Kooperativen gegen Kapitalismus? Zur Ökonomie des demokratischen Konföderalismus am Beispiel Rojava: Informationsveranstaltung mit Ercan Ayboga

10.10.2018 | 19 Uhr | Nav Dem Berlin | Residenzstrasse 54 | 13409 Berlin (Nähe U-Bahn Franz-Neumann-Platz)

Veranstalter*innen: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin; Café Rojava Berlin; Civaka Azad Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V

Im Windschatten von Krieg und Bürgerkrieg wird in Rojava und weiteren befreiten Gebieten Nordsyriens eine neue demokratische Gesellschaft auf Grundlage von Volksräten und Kommunen geschaffen. Die verschiedenen ethnischen, religiösen und sozialen Bevölkerungsgruppen wirken daran gleichberechtigt mit und Geschlechtergerechtigkeit nimmt eine zentrale Stellung ein. Das in Rojava umgesetzte Konzept des Demokratischen Konföderalismus geht auf den Vordenker der kurdischen Freiheitsbewegung Abdullah Öcalan zurück. Dieser ließ sich unter anderem wiederum von den Ideen des US-amerikanischen libertären Sozialisten Murray Bookchin über einen Libertären Kommunalismus inspirieren, die er an die Realitäten des Mittleren Ostens anpasste. Weiterlesen »

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3. Oktober in Berlin – Einheitsfeiern und Naziaufmarsch

21.09.2018 | 19 Uhr | Kubiz | Bernkasteler Straße 78 | 13088 Berlin

Am 3. Oktober finden erstmals seit Mauerfall die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Berlin statt. Hinzu kommt, dass die Nazis vom rechten Bündnis “Wir für Deutschland” durch Berlin-Mitte marschieren wollen. Ihre Aufmärsche unter de Motto “Merkel muss weg” erreichten in der Vergangenheit Teilnehmer*innenzahlen von bis zu 5.000 Personen. Die Berliner Linke hat beide Veranstaltungen verpennt. Im Rahmen Antifa-Cafe wollen wir mit denen ins Gespräch kommen, die etwas gegen Naziaufmarsch und Einheitsfeier machen wollen. Wir geben euch alle Facts zum 3. Oktober!

Inhaltlich wird es von unserer Seite noch einen kurzen Input zu Antifa in der DDR und linker Ost-Opposition geben. Denn die Bürgerrechtler, die einem die BRD beiweilen vorsetzt oder die gern durch Talkshows geschliffen werden, sprechen meist nicht für die außerparlamentarische Linke der ehemaligen DDR. Für alle Besucher*innen des Tresens gibt es einen Exklusiven Vorabdruck eines Interview-Heftes, dass in Kooperation mit der linken Ostzeitung Telegraph entstand und eben jene linken Basisbewegungen behandelt.

Ab 19 Uhr Rote Hilfe Beratung
Ab 20 Uhr Infoabend
Ab 22 Uhr Tresen und chillen

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Zeigt Solidarität! Antifaschist in Berlin angestochen.

Zeigt Solidarität!
Antifaschist in Berlin angestochen.

Am Abend des 4. September 2018 wurde ein 23 jähriger Antifaschist in der U-Bahn der Linie 7 am U- Bahnhof Bayrischer Platz Opfer einer beinahe tödlichen Attacke durch einen Faschisten. Nachdem der Genosse ihn als Fascho entlarvte, wurde er niedergestochen, zwischen die Rippen, in die Lunge. Er verlor viel Blut und musste viele Tage im Krankenhaus verbringen. (1)

Er hätte getötet werden können!
Er hatte Glück, einfach nur Glück!
Es hätte jede*n von uns treffen können!

Durch die seit Jahren stattfindende Konsensverschiebung nach rechts in allen Gesellschaftsbereichen kommt es auch dazu, dass Antifaschist*innen und sonstige »Störer*innen« dieser Gesellschaft offen, vollkommen hemmungslos und extrem aggressiv angegriffen werden. Und nicht nur das. Diese Ereignisse werden auch in der Öffentlichkeit nicht als das behandelt, was sie sind: nämlich Versuche des Auslöschens von Andersdenkenden,vermeintlich Fremden, Benachteiligten, Antirassist*innen, Antifaschist*innen…
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Erdogan not welcome!

