Organize! Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung! Against Racism And Social Exclusion!

Antikapitalistische Demonstration
30.04.2016 // 16:00 Uhr // U-Bhf. Leopoldplatz

mehr Infos unter: organizeberlin.blogsport.eu

Termine für einen widerständigen Kiez:
organizeberlin.blogsport.eu/termine/

Am 30. April 2017 gehen wir gemeinsam auf die Straße.

Steigende Mieten, zunehmender Stress vom Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft. Unsere Antwort ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern. Dieses Jahr nimmt ein selbstorganisiertes Bündnis die Demonstration am 30. April im Wedding zum Anlass, den Protest weiterzuentwickeln und die Vielfältigkeit der Kämpfe noch sichtbarer zu machen. Vor allem lokale Initiativen die im Wedding einen Teil der Nachbarschaft ausmachen, wollen an diesem Tag Perspektiven zum kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Alltag aufzeigen.

Der April ist voll mit Terminen, wo ihr euch näher und kollektiv über solidarische Alltagskämpfe und Basisorganisierung informieren und austauschen könnt.

Den ausführlichen Aufruf zur Demonstration findet ihr hier:
organizeberlin.blogsport.eu/aufruf/

Weiterlesen »

1. Mai – Kein Raum der AfD in Pankow

1. Mai – Kein Raum der AfD
Nein zum AfD-Fest in Berlin Pankow

01.05.2017 | ab 12:30 Uhr | Bürgerpark Pankow
In und um den Park: Gegenprotest, Kundgebungen, Infostände
(Anreise: 11:30 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnen, Gleis 4)

Material: Web-Banner | Kopiervorlagen: Plakate [bunt] [schwarz/weiß] | Flyer: [bunt] [schwarz/weiß]

Für den 1. Mai hat die AfD ab 12 Uhr ein Fest im Bürgerpark Pankow angemeldet. Es wird eine Bühne und prominente Redner*innen geben. Diesen Raum werden wir ihnen nicht überlassen. Der 1. Mai steht für soziale Gerechtigkeit, die AfD nicht. Sie wendet sich gegen Arbeitnehmer*innenrechte und Erwerbslose. Stattdessen hofiert sie Menschen, die ohnhin schon viel besitzen und will für sie die Vermögensund Erbschaftssteuer abschaffen. Gemeinsam zeigen wir der völkisch feiernden AfD, dass wir keine Lust auf ihre rassistische, militaristische und arbeiterfeindliche Propaganda haben. Verhindern wir, dass die AfD den Tag der Arbeit für sich instrumentalisiert!

Weiterlesen »

Weißensee: Restaurant »Zum Nudelholz« geht auf Abstand zur AfD

»Zum Nudelholz«-Werbung in der Falkenberger Straße

Restaurant »Zum Nudelholz« geht auf Abstand zur AfD

Am 1. April 2017 fand eine Demo mit über 600 Menschen gegen den AfD-Treffpunkt »Nudelholz« in Berin-Weißensee [Bilder | Video] statt. Seit mindestens einem Jahr organisierte die Pankower AfD hier mehrfach Veranstaltungen, darunter mindestens einen Bezirksparteitag. Der Besitzer des Restaurants, Steffen Ulm, teilte nun per Brief mit, dass er sich gezwungen sähe »allen politischen Parteien oder Vereinen das Versammlungsrecht in unseren Räumen zu untersagen«.

»Junge und Alte, Behinderte, Schwule, Lesben und Heteros, Nachbarn und Touristen egal welcher Nation. (…) Elternversammlungen, Kleingärtner und Kleintierzüchtern, Skat- und Schachspieler, Klassentreffen, Kollegentreffen, die Volkssolidarität und jeder (…) politischen Organisation« stellte der Toleranzhochleistungsträger Ulm seine Kneipe zur Verfügung. Und genau deswegen, so Ulm, wurden ihm die Scheiben eingeworfen. Auch fühle er sich »unbegründet als Nazi beschimpft«. »Einer behauptet und interpretiert eine Information und andere wollen es glauben.« heißt es in seinem Brief, den er am 27. März beim Pankower Jugendzentrum JUP e.V. Gästen einer Infoveranstaltung für die 1. April-Demo übergab. An dieser Stelle wollen wir darum gern auf den Brief antworten.

Weiterlesen »

Zehlendorf: Kundgebung gegen AfD-Lokalität BonVerde

Antifa-Logo

Kundgebung gegen AfD-Lokalität BonVerde

Kundgebung:
Sa, 29.04.2017 | 14:00 Uhr | Restaurant: »Wannsee Hof« (Kronprinzessinnenweg 251/252 / Zehlendorf)

Direkt am S-Bhf. Wannsee im ehemaligen »Wannsee Hof« im Kronprinzessinnenweg 251/252 befindet sich das Hotel und Restaurant BonVerde. Hier veranstaltet der Bezirksverband Steglitz-Zehlendorf der AfD zwei mal im Monat seinen Stammtisch, bei welchem auch hochkarätige Parteimitglieder wie Alexander Gauland oder Beatrix von Storch auftreten.

