Filmpremiere: „Paris Rebelle- Zwischen Rechtsruck und Revolte“

plakat-baiz_web23.09.2016 | 20 Uhr | BAIZ  | Schönhauser Allee 26A (U-Bhf Senefelder Platz oder Eberswalder Str.)  www.baiz.info

Podcast: A-Radio Interview zum Filmprojekt “Paris Rebelle”

Nach unserer Antifa-Doku „Une vie de lutte“ aus dem Jahr 2015 veröffentlichen wir nun die Dokumentation „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ über das Gedenken an den von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric, den französischen Ausnahmezustand und seine Auswirkungen auf den politischen Aktivismus, den andauernden Rechtsruck in Frankreich und soziale Kämpfe im Zusammenhang mit den Protesten gegen das „Loi El Khomri“, während denen nicht nur im ganzen Land gestreikt wurde, sondern die auch eine neue Protestbewegung namens Nuit Debout hervorbrachte und denen die Staatsmacht mit aller Gewalt und Repression begegnet.

Im Rahmen unserer Dreharbeiten konnten wir zahlreiche Genoss*innen von der AFA Paris, La Horde, der CNT, der Rap-Kombo Première Ligne und viele weitere interviewen.

Ein Film von der NEA, Left Report und Freund*innen. Die Macher*innen des Films werden anwesend sein.
Clément Méric – à jamais dans nos lut

Im Anschluss des Filmes stehen die Filmemacher*innen sowie Bernhard Schmid (Autor, Journalist und Jurist aus Paris) für Fragen und Diskussionen zum Filmprojekt sowie den aktuellen politischen Entwicklungen in Frankreich zur Verfügung.

Artikel von Bernhard Schmid bei Telepolis

Interview zum Filmprojekt (Langfassung)

Erfolgreiche Kundgebung nach Naziangriff im Mauerpark

mauerpark_24-09-2016_00Am 24.9.2016 versammelten sich vor dem Mauerpark Eingang an der Eberswalder Straße rund 150 Menschen um gegen den rassistischen Übergriff von ca. 200 BFC- Dynamo Fans auf eine Gruppe von Menschen aus Kamerun zu protestieren. Die Polizei konnte die Menschen in dieser Situation nicht ausreichend schützen und hielt es weder für nötig den Angegriffenen medizinische Hilfe zur Verfügung zu stellen und Personalien von Nazis auf- oder selbige gar in Gewahrsam zu nehmen. Als Krönung dieses kollektiven Wegschauens dementierten die Cops dann sogar am 5.9.2016 im Tagesspiegel, dass es zu Übergriffen und Verletzungen kam. Erst im Nachhinein und durch Druck der antirassistischen Beratungsstelle Reachout leitete dann auch der polizeiliche Staatsschutz Ermittlungen ein. Da in der Situation keine Ingewahrsam- oder Festnahmen gemacht wurden und die Berliner Polizei sich in der Vergangenheit nicht gerade durch einen sensiblen Umgang mit rassistischen Übergriffen hervorgetan hat, ist nicht davon auszugehen, dass die Ermittlungen dazu führen werden, dass die aggressiven und militanten Nazis wenigstens zur juristischen Rechenschaft gezogen werden. Weiterlesen »

Kameruner*innen von 200 Nazis angegriffen – Polizei und Presse schweigen

191103Kundgebung: Gemeinsam gegen rassistische Gewalt

24.09.2016  | 15:00 Uhr  |  Am Mauerpark (U-Bhf. Eberswalder Str./U-Bhf. Bernauer Str., Prenzlauer Berg)

Banner: [1 & 2]

200 rechte Fußballfans greifen im Mauerpark 40 Menschen an, die sich hier zur Grillfeier eines Kameruner Vereins verabredet hatten. Die Polizei kann sie nicht schützen und behauptet gegenüber der Presse, es habe keine Verletzen gegeben. In den Medien wird darüber faktisch nicht berichtet. Diesen Zustand müssen wir ändern. Wir fordern darum Aufklärung und Unterstützung der Betroffenen!