24.9.2018 | 17 Uhr | KUBIZ | Bernkasteler Str. 78 | 13088 Berlin

Link zur  Kampagnenseite: https://erdogannotwelcome.wordpress.com/

Am 24.9.18 17 Uhr Transpis malen gegen Erdogan für den internationalitischen Block auf der “Erdogan not welcome – Demo” im KUBIZ, Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin.
Kommt vorbei! Macht mit! Transpistoffe sind am Start! Grundfarben und 1 Beamer auch (wer noch einen hat: bitte mitbringen). Wir sehen uns dort oder auf der Demo!
antifa-nordost.org

Transpis malen für den Kommunismus!

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Nazimorde und rechte Zustände in Magdeburg

20.09.2018 | 20 Uhr | Baiz | Schönhauser Allee 26A | 10435 Berlin

Thorsten Lamprecht, Farid Boukhit, Frank Böttcher, Rick Langenstein – sie alle wurden in Magdeburg von Nazis ermordet. Um der Ermordeten zu gedenken, veranstalten antifaschistische Gruppen am Wochenende des 29. Septembers eine Demonstration in Magdeburg. Mit der Veranstaltung soll für die Demo mobilisiert werden. Neben dem Gedenken an die Ermordeten, soll es darum gehen den Naziterror und Alltagsrassismus aufzuzeigen, der in vielen Gegenden Sachsen-Anhalts völlige Normalität ist. Bei der Bundestagswahl holte die AfD in Sachsen-Anhalt 19,6 Prozent der Stimmen und ist somit nach der CDU zweitstärkste Kraft. Zwischen dem AfD-Landesvorsitzenden André Poggenburg, der ein überzeugter Höcke-Anhänger ist, und Sachsen-Anhalts CDU-Innenminister Holger Stahlknecht gibt es durchaus Unterschiede. Im Hass gegen Linke sehen sich CDU und AfD jedoch vereint. Stahlknecht fordert, alle linken Zentren dicht zu machen. Die AfD wiederum plant im Landtag einen Untersuchungsausschuss gegen Linksextremismus, wobei sie von der CDU unterstützt wird. Anhand des brutalen Überfalls auf das “Autonome Zentrum Kim Hubert” in Salzwedel im Juni und des Angriffs im August auf das “Libertäre Zentrum” in Magdeburg zeigt sich, wie sehr sich der Nazimob auf sachsen-anhaltinischen Straßen durch Konservative und Neue Rechte bestärkt fühlt. Gerade deswegen wird die Demo auch an der Landesparteizentrale der AfD vorbei gehen. In der Veranstaltung wird über die lokale Nazisituation und über die Hintergründe der Nazimorde in Magdeburg informiert.

Präsentiert von der Gruppe: North-East Antifascists [NEA]

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Queer-Feministische Demo & Proteste gegen den „Marsch für das Leben“

What the fuck?! – My Body! My Choice!

Queer-Feministische Demo:
Fr, 21.09.2018 | 18:00 Uhr | S/U-Bahnhof Friedrichstraße (Mitte)

Proteste gegen den „Marsch für das Leben“:
Sa, 22.09.2018 | Berlin

Mehr Infos: whatthefuck.noblogs.org

Aktuelles:
Plakate sind da!
Schlafplatz
Aufruf 2018 online!

Material:

Plakate: [#1] [#2]
Sticker: [#1] [#2]

Weitere Aktionen:
[WTF] Plakatkampagne #wegmit218

Am 22. September 2018 findet in Berlin erneut der ‚Marsch für das Leben‘ von christlichen FundamentalistInnen und selbsternannten „Lebensschützern“ statt. Wir werden diesen sabotieren!

Außerdem laden wir dazu ein, am Abend davor auf die Straße zu gehen. Gemeinsam mit lauter Musik gegen antifeministische Treffpunkte und Zusammenschlüsse in Berlin – und überall. Für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft!

