Spendenaufruf: Unterstütze unser DIY-Filmprojekt

spendenaufruf_film_paris_2016_banner02Spendenaufruf: Unterstütze unser DIY-Filmprojekt

Im Frühjahr 2015 sind wir mit Genoss*innen und Freund*innen nach Paris gereist und haben die Dokumentation „Une vie de lutte“ über den Mord an dem linken Aktivisten Clément Méric und den parlamentarischen und gesellschaftlichen Rechtsruck in Frankreich gedreht.

Spendenaufruf: [Deutsch] | [English] | [Français]

Link zu Spendenseite: www.leetchi.com/c/projekt-von-left-report
(Name & Mail können Fake sein, nur die Bezahldaten müssen stimmen…)

Mehr Infos: uneviedelutte.blogsport.eu, leftreport.blogsport.eu & www.antifa-nordost.org
Trailer: [Ein AFA Filmprojekt 2016 – Offizieller Info Teaser & Spendenaufruf]
Flyer: [Front] [Back] [Kopiervorlage]
Banner: [715×520] [715×520] [234×60] [600×290]

Interviews:
»Dieser Protest ist nur mit breiter Solidarität möglich« (Junge Welt / 04.06.2016)

Weitere Artikel:
„Alles für die Katz!“ – Soli-Aufruf der [NEA] zur Demo am 4. Juni
Aufruf Gedenkdemo zum 3. Todestag von Clément Méric in Paris
28. Mai: Soli-Party für’s AFA-Filmprojekt 2016

Berichte, Neuigkeiten und Einschätzungen über die aktuellen Proteste aus Frankreich findet ihr u.a. in deutscher Sprache hier…
linksunten.indymedia.org/user/3092/blog (Johhny)
www.twitter.com/FrankreichNews (Résistance)
linksunten.indymedia.org/de/node/179055 (Johhny)
www.taz.de/proteste-in-frankreich/!5301769/ (taz)
linksunten.indymedia.org/de/node/181844 (Solidarische Jugendbewegung [SJB])
www.heise.de/tp/artikel/48/48536/1.html (Bernard Schmid)
www.taranisnews.com/post/145936824723/loi-travail-1462016-paris-la-dernière (Taranis News)
www.heise.de/tp/artikel/48/48575/1.html (Thomas Pany)

Sonstiges:
„Une vie de lutte“ beim NoDogma Kurzfilmfest 2016 [Infos / Foto]

Ein AFA Filmprojekt 2016 – Offizieller Info Teaser & Spendenaufruf

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Benefizkonzert zugunsten Geflüchteter mit dem palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad & Friends

Pankow-1200x66109.07.2016  | 20 Uhr  | Aula des KuBiZ |
Bernkastelerstr. 78  | 13088 Berlin-Weißensee

Trixiewiz e.V. lädt zusammen mit dem trägerwerk e.V. zu einem solidarischen Musikabend mit dem palästinensisch-syrischen Pianisten und Sänger Aeham Ahmad & Friends zugunsten von Geflüchteten ein.

Mit Musik für Freiheit, Chancengleichheit , friedliches Zusammenleben und gegen Rassismus und Diskriminierung

Am diesem Abend werden mit Aeham Ahmad spielen:
Aria Tilove (Djane)
Elisabeth Argilagos (Stimme/Guitar)
Steve Schofield (Saxsofon)

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Die Spenden gehen an Bildungs – und Empowerment-Projekte für Geflüchtete.

All refugees are welcome!!
Spread the news und kommt zahlreich*****

30. Juni: Kundgebung vor der JVA Moabit – Biji Azadi

halimdener2016_kundgebung_jva_moabitBiji Azadi – Freiheit für politische Gefangene. Weg mit dem Verbot der PKK.