Am Samstag, den 3. September fand im Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg das Spiel zwischen den Fußballclubs Hamburger SV und BFC Dynamo statt. Unter den Fangruppen kam es bereits während des Spiels zu Provokationen. Als die Berliner Polizei nach Spielende gegen 20 Uhr die beiden Lager trennte, setzte sich eine größere Gruppe von BFC-Fans Richtung Mauerpark in Bewegung. 40 Menschen eines Kameruner Kulturvereins, die zu diesem Zeitpunkt zusammen im Mauerpark grillten, wurden von dem rund 200 Personen starken Mob beschimpft und attackiert. Die Angreifer*innen brüllten rassistische Parolen, warfen Flaschen auf die Betroffenen und schlugen auf sie ein. Vier der Angegriffenen mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden, einer sogar in einer Spezialklinik. Unter den Festteilnehmer*innen befanden sich viele Kinder, die in Folge des brutalen Überfalls eindeutige Anzeichen von Traumata aufwiesen.

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,,Zwischen Frieden und schmutzigem Krieg“ – Ein politischer Reisebericht über den bewaffneten Konflikt in Kolumbien

dataMontag, 03.10.2016, 20:30 Uhr, Interabend, Zielona Gora, Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin (U-Bhf. Samariterstrasse)

Seit 2012 steht die konservative Regierung um den kolumbianischen Präsidenten Santos in Friedensverhandlungen mit der bewaffneten Guerilla-Organisation FARC-EP, die bis heute nicht nur weite Teile der ruralen Gebiete Kolumbiens kontrolliert, sondern auch nennenswerten Rückhalt in der Landbevölkerung hat. Im Juni diesen Jahres verkündeten beide Seiten einen Durchbruch bei den Verhandlungen, der ein mögliches Ende des seit den 60er Jahren schwelenden bewaffneten Konflikts in Kolumbien einläuten könnte. Die Guerilla, die sozialen Bewegungen und Menschenrechtsorganisationen sehen in einem Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen eine Chance für eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft. Andere Teile der Linken, z.B. die kleinere Guerilla-Organisation ELN stehen dem Projekt kritischer gegenüber. Daneben schwebt über dem Friedensprozess das Damoklesschwert es Paramilitarismus, der von den Gegnern des Friedensprozesses unterstützt wird und auf dessen Konto immer wieder politische Morde an Oppositionellen gehen. Doch was sind die Ursachen des bewaffneten Konflikts – wer sind historische und aktuelle Akteure? Was steht hinter dem Paramilitarismus? Sind die Guerilla-Organisationen wirklich – wie der kolumbianische Staat nicht Müde wird zu betonen – Drogenkartelle?

Jan Ronahi schreibt für das Lower Class Magazine, die junge Welt (jW) und andere linke Medien zu internationalen Themen. Er hat vor kurzem Kolumbien bereist und hatte vor Ort die Möglichkeit mit Akteuren der sozialen Bewegungen ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung wird unterstützt von North East Antifascists, Lower Class Magazine und Interbrigadas
antifa-nordost.org // lowerclassmag.com // interbrigadas.org

Demo gegen Beatrix von Storchs Zentrum »Zivile Koalition«

storchStoppt die AfD! Weg mit Beatrix von Storchs Zentrum »Zivile Koalition« in Mitte
 Freitag 16. September 2016 | 18.00 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee

Den christlich-fundamentalistischen 1000 Kreuze-Marsch blockieren
17.09.2016 | 17.09.2016 | 12.00 Uhr | S-Bhf. Anhalter Bahnhof  Infos hier

Veranstaltung zu »Zivile Koalition e.V.«
07.09.2016 | 20.00 Uhr | ACUD macht neu (Veteranenstr. 21 | U-Bhf. Rosenthaler Pl.)

Referent*innen:

Katharina Nocun (Bloggerin, Datenrechtliern) | Autorin der Studie »Wie sozial ist die AfD wirklich?«

Sebastian Friedrich (Autor) | Autor des Buches »Der Aufstieg der AfD: Neokonservative Mobilmachung in Deutschland«, Redakteur bei »Analyse & Kritik«

»What the fuck« (Bündis gegen den »1000 Kreuze-Marsch«)

North East Antifa [NEA] (lokale Antifa-Gruppe)

Flyer-Kopiervorlage: A6 [front] | [back]

Plakat: A4 [Kopiervorlage]