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Solidarität mit den Jugendzentren Potse und Drugstore

Polizei stürmt Jugendzentren Potse & Drugstore mit Gewalt!

https://de-de.facebook.com/Potse-Berlin-723326324448304/

Am 16.09 um kurz nach 3 Uhr morgens hat die 13. Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei die Jugendzentren Potse & Drugstore brutal gestürmt. Durch diesen Einsatz wurden einige der Mitarbeiter*innen und Jugendliche verletzt.

Zuvor trafen bei den Kollektiven der beiden Jugendzentren mehrere Lärmbeschwerden ein, auf Grund des jährlichen Geburtstagsfestivals zum 46. Geburtstag.

Diese Lärmbeschwerden wurden durch die Berliner Polizei an uns getragen, indem die Polizei mehrfach vorgefahren ist und auch Ansprechpersonen telefonisch kontaktiert hat. Diese Beschwerden & Anzeigen wurden durch rent24 aufgegeben (CoWorking Spaces und „temporäres“ Wohnen, kürzlich eingezogen). Es wurde sich mit der Polizei darauf geeinigt, die Lautstärke zu reduzieren und auch den Bass/Subwoofer auszuschalten. Dies wurde telefonisch vereinbart und auch eingehalten. Es gab eine Zusage des Polizeibeamten, dass das Anliegen damit geklärt wäre.

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United We Stand – Together We Party

28.9.2018 | KvU | Storkower Str. 119 | 10407 Berlin | S Landsberger Allee, Greifswalder Str.

Infoabend und Soliparty gegen Rechtsruck und Repression
Am 1. Mai 2018 veranstaltete die AfD ein sogenanntes „Bürgerfest“ in Pankow. Auf mehreren Kundgebungen stellten sich Anwohner*innen und Berliner Antifaschist*innen der AfD entgegen. Die Demonstrant*innen wurden von der Polizei wiederholt angegriffen und es kam zu Festnahmen und Anzeigen. In den folgenden Wochen versuchte die AfD ausserdem Druck auf das Frauenzentrum Paula Panke auszuüben, da dieses sich mit dem Gegenprotest solidarisiert hatte.
Während Staat und Sicherheitsbehörden mit immer weitreichenderen Gesetzesverschärfungen unsere Freiheit einschränken und Proteste kriminalisieren, nutzt die AfD zunehmend ihren neuen Einfluss, um aktiv gegen antirassistische und antifaschistische Projekte und Initiativen vorzugehen. Dem setzen wir unsere Solidarität und Entschlossenheit entgegen!
Wir stehen zusammen gegen ihre Repression und kämpfen weiter gegen menschenverachtende Hetze und Rechtsruck!

Vorträge –  18:30 Uhr Antirepression: Einführung & Praxis [Rote Hilfe] – Der 1. Mai in Pankow [Repression und AfD] – Der Widerstandsparagraph [Rechtsruck & Repression]
Soliparty –  21:00 Uhr „SKAMARLEY“ – „R0!M & STR0!FAHRZ0!GE“ – „KERNLOS“
DJs –          23:00 Uhr „QUEERBEAT“ – „MUTTI COOL“
V

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Antifaschistisches Gedenkmeeting in Weißensee

Anlässlich des Tags der Erinnerung und Mahnung (http://www.tag-der-mahnung.de/) treffen wir uns mit der VVN-BdA am Freitag, dem 7. September, um 17:45 Uhr zu unserem traditionellen Gedenkmeeting am „Denkmal für die antifaschistischen Widerstandskämpfer“
am Weißensee (rechts neben dem ehemaligen Kulturhaus Peter Edel).