Solidaritäts-Kundgebung:
Do, 30.06.2016 | 18:00 Uhr | Alt-Moabit / Rathenower Straße (Tiergarten)

Veranstalter*innen: Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan (YXK) & Jinên Xwendekarên Kurdistan (JXK) Berlin
Mehr Infos: Freiheit für die kurdischen politischen Gefangenen
Material: [Plakat] [Flyer: Front / Back]

Während die strafrechtliche Verfolgung Jan Böh- mermanns über Wochen Titelthema in den Medien und Debattenthema war, wird die viel gravierendere Verfolgung von Kurdinnen und Kurden in der Bun- desrepublik Deutschland nicht erwähnt.
Dabei be nden sich momentan acht kurdische Po- litiker in Haft. Ihnen wird beispielsweise vorgewor- fen, Konzerte oder Kundgebungen organisiert zu haben, etwa Gedenkkundgebungen nach dem mör- derischen Anschlag von Suruc, oder für die Partei HDP Wahlkampf im Vorgang zu den türkischen Par lamentswahlen betrieben zu haben. Rechtsgrundlage für die strafrechtliche Verfolgung ist § 129 b des Strafgesetzbuches. Die Gefangenen sollen nämlich sog. „Gebietsleiter“ der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Deutschland gewesen sein. Außen vor bleiben dabei diverse Dimensionen des Kon iktes zwischen der PKK und dem türkischen Staat, beispielsweise die Unterstützung, die letzte- rer dem Islamischen Staat (IS) durch Waffen, medizinische Versorgung etc. leistet, oder die Leistung der PKK bei der Verhinderung des Völkermordes an den Ezid_innen durch den IS.
Die Inhaftierten, denen keine eigene Beteiligung an einer Straftat vorgeworfen wird, haben Haftstra- fen von drei bis sechs Jahren zu erwarten. Teilwei- se sind auch schon Urteile ergangen.
Mit gleichzeitigen Kundgebungen vor den Knästen, in denen sie inhaftiert sind, und anderen dezentra- len Aktionen wollen wir am 30.6. unsere Solidarität mit den Gefangenen nach außen tragen. Terroristisch agiert unserer Ansicht nach nicht die PKK, sondern die Türkei, die Bakur, also Nordkurdistan, gegenwärtig dem Erdboden gleichmacht und Hunderte von Zivilist_innen ermordet.
Am Todestag von Halim Dener, der 1994 von deut- schen Bullen in Hannover erschossen wurde, for- dern wir angesichts der Situation in Kurdistan:
→ Aufhebung des Verbots der PKK
→ Rücknahme der Verfolgungsermächtigung durch das deutsche Justizministerium
→ Schluss mit dem schmutzigen Deal mit dem Diktator Erdogan

Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

plakat_va_ash_tuerk_faschistenAntifa Enternasyonal: Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Info-Veranstaltung zu türkischen Faschisten:
Mo, 04.07.2016 | 17:00 Uhr | Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin (Alice-Salomon-Platz 5 / Hellersdorf)

Referent*innen: Nick Brauns (Journalist/ Historiker) & Ferat Kocak (HDP/ HDK)
Raum: MiniMax (018)
Eintritt: Frei

Wer denkt, dass türkische Faschisten keine Relevanz hierzulande spielen, sollte sich die nationalistischen Debatten um den Völkermord an den Armenier*innen sowie die zahlreichen Übergriffe auf türkische und kurdische Linke und Gewerkschafter*innen vor Augen führen. In zahlreichen Städten tummeln sich in sogenannten “Idealistenvereinen” sowie Auslandsorganisationen der faschistischen türkischen Partei “MHP” sowie der türkischen Regierungspartei “AKP”, tausende Personen, die immer wieder versuchen, linke Aktivist*innen und Organisationen verbal und physisch zu attackieren.
Eine internationalistische Solidarität bedeutet somit, auch diese reaktionären Strömungen zu bekämpfen und Solidarität praktisch zu leben.

Dieser Vortrag soll einen Einblick in die zahlreichen Tarn- und offen auftretenden Organisationen faschistischer Mobilisierungen geben.

Info-Veranstaltung zur AfD-Pankow

va_adf_pankow_sjb_jupDiskutierBAR // Lokale AFD Strukturen in Pankow

Info-Veranstaltung:
Mi, 06.07.2016 | 19:00 Uhr | JUP (Florastraße 84 / Pankow)