Auch der Landesverband oder die Jugendorganisation Junge Alternative (JA) nutzen die Räumlichkeiten sehr gerne in unregelmäßigen Abständen. Bei einer Saalveranstaltung der Jungen Alternative im September 2016 trat zum Beispiel Bernd Höcke im BonVerde auf. Trotz Protesten besteht weiterhin eine priviligierter Partnerschaft zwischen AfD und dem BonVerde. Dies ist für uns unerträglich, denn bei der AfD handelt es sich in keinster Weise um eine „normale“ Partei. Mit wohl kalkulierter geistiger Brandstiftung bereitet sie den Nährboden für Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte und befeuern den schleichenden Rechtsruck der Gesellschaft. Wir fordern deshalb die Geschäftsleitung des BonVerde auf die Unterstützung der AfD unverzüglich zu beenden. Wer seine Räumlichkeiten rechten Hetzern zur Verfügung stellt, macht sich mitschuldig an der Verbreitung von Nationalismus, Rassismus, Antifeminismus und Antisemitismus.

Nach der Störung eines AfD-Stammtisches im September letzten Jahres und der Verteilung von Flyern an Passant*innen und Besucher*innen des Restaurants in den letzten Wochen möchten wir mit einer Kundgebung am Samstag, 29. April um 14 Uhr vor dem Restaurant den Druck auf den Betreiber weiter erhöhen.

Die Kundgebung ist Teil der berlinweiten Kampage „Kein Raum der AfD“. Nach einer Demonstration am 1. April in Weißensee hat ein dortiges Lokal bereits öffentlich erklärt zukünftig nicht mehr mit der AfD zusammenzuarbeiten. Ein Erfolg, an den wir anknüpfen sollten.

Quelle: linksunten.indymedia.org/de/node/209809

»Schlachtrufe NEA « – Punkrock-DJ-Party für antifaschistische Arbeit im Nordosten

»Schlachtrufe NEA«
Punkrock-DJ-Party für antifaschistische Arbeit

Punkrock-Soli-Party:
Sa, 06.05.2017 | 21:00 Uhr | Zielona Góra (Grünberger Straße 73 / Friedrichshain)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Die Trashtitanen (Punk & Trash)
ROim- & StrOi!- FahrzOi!ge -DJ*ane- Team (Punkrock, Oi!, Dosenbier)

Die Bedürfnisse der Partygäste werden mit kühlen Getränken und „ordentlicher“ Musik befriedigt. Der Erlös der Party kommt antifaschistischen Strukturen im Berliner Nordosten zu gute. Deswegen kommt zu unserer Party und tanzt gegen Nazis, Rechtspopulisten und andere Unsympath*innen!

If I can´t Dance, it´s not my Revolution!

8. Mai 2017 – Pankow-Buch: Gedenken an die Befreiung

8. Mai 2017 – 72. Jahrestag der Befreiung

Gedenken:
Mo, 08.05.2017 | 16:30 Uhr | Sowjetisches Ehrenmal Buch (Wiltbergstraße / Pankow)

Vortreffpunkt:
Mo, 08.05.2017 | 16:00 Uhr | S-Bahnhof Pankow (am Gleis)

Aufrufer*innen: DIE LINKE Pankow, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) Pankow & North-East Antifascists [NEA]

Material: [Flyer]

Eröffnungsrede: Bezirksbürgermeister Sören Benn – Anschließend weitere Redner*innen

Aufruf:

Weiterlesen »

Info-Veranstaltung: Die Politik der AKP in Syrien

20.5.2017 // 19:00 Uhr // Komel e.V. // Residenzstraße 54 // 13409 Berlin // U-Bahnhof Franz Neumann Platz

Die AKP-Regierung betreibt eine für die Türkei neue Außenpolitik und wendet sich zunehmend dem Nahen Osten und Zentralasien zu. Unterfüttert von der „soft power“ aus türkischem Nationalismus, religiöser Identität, wird der politische und ökonomische Einfluss ausgedehnt. Insbesondere islamistische und salafistische Gruppen und Regierungen erfreuen sich Sympathien und Unterstützung. Mit Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges, hat sich auch eine militärische Komponente beigesellt. Es soll Assad gestürzt, eine mit der AKP sympathisierende Regierung in Damaskus etabliert und Einflusszonen im Norden Syriens geschaffen werden. Hierbei handelt die AKP nicht autonom, sondern stimmt sich mit den „Freunden Syriens“ ab und koordiniert sich mit anderen Klein- und Mittelmächten der Region (z.B. Barzani im Irak). Insbesondere hat sich die Schaffung der Autonomie in Nordsyrien / Rojava für die AKP als Problem erwiesen. Zum einen werden damit Föderalismus, Pluralismus und Gleichberechtigung in Politik und Gesellschaft eingefordert und transportiert, zum anderen erlitten die Verbündeten der AKP, wie ISIS und Al Qaida, empfindliche Niederlagen. Mit der Intervention in Nordsyrien im Juli 2016 eskaliert die AKP die Situation.