Derzeit erleben wir in Europa einen Rechtsruck. Hier in Deutschland ist es die AfD, die die rassistische Welle von Angriffen bis Brandanschlägen in die Parlamente trägt. Derzeit kommt die Rechtspartei bei Umfragen zur Wahl des Abgeordnetenhauses auf 15%. Wenn am 18. September in Berlin gewählt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass die AfD mit ihren rassistischen, sozial-chauvinistischen, antifeministischen, ableistischen und islamfeindlichen Positionen in den Senat einzieht. Am gleichen Wochenende wollen fundamental-christliche »Lebensschützer*innen« ihre Hetze in Berlin auf die Straße tragen. Weite Teile der AfD, allen voran die führende AfD-Politikerin Beatrix von Storch, zählen zu deren Unterstützer*innen und Aufmarschteilnehmer*innen. Storchs Verein »Zivile Koalition e.V.«, mit Sitz in der Zionskirchstraße 3 in Mitte, unterstützt seit Jahren die Forderung der »Lebensschützer*innen« nach einem generellen Abtreibungsverbot. Für den Aufstieg der AfD und deren rassistischen Politik waren die Werbekampagnen der »Zivilen Koalition« maßgeblich verantwortlich. Weiterlesen »

Demonstration nach rassistischem Übergriff im Mauerprak

mauerpark_uebergriff_webflyerDemonstration: Gemeinsam gegen rassistische Gewalt
Fr. 16. September 2016 | 18.00 Uhr | S-Bahnhof Schönhauser Allee

Poster (A4): [Kopiervorlage / copy template]
Flyer (A5): [Kopiervorlage / copy template]

Call: english version below

Am Samstag, 3. September wurde eine Gruppe von 40 Personen (darunter auch viele Kinder) eines kamerunischen Vereins von etwa 200 gewalttätigen und rechten Fußballfans des BFC Dynamo angegriffen. Die Angegriffenen hatten sich zu diesem Zeitpunkt zu einer gemeinsamen Feier im Mauerpark versammelt. Die Neonazis skandierten rassistische Parolen, warfen Flaschen und griffen sie mit Reizgas an. Vier der betroffenen Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, einer sogar in eine Spezialklinik. Alle Kinder zeigten Symptome von Traumatisierung. Die anwesende Polizist*innen waren zu wenige, um die Neonazis zu stopppen. Es kam zu keinen Verhaftungen oder Personalienfestellungen. Bei 108 Fußballfans wurden bereits vor dem Spiel wegen Angriffen und Vandalismus die Personalien überprüft. Um so unverständlicher ist es also, dass diese Gruppen nicht weiter begleitet wurden. Zudem versuchte die Polizei die verletzten Personen gegenüber dem „Tagesspiegel“ zu leugnen. Helft uns den Druck auf die Polizei zu erhöhen. Falls ihr den Angriff beobachtet oder gefilmt habt, dann meldet euch bei uns. Bitte veröffentlicht die Videos nicht im Netz, sondern schreibt uns eine Mail.

Wir laden euch am 16. September zu einer gemeinsamen Demonstration ein. Die Demo richtet sich u.a. gegen die AfD und wird zum Mauerpark führen, um dafür zu sorgen, dass rassistische Angriffe wie dieser nicht vergessen werden.

Kämpfen wir gemeinsam gegen den Rassismus auf den Straßen und den strukturellen Rassismus in den Parlamenten!

North East Antifascists [NEA] | Sept. 2016
Mail: nea [a] riseup.net
Web: www.antifa-nordost.org Weiterlesen »

Antifa-Soli-Party

flyer-zilona-party1102016-b_neuSamstag | 01.10.2016 | 21 UHR | Zielona Gora | Grünbergerstr. 73 |  Berlin | U-Bhf. Samariterstrasse

Die Bedürfnisse der Partygäste werden mit kühlen Getränken und „ordentlicher“ Musik befriedigt. Der Erlös der Party kommt antifaschistischen Strukturen im Berliner Nordosten zu gute. Deswegen kommt zu unserer Party und tanzt gegen Nazis, Bullen und … ! If I can´t Dance, it´s not my Revolution!