Veranstalter*innen: Solidarische Jugendbewegung

Was ist die AfD? Das sind in der öffentlichen Wahrnehmung vorallem Höcke, Petry und von Storch. Aber was wissen wir wirklich über die Akteure der Berliner AfD? Wir wollen etwas Licht ins Dunkel bringen und im Rahmen der nächsten DiskutierBar am 06.07. einen Fokus auf die Berliner AfD-Strukturen im Großbezirk Pankow legen. Der Bezirksverband ist einer der mitgliedsstärksten im Osten der Stadt und verortet allerlei Parteiprominenz in seinen Reihen. Viele AFD Funktionäre wohnen im Prenzlauer Berg und scheinen auch keine Berührungsängste mit rechtsaußen zu haben. Denn der pankower AfD-Verband versteht sich als „Einheitsverband“, der bewusst neoliberalen und offene rechte Kräfte unter einem Dach vereint. Ehemalige Parteimitglieder von den „Republikanern“ und von „Die Freiheit“ haben in der AfD Pankow genauso eine Heimat gefunden, wie Professor*innen, lokale Kleinunternehmer*innen und ehemalige DDR-Bürgerrechtler*inne. Auch der amtierende so wie der ehemalige Pressesprecher der Berliner AfD kommen von hier. Wenn ihr mehr erfahren wollt, kommt am 06.07.2016 um 19:00 Uhr ins JUP in der Florastraße 84.

Wedding-Tresen: „Extrem Weddinger Papp-Quiz“

wedding_tresen_201607Extrem Weddinger Papp-Quiz

HWVW-Tresen mit Quiz:
Do, 07.07.2016 | 20:00 Uhr | Café Cralle (Hochstädter Straße 10A / Wedding)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

Du denkst du bist ein*e richtige*r Weddinger*in? Weil du schon seit 5 Jahren hier wohnst und mit dem Späti-Verkäufer oft ein nettes Pläuschlein hältst? Alles Quatsch! „Ey, ick leb’ hier schon ewig!“
Da können wir nur noch lachen. Alles unter fünf Generationen hier wohn’n ist Urlaub machen! Die einzige Möglichkeit deine Realness zu testen ist bei unserem Pub-Quiz. Schnapp dir deine Crew und tritt an im großen Wedding Battle! Dem Gewinner-Team winkt nicht nur die Gewissheit unglaublich krass zu sein, sondern auch unser Wanderprokal: Der goldene Pflasterstein. Dem Verlierer-Team die Kartoffel-Krone.

Info-VA: Mieten- und Arbeitskämpfe im Wedding

flyer_hvwv_sub16_ivVeranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen im Wedding

Info-Veranstaltung:
Fr, 08.07.2016 | 19:00 Uhr | Subversiv (Brunnenstraße 7 / Mitte)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding
Mehr Infos: www.peter-nowak-journalist.de, www.zweischritte.berlin, www.mietrebellen.de & basta.blogsport.eu

Im Anschluss: Soliparty für Organize-Demo

Am 8. Juli haben wir im Subversiv eine Infoveranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen im Wedding.

Beschäftigte des Amadeus-Hostels wehren sich gegen ihren Null-Euro-Job. Die Zwangsräumung von Tina konnte nicht verhindert werden, doch Hunderte gehen auf die Straße. Stadtteilaktivist*innen verwandeln eine Ferienwohnung in eine Beratung von Erwerbslosen. In der Koloniestraße wehren sich Mieter*innen gegen drohende Vertreibung. Das sind nur einige von vielen Aktionen, mit denen Menschen im Wedding auf die alltäglichen Zumutungen des Kapitalismus reagieren. Dabei wird deutlich, dass die Kämpfe um mehr Lohn und Einkommen und um Mieterhöhungen und Luxussanierungen zusammengehören. Auf der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak, Autor der Bücher “Zwangsräumung verhindern” und “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht”, zusammen mit dem Filmemacher Matthias Coers ausführen, was diese sozialen Kämpfe verbindet. Der Regisseur des Films MIETREBELLEN wird mit Videos und Fotos von Kämpfen zum Wedding und zu Berlin berichten. Die Stadtteilinitiative Basta wird über ihre Arbeit berichten und dazu auch einen Film zeigen.

Dazu wird es leckere VoKü geben…Burger und Pommes;)

Wer dann noch gern weiter mit uns den Abend verbringen möchte ist herzlich zu unserer Party eingeladen. Nach der Veranstaltung wird es ein Konzert geben.

Kommt zahlreich und bringt eure Leute mit! Wir freuen uns auf euch!