Veranstalter*innen: Tatort Kurdistan Berlin und NEA

 

Wedding: Afrikanische Bar wegen rassistischer Vermieter schließungsbedroht

Emmanuel Akakpo: Besitzer der Bar „Manula Dreams“

Sterben der Kneipenkultur: Afrikanische Bar mit Vorbildfunktion und großem Kulturangebot ist wegen rassistischer Vermieter von Schließung bedroht

Pressemitteilung von New Generation Berlin (12.04.2017)

Material: Petition auf change.org

Video: Interview mit dem Besitzer

Zeitungsartikel der letzten Jahre über die Bar: Tagesspiegel | Lo’Nam-Magazin

Die Bar Maluma Dreams ist ein multikultureller Dreh- und Angelpunkt des afrikanischen Viertels und ein lebender Beweis dafür, dass ein Zusammenleben verschiedener Kulturen reibungslos funktionieren kann. Der Besitzer Emmanuel Akakpo hat maßgeblich dazu beigetragen, den Sprengelkiez zum Leben zu erwecken, indem er als Erster ein gut laufendes Lokal in der Straße eröffnet hat, die heute vor Leben sprüht. Die Bar ist auch Anlaufstelle für internationales, teils hochrangiges Publikum (z.B. Botschafter diverser afrikanischer Länder) und bietet vielfältige Angebote, von afrikanischem Essen über Jazz-Abende bis hin zu Salsa-Workshops.

Weiterlesen »

Broschüre: „Dunkelziffer Unbekannt 2017“ – Rassismus und rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf

Autor*innen: Antirassistische Registerstelle der ASH Berlin

Download: PDF [1.610 KB] | Online lesen: bei issuu.com

Im Frühling 2016 veröffentlichten wir Dunkelziffer Unbekannt #1. Dem vorausgegangen waren sich verschärfende gesellschafts- politische Entwicklungen in Marzahn-Hellersdorf: der Aufbau der Asylunterkünfte in der Maxie-Wander/Carola-Neher-Straße und heftige rassistische Mobilisierung, Hilflosigkeit auf Seiten des Bezirks, ein Anstieg rechter Gewalt und eine neue Unverhohlenheit, Rassismus und Ablehnung von Geflüchteten zu artikulieren. Mit den Broschüren wollen wir die öffentliche Debatte über rassistische Gewalt voran treiben und Menschen dafür sensibilisieren, was in ihrem Umfeld täglich passiert.

Immer wieder sind wir wütend, fassungslos und im radikalen Dissens zu den Entwicklungen im Bezirk. Das vergangene Jahr, mit den Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) und einer ungebrochen hohen Dichte von diskriminierenden Vorfällen, hinterlässt einen bitteren Geschmack. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe – die Auseinandersetzung mit der AfD – ergibt sich quasi zwangsläufig aus ihrem Wahlerfolg im Herbst 2016. Hier konnten die Rechtspopulist_innen berlinweit mit 23,2 % die meisten Stimmen abgreifen und als zweitstärkste Fraktion (!) in die BVV einziehen. Ihr Erfolg war vielleicht absehbar, die hohen Ergebnisse sind dennoch erschütternd. Die rassistisch aufgeladenen Diskussionen, v.a. um die Aufnahme Geflüchteter, oftmals von rechten und neonazistischen Gruppierungen bestimmt, drücken sich nun auch parlamentarisch aus.

Weiterlesen »

Gedenken in Marzahn zum 25. Todestag von Nguyễn Văn Tú

Kundgebung: Im Gedenken an Nguyễn Văn Tú! Gegen rassistische Gewalt – Damals wie heute!

Mo, 24.04.2017 | 17:00 Uhr |  Brodowiner Ring 8 (Marzahn)
Tram M6: Brodowiner Ring

Podiumsveranstaltung: Die 90er Jahre – Rassismus und Widerstand

24.04.2017 | 18:00 Uhr | Jugendclub Anna L | Prötzeler Ring 13 (Marzahn)
(Tram M6: Brodowiner Ring)

Veranstalter*innen: Asta der Alice Salomon Hochschule, Norh East Antifa (NEA), Emanzipatorische Platten Antifa (EAPA), Antifaschistisches Kollektiv Marzahn-Hellersdorf (AKMH)

Aufruf lesen: issuu.com
Material: Banner | Facebook-Veranstaltung

Kundgebung: Am 24. April 2017 jährt sich der Todestag von Nguyễn Văn Tú zum 25. Mal. Văn Tú, der seit 1987 als Vertragsarbeiter in der DDR war, wurde 1992 im Brodowiner Ring, in Berlin Marzahn, vom Neonazi Mike Lillge erstochen. Damals gab es einen Trauermarsch durch Marzahn, an dem sich ca. 2.000 Menschen beteiligten. Heute, 25 Jahre danach, ist seine Geschichte in der Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten. Auch heute sind rassistische Übergriffe auf Menschen und ihre Unterkünfte wieder alltäglich. Genauso wie damals kämpfen auch heute viele Menschen um einen Aufenthaltsstatus und Schutz vor Gewalt. Am 25. Todestag wollen wir an Nguyễn Văn Tú erinnern.

Weiterlesen »

Seite 1 von 5012345...102030...Letzte »