Plakat (A4): [Kopiervorlage]
Kopierbogen Flyer (A6): [Kopiervorlage]

NEA-Tresen: Vorstellung unserer neuen Broschüre „Die Qual mit der Wahl“ + Antifa-Bingo

die-qual-der-wahlDo, 15.09.2016 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

Download der Broschüre

Es ist wieder so weit: der Wahlkampf läuft! Und für die radikale Linkestellt sich die Frage, was sie damit anstellt. Reaktionäre und rassistische Kräfte präsentieren ihre Menschenverachtung auf Plakaten und an unzähligen Infoständen, so dass wir als radikale Linke mit der „kreativen Umgestaltung“ dieser Plakate und dem Protest gegen jene Wahlkampfstände kaum hinterher kommen. Die Zeit für eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Wahlen“ bleibt meist nur bei abendlichen Tresengesprächen. Doch auch im Zusammenhang mit der Frage nach gesellschaftlicher sozialrevolutionärer Veränderung muss die Rolle von Parteien und Parlamenten diskutiert werden.

Gibt es eine Dialektik von Reform und Revolution? Können und sollten revolutionäre Kräfte an bürgerlichen Wahlriten teilnehmen? Und wie sieht unser pragmatisches Verhältnis zu bestehenden linken Parteien/ parlamentarischen Bündnissen aus?

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Mietenstopp-Demo: Kampf den Mieten, Zwangsräumungen und Sozialabbau!

berli10.09.2016 | 14 Uhr | Mietenstopp-Demo | Platz der Luftbrücke (U6)

haendewegvomwedding.blogsport.eu/

mietenstopp.blogsport.de/

Für Selbstorganisierung und Selbstverwaltung in unseren Kiezen! Am 18. September finden in Berlin die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen statt. Die Parteien versprechen das Blaue vom Himmel. Slogans wie »Berlin bleibt bezahlbar« sind der blanke Hohn, angesichts der massenhaften Verdrängung von Mieter*innen – überall in der Stadt. Kämpferische Mieter*innen sollen isoliert und kriminalisiert werden, wie die Auseinandersetzung um »Law & Order« im Zuge der rechtswidrigen Räumung in der Rigaer Straße 94 durch die Berliner Polizei zeigte. Wer Widerstand gegen existenzbedrohende Räumungen und exorbitant hohe Mieten leistet, läuft Gefahr, von der herrschenden Politik als »Extremist« diffamiert zu werden. Das ist absurd, denn gleichzeitig treibt der Berliner Senat seit Jahren die touristische Vermarktung der Stadt voran und fördert die Verarmung vieler Bewohner*innen weiter. Privatisierungen von Mietwohnungen, Zwangsräumungen, der drohende Verlust zehntausender Sozialwohnungen, die Isolation von Geflüchteten in menschenverachtenden Lagern – der Senat gibt sich Mühe, die Menschen der Stadt zu spalten und weiter an den gesellschaftlichen Rand zu drängen.

Durch Hartz IV und niedrige Löhne bleibt immer weniger zum Leben. Von dem geringen Einkommen geht ein wachsender Teil für die Miete drauf. Die Innenstadtbezirke sind für viele Menschen nicht mehr bezahlbar.

200 Menschen auf Demo wegen Brandanschlag

8959818905200 Menschen auf Demo wegen Brandanschlag

Am Sonntag, den 14.08.2016, demonstrierten ca. 200 Menschen durch Berlin-Buch, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und seine lebensgefährlichen Folgen zu setzen. Anlass war ein Brandanschlag auf das „Refugium Buch“, eine Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Groscurthstrasse, der sich in der Nacht vom 07. auf den 08.08. ereignete.

Der Brandanschlag und die Folgen

Durch den Brandanschlag wurde ein Großteil einer Containerwohneinheit zerstört, in der auch 160 Menschen untergebracht sind. Sie alle mussten von einem Moment auf den anderen ihren Wohnraum verlassen. Sie wurden in einer Turnhalle in Treptow-Köpenick untergebracht, die zur provisorischen Notunterkunft umfunktioniert wurde. Für die betroffenen Menschen bedeutet dies neben dem traumatisierenden Schock der Branderfahrung vor allem den Verlust ihrer gewohnten Lebensumgebung und eine enorme Verschlechterung des bisherigen Lebensstandards. Momentan sieht es so aus, als würden diese untragbaren Umstände noch mehrere Monate andauern, da eine zeitnahe Instandsetzung des Containerkomplexes nicht möglich ist.

Rassismus in Berlin Buch Weiterlesen »

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