Info-Veranstaltung: „Wie der Maoismus nach Westberlin kam“

mao_kretsche„Wie der Maoismus nach Westberlin kam – Ein Blick zurück nach vorn“

Info-Veranstaltung:
Fr, 08.07.2016 | 19:30 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Weißensee)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & TREND Onlinezeitung
Referent: Karl-Heinz Schubert (TREND Onlinezeitung)

Trend-Rückblick: Wie der Maoismus nach Westberlin kam

Durch die Jugend- und Studentenbewegung der 1960er/70er Jahren bekamen die Mao Tsetung Ideen eine zentrale Bedeutung in linken und linksradikalen Zusammenhängen. Insbesondere in der Gestalt der sogenannten K-Gruppen formte sich daraus der politische Maoismus in der BRD und Westberlin als eine revolutionäre Bewegung, die sich mit Bezug auf die Mao Tsetung Ideen und den Sozialismus in China scharf von den als Revisionisten bezeichneten Kommunisten Moskauer Prägung abgrenzten. Die Auflösung der KPD (1980) und des KBW (1983) markieren das Ende des politischen Maoismus in der BRD.  Im Nachgang zu Aufarbeitungsversuchen von Ex-Maoisten wie z.B. Gerd Koenens „Das rote Jahrzehnt“ (2001) verfasste Hennig Böke 2007 ein Taschenbuch, das einen kursorischen Überblick über die weltweite Geschichte des Maoismus bereitstellte. 2009 erschien Richard Corells Untersuchung der in der VR China von Mao inszenierten Kulturevolution (1966-1976).

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Soli-Party für Hände weg vom Wedding

flyer_hvwv_sub16_partySoliparty für Organize-Demo

Soli-Party:
Fr, 08.07.2016 | 22:00 Uhr | Subversiv (Brunnenstraße 7 / Mitte)

Veranstalter*innen: Hände weg vom Wedding

LineUp:
Turtle Rage
Zerfetzt
Crucial Point

Vorher: Veranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen im Wedding

Am 8. Juli veranstalten wir eine Soliparty im Subversiv für unsere ORGANIZE-Demo im Wedding 65.
Davor wird es noch eine Veranstaltung zu Mieten- und Arbeitskämpfen aus den vergangenen Jahren im Wedding geben, von Peter Nowak und Matthias Coers.

Nach der Veranstaltung könnt ihr mit uns zusammen das Tanzbein schwingen.

Wer dann noch nicht genug hat und weiter leckere Cocktails trinken möchte, bleibt noch mit uns da und lässt sich den Bass um die Ohren jagen von unseren bezaubernden DJs.

Kommt zahlreich und bringt eure Leute mit! Wir freuen uns auf euch!

Moabit: Kundgebung gegen AfD-Aktivist Frank Börner (Fußballclub SC Union 06)

nika_aktionen_juli_2016Keine Platz für Rassisten im Fußball! Stoppt die AfD!

Kundgebung:
So, 10.07.2016 | 12:00 Uhr | Stadionfest des SC Union Berlin 06 (Lehrter Straße 59 / Tiergarten)

Vortreffpunkt:
So, 10.07.2016 | 11:30 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)

Protest gegen Frank Börner (Mitglied der Rassistenpartei AfD)!
– Vorstandsmitglied und Pressesprecher des Fußballclubs »SC Union Berlin 06« (Moabit)
– Mitarbeiter an der »Beuth Hochschule für Technik Berlin« (Wedding)

Frank Börner ist aktives Mitglied der rassistischen Partei »Alternative für Deutschland« (AfD). Die AfD fordert die Erschießung von Geflüchteten an den Außengrenzen, sowie ein Kopftuchverbot in Schulen und Behörden. Gleichzeitig tritt die AfD dafür ein, Steuern für Reiche zu senken. Die Abschaffung des gesetzlichen Mindestlohns oder von Sozialleistungen für Arbeitslose, stehen nicht mehr im Parteiprogramm, werden aber von vielen AfD’lern gefordert. Dass sich die AfD selbst gegen gebürtige Deutsche richtet, deren Eltern einen Migrationshintergrund vorzuweisen haben, zeigen rassistische Äußerungen des stellvertretenden AfD-Bundessprechers Alexander Gauland gegen den Fußballprofi Jérôme Boateng Ende Mai 2016. Wer wie Börner an den AfD-Bundesparteitagen (Bremen 2015 / Stuttgart 2016) teilnahm und für die Partei in den letzten Wahlkämpfen aktiv war, vertritt ihre Positionen. Neben seiner Tätigkeit für die AfD ist Frank Börner Pressesprecher und Webmaster des Fußballclubs »SC Union Berlin 06« in Moabit. Im Januar 2015 organisierte der SC Union 06 sogar ein Geflüchteten-Benefizspiel, für das Frank Börner das Stadionheft gestaltete. Auch Börners Arbeitgeber, die Beuth Hochschule, bemüht sich mit dem Programm »Refugees welcome« Geflüchteten den Berufseinstieg zu erleichtern. Dass er seit 2014 Mitglied der AfD ist, wusste hier keiner oder störte anscheinend niemanden. Der SC Union 06 als auch die Beuth Hochschule beherbergen Menschen aller Nationalitäten und stehen eigentlich für das Gegenteil von dem was die AfD fordert. Wir finden es darum unerträglich, dass Frank Börner in seinem sportlichen und beruflichen Umfeld politisch in Ruhe gelassen wird, während er für eine Rassistenpartei Wahlkampf macht, die sich gegen jedwede soziale Gleichberechtigung von Menschen richtet.

