magazin, eine Veranstaltungsreihe zur Thematik.

Im folgenden möchten wir zwei Audio-Mitschnitte der Veranstaltungen „Broschürenrelease: Deutschland ist Brandstifter!“ und „PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung“ veröffentlichen.

In diesem Kontext erschien auch eine Broschüre, die ihr hier downloaden könnt.

Audio-Mitschnitte:

Broschürenrelease:
„Deutschland ist Brandstifter! Broschüre gegen den BRD-Imperialismus und den Mythos Friedliche Revolution“
Do, 07.11.2019 | Zielona Góra

Referent*innen:
Alp Kayserilioğlu (re:volt magazine): Der BRD-Imperialismus am Beispiel der Türkei
Johanna Bröse (re:volt magazine): Die Rolle der BRD im Kontext von Migrationspolitik und dem Ausbau der Festung Europa
Gerhard Hanloser: Formen der Kritik an Deutschland. Ein Überblick

Info-Veranstaltung:
PIONIERINNEN – Akzente der DDR- und ostdeutschen Frauen* Lesben-Bewegung der 1980er – 1990er Jahre
Do, 14.11.2019 | Kiezhaus Agnes Reinhold

Referent*in:
Neko (Historikerin*, Frauenstadtarchiv Dresden)

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