Infos Zur Geschichte des „Tages der Opfer des Faschimus“ siehe hier >>>
berlin.vvn-bda.de/wp-content/uploads/si…

Unterstützt den Antifa-Aktionstag der Freund*innden der VVN-BdA am 09.September twitter.com/berlin_vvn_bda
11.00 | Auftaktkundgebung “Kein Schlussstrich” am Abgeordnetenhaus von Berlin, es reden u.A. Martina Renner(MdB), Cansel Kiziltepe(MdB)und die NSU-Nebenklageanwältin Antonia von der Behrens
12.00 | Antifaschistischer Fahrradkorso, vorbei an Stätten von Verfolgung und Widerstand
14.00 | Fest der Begegnung
im Begegnungszentrum DTK Wasserturm in Kreuzberg, Kopischstraße 7, 10965 Berlin,

tag-der-mahnung.de/

Gedenkaktion am Gedenkstein für Hans Grundig
Anlässlich des 60.Todestag des Künstlers und Antifaschisten Hans Grundig treffen wir uns am 11.September 2018 um 16 Uhr an “seinem” Gedenkstein in der Bernkasteler Straße 78 (13088 Berlin) vor dem KuBiZ. Wir wollen den Gedenkstein säubern, frei schneiden und neu bepflanzen.
de.wikipedia.org/wiki/Hans_Grundig

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Linkes Sommerkino: »Wildes Herz«

»Wildes Herz«

Open-Air-Kino & Diskussion:
So, 26.08.2018 | 18:00 Uhr (Diskussion) 20:30 Uhr (Beginn) | Freilichtbühne Weißensee (Große Seestraße 8-10 / Weißensee)

Diskussion: »Widerstand auf dem flachen Land« mit Antifaschist*innen aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Bautzen & Cottbus

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Freilichtbühne Weißensee
Info-Stände: Buchladen zur schwankenden Weltkugel
Mehr Infos: www.facebook.com/wildesherzfilm

Eintritt: frei

Material: [Plakat] | [Flyer] | [F-Book] | [Banner] | [Film-Plakat] | [Trailer]

DE 2017, 90 min | Neue Visionen | Regie/Produktion: Charly Hübner, Sebastian Schultz.

»Wildes Herz« portraitiert »Monchi« Gorkow, den Sänger der Punkband Feine Sahne Fischfilet und damit auch einen Teil der Lebensrealität in Mecklenburg- Vorpommern. Die Band bezieht klar Stellung gegen Abwanderung, Perspektivlosigkeit und die Dominanz ganzer Landstriche durch Nazis und AfD. Anstatt eines idealisierenden Punk- Heldenepos oder weiteren Geschichte über Nazidörfer wie Jamel, erzählt Wildes Herz von Widerständigkeit auf dem flachen Land, von normalen Leuten, die nicht aufgegeben haben und sich dem Rechtsruck entgegenstellen.

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Wedding: #Zusammen für Wohnraum

„2 Tage Wedding“ – #Zusammen für Wohnraum

Erzählcafé:
Sa, 08.09.2018 | 15:00 Uhr | AmMa65 (Malplaquetstraße 25 / Wedding)

Kiez-Diskussion:
So, 09.09.2018 | 16:00 Uhr | AmMa65 (Malplaquetstraße 25 / Wedding)

Mehr Infos: Hände weg vom Wedding

Das Netzwerk Zusammen für Wohnraum, ein solidarischer Zusammenschluss von Mieter*innen und Hausgemeinschaften aus Wedding, Moabit und darüberhinaus, ruft zur Meile der Vedrängung auf.
Kommt im Rahmen der Reihe „2 Tage Wedding“ am 08. und 09. September in den Kiez rund um die AmMa65 (Amsterdamer Straße/ Malplaquetstraße).

An beiden Tagen machen wir sichtbar, wie und wo uns Verdrängung durch den kapitalistischen Wohnungsmarkt täglich begegnet. Mit der Open-Air-Ausstellung der Plakatreihe Meile der Verdrängung weisen wir in den Straßen auf vergangene und aktuelle Kämpfe von Mieter*innen hin und entwickeln gemeinsam Solidarität und Praxis für eine Stadt, in der Wohnraum keine Ware ist und mit ihm spekuliert werden kann. Wohnen ist ein Grundrecht und kein Boden der Verdrängung.

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