Wir fordern darum: Rauswurf von Frank Börner!
Gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!
Nationalismus ist keine Alternative!

North-East Antifascists [NEA] | www.antifa-nordost.org

Pankow: Demo gegen AfD-Firma Bürofa

nika_aktionen_juli_2016Keine Geschäfte mit der AfD! – Bürofa dichtmachen!

Antifa-Demo:
Mi, 13.07.2016 | 18:00 Uhr | U-Bahnhof Vinetastraße (Pankow)

Der stellvertrende Pankower AfD-Sprecher Andrea Grigor Siewert betreibt in der Elsa-Brändström-Straße 95 in Pankow die Firma Bürofa. Bürofa beliefert den Bundestag mit Bürobedarfsartikeln aller Preisklassen und aller Art. Wegen des Verdachtes auf Betrug im Rahmen des »Bürofa«-Deals wurden durch den Ältestenrat des Bundestages nun Ermittlungen gegen Siewert eingeleitet. Damit die Finanzierung des Berliner AfD-Funktionärs durch staatliche Mittel endlich ein Ende hat, gehen wir am 13. Juni auf die Straße.

Wenn der Staat bei Rechten shoppt

Die Tatsache, dass der Shop des AfD-Sprechers seit ganzen 16 Jahren schon regelmäßig hochkarätige Aufträge vom Bundestag erhält, ist durchaus pikant. Denn mit Andrea Siewert, der nicht nur seit 2013 AfD-Mitglied ist, sondern auch den Pankower Verband der Partei aufgebaut hat, schustert der Staat einem bekennenden Rechten Aufträge in Millionenhöhe zu. Da jedem Abgeordneten pro Jahr 12.000 Euro für Büroausgaben zur Verfügung stehen, kommen schnell riesige Jahresumsätze für den AfDler zusammen. Dass Gelder aus Siewerts Bundestagsgeschäften auch in die Partei fließen, ist stark anzunehmen, da die Summen um die es hier geht es durchaus zulassen würden. Am 17. Mai 2016 hat der Bundestag erneut den Zuschlag für Siewerts Firma beschlossen, was bedeutet, dass die »Bürofa« auch die nächsten 4 Jahre die Abgeordneten beliefern darf. Als ob dies nicht Grund genug für Empörung sein sollte, veröffentlichte am 31.05.2016 das Nachrichtenmagazin »Stern«, dass die Geschäftsbeziehung zwischen Siewert und dem Bundestag lediglich durch Betrug seitens Siewert zustande kam. Die Ausschreibung für die Belieferung des Bundestages ist öffentlich und wer das »wirtschaftlich günstigste Angebot nach dem Kriterium niedrigster Preis« macht, bekommt den Zuschlag. Um den Zuschlag für den Deal zu bekommen, gab »Bürofa« stets niedrigpreisige Artikel aus einem sogenannten »Grundsortiment« an – eine abgespeckte Variante des wesentlich teureren »erweiterten Sortiments«. Am Ende beziehen die Abgeordneten allerdings ihre Ware aus dem teuren »erweiterten Sortiment« (ein viel dickerer Katalog), dessen Auslage laut der Vergabe-Ausschreibung des Bundestags jedoch verboten ist. Betrug in Millionenhöhe also – zugunsten des rechten AfDlers Siewert.

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